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18.05.2005 - 10:58

Aids-Impfstoffforschung intensivieren.

Bonn (kobinet) Zum heutigen Welt-AIDS-Impfstoff-Tag fordert die Deutsche AIDS-Stiftung eine stärkere Förderung der AIDS-Impfstoffforschung durch die G8-Mitgliedsstaaten. Vom 6. bis 8. Juli treffen die Regierungschefs der acht größten Industriestaaten in Gleneagles, Schottland, zum G8-Gipfel zusammen. Die Bundesregierung sollte sich auf dem Gipfeltreffen einsetzen, um die Forschung nach AIDS-Impfstoffen zu beschleunigen und zu intensivieren. «Neben den notwendigen weltweiten Präventionsmaßnahmen und Ausgaben für Therapie benötigen wir AIDS-Impfstoffe und Mikrobizide, um die Pandemie AIDS stoppen zu können», sagt Dr. Ulrich Heide, geschäftsführender Vorstand der Stiftung. «Zur Zeit fließen weniger als ein Prozent aller Forschungsmittel zum Thema Gesundheit in die AIDS-Impfstoffforschung. Dies reicht nicht aus, um mittelfristig Impfstoffe gegen AIDS zu finden.» Es sei notwendig, bereits heute über die Bereitstellung eines potenziellen Impfstoffes nachzudenken. Nur die Industriestaaten seien in der Lage eine Finanzierungszusage für den Ankauf von Impfstoffen abzugeben. Nur wenn die Abgabe eines Impfstoffes preisgünstig erfolge, werde er bei der betroffenen Bevölkerung in Afrika, Asien und Osteuropa eingesetzt werden können. sch  

 
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