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Medientipps.

Recherchiert und zusammengestellt von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz. Gesucht wurde nach den Stichwörtern "Behinderung" und "Alter" einschließlich derer unterschiedlichen Ausprägungen. Die Liste der entsprechenden Sendungen sollte jedoch keinesfalls als Empfehlung verstanden werden.

Die Verantwortung für die Inhalte und deren textliche Vorankündigung liegt allein bei den jeweiligen Sendern. Ausnahmen hiervon sind als Fußnote gekennzeichnet.

Sollte der Hinweis auf eine Sendung fehlen, bitten wir um Nachricht an den zuständigen Redakteur.

Magazin-Archiv mit themenbezogenen Beiträgen seit April 2008 bei www.forsea.de.

Sendung aus Deutschland

Fr 03.02.2012 11:15 bis 12:00 (1plus)

rbb Praxis

Gesundheitsmagazin, Deutschland
Moderation: Raiko Thal

Themen:
-Aktuell: Wie gesundheitsschädlich ist Fluglärm?
-Diabetes - Hilfe bei Zuckerkrankheit
-Blindenführhunde - was leisten die Helfer auf vier Pfoten?
-Schlüsselbeinbruch
-Vorsicht IGeL - Gesundheitsleistungen auf dem Prüfstand


Sendung aus Deutschland

Fr 03.02.2012 11:25 bis 11:55 (hr)
Sa 04.02.2012 05:45 bis 06:15 (hr)

Hessenreporter

Wenn Betreuer das Leben regeln
Dokumentation, Deutschland
Autor: Rütger Haarhaus

Sie sind von Beruf Betreuer - für Menschen, die das Leben alleine nicht mehr meistern können. Volker Dietzel und Petra Bodden arbeiten für ein Betreuungsbüro im Kreis Offenbach. Allein im Kreis Offenbach haben sie knapp hundert Kollegen. Ihre Kunden bekommen sie vom Gericht zugewiesen. Manche von ihnen betreuen sie schon seit Jahren, andere erst seit kurzer Zeit. Die Aufgaben sind vielfältig. So müssen sie für eine Familie, die seit Jahren im Container wohnt, eine Wohnung finden und sie zum Umzug bewegen. Andernorts helfen sie psychisch Kranken bei der Bewältigung ihres Alltags, füllen Formulare aus, regen zum Arztbesuch an oder hören einfach nur zu. Immer müssen die Betreuer aufpassen, dass sie alles im Sinne ihres Kunden entscheiden und sich emotional nicht zu sehr in den einzelnen Fall hineinziehen lassen. Für volljährige Menschen, die wegen Krankheit, Alter oder Behinderung ihre Angelegenheiten nicht alleine besorgen können, sieht das Betreuungsgesetz professionelle Hilfe vor. Die Kosten für diese Arbeit übernimmt die Justizkasse. Im Kreis Offenbach gibt es etwa hundert professionelle Betreuer. In ganz Deutschland kümmern sich 12.000 Berufsbetreuer, Vereine und eine Vielzahl von Ehrenamtlichen um rund 1,3 Millionen Menschen, die derzeit auf Betreuung angewiesen sind - Tendenz steigend.


Sendung aus Deutschland

Fr 03.02.2012 19:25 bis 20:15 (ZDF)

Forsthaus Falkenau
Irrwege

Familienserie, Deutschland 2012
Regie: Helmut Metzger
Autor: Hans Münch, Ulrike Münch
Musik: Bernhard Zeller
Kamera: Zivko Zalar

Förster Stefan Leitner und sein Team bauen einen Kletterwald. Er soll das Angebot des Walderlebniszentrums (WEZ) erweitern, und vor allem Bürgermeister Kögl hofft, das Projekt 'Naturpark Störzing' dadurch endgültig finanziell abzusichern. Es bleibt noch eine Woche Zeit für die letzten Arbeiten, dann erfolgt die Abnahme durch den TÜV. Stefans Mitarbeiter Badstuber ist skeptisch, ob die vorgenommenen Sicherungsmaßnahmen die neugierige Störzinger Jugend davon abhält, illegal im Park herumzuklettern. Als Eva Dacher eine Kindergeburtstagsgruppe durch das WEZ führt, bemerkt sie zunächst nicht, dass sich eines der Kinder absetzt. Ökobauer Xaver Gammerdinger hört plötzlich Hilferufe und eilt dem Jungen trotz Höhenangst zur Hilfe. Marie Stadler hat ihre Tierarztpraxis in der Jugendherberge von Marianne, Wolfgang und Josef eingerichtet. Auch sie kann über mangelnde Arbeit nicht klagen. Ihr neuester Patient ist Toby, der Blindenhund von Herbergsgast Sandra Hoffmann. Die wollte sich eigentlich mit Stefan das WEZ für ihre Blinden Selbsthilfegruppe anschauen. Doch Toby scheint ernsthaft erkrankt zu sein. Während sich Marie um Toby kümmert, bittet Stefan seinen Vater Wolfgang und Josef, sich um die sympathische Sandra zu kümmern und sie abzulenken. Gemeinsam machen sie einen Ausflug in das Walderlebniszentrum. Abends verlaufen sie sich allerdings im Wald. Wie gut, dass Sandra einen weitaus besseren Orientierungssinn hat als ihre beiden älteren Kavaliere. Bürgermeister Kögl stellt Stefan wegen des Rettungseinsatzes im Kletterpark zur Rede. Auch wenn der weiß, dass Kögl Recht hat, hält er die Schärfe der Standpauke für übertrieben. Gut, dass er die wahren Hintergründe für Peters schlechte Gemütsverfassung kennt: Der Bürgermeister hat Liebeskummer. Tatsächlich sind Beziehungsprobleme dem Förster zurzeit auch nicht fremd. Die viele Arbeit lässt sowohl Stefan als auch Marie keine Zeit für Romantik.

In dem Leben eines Försters aus Bayern dreht sich nicht alles allein um Umweltschutz und den Erhalt der idyllischen Wälder, sondern auch um seine turbulenten Beziehungen innerhalb der Familie, sowie mit seinen Angestellten und anderen Einwohnern.

Hardy Krüger ("Stefan Leitner") - Gisa Zach ("Marie Stadler") - Martin Lüttge ("Wolfgang Leitner") - Günther Schramm ("Josef Neureuther") - Veronika Fitz ("Marianne Rainders") - Maxi Warwel ("Daniela Königstein") - Lion Sokar ("Daniel Schwanthaler")


Sendung aus Deutschland

Sa 04.02.2012 03:00 bis 03:45 (1plus)

betrifft: Die Last mit den Eltern - Wenn Mutter plötzlich Pflege braucht

Gesundheitsreportage, Deutschland
Autorinnen: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic

Autorinnen: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic Wenn Eltern pflegebedürftig werden, verändert das mit einem Schlag das ganze Leben der Angehörigen. Egal, ob man selbst pflegt oder pflegen lässt. Immerhin 1,6 Millionen der 2,4 Millionen pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause von ihren Angehörigen versorgt. Eine große Aufgabe, besonders für die erwachsenen Kinder, die in der Regel noch mitten im Berufsleben stehen. Eine Aufgabe, die man im Vorhinein gerne verdrängt. Wenn sie auf einen zukommt, ist man dann plötzlich auf sich allein gestellt. Der Film 'Die Last mit den Eltern' zeigt, was es bedeutet, wenn die Eltern plötzlich pflegebedürftig werden, welche Herausforderungen, Fragen, Probleme entstehen, wie man sich durch den Dschungel der Pflegestufen und - Richtlinien kämpft, aber auch welche schönen Momente man bei der Pflege erlebt. Wie beantragt man eine Pflegestufe? Was macht der medizinische Dienst? Wann und wo bekommt man das Geld? Und wie überzeugt man seine Mutter davon, dass sie die Pflege annimmt? Mit diesen Fragen sind die drei Schwestern Karin, Helga und Renate aus Boppard am Rhein seit einigen Wochen konfrontiert. Lange hatten sie das Problem, dass ihre 89-jährige Mutter immer weiter abgebaut hat, verdrängt. Als sie mit einem Herzkatheter aus dem Krankenhaus entlassen wurde, war es plötzlich offensichtlich. Jetzt müssen sie sich um die Pflege kümmern und gleichzeitig ihre geistig sehr wache, aber uneinsichtige Mutter davon überzeugen, dass sie welche benötigt. Keine leichte Aufgabe ... Die drei Schwestern Margret, Birgit und Christina in Weißenfels bei Halle haben sich entschieden, ihre dementen Eltern selbst zu pflegen. Sie haben ein perfekt funktionierendes Team gebildet, um den Eltern ein Leben im eigenen Haus zu ermöglichen. Unterstützt von einem Pflegedienst hat jede Schwester feste Aufgaben und Zeiten. Da alle drei Schwestern noch berufstätig sind, ist die Pflege der Eltern oft eine logistische Herausforderung, aber gibt den drei Frauen auch viel Bestätigung.


