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kobinet-nachrichten 07.09.2005 - 13:10
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Ghostwrighter Ronny?

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Berlin (kobinet) Ghostwrighter Ronny - oder "Nur nicht pingelig sein?" Gedanken macht sich Rocky über eine künftige Politik unter "Kohl´s Mädel". Hat doch Angela Merkel in ihrem Schlussstatement am Sonntag beim "Kanzlerduell" mit Gerhard Schröder ähnliche Formulierungen benutzt wie der frühere amerikanische Präsident Ronald Reagan 1980 im Fernsehduell mit Jimmy Carter (siehe auch). Da kann man nur hoffen, dass es bei ähnlichen Worten bleibt und nicht auch ähnliche Taten folgen, sollte "Angie" Kanzlerin werden. Reagan hat bekanntermaßen während seiner Amtszeit drastische Kürzungen für Behinderte eingeführt. Dass behinderte unter ihr nicht mit einem adäquaten Zivilrechtlichen Antidiskriminierungsgesetz rechnen können, hat sie am Sonntag damit deutlich gemacht, dass sie EU-Richtlinien "eins zu eins" umsetzen und nicht darüber hinausgehen will.

Kürzungen haben was mit Rechnen und Zahlen zu tun. Und auf diesem Gebiet scheint´s doch noch ein paar Defizite zu geben. Dass Angela Merkel brutto und netto verdreht hat, haben die meisten wohl zunächst als Versprecher gewertet. Dass sie aber am Sonntagabend aus den zwei Töchtern und zwei Söhnen des "Wirtschaftsexperten" Paul Kirchhof gleich vier Töchter machte, mit denen sie alle gesprochen haben wollte, lässt bedenklich werden und über die Ursache rätseln. Lösungen bieten sich gleich mehrere an:

1. Sie hat zu tief ins Weinglas geschaut, bevor sie mit Kirchhofs Töchtern gesprochen hat, so dass sie diese doppelt gesehen hat.
2. Kirchhofs Söhne haben sich in Frauenkleidern präsentiert und wurden irrtümlich demzufolge mit Frauen verwechselt.
3. Sie verkauft die Wählerinnen und Wähler als dumm.

Zu Punkt 1: das glauben wir nicht. Zu Punkt 2: diese mögliche Angewohnheit von Kirchhofs Söhnen ist nicht bekannt. Zu Punkt 3: Wie lange lassen sich die Wählerinnen und Wähler noch für dumm verkaufen?

Wer weiß, vielleicht geht sie ja eines Tages nicht nur als "Kohl`s Mädel" sondern auch als "Lübke`s Urenkelin", in die Geschichte ein. Dessen Reden mit Sätzen wie "Liebe Gäste, liebe Neger …" gibt es heute noch auf Tonträgern zu kaufen.

Diese und noch ein paar Befürchtungen mehr hegt Rocky.
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