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14.05.2005 - 01:00

Hannover tritt Deklaration von Barcelona bei.

Hannover (kobinet) Hannover ist der «Deklaration von Barcelona - Die Stadt und die behinderten Menschen» beigetreten. Damit beschloss der Rat der Stadt Hannover einstimmig die Erklärung, die anlässlich des Europäischen Kongresses «Die Stadt und die Behinderten» im März 1995 in Barcelona verfasst wurde, als Leitbild für das kommunale Handeln zu übernehmen. Im Mittelpunkt der Deklaration steht, das Recht der Menschen mit Behinderungen auf Gleichbehandlung als BürgerInnen in der Gesellschaft zu verankern. Andrea Hammann, Behindertenbeauftragte der Landeshauptstadt, sieht in diesem Schritt zugleich Bestätigung und Motivation ihrer Arbeit für die Belange von behinderten Menschen in Hannover. «Die Deklaration von Barcelona bietet eine gute Plattform, die Belange von behinderten Menschen noch stärker in die Öffentlichkeit zu tragen und für Gleichstellung, gesellschaftliche Teilhabe und Selbstbestimmung zu werben. Denn unser Ziel einer barrierefreien Gesellschaft haben wir nach wie vor noch nicht erreicht», erklärte Andrea Hammann. Hannover setzt sich nach Informationen von Andrea Hammann seit vielen Jahren kontinuierlich für die Belange von Menschen mit Behinderungen ein. Nach Ansicht der Behindertenbeauftragten sei es hier gelungen, durch eine Vielzahl von lokalen Aktionen und Veranstaltungen eine Breitenwirkung zu erreichen und beispielsweise den Begriff Barrierefreiheit in seiner umfassenden Bedeutung für alle Lebenssituationen behinderter Menschen zu betonen. «Mit dem Beitritt zur Barcelona-Deklaration unterstreichen wir, dass es weiterhin unser Hauptanliegen sein wird, freien Zugang für alle Menschen - auch Behinderte - nicht nur zu Gebäuden und anderen baulichen Anlagen, sondern ebenso zu Mobilität, Information, Kultur, Bildung, Arbeitsmarkt, Freizeit sowie zu allen anderen gestalteten Lebensbereichen zu erreichen», erklärte Andrea Hammann. Gegenwärtig leben 54.000 Menschen mit Behinderungen in Hannover. Zu den Unterzeichnern der Deklaration zählen inzwischen über 300 europäische Städte aus 14 Ländern. omp 

 
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