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07.05.2005 - 00:08

Wowereit eröffnet Tag für Demokratie.

Berlin (kobinet) Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit eröffnet heute um 11 Uhr vor dem Brandenburger Tor ein zweitägiges Fest der Demokratie. Die Anständigen müssten ein friedliches Zeichen setzen gegen Rechts, gegen Diskriminierung, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, schrieb er in seiner Samstags-Kolumne im Berliner Kurier. «An diesem Wochenende begeht Berlin den 'Tag für Demokratie'. Wir gedenken des Kriegsendes vor 60 Jahren. Und wir zeigen, wie wichtig und zukunftsweisend Freiheit und Demokratie sind. Der 8. Mai 1945 war der Tag der Befreiung Deutschlands und Europas von der Nazi-Barbarei. Sein Vermächtnis lautet: Nie wieder Terror, Krieg und Völkermord», betonte Wowereit. «Die überwältigende Mehrheit der Deutschen bekennt sich zu Frieden, Freiheit und Demokratie. Und ist bereit, dafür zu kämpfen. Deshalb meine Bitte: Kommen Sie alle heute und morgen zum Brandenburger Tor.» Mit dabei sind Stars wie Udo Lindenberg und Boris Becker, Die Prinzen, Katja Riemann, Dominik Horwitz und viele andere. Zeitzeugen berichten, wie sie das Kriegsende erlebt haben, an zahlreichen Ständen können die Berliner und ihre Gäste diskutieren und sich informieren. Nachdem die Verfassungsrichter in Karlsruhe gestern Einschränkungen der Demonstrationspläne der Neonazis bestätigten, hoffen die Berliner auf ein friedliches Fest. Nach den Auflagen der Polizei dürfen die Neonazis vom Alexanderplatz nur bis zur über 500 Meter vom Brandenburger Tor entfernt liegenden Friedrichstraße ziehen. Der Berliner Senat und die Polizei haben sich auf Krawalle eingestellt. Innensenator Eckhart Körting erklärte, dass nach den Ausschreitungen bei einer NPD-Demonstration in Leipzig am vergangenen Sonntag mit gewalttätigen Gegendemonstrationen auch in Berlin zu rechnen sei. Daher würden mehr Polizisten aus dem ganzen Bundesgebiet im Einsatz sein als am 1. Mai. sch  

 
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