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16.06.2005 - 14:48

Aktivisten der Behindertenbewegung wollen in den Bundestag.

Berlin (kobinet) Um ein Mandat für den nächsten Bundestag will sich neben Ilja Seifert aus Berlin (kobinet 10.6.05) auch der promovierte Historiker Detlef Eckert aus Halberstadt bewerben. Die beiden Aktivisten der Behindertenbewegung müssen zunächst auf Vertreter/innenkonferenzen der PDS in den Bundesländern antreten, um aussichtsreiche Listenplätze zu erreichen. Seifert, der schon zweimal im Bundestag die PDS vertreten hat, kandidiert in Sachsen. Eckert, der gegenwärtig Landtagsabgeordneter in Sachsen-Anhalt ist, bewirbt sich in seinem Land um einen aussichtsreichen Listenplatz. Unter Behindertenpolitik verstehen die Linkssozialisten die Kombination von Diskriminierungsschutz und Nachteilsausgleich, das Zusammenwirken von Selbstvertretung auf allen Ebenen und Selbsthilfearbeit in den Betroffenenorganisationen. Von dort schöpfen sie Anregungen für die politische Arbeit, die in parlamentarische und außerparlamentarische Aktivität der Partei münden soll. Die PDS will im Bündnis mit der Wahlalternative Arbeit und Soziale Gerechtigkeit als Demokratische Linke in den Wahlkampf ziehen. sch  

 
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