Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Bundesinitiative daheim statt heim
Werbebanner zu Beratungstelefon Persönliches Budget
Werbebanner zu Sachsen barrierefrei
Werbebanner zu Kampagne Ich muss ins Krankenhaus ... und nun?
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion

Medientipps.

Recherchiert und zusammengestellt von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz. Gesucht wurde nach den Stichwörtern "Behinderung" und "Alter" einschließlich derer unterschiedlichen Ausprägungen. Die Liste der entsprechenden Sendungen sollte jedoch keinesfalls als Empfehlung verstanden werden.

Die Verantwortung für die Inhalte und deren textliche Vorankündigung liegt allein bei den jeweiligen Sendern. Ausnahmen hiervon sind als Fußnote gekennzeichnet.

Sollte der Hinweis auf eine Sendung fehlen, bitten wir um Nachricht an den zuständigen Redakteur

Sendung aus Deutschland

Mi 14.05.2008 16:00-16:30 (alpha)

Stolperstein
Tiere helfen Menschen

Ob Pferde, Hunde oder Delfine: Immer wieder zeigt sich der gute Einfluss von Tieren auf die Psyche von Kranken. Therapeuten nutzen zum Beispiel die vielfältigen Fähigkeiten speziell ausgebildeter Hunde, wenn es darum geht, Fortschritte bei Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Krankheiten zu erreichen. Die Delfin-Therapie hat bei Kindern mit schweren Behinderungen Erstaunliches bewirkt. "Stolperstein" zeigt Beispiele für erfolgreiche Therapieansätze mit Tieren.


Sendung aus Deutschland

Di 14.05.2008 19:30-20:15 (doku)

37°: Trotzdem China!
Im Rollstuhl auf Abenteuerreise

Marcel Bergmanns Leben ist zweigeteilt: In die Zeit vor und die Zeit nach dem Unfall. Vor 13 Jahren ist es passiert: bei einer Afrikareise, die er seinem Vater geschenkt hatte. Ein Autounfall, der seinen Vater das Leben kostet und den damals 30jährigen Marcel zum Querschnittsgelähmten macht. Immer wieder muss Marcel langwierige Operationen über sich ergehen lassen. Vor zwei Jahren dann ein schwerer Rückschlag: In einer Heidelberger Klinik verbringt er Monate bewegungslos auf dem Bauch liegend, damit eine Wunde auf seiner Sitzfläche endlich heilt. Acht Monate durch ein Guckloch in der Liege das Linoleum im Blick, acht Monate Angst, dass die Wunde nicht heilt. "Das ist, als wärst du ein Toter im Sarg", erinnert sich Marcel (43) heute. Ein Traum hält ihn in dieser Zeit am Leben: China. Kann er eine Reise von Shanghai bis Peking trotz seiner Behinderung schaffen? Die Gedanken an die Reise nach China werden in der Zeit seines "Eingesperrtseins" zur Überlebensstrategie. Marcel will sich und anderen beweisen, dass er noch Abenteuer erleben kann. Seinen Schmerzen will er eine bunte, unbekannte Welt entgegensetzen. Schmerzen hat er ununterbrochen, vom Wachwerden bis zum Einschlafen. Nur starke Medikamente machen ihm das Leben überhaupt erträglich. "Es ist, als ob über allem ein grauer Schleier liegt. Der Regenbogen ist für mich nicht mehr bunt, sondern graugestreift. Und nur das ganz Fremde und Andere kann mich für Momente aus dem Grau herausbringen - und das soll China bewirken." Marcel bereitet seine Reise akribisch vor, legt die ehrgeizige Route fest und gewinnt seinen langjährigen Freund aus der Jugendzeit Ham als Reisegefährten. Ham ist Chinese aus Malaysia, spricht also die Sprache und kann Marcel mit seinem Gepäck und den vielen Medikamenten helfen. Doch China ist auf Behinderte überhaupt nicht eingestellt. Die Wege, die Straßen, die Hotels, das Essen - besonders die Provinzen sind schon für Fußgänger eine echte Herausforderung. Können die Freunde den Weg von Shanghai nach Peking meistern? Hält Marcels Körper der Belastung stand? Macht seine Gesundheit mit? Die Ziele der Reise sind ein bunter Ausschnitt aus der asiatischen Welt. Die funkelnden Wolkenkratzer von Shanghai, der Berg Huang Shan und ein Sonnenaufgang auf knapp 2000 Meter bilden die ersten Höhepunkte. Marcel wird in bunten Sänften über kantige Felsen getragen, drängelt sich mit 1000 anderen Fahrgästen auf einem chinesischen Bahnsteig, holpert in der Rikscha durch die malerischen Gassen von Pingyao und scheitert mit dem Handbike auf den Schotterpisten der Provinzen. China ist anstrengend, wunderbar und widersprüchlich. "China ist nicht behindertengerecht. Aber die Chinesen - die sind irgendwie behindertengerecht." Die chinesische Bevölkerung ist unglaublich hilfsbereit. Einmal lädt sich ein völlig Fremder kurzerhand den Rollstuhlfahrer auf den Rücken und schleppt ihn den Berg hinauf. Aber wird Marcel seinen größten Wunsch wahrmachen können? ...