Sendung aus Deutschland

Sa 04.02.2012 06:15 bis 06:45 (hr)
Sa 04.02.2012 07:30 bis 08:00 (WDR)
Sa 04.02.2012 07:30 bis 08:00 (NDR)
Sa 04.02.2012 08:15 bis 08:45 (BR)
Sa 04.02.2012 11:55 bis 12:25 (mdr)
So 05.02.2012 07:00 bis 07:30 (SWR)
Mi 08.02.2012 15:00 bis 15:30 (BRalpha)
Do 09.02.2012 10:30 bis 11:00 (BRalpha)
Sa 11.02.2012 07:00 bis 07:30 (hr)
Sa 11.02.2012 07:30 bis 08:00 (WDR)
Sa 11.02.2012 07:30 bis 08:00 (NDR)
Sa 11.02.2012 09:45 bis 10:15 (BR)
Sa 11.02.2012 10:00 bis 10:30 (RBB)
Sa 11.02.2012 11:55 bis 12:25 (mdr)
So 12.02.2012 07:00 bis 07:30(SWR)

Sehen statt Hören

Ein Wochenmagazin für Hörgeschädigte
Magazin, Deutschland 2012

Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für Schwerhörige und Ertaubte verständlich gemacht.


Sendung aus Deutschland

Sa 04.02.2012 09:30 bis 10:00 (WDR)

'Wir lassen uns nicht unterkriegen!'

Dokumentation, Deutschland
Moderation: Martin Blachmann

Familie S. ist eine außergewöhnliche Familie. Der Vater ist Ingenieur und arbeitet meistens im Ausland. Die Mutter hat MS und betreut dennoch die vier gemeinsamen Kinder. Die Familie muss einen Schicksalsschlag nach dem anderen verkraften. Tochter Jacqueline ist erblindet, Cedric und Sven haben Epilepsie, Chantal hat ADHS und ist übergewichtig. Mit jedem Kind ist eine tragische Krankheitsgeschichte verbunden. 'Wir haben nichts ausgelassen, aber wir sind daran gewachsen', meint die Mutter. Martin Blachmann hat mit seinem Team die Mutter und ihre vier Kinder kennengelernt. Er will herausfinden, warum die Familie trotz der starken Belastungen so fest zusammenhält und zuversichtlich den Alltag meistert.


Sendung aus Deutschland

Sa 04.02.2012 10:00 bis 10:30 (RBB)
Fr 10.02.2012 11:30 bis 12:00 (3sat)

selbstbestimmt!
Leben mit Behinderung

Magazin, Deutschland 2012
Moderation: Martin Fromme

Kann man lehren, obwohl man geistig beeinträchtigt ist? Tobias Wolf kann es. Der junge Mann mit Down Syndrom bringt Grundschulkindern Englisch bei. Ganz liebevoll, ganz spielerisch: Er singt mit den Kindern, entwickelt Spiele, die es einfacher machen, Vokabeln zu lernen - und in besonderen Fällen gibt er Einzelunterricht. Es ist die Montessori Schule 'Biberkor' in Bayern, die das Konzept Inklusion Realität werden lässt und den 32-Jährigen als English Teacher Assistant beschäftigt. Suche eine Frau, die mir hilft, die Farben des Lebens wieder zu entdecken. Das inseriert Robert Leske nach einem schweren Autounfall, der seine Lebenswelt komplett verändert. Der einstige Personalchef von Mc Donalds erblindet. 60.000 Mitarbeiter hat er geführt, Workaholic sei er gewesen. Und nun? Alles auf Null und noch mal von vor. Wie das gelingt, davon berichtet Robert Leske in Schulen. 'Selbstbestimmt!' hat ihn dabei beobachtet und klärt auch, warum der Bayer wegen einer Annonce nun in Sachsen-Anhalt lebt. Guildo Horn sucht die Superband! Noch eine Castingshow, brauchen wir die wirklich? Vielleicht ja, denn dieser Wettbewerb weicht ab. Alle Teilnehmer sind geistig behindert. Und dennoch rocken sie professionell die Bühnen. Warum auch nicht, denn was haben Rhythmusgefühl, Stimme und Musikalität mit dieser Einschränkung zu tun? Warum fühlt sich Roger Cicero dem Buddhismus verbunden? Das wollte Jennifer Sonntag wissen und auch, ob er sich selbst mit seinen Liedern und Texten als Botschafter versteht? Überraschend waren die Antworten des deutschen Pop- und Jazzmusikers. Er ist der erste Gast 2012 in den SonntagsFragen, dem Format, in welchem ohne Sehsinn gefragt wird und dennoch ein sinnreiches Miteinander entsteht.


Sendung aus Deutschland

Sa 04.02.2012 10:02 bis 10:45 (ZDF info)

Oma ist immer dabei
Ein Leben mit Demenzkranken

Reportage, Deutschland 2011
Autor: Uta Claus,

Dr. Martin Landenberger, Hausarzt in Bad Tölz, hat vor vier Jahren seine demente Mutter aus dem Schwäbischen zu sich nach Hause geholt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau und seinen drei Kindern kümmert er sich seitdem um seine Mutter. Das Beispiel zeigt, dass ein Leben mit Demenzkranken möglich ist, wenn alle helfen.


Sendung aus der Schweiz

Sa 04.02.2012 10:50 bis 11:15 (SF1)

Reporter

Menschen, Schicksal, Abenteuer
Reportage, Schweiz
Autor: Martina Mieth Polke

Edith Hunkeler gehört zu den wenigen Frauen im Rollstuhl, die es wagten, ein Kind zu kriegen. Der Alltag im Rollstuhl ist schon allein aufwendig, erst recht mit einem Kind. Sie braucht viel Geduld und Erfindungsgeist, um den Alltag mit Tochter zu meistern. Reporterin Martina Mieth Polke hat die Luzernerin während eines Jahres begleitet, von der Schwangerschaft bis zum ersten Geburtstag von Elin.


Sendung aus Österreich

Sa 04.02.2012 11:20 bis 12:50 (ORF2)

Tollpension

Fernsehfilm, Deutschland 2006
Regie: Tim Trageser
Autor: Anne Müller
Musik: Andreas Weidinger
Kamera: Eckhard Jansen

Marga und Kurt Mahlström reisen mit ihren Kindern Kati und Felix seit 15 Jahren nach Södenhagen an die Ostsee - immer im Juli, immer in dieselbe Pension, immer in dieselben Zimmer mit Meerblick. Kurt will die 'schönsten Wochen des Jahres' unbeschwert mit Sommer, Sonne, Strand und harmonischem Familienleben verbringen. Doch in diesem Jahr gerät alles außer Kontrolle: Kurt steht kurz vor der Arbeitslosigkeit und kann sich den Urlaub eigentlich gar nicht mehr leisten. In seiner Ehe mit Marga kriselt es und Kurt traut sich nicht, seiner Frau von diesen Schwierigkeiten zu erzählen. Auch die pubertierende Kati hat schlechte Laune, weil sie lieber mit ihren Freundinnen nach Frankreich gefahren wäre. Dann sind im Feriendomizil auch noch sämtliche Zimmer mit Meerblick vergeben. Als wäre das noch nicht genug, betritt am ersten Morgen eine Gruppe Behinderter den Frühstücksraum und bringt die ersehnte Urlaubsruhe richtig durcheinander. Als sich zu guter Letzt Tochter Kati in den Betreuer Dominik verliebt, droht für Kurt der Urlaub zu den schlimmsten Wochen des Jahres zu werden.

Uwe Ochsenknecht ("Kurt Mahlström") - Nina Szeterlak ("Kati Mahlström") - Karl Kranzkowski ("Friedrich Mathissen ") - Petra Zieser ("Marga Mahlström") - Jacob Matschenz ("Dominik Rösner") - Bobby Brederlow ("Rolf Weiher") - Kevin Köppe ("Felix Mahlström") - Hans Jochen Wagner ("Pastor Gerhard Müller") - Petra Müller ("Helga Schlack") - Wolfgang Göttsch ("Max Meierhoff") - Annika Preil ("Marbella Thoben") - Margret Völker ("Gisela Thoben") - Steffen Scheumann ("Herr Sommer") - Kerstin Thielemann ("Frau Sommer") - Jockel Tschiersch ("Dieter Meierbeck")


Sendung aus Deutschland

So 05.02.2012 13:20 bis 14:05 (RBB)

Frau Dr. Haus - Der Große Immobiliencheck

Dokusoap, Deutschland

Wolfgang Harders (44) will sich endlich den Traum von einer Eigentumswohnung erfüllen. Seit gut zwölf Jahren wohnt er im Kölner Stadtteil Lindenthal in einer 42 Quadratmeter großen Zwei-Zimmer-Wohnung. Während andere Menschen einfach die Zeitung aufschlagen und mit der Suche beginnen können, muss Wolfgang Harders ganz andere Hürden überwinden - denn er ist blind. Vor mehr als 20 Jahren hat er sein Augenlicht verloren. Für ihn aber kein Grund, nicht ein ganz normales Leben zu führen. Selbstbewusst und mit viel Witz meistert er alle großen und kleinen Tücken des Alltags. Ein wichtiges Suchkriterium für die Bauingenieurin Sabine Binkenstein: Es dürfen keine Balken im Raum, Stufen in der Wohnung oder ähnliche Stolperfallen vorhanden sein. Keine leichte Aufgabe für Frau Dr. Haus. Denn die Wohnungsbesichtigungen mit Wolfgang Harders werden auch für die Bauingenieurin ein ganz neues Erlebnis. Drei Eigentumswohnungen in Köln erfühlt und testet er mit ihr. Ist die Traumwohnung dabei?


