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kobinet-nachrichten 13.09.2005 - 12:45
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Behinderung durch Abtreiben verhindern

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Leipzig / Berlin (kobinet) Der amerikanische Biologe James Watson sieht die Abtreibung als legitimes Mittel an, Behinderung zu vermeiden. Die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, will die Zustimmung Deutschlands zur Bioethik-Konvention. In einem Interview mit Die Welt.de hat der 77-jährige Amerikaner, ohne den und seinen Partner Francis Crick die Genforschung heute kaum so weit wäre wie sie es ist, seine Meinung über Verhinderung behinderten Lebens geäußert: "Einige Leute denken, dass Abtreibung unverantwortlich sei. Doch mein Standpunkt ist, dass es unverantwortlich ist, die Geburt eines Kindes zuzulassen, das eine ernste und unheilbare Krankheit hat. Dies verursacht unnötiges Leid. Doch dies ist natürlich eine individuelle Entscheidung, die der schwangeren Frau überlassen bleibt". Die gentechnische Manipulation sieht er als Mittel Krankheit und damit verbundenes Leid zu verhindern. Und er meint weiterhin in dem Interview: "Ich sehe nicht, warum jemand geboren werden sollte, der ein geringeres, beschränkteres Leben haben wird". Währenddessen will die Vorsitzende des Nationalen Ethikrates, Kristiane Weber-Hassemer, die Zustimmung Deutschlands zur Bioethik-Konvention des Europarates befürworten. Ihrer Meinung nach ließen sich nur so "Vertrauen und Mindeststandards" schaffen. Nach dieser Konvention ist zwar das Klonen von Menschen verboten. Sie lässt jedoch die Forschung an nicht einwilligungsfähigen Personen zu, wenn diese anderen Personen nutzt. elba  

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

A. Heiermann schrieb am 18.09.2005, 17:01

Astrid Heiermann

Liebe Leser/in
Sehr geehrter Herr Martin Wind,
Natürlich kann man in einer Partei nicht immer alles so halten wie man es dem Wähler Versprochen hat. Gerade erst dann nicht, wenn man in der Minderheit der Bundesregierung steht, muß man Kompromisse schaffen.
Die aber aus der Sicht unserer Partei so gut wie gar nicht gemacht werden wollen.
Die Taktik der SED ist Vergangenheit wovon ich mich distanziere ! Die Linkspartei " Die Linke.PDS " ( das PDS steht nicht wie früher für Partei demokratischen Sozialismus, sondern für die Linke Partei der Demokratischen Sozialisten )
ist eine Partei die sich künftig mit der Wahlalternative Sozialer Gerechtigkeit (WASG )
innerhalb der nächsten zwei Jahre zu einem gemeinsamen Linksbündnis zusammen schließen will. In unseren Parteien befinden sich auch einige, unter anderem auch meine Wenigkeit, von Schwerbehinderten, die auf der Landesliste zu Kandidatur zum Bundestag antreten.
(siehe dazu in Suche Kobinet Astrid Heiermann und Ralf Sondermeyer ).
Dieses ist schon ein großer Vortschritt. Habe mit meinem Leserbrief auch nur meine Vertetung kund getan, womal ich es in der Vergangenheit schon geschafft habe an die Umsetzung des Artikel 3 Abs.3 des GG mit zu arbeiten.
Ich bleibe auch dabei, das alles dazu getan wird, was in meiner Macht steht. Menschen mit Behinderungen und andere Minderheiten zu stärken und zu schützen.

Es Grüßt
A.Heiermnn

martin wind schrieb am 14.09.2005, 20:54

Ihre Partei"freunde"...

werden Sie eines besseren belehren. Gerade in der linken Szene ist die absolute Verfügbarkeit des Menschen durchaus ein beliebtes Denkmodell. Denn bisher war es noch immer so, daß bei Sozialistens der Mensch erst durch seine Stellung in der Gesellschaft geadelt wurde - das "Wiesein" bestimmt den Wert.

Es gibt aber zum Glück noch Menschen, denen der Mensch an und für sich einfach aus seinem "Sein" heraus einen Wert darstellt, der nicht in Frage gestellt werden darf - sei er nun nach landläufigen Maßstäben "behindert" oder auch nicht.

Aber Herr Heiermann - auch sie werden noch darauf kommen, dass sie Menschen aufsitzen, die mit hohlen Versprechungen die Massen verführen wolen und dabei nur ihr überbordendes Ego pflegen.

mit freundlichen Grüßen

martin wind

A. Heiermann schrieb am 14.09.2005, 13:30

A.Heiermann

Hallo liebe Leser/in,
finde eine Abtreibung oder eine Verhinderung eines Lebens von Menschen mit Behinderung als Menschenunwürdig ! Im Artikel 3 Abs.3 des GG steht, das niemand aufgrund seiner Behinderung benachteieligt werden darf. Sollte der Embrio verhindert werden so denke ich wird gleich der Artikel 3 Abs.3 verhindert. Dieses ist wiederwillen gegen Gott. Wo ist da noch die Nächstenliebe ??
Da ich ja auf dem Listenplatz 29 der Landesliste NRW für die Linkspartei kandidiere, kann ich nur dem Wähler versichern, sollte ich die Möglichkeit haben in den Bundestag ein zu ziehen, werde ich mich dafür einsetzen, das dieses Gesetz verboten wird. D.h. für mich, das jedes Lebenwesen bei mir ein Anrecht auf ein Leben hat !

Gruß
A.Heiermann

Waltraud David schrieb am 13.09.2005, 15:33

Was soll ich mir da noch Wert sein?

Ich bin erschüttert! Ist das Leben eines Behinderten Menschen so wenig wert? So heimlich hatte ich leider oft schon bei einigen Medizinern das Gefühl, daß ich als behinderte Person für die Wichtig war, aber leider nur im Sinne der Forschung! Ich jedoch war mir dazu zu schade, was ich dann auch offfen sagte, jedoch stets auf Unverständnis dabei stieß! Als ich nun aber diesen Artikel las kam in mir das Gefühl auf: "Was muß ich mir denn noch gefallen lassen? Ich liebe mich!" Mehr kann und will ich hierzu nicht sagen! Wir Betroffenen müssen uns stark machen, in dem wir die anderen stärken, so daß jeder sich selber lieben kann und dann so geschloßen den fordernden Medizinern entgegen zu treten! Leben ist kostbar und von Gott gegeben, gleich wie, wenn wir mit unseren Unvollständigkeiten klar kommen ist das doch gut so, die anderen Menschen haben alle auch ihre Unvollkommenheiten, nur man sieht sie nicht so offen und selber stehen sie nicht dazu! Nun habe ich eine Frage: "Ist es der Welt mehr damit gedient, starke Menschen zu haben die sich gegenseitig stützen und wissen was sie wollen? - oder Menschen die sich selber nicht kennen und die Gründe ihrer Mißgeschicke bei anderen suchen?" Waltraud David

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