
Berlin (kobinet) Das "EastgateEastgate" wird in dieser Woche als größtes Einkaufszentrum im Berliner Osten eröffnet. Der Behindertenbeauftragte von Marzahn-Hellersdorf, Uwe Hoppe, war früh in die Planungen einbezogen worden, so dass die Bedürfnisse behinderter Menschen "umfangreich berücksichtigt sind". In einem Interview vor Eröffnung des neuen Konsumtempels mit seinen 150 Geschäfte und Gaststätten am kommenden Donnerstag sagte Hoppe: "Mit dem zuständigen Projektarchitekten und weiteren verantwortlichen Mitarbeitern fanden zahlreiche Gespräche zur barrierefreien Gestaltung statt. Dabei sind die Bedürfnisse behinderter Menschen immer offen aufgegriffen und wenn irgend möglich auch umgesetzt worden." So gibt es 30 speziell gekennzeichnete Parkplätze im neuen Parkhaus. Von dort aus ist die Ladenstraße gut zu erreichen, ohne fremde Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen. Alle Ebenen im "Tor des Ostens" sind mit Aufzügen erreichbar. "In den Modegeschäften befinden sich rollstuhlgeeignete Umkleidekabinen. Die kontrastreiche Gestaltung der Wegweisung verhilft Sehbehinderten zu einer guten Orientierung. Im Obergeschoss befindet sich eine spezielle Behindertentoilette mit modernster Ausstattung", schwärmte Hoppe. Gedacht worden sei auch an die mit der S-Bahn ankommenden Rollstuhlfahrer, die von der S-Bahn-Brücke mit einem Lift ins Center gelangen. sch