Sendung aus Deutschland

So 05.02.2012 15:30 bis 16:00 (NDR)

7 Tage... im Altenheim

Gesellschaftsreportage, Deutschland
Autor: Domenica Berger, Willem Konrad

Wie ist das Leben in einem Seniorenheim, wie fühlt es sich an, wenn das Leben plötzlich von anderen geregelt wird? Liegt eine bleierne Decke der Langeweile über allen Betten? Sieben Tage lang sind die Autoren Domenica Berger und Willem Konrad in eine für sie völlig unbekannte Welt eingetaucht, haben ein Zimmer im Altenheim bezogen und sieben Tage zwischen Gymnastikstunden, Rätselnachmittagen und Kaffee und Kuchen verbracht. Sie haben Freundschaft geschlossen, mit Elfriede Rocksien, 94 Jahre alt, Zimmer 105. Frau Rocksien ist für eine Woche die Zimmernachbarin von Domenica Berger. Mit der Seniorin gingen die Autoren zusammen zum Essen - morgens, mittags und abends. Immer pünktlich. Oder sie lieferten sich mit ihr und anderen Bewohnern einen Wettstreit beim Bowling an einer Spielekonsole. Sieben Tage im Altenheim werden für die Autoren zu einem Abenteuer: Sie tauchen in eine Welt ein, in der die Tage mal quälend lang sind und mal wie im Fluge vergehen. Ein Ort, an dem Liebe und Freundschaft genauso einen Platz haben wie das Sterben. Nach sieben Tagen war den beiden Autoren klar: Auch im Altenheim gibt es ein Leben.


Sendung aus Deutschland

So 05.02.2012 16:30 bis 17:00 (WDR)
Sa 11.02.2012 09:30 bis 10:00 (WDR)

Wenn Oma Pflege braucht
Die Prüfer vom medizinischen Dienst

Gesundheitsdokumentation, Deutschland
Autoren: Angelika Wörthmüller, Enrico Demurray

Plötzlich geht es nicht mehr alleine - ob Anziehen, Duschen oder Essen, was jahrzehntelang problemlos ging, erfordert nun die Hilfe von Angehörigen oder Pflegekräften. Die Pflegekasse bietet für diese Situation finanzielle Unterstützung, doch jeder dritte Antrag wird von den Prüfern des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen abgelehnt. Wie arbeiten diese Gutachter? Wie gehen sie vor, wenn der Fall nicht ganz eindeutig ist? Wie leben Sie mit ihren Entscheidungen? Die Reportage begleitet drei Prüfer des MDK, die täglich neu vor der Herausforderung stehen, gerechte Entscheidungen zu treffen.


Sendung aus Deutschland

Mo 06.02.2012 09:30 bis 10:00 (hr)

Das besondere Lernen
Von Gambia in die Pfalz

Gesellschaftsreportage, Deutschland

Neun von hundert Deutschen sind behindert - einige von ihnen mehrfach und besonders schwer. Die Art der Behinderung kann sehr unterschiedlich sein: Blindheit, Taubheit, Bewegungsunfähigkeit, eine starke geistige Behinderung oder Autismus. Die Sendereihe 'Das besondere Lernen' porträtiert behinderte Kinder und Jugendliche und dokumentiert die schulischen und außerschulischen Anstrengungen.


Sendung aus der Schweiz

Mo 06.02.2012 11:10 bis 12:10 (SF1)

Eigentlich wollten wir zurückkehren
Migranten in der Schweiz

Dokumentation, Schweiz 2011
Regie: Yusuf Yesilöz

Ein Altersheim in der Schweiz: Seit neuestem werden auch Seniorennachmittage für Migrantinnen und Migranten durchgeführt. Man hat erkannt, dass immer mehr Pensionierte nicht mehr in ihre Heimat zurückkehren und möchte ihnen die Möglichkeit geben, sich auf ein Leben in einem Schweizer Altersheim vorzubereiten. Aber die wenigsten Migrantinnen und Migranten können sich das wirklich vorstellen. Der Film 'Eigentlich wollten wir zurückkehren' begleitet die drei Ehepaare Salman und Ayse Ilgüplü, Zujdi und Schehrazad Recebi sowie Ali Ihsan und Nuriye Sinan durch ihren Alltag. Die aus dem Balkan und der Türkei stammenden Menschen haben praktisch ihr ganzes Leben in der Schweiz verbracht. Sie sind vor dem Regime geflüchtet oder hierhergekommen, um ihren Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. In der Schweiz haben sie hart gearbeitet und ihre Kinder grossgezogen. Integriert sind sie kaum, Deutsch haben sie nie richtig gelernt. Aber ihre Kinder fühlen sich wohl hier, haben ihrerseits wieder Kinder bekommen und können sich nicht mehr vorstellen, zurückzukehren. Jahrelang hat die erste Migrantengeneration von der Rückkehr in ihre Heimat geträumt, hat dort mit ihrem Ersparten Häuser gebaut und sich auf das Pensioniertendasein in der Heimat gefreut. Nun, da der Moment gekommen wäre, merken viele, dass ihr Traum schwerer zu realisieren ist, als sie sich das vorgestellt hatten. Jetzt, wo sie zurückkehren könnten, sind sie gesundheitlich angeschlagen, oder ihre Kinder halten sie zurück. Die Zerrissenheit zwischen hier und dort prägt den Alltag der Migrantinnen und Migranten. Aber ihre Lebensgeschichten zeugen auch von ihrer Fähigkeit, in schwierigen Situationen, im andauernden Dilemma, sich immer wieder Neuem zu stellen und gangbare Wege zu finden.


Sendung aus Deutschland

Mo 06.02.2012 22:25 bis 23:10 (3sat)

Mehr als ich kann
Ein Film über den Pflegealltag im Verborgenen

Dokumentation, Deutschland
Autor: Herbert Link

In Zeiten steigender Lebenserwartung ist die Pflege zu einem prägenden Element des alltäglichen Lebens geworden. Viele Angehörige übernehmen die Pflege ihrer Verwandten selbst - oft, weil die Unterbringung in einem Heim noch immer ein Tabu ist und ihnen Schuldgefühle bereiten würde - und brennen dabei körperlich und seelisch aus. Die Dokumentation 'Mehr als ich kann' thematisiert einen gesellschaftlichen und sozialen Notstand und damit verbundene Gefühle wie Hilflosigkeit, Trauer und Wut.


Sendung aus Österreich

Di 07.02.2012 00:00 bis 01:45 (ORF2)

An ihrer Seite

Drama, Kanada, USA 2006
Regie: Sarah Polley
Musik: Jonathan Goldsmith
Kamera: Luc Montpellier

Seit über 40 Jahren sind Grant und Fiona verheiratet. Ihr gemeinsamer Lebensabend scheint erfüllt und geruhsam zu werden - bis Fiona immer vergesslicher wird und ein Arzt bei ihr Alzheimer diagnostiziert. Auf eigenen Wunsch geht Fiona in ein Pflegeheim für Demenzkranke. Gemäß den Aufnahmebedingungen darf Grant seine Frau die ersten 30 Tage nicht besuchen. Als er sie endlich wiedersieht, begegnet Fiona ihrem Mann scheinbar wie einem Fremden. In ihrem Regiedebüt gelingen der renommierten Schauspielerin Sarah Polley bewegende Szenen einer Ehe. Der großartige Gordon Pinsent und die Oscar-Preisträgerin Julie Christie tragen diesen poetischen Film über Liebe in Zeiten von Alzheimer. * Grant (Gordon Pinsent) und Fiona (Julie Christie) sind 44 Jahre verheiratet. Die Seitensprünge mit seinen jungen Studentinnen hat Fiona dem früheren Uniprofessor inzwischen verziehen. Seit seiner Emeritierung lebt das kultivierte Paar harmonisch in einem idyllischen Haus am See. Mit stummem Amüsement beobachtet Grant, wie die vergessliche Fiona nonchalant die Bratpfanne in den Eisschrank räumt und sich mit Notizzetteln über den Alltag hilft. Doch als sie nach einem Ausflug im Schnee völlig die Orientierung verliert, diagnostiziert der Arzt rasch zunehmende Demenz. Bevor die Lebensumstände daheim unerträglich werden, weist Fiona sich gegen den Willen ihres Mannes selbst in ein Pflegeheim ein. Gemäß den Regeln der Institution darf Grant seine Frau einen Monat lang nicht besuchen. Ein schwerer Schritt für das Paar, das nie länger als einen Tag voneinander getrennt war. Als Grant seine Frau endlich wiedersieht, scheint sie sich nicht mehr an ihn zu erinnern. Schlimmer noch: Sie konzentriert ihre ganze Zuneigung auf den demenzkranken Aubrey (Michael Murphy). Dennoch besucht Grant seine Frau täglich und wird so zum fassungslosen Zaungast ihrer neuen Liebe. Doch als Aubrey von seiner Ehefrau Marian (Olympia Dukakis) aus dem Pflegeheim geholt wird, stürzt Fiona in eine lebensbedrohliche Depression. Grant nimmt mit der handfesten Marian Kontakt auf.
Julie Christie ("Fiona Andersson") - Gordon Pinsent ("Grant Andersson") - Michael Murphy ("Aubrey") - Olympia Dukakis ("Marian") - Stacey LaBerge ("junge Fiona") - Deanna Dezmari ("Veronica") - Clare Coulter ("Phoebe Hart") - Thomas Hauff ("William Hart") - Alberta Watson ("Dr. Fischer") - Wendy Crewson ("Madame Madeleine Montpellier") - Kristen Thomson ("Kristy")


