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18.05.2005 - 11:53

Neue Wohnformen für Ältere und Pflegebedürftige.

Von Guntram Hoffmann Berlin (kobinet) Die Ankündigung von Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, neue Wohnformen für Ältere und Pflegebedürftige zu fördern und das Heimgesetz zu verändern, ist bei Irmingard Schewe-Gerigk, der altenpolitischen Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen auf Zustimmung gestoßen. «Bereits im Februar 2005 haben wir einen großen Kongress zu den neuen Wohnformen im Alter durchgeführt, auf dem deutlich wurde, dass die restriktiven Bestimmungen des Heimgesetzes teilweise neue Wohnformen verhindern. Schon damals haben wir den Handlungsbedarf erkannt und sind froh, dass jetzt auch die zuständige Ministerin das Heimgesetz an die Zukunft anpassen will», erklärte Schewe-Gerigk. Damit nicht jede Initiative bei der Realisierung eines neuen Wohnprojekts bei Null anfangen müsse, sei es jetzt an der Zeit für eine systematische Zusammenstellung der über 1.000 verschiedenartigen Modelle, die sich in den letzten 20 Jahren als Alternativen zum Heim entwickelt haben. «Die Vorteile von Altenwohngemeinschaften, Mehrgenerationenwohnen, Hausgemeinschaften für Demenzerkankte oder Pflegewohnungen im Quartier liegen auf der Hand. Denn ein Wohnumfeld, das den Bedürfnissen älterer Menschen entspricht und eigenständiges Wohnen ermöglicht, reduziert das Risiko von Pflegebedürftigkeit erheblich. Das heißt neue Wohnformen erfüllen nicht nur die Bedürfnisse älterer Menschen, sondern können auch die Pflegekassen entlasten. Wir wollen, dass die Menschen in Zukunft auch in fortgeschrittenem Alter so leben können wie sie sich das wünschen - selbstbestimmt und selbstverantwortlich - dafür brauchen sie unsere Unterstützung», erklärte Irmingard Schewe-Gerigk. omp 

 
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