
Berlin (kobinet) Der seit März durch Europa tourende Infotruck der EU-Kampagne «Für Vielfalt. Gegen Diskriminierung.» kommt in einer Woche nach Berlin. Mit Rap und Weltmusik gegen Diskriminierung macht der gelb-blaue Truck am Samstag, den 21. Mai, Halt am S-Bahnhof Friedrichstrasse (Dorothea-Schlegel-Platz). Von 11 bis 18 Uhr verwandelt sich der 30-Tonner in eine 50 Quadratmeter große Showbühne mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungs- und Informationsprogramm rund um das Thema Diskriminierung. Am 23. Mai 2005 macht der Truck dann in Bremen Station - auf dem Vorplatz des Hauptbahnhofs. Noch bis zum Juli 2005 ist der Truck unterwegs, um die Menschen direkt vor Ort über das Thema Diskriminierung zu informieren und lokale wie auch nationale Anlaufstellen vorzustellen. Das Aktions- und Unterhaltungsprogramm ist ganz in die Gesamtthematik der EU-Kampagne eingebettet. So wird sich bei beiden Truck-Stopps eine offene Diskussionsrunde damit auseinandersetzen, wie Diskriminierung am Arbeitsplatz bekämpft werden kann und welche Vorteile Unternehmen daraus ziehen können. Auf ein jugendliches Publikum ist der Workshop zum Thema Antidiskriminierung zugeschnitten, der in Berlin stattfinden wird. In Zusammenarbeit mit dem Bündnis für Demokratie und Toleranz wird ein Trainer aus Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit den Teilnehmern verschiedene Formen der Diskriminierung erarbeiten und über die Notwendigkeit von Antidiskriminierungs-Gesetzen diskutieren. Die bereits mehrfach ausgezeichnete Gruppe «Sons of Gastarbeita» aus dem Ruhrgebiet will das Berliner Publikum mit ihren Rap-Songs über Toleranz begeistern. «Derya & Band» bringen spanisches Flair auf die Bühne. Ganz im Motto der Kampagne ist der Truck so ausgestattet, dass Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderung gewährleistet ist: Mit einem Lift gelangen auch Rollstuhlfahrer problemlos auf den Truck. Mit 1,5 Metern ist dies der höchste mobile Lift seiner Bauart und wurde zum ersten Mal individuell für den Kampagnen-Truck angefertigt. Mit Hilfe einer Braille-Leiste, die an einen speziellen Terminal angeschlossen ist, können sich blinde Menschen auf der Webseite www.stop-discrimination.info über die EU-Direktiven und die Kampagne informieren. Für Rollstuhlfahrer ist das Terminal auf Knopfdruck höhenverstellbar. sch