Sendung aus Deutschland

Di 07.02.2012 22:45 bis 23:15 (1plus)
Fr 10.02.2012 08:00 bis 08:30 (1plus)

Mordskerle!
Zwei Jungs kämpfen sich zurück ins Leben

Dokumentation, Deutschland
Autor: Harold Woetzel

Für Philipp läuft es immer besser: Die Funktionen der rechten Hand und seinem Arm kommen mehr und mehr zurück, und bald wollen die Orthopädietechniker in Heidelberg ihm auch eine Prothese für die linke Seite machen. Dann aber kommt eine schwere Stunde für Philipp: Der Unfallverursacher, der damals Philipps Freundin totgefahren hatte, steht vor Gericht.


Sendung aus Deutschland

Mi 08.02.2012 20:15 bis 22:05 (arte)
Fr 10.02.2012 14:20 bis 16:25 (arte)

Renn, wenn Du kannst

Spielfilm, Deutschland 2010
Regie: Dietrich Brüggemann
Kamera: Alexander Sass

Benjamin sitzt im Rollstuhl. Er ist intelligent, lustig und verzweifelt. Liebe, wie er seinem neuen Zivi Christian erzählt, komme für ihn nicht infrage. Christian nimmt das Leben leicht: Er wird ein halbes Jahr bei Benjamin bleiben, um dann seiner Wege zu gehen. Annika studiert Cello und hat ein Problem mit dem Lampenfieber bei Soloauftritten. Sie radelt jeden Tag unter Benjamins sehnsüchtigen Blicken an dessen Wohnung vorbei. Erst als Annika eines Tages mit Christian kollidiert, lernen sie sich kennen und werden Freunde. Die Drei erschaffen sich eine Welt der Fantasie und der Träume. Doch schnell wollen beide Jungs mehr von Annika als nur Freundschaft. Annika mag Christians Verspieltheit, sieht sich aber eigentlich mehr Benjamin verbunden und kann sich nicht entscheiden. Die Zuneigung der beiden jungen Männer zu Annika führt mehr und mehr zu Konflikten und bedroht deren Freundschaft ernsthaft. Was für alle Drei wie ein Spiel begann, wird für Ben eine Reise zu seinen großen Ängsten, in Abgründe, aus denen er allein nicht entkommen kann. Aber auch Annika und Christian machen Erfahrungen, die sie wachsen lassen und die sie für immer verändern werden ...

Robert Gwisdek ("Benjamin") - Anna Brüggemann ("Annika") - Jacob Matschenz ("Christian") - Franziska Weisz ("Mareike") - Leslie Malton ("Regina, Benjamins Mutter") - Michael Sens ("Cellolehrer") - Daniel Drewes ("Arzt") - Amelie Kiefer ("Lisa") - Jörg Bundschuh ("Herr Wiener") - Sven Taddicken ("Angestellter im Computerladen") - Alexander Hörbe ("Sanitäter") - ("Sanitäter") - Christian Ehrich ("Pfleger")


Sendung aus Deutschland

Do 09.02.2012 10:15 bis 11:45 (3sat)

Kölner Treff

Talkshow, Deutschland 2012
Moderation: Bettina Böttinger

Gäste: Charly Hübner, Nora von Collande, Herbert Herrmann, Susanna Yoko Henkel, Gus Backus, Markus Holubek, Claudia Ludwig

Zu Gast sind die Schauspieler Charly Hübner, Nora von Collande und Herbert Herrmann, die Musikerin Susanna Yoko Henkel, der Musiker Gus Backus, die Moderatorin Claudia Ludwig und der querschnittsgelähmte Journalist Markus Holubek.

Charly Hübner - In den Rostocker Polizeiruf-Folgen spielt er den Kriminalhauptkommissar Alexander Bukow. Bis vor ein paar Jahren hat der Sohn eines Gastwirts aus Mecklenburg-Vorpommern nur Theater gespielt und übernahm dann zunächst kleinere Nebenrollen im Film. Durch seine Mitwirkung im Oscar-Preisträger 'Das Leben der Anderen' nahm seine Karriere aber Fahrt auf, größere Rollen wurden ihm angetragen. Theater spielt Charly Hübner trotz alledem noch - so wirkt er mit in Brechts 'Herr Puntila und sein Knecht Matti' am Schauspiel Köln. Premiere ist der 27. Januar.

Susanna Yoko Henkel - Schon als Zweijährige erhielt die Tochter deutsch-japanischer Eltern Musikunterricht, bereits zu Jugendzeiten erhielt sie viele Preise - und mittlerweile ist die Violinistin eine gefragte Solistin. Mit vielen namhaften Orchestern ist sie schon aufgetreten, daneben gehört der Kammermusik ihre Leidenschaft. Parallel zu ihrer Konzerttätigkeit als Solistin arbeitet Susanna Yoko Henkel als Professorin an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Dieses Jahr wurde die Musikerin mit dem Klassik-Musikpreis 'Echo' ausgezeichnet.

Gus Backus - Der amerikanische Schlagersänger kam Ende der 1950er Jahre als Soldat nach Deutschland. Schon in seiner Heimat hatte er Musik gemacht, und mit Schlagern wie 'Brauner Bär und weiße Taube' und 'Da sprach der alte Häuptling' wurde er in den 1960er Jahren auch in Deutschland ungeheuer populär. Dann aber ließ der Erfolg nach, Ehe- und Alkoholprobleme kamen hinzu. So ging Gus Backus wieder zurück in die USA, arbeitete dort unter anderem auf Ölfeldern in Texas - und kam in den 1980er Jahren wieder nach Deutschland zurück, wo der fünffache Vater zum zweiten Mal die Liebe seines Lebens geheiratet hat. In einer Autobiografie erzählt Gus Backus jetzt sein wendungsreiches Leben.


Sendung aus Deutschland

Sa 11.02.2012 16:30 bis 17:00 (hr)
Mo 13.02.2012 08:30 bis 09:00 (hr)
Do 16.02.2012 05:15 bis 05:45 (hr)

Horizonte
Lebensfroh bis 102 - Besuche bei einer alten Dame

Reportage, Deutschland 2012
Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard
Autor: Martin Buchholz

'Ach, Herr Buchholz, Sie quetschen mich aus wie eine Zitrone', sagt Edith Libbert lachend. 'Wann kommt übrigens der Film? Krieg ich den zu sehen, wenn ich tot bin?' Fünf Jahre lang hat Martin Buchholz Edith Libbert durch ihren späten Lebensabend begleitet und sie 22 Mal mit der Kamera im Seniorenheim besucht. 'Man kann sich schon wohl fühlen hier. Man wird ja auch im Alter bescheidener in seinen Erwartungen. Aber das lernen Sie noch! So weit sind Sie noch nicht!' Über ein Jahrhundert Leben, von der ersten Liebe bis zum letzten Abschied, über all das plaudert Edith Libbert so unbefangen mit dem Reporter, als habe sie die laufende Kamera längst vergessen: 'Für mich genügt's, wenn sie mich hier irgendwo verbuddeln. Aber ich möchte keine Feuerbestattung. Sind Sie dafür?' 'Äh, nein! Ich denke nicht. Aber da braucht man ja weniger Platz, nicht wahr?' Als die beiden sich kennenlernten, war Edith Libbert 97 Jahre alt - eine Lebens-künstlerin bis ins hohe Alter: 'Wenn irgendwas Nettes auf mich zukommt, dann kann ich mich immer noch begeistern!' Sie stirbt einige Wochen nach ihrem 102. Geburtstag. Dieser außergewöhnliche Film über eine späte Freundschaft ist eine bewegende Liebeserklärung an das Leben.


