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01.08.2005 - 11:35

Neue Verhandlungsrunde zur UN-Behindertenkonvention beginnt.

New York (kobinet) Unter Beteiligung von drei behinderten Vertreterinnen von Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) aus Deutschland beginnt heute die sechste Verhandlungsrunde des Ad-Hoc-Komitees zur Erarbeitung einer UN-Behindertenkonvention. Mit dabei sind Dinah Radtke, Vizevorsitzende von «Disabled Peoples´ International» - DPI, Dr. Sigrid Arnade, die die Positionen des Deutschen Behindertenrates vertritt, und Brigitte Faber vom Weibernetz.

Bereits Samstag und Sonntag waren die drei aktiv, als die rund 60 VertreterInnen verschiedener Behindertenorganisationen, die sich im International Disability Caucus (IDC) zusammengeschlossen haben, sich auf gemeinsame Positionen einigten. Dabei wurden Themen wie die Einbeziehung von Frauen in die Konvention, Anerkennung behinderter Menschen vor dem Gesetz und Bildung teilweise kontrovers diskutiert.

Verhandeln werden ab heute die Regierungsdelegationen, wobei der IDC lediglich seine Position vortragen kann, aber nicht an den Entscheidungen beteiligt ist. Deshalb ist es für die deutschen Vertreterinnen nicht nur wichtig, im IDC mitzureden, sondern es geht auch darum, mit RegierungsvertreterInnen zu sprechen und für die eigenen Positionen zu werben. elba
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