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08.10.2005 - 11:00

SoVD: Nachteilsausgleich für Blinde nicht abschaffen.

Berlin (kobinet) Der Sozialverband Deutschland (SoVD) unterstützt das Anliegen der heute um fünf vor Zwölf am Hauptbahnhof Erfurt beginnenden Demonstration gegen die Abschaffung des Blindengeldes in Thüringen. SoVD-Präsident Adolf Bauer forderte die Bundesländer und insbesondere die thüringische Landesregierung auf, das einkommensunabhängige Blindengeld in vollem Umfang zu erhalten. Es dürfe keine Abschaffung oder Kürzung von Landesblindengeldern geben. Sie seien Nachteilsausgleich, der behinderungsbedingte Mehrausgaben abdecke. "Diese Mehrausgaben für Hilfsmittel und Assistenz betragen monatlich rund 585 Euro. Denn Blinde benötigen oft Unterstützung im Haushalt, beim Einkaufen oder auf dem Weg zur Arbeit. Das Blindengeld stellt sicher, dass Blinde am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Hier darf es keinen Rückschritt geben", erklärte Bauer. sch  

 
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