Sendung aus der Schweiz

So 12.02.2012 19:20 bis 19:30 (SF1)

mitenand
Zentralverein für das Blindenwesen

Gesellschaftsmagazin, Schweiz 2012

Der SZB setzt sich nach eigenen Angaben seit 1903 Tag für Tag dafür ein, dass taubblinde, blinde und sehbehinderte Menschen ihr Leben selbst bestimmen und in eigener Verantwortung gestalten können.


Sendung aus Deutschland

So 12.02.2012 22:55 bis 23:50 (arte)

Full House mit Damen

Gesellschaftsreportage, Deutschland, Israel 2011
Autor: Ronen Abas

Auf den ersten Blick wirken die Treffen wie ein Senioren-Kaffeekränzchen. Eine Gruppe von Frauen sitzt gemütlich um den Tisch, isst Knabbereien und tratscht über den neuesten Klatsch des Tages. Einige Minuten später allerdings löst konzentriertes Schweigen die Gespräche ab. Jede der Frauen holt Schekel im Wert von mehreren Hundert Euro aus der Handtasche und legt sie vor sich auf den Tisch. Es beginnt ein hartes und schnelles Pokerspiel. Schon seit Jahrzehnten spielen die drei 80-Jährigen beinahe täglich. Sie sind harte Spielerinnen, verletzlich und empfindsam nur beim Gedanken an ihre lange zurückliegenden, glücklichen Ehen. Ihre 'Society', wie sie sie nennen, wurde vor mittlerweile rund 35 Jahren als Versuch gegründet, sich in der rauen Pokerszene Haifas als Frauenclub zu behaupten. Kein Mann durfte je beitreten. Lange Zeit waren sie während des Tages treu sorgende Ehefrauen und Mütter, in der Nacht Spielerinnen. In einer Pokerrunde nach der anderen entfaltet die Dokumentation die Lebensgeschichten der Spielerinnen und deckt ein komplexes und paradoxes Beziehungsgeflecht zwischen den alten Damen auf. Sie bewegen sich auf einem schmalen Grat zwischen Liebe und Hass, Freundschaft und Rivalität - diktiert von den durch Gewinn und Verlust ausgelösten Stimmungsschwankungen. Und das Verhalten der Frauen am Pokertisch ist noch genauso lebendig und vital wie vor 35 Jahren.


Sendung aus der Schweiz

So 12.02.2012 23:25 bis 00:30 (SF1)

Stars

Porträtreihe, USA 2010
Autor: Peter Rosen

Aus 270 Anmeldungen wurden die 29 Finalistinnen und Finalisten ausgewählt. Sie kommen aus aller Welt, werden von Familien betreut und mit texanischer Freundlichkeit aufgenommen. Doch es sind harte Wochen für die Pianistinnen und Pianisten. Die Anforderungen an sie sind hoch. Von Runde zu Runde steigen Spannung und Adrenalinspiegel. Denn der Preisgekrönte tritt über Nacht ins internationale Rampenlicht. Ihm winken nicht nur 20 000 US-Dollar Preisgeld, sondern auch eine CD-Aufnahme, eine Konzerttour sowie ein Management für die nächsten drei Jahre. Eine Hauptfigur der Dokumentation ist der blinde 20jährige Nobuyuki Tsujii. Der junge Japaner spielte bereits mit zwei Jahren 'Jingle Bells' auf dem Kinderpiano, nachdem er die Melodie gehört hatte. Beim Wettbewerb überzeugt er unter anderem mit Beethovens Hammerklaviersonate sowie Frédéric Chopins 'Concerto No. 1'.


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 10:48 bis 11:18 (mdr)

Endlich geradeaus!
Christian und die Augenoperation

Gesundheitsdokumentation, Deutschland 2006
Autor: Babette Ellen Kottkamp

Christian ist ein 1a Fußballspieler. Trotzdem wird er manchmal gehänselt, denn Christian schielt. Die blöden Sprüche ärgern ihn sehr. Damit ihn keiner mehr auslachen kann, hat derElfjährige beschlossen, sein schielendes Auge operieren zu lassen. In der Augenklinik Ulm soll der Eingriff unter Narkose gemacht werden. Aber bis es soweit ist, müssen noch ein paar Untersuchungen durchgeführt werden, von denen abhängig ist, ob Christian mit der Operation auch tatsächlich geholfen werden kann. In der Klinik erfährt er, wie die Operation durchgeführt werden soll. Die beiden Muskeln, die Christians Auge rechts und links halten und bewegen, müssen korrigiert werden. Das ist zwar kein großer Eingriff, aber das Auge ist ein sehr empfindliches Organ, das sich selbst von einem Staubkorn reizen lässt. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Christian ein wenig mulmig zumute ist. Wird die Operation auch wirklich seine Erwartungen erfüllen? Wie wird es sein, wenn er danach das erste Mal in den Spiegel blickt? Und wird er dann endlich vor den ständigen Hänseleien seine Ruhe haben?


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 20:15 bis 21:00 (1plus)
Mi 15.02.2012 18:45 bis 19:30 (1plus)
Do 16.02.2012 12:30 bis 13:15 (1plus)

Das Leben!
Der Kampf um die Kleinsten: Zu früh geboren - Ein Arzt kämpft um die Kleinsten

Jedes zehnte Kind in Deutschland wird zu früh geboren - Tendenz: weiter steigend. Die Gründe für den Zuwachs liegen ausgerechnet im medizinischen Fortschritt. Fluch oder Segen - heute überleben 90 von 100 zu früh geborenen Säuglingen - jedes sechste bleibt allerdings behindert. Der Film 'Der Kampf um die Kleinsten' begleitet den Kinderarzt Dr. Holger Wiedemann und die Krankenschwester Jennifer Dettmann bei ihrer Arbeit auf der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation im AK Altona in Hamburg. Oft geht es um Leben und Tod, um Gesundheit oder lebenslange Behinderung. Eine große Belastung für die Eltern und eine schwere Verantwortung für den Arzt. Der Umgang mit Kindern, die in der 22. und 23. Woche geboren wurden, liegt in Deutschland in einem gesetzlichen Graubereich: Ihr Leben muss nicht um jeden Preis erhalten werden. In solchen Fällen spricht Dr. Wiedemann mit den Eltern, wie sie gegebenenfalls mit Behinderungen zurechtkommen würden. 'Wenn Eltern ein Kind unbedingt haben wollen, dann versucht man eben auch alles zu tun, was medizinisch möglich ist.' Aber er hat auch schon durchaus Fälle erlebt, wo die Eltern auf gar keinen Fall ein behindertes Kind wollten, und dann wird es oft sehr schwer, auf lebenserhaltende Maßnahmen zu verzichten. Eine Arbeit im täglichen Ausnahmezustand: Ab der 24. Schwangerschaftswoche müssen alle Mittel der Intensiv-Versorgung genutzt werden, um das Leben eines Kindes zu erhalten, egal zu welchem Preis für das Kind oder für die Eltern. Der Film begleitet Dr. Wiedemann nicht nur bei seiner aufreibenden Arbeit, sondern auch in seiner Familie: Er ist verheiratet mit einer Intensiv-Kinderkrankenschwester, die er vor einigen Jahren auf der Station kennen gelernt hat. Die beiden haben drei Kinder. Auf derselben Station wie Dr. Wiedemann arbeitet auch Schwester Jennifer Dettmann. Auch sie macht ihre Arbeit mit großer Leidenschaft.


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 21:00 bis 23:30 (zdf_neo)

Der Duft der Frauen

(Scent Of A Woman/Scent of a Woman)
Drama, USA 1992
Regie: Martin Brest
Autor: Bo Goldman, Cesare Zavattini, Ruggero Maccari, Dino Risi, Giovanni Arpino
Musik: Thomas Newman
Kamera: Donald E. Thorin

Um seine Urlaubskasse aufzubessern, hat der Schüler Charlie einen Job als Aufpasser des blinden, alternden Army-Colonels Frank Slade angenommen, während dessen Pflegefamilie einen Wochenendausflug unternimmt. Was nach einem entspannten Wochenende und leicht verdientem Geld klingt, wird für Charlie sehr schnell zu einem unvergesslichen Abenteuer, denn der agile Frank hat einen Plan. Er will das freie Wochenende in New York City verbringen, mit jeder Menge Whisky, schnellen Autos und schönen Frauen. Was Charlie nicht ahnt, nach diesem ausschweifenden Wochenende will Frank seinem Leben ein Ende setzen. Dank eines Stipendiums kann der talentierte Charlie Simms die renommierte Baird-School in Vermont besuchen. Zurzeit hat er aber ein großes Problem, denn nach dem Thanksgiving-Wochenende wartet ein großes Schultribunal auf ihn. Charlie hat einen bösen Schulstreich seiner wohlhabenden Klassenkameraden beobachtet und soll nun öffentlich die Namen der Übeltäter preisgeben. Andernfalls will der Direktor ihn der Schule verweisen. Als wäre das nicht genug Sorge, muss Charlie an dem Wochenende arbeiten. Karen Rossi sucht einen Aufpasser für ihren blinden Onkel, damit sie mit dem Rest ihrer Familie verreisen kann. Der blinde Ex-Colonel Frank Slade ist nicht gerade ein sympathischer, hilfsbedürftiger Rentner, sondern ein boshafter, cholerischer Zyniker, der keine Gelegenheit auslässt, seine Mitmenschen zu demütigen. Und er erkennt sehr schnell, dass er mit Charlie leichtes Spiel haben wird. Frank hat einen Plan, er will das Wochenende in New York City verbringen und noch einmal richtig auf die Pauke hauen. Ehe Charlie sich versieht, sitzt er mit Frank im Flugzeug nach New York. Dort angekommen, beginnt ein Wochenende mit schnellen Autos und schönen Frauen, furiosen Tango-Tänzen und wilden Wortgefechten. Und ganz nebenbei gibt Frank seinem verblüfften 'Schüler' immer wieder Lektionen in Sachen Menschenkenntnis, Frauen und Lebensführung. Am zweiten Tag läuft das ungleiche Duo unangemeldet zum Thanksgiving-Essen bei Franks Bruder ein.


