Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu bifos Online Akademie
Werbebanner zu Sommercamp 2012 selbstbestimmtes Leben
Werbebanner zu Kampagne Teilhabesicherungsgesetz
Werbebanner zu Hier könnte Ihr Werbebanner sein
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion
20.11.2003 - 09:41

Logo soll Marketing-Partner anreizen.

Mainz (kobinet) Ein Dutzend Mainzer Verbände, die ein breites Spektrum sozialer Arbeit abdecken, haben sich zum Verein «Sozialsponsoring» zusammen geschlossen. Wie Radio ganzNormal berichtete, haben sich Selbsthilfegruppen von Arque (Arbeitsgemeinschaft für querschnittsgelähmte Kinder, Jugendliche und Erwachsene) bis ZsL (Zentrum für selbstbestimmtes Leben), um Geld von der Wirtschaft einzuwerben. «Wir bitten nicht um Spenden, sondern wir wollen die Geschäfte und Firmen als Marketing-Partner gewinnen», sagt Ruth Jaensch vom Commit Club. Die Idee: Die Firmen kaufen das Recht, ein Jahr lang das Logo des Vereins für die eigene Werbung zu nutzen. Für Kleinstbetriebe kostet das 250 Euro, für Großunternehmen 5000 Euro. Dazwischen gibt es Preisklassen von 500 und 1000 Euro. Sponsorenbeiträge sind für die Unternehmen als Werbungskosten bisher noch steuerlich absetzbar. Trotz der angespannten Wirtschaftslage ist die Mainzer Behindertenbeauftragte Marita Boos-Waidosch optimistisch, dass sich Unternehmen finden, die das Sponsoren-Konzept mittragen. «Die Firmen können auf diese Weise zeigen, dass sie sozial engagiert sind.» Gerade angesichts der städtischen Kürzungen werde bürgerschaftliches Engagement in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz immer wichtiger. Dies gelte für Privatleute, aber auch für Unternehmen. Nach dem derzeitigen Haushaltsentwurf müssen alle beteiligten Initiativen mit mindestens zehnprozentigen Kürzungen der städtischen Zuschüsse rechnen. Einige freie Träger haben angekündigt, dass sie ihre Existenz gefährdet sehen, so der Verband Alleinerziehender Mütter und Väter, der unter anderem Nachmittagsbetreuung für «Schlüsselkinder» anbietet. Öffentliche Zuschüsse sind meist projektbezogen, wobei von den Selbsthilfegruppen ein Eigenanteil geleistet werden muss. Diesen Eigenanteil will «Sozialsponsoring» verstärkt durch Werbemittel aufbringen. Das Vorbild stammt aus Aachen, wo Industrie, Handwerk und Einzelhandel Sozialinitiativen unterstützten. Boos-Waidosch unterstreicht, dass der Verein über das Logo hinaus Gegenleistungen anbiete. So könnten gemeinsame Marketing-Projekte entwickelt werden oder Firmen Hilfe erhalten, wenn es Fragen etwa zur Behindertenarbeit gebe. sch  

 
Empfehlen Sie diese Seite Ihren Freunden bei Facebook
Leserbrief schreiben
Artikel versenden

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2012 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.