
München (kobinet) Zak Johnson, Kampfmittelexperte von Handicap International, demonstrierte am Wochenende auf einem nachempfundenen Minenfeld in München die gefährliche und aufwändige Räumung von Minen und Streubomben. Im Hintergrund eine Schuhpyramide als Mahnmal für die Opfer dieser explosiven Kriegsreste. Wie Handicap International heute mitteilte, haben hunderte Bürgerinnen und Bürger dieses Mahnmal auf dem Karlsplatz errichtet. Zum Aktionstag gegen Streubomben, mit dem Handicap International in mehreren europäischen Städten die Öffentlichkeit mobilisieren will, protestierten sie gegen die zahlreichen Blindgänger dieser Bomben, die täglich in Afghanistan oder im Irak spielende Kinder oder Bauern bei der Arbeit töten und verstümmeln. Über 100 Münchnerinnen und Münchner ließen sich mit einer persönlichen Geste gegen Streubomben ablichten. Die Fotos wurden überall auf dem Platz aufgehängt, neben denen von Prominenten wie Anne Will und Ulrike Folkerts, die sich im Aktionsbündnis Landmine.de schon seit einigen Jahren für ein Verbot von Landminen und Streubomben engagieren. sch