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 22:40 bis 23:05 (Kultur)

Blind

Spielfilm, Tschechien 1996
Autor: Miroslav Janek

Wie Nicolas Philibert mit seinem Film 'Das Reich der Gehörlosen' über schwerhörige Menschen hat Miroslav Janek mit 'Blind' einen poetischen Film über die Welt der Blinden gedreht. In einer Prager Blindenschule gefilmt, zeigt die Reportage das intensive Leben sehbehinderter Kinder. Ständig werden wir dazu gebracht, unser Verhältnis zur Welt zu hinterfragen. Die Kinder machen uns mit ihren vielfältigen Erfahrungen vertraut: in Schreiben und Musizieren, im Kontakt mit der Natur und in Fotografie.


Sendung aus Deutschland

Mi 15.02.2012 13:30 bis 15:00 (SWR)

Vater werden ist nicht schwer...

TV-Familienkomödie, Deutschland 2005
Regie: René Heisig
Autor: Dorothee Schön
Musik: Philipp Kölmel
Kamera: Peter Nix

Gustav Tobel (Heinz Baumann) Frank Fauster (August Zirner) Elisabeth Fauster (Eva Kryll) Noah Fauster (Florian Stetter) Maria (Marion Mathoi) Ira Wallenberg (Franziska Schlattner) Hannelore (Heidy Forster) Lina (Anna Schuhmacher) Schwester Walburga (Luise Deschauer) Bestatter (Stefan Merki) Heimleiter (Bruno Reinecker) (Franziska Schlattner), liegt ihm derweil in den Ohren, dass er bei seiner Ehefrau endlich 'reinen Tisch' machen soll. Als wären das nicht genug Sorgen, erhält Frank mitten in den Vorbereitungen zu seinem 50. Geburtstag einen überraschenden Anruf von einem Altenstift: Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, möchte ihn vor seinem Tod noch einmal sehen. In dem Seniorenheim findet der verdutzte Frank jedoch keinen sterbenskranken Greis vor, sondern einen ziemlich rüstigen älteren Herrn. Was er nicht ahnt: Gustav (Heinz Baumann) ist gar nicht sein Vater, sondern ein Landstreicher, der es sich im Bett des Verstorbenen bequem gemacht hat. Da Gustav den Irrtum nicht aufklärt, nimmt Frank ihn mit nach Hause. Elisabeth und Noah finden ihren vermeintlichen 'Schwiegervater' und 'Opa' auf Anhieb sympathisch. Mit seinen eigenwilligen Ratschlägen bringt der charmante Landstreicher das biedere Familienleben der Fausters gehörig ins Wanken. Es gibt für Gustav, der sich in seiner Rolle pudelwohl fühlt, nur ein Problem: zu Franks großer Geburtstagsfeier wird auch seine Mutter Hannelore (Heidy Forster) erwartet. Um nicht als Hochstapler entdeckt zu werden, erzählt Gustav seiner 'Ex-Frau', ein Schauspieler zu sein, der Frank für einen Abiturscherz Noahs verschaukeln soll. Zunächst spielt die alte Dame mit. Doch es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit im Rahmen der überaus turbulenten Geburtstagsfeier ans Licht kommt. Still und heimlich verlässt Gustav das chaotische Fest. Zunächst herrscht große Aufregung am Familientisch. Aber schließlich wird der ganzen Familie klar, dass sie es erst mit Hilfe des gewitzten Gustav geschafft haben, ihre familiären Probleme zu überwinden. Nur: wo ist Gustav jetzt?

Heinz Baumann ("Gustav Tobel") - August Zirner ("Frank Fauster") - Eva Kryll ("Elisabeth Fauster") - Florian Stetter ("Noah Fauster") - Marion Mathoi ("Maria") - Franziska Schlattner ("Ira Wallenberg") - Heidy Forster ("Hannelore")


Sendung aus Deutschland

Fr 17.02.2012 10:30 bis 11:15 (ZDF)

Die Rosenheim-Cops
Ein letzter Drink

Krimiserie, Deutschland 2008
Regie: Käthe Niemeyer
Autor: Paul Jan Milbers, Michael Pohl
Kamera: Bernhard Wagner

Der Pfleger der Seniorenresidenz Rosenstift, Gerd Ruge, ist vergiftet aufgefunden worden, und die beiden Rosenheim-Cops Korbinian Hofer und Christian Lind begeben sich auf Tätersuche. Bei den Ermittlungen kommen einige Ungereimt-heiten im Umfeld des Pflegers zu Tage. Gerd Ruge war offensichtlich ein roher, sowohl bei seinen Kollegen als auch bei den Patienten, unbeliebter Mann. Zudem stand Ruge im Verdacht, sich durchaus auch am Eigentum der Senioren zu bedienen. So finden Hofer und Lind im Schreibtisch des Toten Schmuck, der einer älteren Bewohnerin des Stifts, Marlene Maurer, gehört, die vor Jahrzehnten Hofers Lehrerin war. Bei einem Besuch in ihrem Zimmer treffen sie die ältere Frau gemeinsam mit ihrer Stiefschwester Vera von Streb, die ebenfalls wenig Gutes über den Toten zu berichten weiß. Rasch finden Hofer und Lind heraus, dass Ruge zu Lebzeiten seinen Chef Dr. Brahms mit fehlerhaften Abrechnungen erpresste, denn der hatte für verstorbene Bewohner weiterhin Gelder kassiert. Hat Brahms sich mit dem Mord einen Erpresser vom Hals geschafft? Zu den Verdächtigen gehört auch die attraktive Krankenschwester Carmen Hübner, die im Nebenjob als Tänzerin in einem zweifelhaften Nachtclub jobbt. Ruge war in jenem Nachtclub ein häufig gesehener Gast und wusste um das Doppelleben seiner Kollegin. Als er sie deswegen unter Druck setzte, kam es zum Streit mit Residenzarzt Dr. Weisser, der ebenfalls ein Auge auf die hübsche Carmen Hübner geworfen hatte und sie vor Ruge beschützen wollte. Oder war es gar Nachtclubbesitzer Rico Landuris, der die beliebte Tänzerin nicht verlieren wollte? Aber Hofer und Lind machen eine ganz nebensächlich scheinende Entdeckung, die den Fall plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Vorabend-Krimiserie über die Arbeit der beiden Kriminalhauptkommissare Ulrich Satori und Korbinian Hofer (Joseph Hannesschläger). Während Ulrich ein moderner, cooler Großstadtermittler ist, gibt Korbinian das bayrische Urviech. Er betreibt nebenbei mit seiner Schwester Marie, die sehr aktiv in der Kommunalpolitik mitarbeitet, einen Bauernhof.

Joseph Hannesschläger ("Korbinian Hofer") - Tom Mikulla ("Christian Lind") - Marisa Burger ("Miriam Stockl") - Max Müller ("Michael Mohr") - Alexander Duda ("Polizeidirektor Gert Achtziger") - Maren Schumacher ("Dr. Ursula Kern") - Josef Hannesschläger ("Kriminalhauptkommissar Korbinian Hofer")


Sendung aus Deutschland

Fr 17.02.2012 14:45 bis 15:30 (1festival)

Dem Jungbrunnen auf der Spur
Das Geheimnis der Gene

Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Jan Kerckhoff

Ein Film Jan Kerckhoff Wissenschaftler weltweit haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, eine der letzten großen Fragen der Menschheit zu beantworten: Wie können wir alt werden und dabei jung bleiben? Ein winziger unscheinbarer Wurm könnte ihnen dabei helfen. Sein Name: C. elegans. Forscher haben den Wurm genetisch manipuliert. Jetzt wird er sechs Mal so alt wie seine natürlichen Artgenossen und ist dabei fit wie ein Turnschuh. Übertragen auf den Menschen entspräche das einem Alter von 500 Jahren. Fliegen wiederum wurden aus roten Trauben gewonnene Substanzen verabreicht. Die Tiere wurden immerhin noch um ein Drittel älter. Ob Wurm, Fliege, Maus oder Mensch: Das Altern hat etwas mit dem Erbgut zu tun. Gene altern oder werden geschädigt. Können wir diese Prozesse beeinflussen oder gar aufhalten? Dies sind spannende Fragen der Forschung - und sie bieten Ansatzpunkte für Geschäftemacher. Eine grundlegende Erkenntnis der Forscher: Wir werden alle mit Genen unterschiedlicher Qualität geboren. Entscheidend ist jedoch, wie jeder seine Gene durch seinen Lebens- und Ernährungsstil pflegt und erhält. Noch gibt es die ultimative Pille gegen das Altern nicht, doch jeder Einzelne kann etwas tun, um sein genetisches Potenzial für ein langes und gesundes Leben auszuschöpfen.


