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21.06.2005 - 15:30

Mehr behinderte Bundestagskandidaten gefordert.

Berlin (kobinet) Der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland (ABiD) hat im Vorfeld der für September angekündigten Neuwahl des Deutschen Bundestages, die Parteien dazu aufgefordert, das Selbstvertretungsrecht behinderter Menschen ernst zu nehmen. «Menschen mit Behinderungen sind Wählerinnen und Wähler, die ihre Wahlentscheidung u.a. davon abhängig machen, ob, wie und durch wen ihre Interessen im Parlament authentisch vertreten werden», erklärte der Vorsitzende des ABiD, Dr. Stefan Heinik. Er forderte die Parteien auf, bei der Aufstellung ihrer Kandidatinnen und Kandidaten sowohl in «sicheren» Wahlkreisen als auch auf «sicheren» Listenplätzen Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderungen, die fest in der Behindertenbewegung verwurzelt sind, so zu berücksichtigen, dass sie reale Chancen bekommen, in den neu zu wählenden Bundestag einzuziehen. hjr
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