Johann Kreiter schrieb am 18.05.2005, 09:58
Es bedarf schon einer gewissen Kurzsichtigkeit eines Verwaltungsrichters, um solch ein Urteil, „Im Namen des Volkes“ abzugeben. Offensichtlich ist dem Herrn Richter nicht bekannt, dass wir ein Gleichstellungsgesetz in Deutschland haben, dass dafür sorgen soll, dass keiner, in diesem unseren Lande, benachteiligt wird. Mit höchster Wahrscheinlichkeit, würde dieser Richter, säße er im Rollstuhl, alle Hebel in Bewegung setzen, damit er barrierefrei an seinen Arbeitsplatz gelangt.
Aber dies ist mal wieder typisch für einen Richter, der mit der Realität soviel zu tun hat wie ein Eisbär mit der Ananas. Fern ab jeglicher Realität und geistiger Betrachtung fällt er ein Urteil gegen Mütter mit Kinderwagen, alte Menschen und mobilitätseingeschränkte Menschen. Auch in der Unkenntniss der Landesbauordnung, die besagt, dass öffentliche Einrichtungen barrierefrei geplant und gebaut werden müssen. Es kann hier auch nicht von einer Zumutbarkeitsregelung die Sprache sein. Wer Geld hat einen Bahnhof zu bauen, der muss auch Geld haben, einen Aufzug zu bauen, dies gilt auch für den Bahnhof Oberkochen. Es ist eine Schande, wenn die Einsparungen zu Lasten der Menschen geht, die gerade auf dieses Stück Mobilität angewiesen sind.
Wer sich die Prunkbauten der Bahn in Berlin ansieht, Potsdamer Platz, Neuer Bahnhof am Bundestag, der kann dieses nicht nachvollziehen. Dazu kommt, dass Herr Mehdorn gerade im Begriff ist, ein neues Verwaltunggebäute zu bauen, dass wieder zig Millionen Steuergelder verschlingen wird. Herrn Mehdorns Milchkannenpolitik ist ja bekannt, aber er soll sich eins sagen lassen, „es wird in diesem unseren Lande nicht langsam die Milch sauer sondern auch der Bürger“
Johann Kreiter
1.Vorsitzender der NatKo
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