Sendung aus Deutschland

Fr 17.02.2012 15:30 bis 16:15 (1festival)
Sa 18.02.2012 08:30 bis 09:15 (1festival)

Dem Jungbrunnen auf der Spur
Lichtblicke für das Gehirn

Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Christiane Streckfuß

Das menschliche Gehirn ist die vermutlich komplexeste Materie im Universum. Es sorgt für einen reibungslosen Ablauf aller wichtigen Körperfunktionen, und es ist Sitz unserer Gedanken und Gefühle, unserer Persönlichkeit. Nichts fürchten wir mehr als seinen Verfall, vor allem, wenn wir alt werden. Hirnforscher weltweit konzentrieren sich auf das alternde Gehirn. Zwar ist auch dieses Organ unseres Körpers einem natürlichen Alterungsprozess unterworfen, doch es besitzt auch die besondere Fähigkeit zur lebenslangen Veränderung und Anpassung. Die Wissenschaftler sind fasziniert von dieser sogenannten Plastizität. Im Laufe der Entwicklung des Gehirns bilden seine etwa 100 Milliarden Nervenzellen ein komplexes Netzwerk aus. In Experimenten untersuchten Forscher die Unterschiede zwischen jungen und alten Gehirnen. Ein Ergebnis: Was den Alten an Schnelligkeit verloren geht, können sie durch überlegtes Handeln oft ausgleichen. Vielleicht sind altersbedingte Verschlechterungen der Gehirnleistung nur auf eine Unterforderung des Gehirns zurückzuführen. Versuche mit Ratten scheinen darauf hinzuweisen. Erkrankungen des Gehirns können seine Leistungsfähigkeit vermindern, es sogar zerstören. Gefürchtet ist vor allem die Alzheimer-Demenz. Doch es gibt Hoffnung, denn Wissenschaftler arbeiten erfolgreich an einer Impfung gegen Alzheimer. Dadurch könnte der Verfall des Gehirns gestoppt werden. Das Altern unseres 'Königs-Organs' ist, wie das Altern des gesamten Organismus, abhängig von der individuellen genetischen Ausstattung. Eine aktive und gesunde Lebensführung kann helfen, das genetische Potenzial optimal zu nutzen.


Sendung aus Deutschland

Fr 17.02.2012 16:15 bis 17:00 (1festival)
Sa 18.02.2012 09:15 bis 10:00 (1festival)

Dem Jungbrunnen auf der Spur
Lust und Last der Hormone

Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Julia Benkert

Hormone sind die Boten des Lebens und der Liebe. Testosteron und Östrogen machen uns zu Mann und Frau, stimulieren unsere Lust. Sie sorgen dafür, dass wir uns schön und begehrenswert fühlen. Doch mit zunehmendem Alter stellt der Körper die Produktion der Sexualhormone ein, die Quelle von Lust und Attraktivität versiegt. Kann die moderne Medizin das Fehlende nicht einfach ersetzen? Die Dokumentation begibt sich auf die Suche. Die Forschungsergebnisse sind irritierend. Die Schönmacher für Haut und Haare, die Östrogene, fördern zwar die Regenerierung der Zellen, aber Zellteilung kann auch böse Folgen haben - Krebs. Ein teures Anti-Aging-Institut bietet maßgeschneiderte Hormontherapien an. Testosteron als Gel soll Bäuche straffen und die Libido steigern. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften für Leichtathletik nennt man das anders: Testosteron ist nichts anderes als Doping! Gefährlich auch, weil es die Aggressivität steigert. Gibt es nicht doch ein Mittel, das keine Nebenwirkungen hat? Die Recherchen führen zu der Brasilianerin Dinah Rodrigues, Begründerin der Hormon-Yoga-Therapie. Spezielle Übungen sollen die körpereigene Hormonproduktion anregen. Und dann am Ende noch eine Entdeckung: 'Man ist, was man isst'. Fettzellen verwandeln männliche Hormone in weibliche, diese regen die Zellteilung an, noch mehr Fettzellen entstehen. In dem kleinen italienischen Ort Campodimele, dem 'Dorf der Hundertjährigen' recherchiert Julia Benkert, was sich dagegen tun lässt.


Sendung aus Deutschland

Sa 18.02.2012 08:30 bis 09:00 (NDR)

Rentnerparadies Türkei - Überwintern unter Palmen

(Die Reportage)
Autor: Michael Höft

Schon früh ist Urlauber Jürgen Hartwig auf den Beinen, der Kampf um die besten Sonnenliegen treibt den Rentner morgens aus den Federn. Der 71-jährige Ex-Polizist gehört mit seiner Frau Christel zur ständig größer werdenden Gruppe von Senioren, die regelmäßig der kalten Jahreszeit in ihrer Heimat entfliehen. Etwa 50.000 Rentner verbringen inzwischen die Wintermonate im warmen Süden. Besonders günstig sind solche Langzeitferien in der Türkei. Oft ist ein Mittelklassehotel mit Vollpension nicht viel teurer als die Selbstversorgung zu Hause. Jürgen Hartwig und seine Frau zahlen in ihrer Ferienanlage in Side ungefähr 25 Euro am Tag für Unterkunft, Vollpension und Getränke - alles inklusive. Die meisten Überwinterer sind über 70 Jahre alt. Darauf hat sich die Touristikbranche im Ferienort eingestellt. Ein Arzt kümmert sich täglich um die deutschen Gäste: Kreislaufkollaps, Schlaganfall und Herzinfarkt sind an der Tagesordnung. Fast täglich müssen Touristen ins örtliche Krankenhaus überwiesen werden. In jeder Wintersaison sterben in Side zwischen zehn und 20 Langzeiturlauber. Doch viele Touristen hält das gute Wetter und das häufige Schwimmen im Meer noch recht fit. Winterinfekte seien hier so gut wie ausgeschlossen, meint Jürgen Hartwig. Sich sonnen, wenn andere frieren und dann noch gut versorgt werden - das sei schon immer sein Traum gewesen. Autor Michael Höft hat deutsche Rentner in ihrer Hotelanlage an der türkischen Riviera besucht.


Sendung aus Deutschland

Sa 18.02.2012 11:30 bis 12:00 (BRalpha)

Grenzlinien des Alterns - Grenzen der Selbstbestimmung im Alter

(alpha-Campus Vorlesung)
Prof. Dr. Frieder R. Lang
Bildungsprogramm, Deutschland

Das Hochschulmagazin aus Bayern beleuchtet, was in Forschung und Lehre an den Universitäten und Fachhochschulen des Freistaats gerade interessant ist. Die Sendung bietet ausserdem Tipps und Informationen zum Studienalltag und Hintergrundanalysen zu Hochschul- und Weiterbildungsthemen.


Sendung aus Deutschland

Sa 18.02.2012 16:30 bis 17:00 (hr)

Was darf William kosten? Der Kampf eines Rollstuhlfahrers

(Horizonte)
Gesellschaftsreportage, Deutschland 2011
Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard
Autor: Benedikt Fischer

William Geier hat verloren. Der 37-Jährige hatte vor Gericht geklagt. Er möchte endlich raus aus dem Heim und zum ersten Mal in seinem Leben in eine eigene Wohnung ziehen. Dafür benötigt er persönliche Assistenz - eine 24-Stunden-Betreuung, denn als spastisch gelähmter Mensch ist er körperlich so stark behindert, dass er weder selbstständig essen und trinken, noch auf die Toilette gehen kann. Sein ganzes Leben hat er in Heimen verbracht - nicht in schlechten. Doch zu seiner Behinderung, die ihn abhängig von anderen Menschen macht, kommt die Abhängigkeit von den Abläufen im Heim: Er kann nicht trinken, wenn er Durst hat, kann nicht essen, wenn er Hunger hat, sondern wenn es Zeit dafür ist oder jemand vom Pflegepersonal Zeit für ihn hat. In einer eigenen Wohnung mit 'persönlicher Assistenz' wäre das anders. Dass dies die Steuerzahler ein paar Tausend Euro mehr im Monat kosten soll, macht ihm schwer zu schaffen. Luxus oder Menschenrecht? 'Ich weiß doch nicht, wie lange ich leben werde, aber ich möchte wenigstens mal damit anfangen', erklärt William Geier, der geistig topfit ist und sich besser ausdrücken kann als so mancher Nichtbehinderte. Er geht vor Gericht in Berufung und wird weiterkämpfen, solange die Kraft reicht, wie er sagt. Der Film zeigt den Kampf von William Geier um ein besseres Leben und um mehr Menschenwürde. Dabei drängen sich grundsätzliche Fragen auf: Wie viel darf ein Behinderter kosten? Und was ist das Recht auf selbstbestimmtes Leben wert, wenn behinderte Menschen sich das - wenn überhaupt - nur mühsam und demütigend erkämpfen müssen vor Gericht? Oder kann sich die Gesellschaft, angesichts leerer Kassen und Harzt IV, dieses mühsam erkämpfte Recht einfach nicht mehr leisten?


