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18.06.2005 - 00:23

Laumann will Pflege entbürokratisieren.

Düsseldorf (kobinet) Der künftige nordrhein-westfälische Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Karl-Josef Laumann (CDU), will darauf hinwirken, dass die «überbordende Bürokratie im Pflegebereich» abgebaut wird. Wie Laumann bei einem Treffen mit Vertretern des Sozialverbandes VdK in Nordrhein-Westfalen hervorhob, könnten nur auf diese Weise notwendige Mittel für die eigentliche Aufgabe im Pflegebereich freigemacht werden. Die von Rot/Grün hinterlassene Finanzlage des Landes sei «schlicht katastrophal, so dass wir keine zusätzlichen Gelder ausgeben können». Folglich müsse in der Pflegeversicherung versucht werden, durch ein «Umsteuern auf die Ergebniskontrolle durch verstärkte Einbeziehung der Angehörigen den jetzigen bürokratischen Irrsinn zurückzudrängen», sagte Laumann in dem Gespräch. Der CDU-Politiker sicherte dem VdK-Landesvorsitzenden Friedrich Noth zu, alle Anstrengungen zu unternehmen, die Ausbildungssituation in der Altenpflege zu verbessern. Alle diejenigen, die einen Ausbildungsplatz bekämen, würden auch einen vom Land finanzierten Schulplatz erhalten, versicherte Laumann. Das politische Gebot: «sparen, sparen, sparen» gelte nach übereinstimmender Meinung der beiden Koalitionspartner ausdrücklich nicht für die Bereiche Schule, Bildung und Behinderte. So gelte sein besonderes Augenmerk jenen Behinderten in den Werkstätten, die diese aus Altersgründen verlassen müssten. Hier müsse dringend eine Lösung gefunden werden. omp 

 
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