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21.07.2005 - 12:11

Pusch für barrierefreies Kassel.

Kassel (kobinet) Der barrierefreie Spielplatz in der Kasseler Fuldaaue ist nur ein Indiz dafür, dass Barrierefreiheit in Kassel einen immer größeren Raum einnimmt. Nach Einschätzung des verkehrspolitischen Sprechers der Kasseler Rathausfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Ottmar Miles-Paul, erlebt die Stadt an der Fulda derzeit einen richtigen Pusch für ein barrierefreieres Kassel. Die Bemühungen der letzten Jahre und das Konzept für ein barrierefreieres Kassel tragen nun anhand von einer Reihe von Baumaßnahmen konkrete Früchte, so dass die Stadt auch für behinderte und ältere Menschen lebens- und liebenswerter werde. «Am Scheidemannplatz wird schon kräftig gebuddelt, um die behindertenfeindliche Unterführung zu überwinden. Am Rathaus und am Friedrichsplatz rollen voraussichtlich im August die Bagger an, um barrierefreie Straßenbahnhaltestellen zu schaffen und die neue barrierefreie Straßenbahnhaltestelle an der Querallee soll im Herbst gebaut werden. Wir erleben derzeit also einen richtigen Pusch für eine barrierefreiere Infrastruktur in Kassel, so dass der vom Stadtparlament verabschiedete Beschluss für ein barrierefreies Kassel endlich konkrete und sichtbare Früchte trägt», erklärte Miles-Paul. Dadurch würden Jahrzehnte alte Barrieren abgebaut und durch eine zeitgemäße barrierefreie Infrastruktur ersetzt. Auch die Unterführung am Rathaus kann voraussichtlich weitgehend geschlossen und durch einen zusätzlichen oberirdischen Fußgängerüberweg ersetzt werden. Die von Barrieren gespickte unterirdische Straßenbahnhaltestelle wurde bereits im Frühjahr geschlossen. Dies seien Entwicklungen, die die Kasseler Behindertenorganisationen seit vielen Jahren gefordert haben. «Die logische Konsequenz dieser Entwicklung ist, dass auch für den Altmarkt eine Lösung gefunden wird, so dass dort die Kreuzung barrierefrei und oberirdisch überquert werden kann. Die Unterführung dort ist ebenfalls nicht mehr zeitgemäß, vor allem wenn an dieser Stelle ein wichtiges Finanzzentrum als neues Tor zur Stadt entsteht», so Miles-Paul. Die Grünen würden sich daher auch weiterhin konsequent für die Schaffung eines oberirdischen Übergangs am Altmarkt zum geplanten Finanzzentrum stark machen. elba 

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