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 11:45 bis 13:20 (Pro7)

Crazy

Jugendfilm, Deutschland 1999
Regie: Hans Christian Schmid
Autor: Michael Gutmann, Benjamin Lebert
Musik: Christoph Kaiser, Kai Fischer
Kamera: Sonja Rom

Der 16-jährige Benjamin ist halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Das Internat ist seine letzte Chance, das Abitur doch noch zu bekommen. Er teilt das Zimmer mit Janosch, der sein bester Freund wird und ihn ganz normal behandelt. Doch dann verknallen sich beide in die süße Malen und werden zu Konkurrenten.


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 15:30 bis 17:00 (Bibel)

Die Blindgänger

(The Blind Flyers)
Familienfilm, Deutschland 2004
Autor: Helmut Dziuba
Musik: Christian Steyer
Kamera: Peter Ziesche
Dieter Montag ("Onkel Leo") - Dominique Horwitz ("Herr Karl")

Marie und Inga sind lange schon beste Freundinnen und eigentlich wie alle Mädchen ihres Alters. Nur in einer Beziehung unterscheiden sich die 13-Jährigen von den anderen: Beide sind blind und leben im Internat einer Schule für Sehbehinderte. Beide lieben sie Musik und bewerben sich für eine Schülerband in der Stadt, die Verstärkung für einen TV-Wettbewerb sucht. Von ihrem Talent zwar beeindruckt, finden die Jungs blinde Mädchen leider nicht medientauglich. Marie lässt sich jedoch von der Abfuhr der ›Guckis‹ nicht deprimieren. Ihr bislang klar geregeltes Leben verändert sich erst, als sie einen jungen Russlanddeutschen in der Schulsternwarte vor der Polizei versteckt. Herbert will - ohne Erlaubnis des Vaters - zurück in seine Heimat Kasachstan. Marie möchte ihm gern helfen, aber 500 Euro für die Heimreise sind eine Menge Geld. Verdienen möchten sie es mit Straßenmusik. Sie haben Erfolg, doch ihre Einnahmen werden von Herberts Clique geklaut. Schließlich wagen die drei einen neuen Anlauf: Heimlich wollen sie ein Musik-Video produzieren und sich als »Die Blindgänger« am TV-Wettbewerb beteiligen. Aber erneut macht ihnen Herberts kriminelle Vergangenheit einen Strich durch die Rechnung. In der fast ausweglosen Situation bekommt Marie unerwartet Hilfe von Herrn Karl, dem Internatsbetreuer. Mit seiner Unterstützung ist das Band bis zum Einsendeschluss vielleicht doch noch zu schaffen. Ein einfühlsames Plädoyer für den Mut, den eigenen Weg zu gehen.


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 17:30 bis 18:00 (ARD)

Gott und die Welt
Damit Papa nicht ins Heim muss

Gesellschaftsreportage, Deutschland
Autor: Jule Sommer, Udo Kilimann, Jule Sommer

Eine Familie im Schock: Der 72-jährige Vater ist nach einem schweren Schlaganfall bettlägerig. Im Krankenhaus hat er sich soweit erholt, dass er ansprechbar ist, aber sich alleine versorgen, waschen, zur Toilette gehen kann er nicht, und es ist nicht klar, ob er seinen Alltag jemals wieder selbständig wird verrichten können. Schon in zwei Wochen soll er aus dem Krankenhaus entlassen werden, womit die Familie plötzlich in eine Extremsituation rutscht: Die Kinder und die Ehefrau wollen die tägliche Pflege des Vaters selbst schaffen, auch wenn sie bisher noch keine Erfahrungen damit haben. Das Krankenhaus lässt die Familie nicht alleine. In der Großklinik Bergmannsheil in Bochum haben sie Unterstützung durch einen sogenannten Pflegecoach bekommen. Christiane Olthoff-Struck fängt bereits auf der Station an, der Familie Anleitungen im Umgang mit dem bettlägerigen Vater zu geben: Wie kann der korpulente Mann aus dem Bett in den Rollstuhl gehoben werden? Welche Ernährung und Medikamente sind wichtig? Wie funktionieren Waschen und Hygiene? Nach der Entlassung besucht Schwester Christiane die Familie auch zu Hause, berät beim behindertengerechten Umbau und vermittelt eine Selbsthilfegruppe. Trotz der Pflegetrainerin kommt es immer wieder zu Tränen, Frust, Ärger, Verzweiflung. 24 Stunden Pflege zu Hause ist ein Knochenjob. Aber es gibt auch schöne Momente, wenn Papa sich nach dem Rasieren und Zähneputzen wohl fühlt und dankbar lächelt. Die gemeinsame Aufgabe stärkt den Familienzusammenhalt. Letztendlich ist sich die Familie sicher: Papa soll auf keinen Fall ins Heim. So lange es irgend geht, möchten seine Angehörigen die Pflege zu Hause schaffen.


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 20:15 bis 21:45 (1festival)

Mankells Wallander
Das Gespenst

TV-Krimi, Schweden, Deutschland, England 2010
Regie: Mikael Marcimain
Autor: Lars Lundström
Kamera: Jallo Faber

Ein Liebespaar zieht sich in eine lauschige Strandhütte zurück. Kurz darauf zerreißt eine Detonation das Holzhaus. Die Polizei entdeckt zwei verkohlte Leichen, die kaum zu identifizieren sind. Im Handschuhfach eines in der Nähe geparkten Sportwagens findet sich der Führerschein des Autobesitzers. Peter Adler, ein wohlhabender Geschäftsmann aus Ystad, identifiziert die Tote aus dem Strandhaus als seine Frau Nina. Die Identität der männlichen Leiche bleibt zunächst ungeklärt. Erst nach einer zahntechnischen Untersuchung steht fest, dass es sich bei dem Toten um Martin Rittner handelt - Adlers Nachbar und Geschäftspartner. Wallander bleibt nicht verborgen, dass Adler eine Affäre mit Rittners attraktiver Lebenspartnerin Kim Kristensen hat. Ein Stapel Akten aus dem Wirtschaftsdezernat belegt zudem, dass Adler und Rittner in illegale Geschäfte verwickelt waren, die ihnen aber nie nachgewiesen werden konnten. Wallander ist überzeugt, dass Adler seinen Teilhaber ermordete, doch dieser Verdacht bestätigt sich nicht. In den Fokus der Ermittlungen gerät stattdessen der obdachlose Alkoholiker Oscar, der am Tatort gesehen wurde. Als dieser ermordet aufgefunden wird, steht der Kommissar vor dem Nichts. Es ist, als jage er ein Gespenst - nur durch puren Zufall ergibt sich eine neue Spur: Jörgen, der autistische Sohn einer Nachbarin des Strandhauses, hat eine besondere Marotte: Penibel notiert er alle Kennzeichen vorbeifahrender Autos. Ein Indiz auf der endlosen Liste des scheuen Jungen gibt dem Fall die entscheidende Wende. - Kurt Wallander muss in diesem stimmungsvollen Krimi ein Gespinst aus Eifersucht, Habgier und Intrigen entwirren. Die Ermittlungen führen den nordischen Kult-Kommissar in die mondäne Upper-Class von Ystad. Neben dem schwedischen Schauspieler Krister Henriksson, der dieser gebrochenen Figur seinen Stempel aufgedrückt hat, spielt Lena Endre, bekannt durch den Arthouse-Erfolg 'Musik für Hochzeiten und Begräbnisse'.

Krister Henriksson ("Kurt Wallander") - Lena Endre ("Katarina Ahlsell") - Stina Ekblad ("Karin Linder") - Mats Bergman ("Nyberg") - Douglas Johansson ("Martinsson") - Nina Zanjani ("Isabell") - Sverrir Gudnason ("Pontus")


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 23:45 bis 24:00 (RTL)

Faszination Leben
Thailand statt Pflegenotstand - deutsche Rentner flüchten ins Urlaubsparadies

Reportagemagazin, Deutschland 2012

In dieser Reihe wird jede Woche eine menschliche Geschichte in den Mittelpunkt gestellt, die besonders faszinierend und spannend ist. Dabei handelt es sich um alle Bereiche unseres Lebens - ob Gesundheit oder Wissenschaft, Kultur oder Technik. Jedes Thema wird auch übergeordnet betrachtet.


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