Sendung aus Deutschland

Mi 14.05.2008 20:15-21:45 (WDR)

Dellings Woche

Magazin

Gerhard Delling diskutiert auf unterhaltsame Weise Themen, die vor allem das Publikum in NRW bewegen. Politik, Sport und Kultur gehören ebenso dazu, wie ganz persönlichen Probleme Einzelner.

Eines der Themen: Skandalöse Zustände in Pflegeheimen

Die Horrormeldungen aus nordrhein-westfälischen Altenheimen reißen nicht ab: Alte Menschen werden mit Medikamenten ruhiggestellt, entmündigt, misshandelt und sogar beraubt. Fachleute schätzen, dass heute jeder zweite Pflegefall ein Opfer von Gewalt wird. Niemand scheint sich für das Schicksal dieser Menschen zu interessieren.

Doch es gibt Lichtblicke: Brunhilde Mallek hat einen alten, hilflosen Mann aus einem skandalösen Pflegeheim geholt und ihm einen neuen Platz in einem gut geführten Haus beschafft. Gerhard Delling unterhält sich mit der 54-jährigen Arzthelferin über die zum Teil katastrophalen Bedingungen in Seniorenheimen und über ihre Initiative für einsame, ältere Menschen.

Experte im Studio ist Professor Rolf Dieter Hirsch, Leiter der Gerontopsychiatrie der Rheinischen Kliniken Bonn, der seit Jahren gegen Gewalt in der Altenpflege kämpft.


Sendung aus Deutschland

Mi 14.05.2008 22:30-23:15 (WDR)

Menschen hautnah: Ein Junge in Fesseln
Silas - das Kaspar-Hauser-Kind

Reportage

Heute ist Silas 14, ein ungewöhnlich hübscher Junge, der seit elf Jahren bei seinen Pflegeeltern lebt, einem Feuerwehrmann und seiner Frau. Der autoaggressive Junge muss Tag und Nacht fixiert werden, damit er sich nicht selbst verletzt. Silas braucht ganztägige Betreuung. Trotz seiner schweren Traumatisierung übt Silas auf die meisten Menschen eine ungewöhnliche Faszination aus. Seine Sensibilität, die Art, wie er Gefühle zeigt, gehen unter die Haut.


Sendung aus Deutschland

Mi 14.05.2008 23:40-01:10 (BR)

Alle Alle

TV-Tragikomödie, Deutschland 2007
Regie: Pepe Planitzer
Buch: Pepe Planitzer - Oliver Bukowski

Ina, gerade aus dem Gefängnis entlassen, kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit und trifft in dem seit dreißig Jahren leer stehenden Haus ihrer Mutter auf den Gelegenheitsdesperado Domühl. Und auch Hagen, einen geistig behinderten Heimbewohner, verschlägt es auf der Suche nach seinem Onkel in eben jene ungewöhnliche Landschaft irgendwo südlich von Berlin. Zwischen Himmel und Restbeton, dem Jetzt und der Vergangenheit liegt der Ort "Altes Lager", ehemals einer der größten Militärstandpunkte der sowjetischen Armee. Hagen findet seinen Onkel, irrtümlicherweise, in Domühl. Der bankrotte Gerüstbauer hat nach dem Tod seines Vaters nicht nur die Gerüstbaufirma, sondern auch die riesige Militäranlage seines Vaters geerbt. Seitdem schlägt Domühl sich mehr schlecht als recht durch das Leben - er ist ein Trinker und ein Außenseiter. Doch mit dem Einzug von Ina in das Haus und dem Einzug Hagens und seiner Ratte in seine Wohnung ändert sich sein Leben. Erst nach einigen Versuchen Hagen loszuwerden, bemerkt Domühl, welche Kostbarkeit in ihrem Zusammensein liegt. Doch bis dahin ist es ein weiter und unbekannter Weg: Vor ihm liegt der Alltag mit einem "Behinderten" und in ihm ist die Sehnsucht nach Ina.

Marie Gruber - Petra Kelling - Udo Kroschwald - André Kaminski - Simone Frost - Eckhard Becker - Peter Kurth - Christina Grosse - Milan Peschel - Stefan Kowalski - Eberhard Kirchberg - Thomas Pötzsch - Marian Wolf - Frank Voigtmann - Theo Vadersen


Sendung aus Deutschland

Do 15.05.2008 10:30-11:00 (alpha)

Stolperstein
Tiere helfen Menschen

Ob Pferde, Hunde oder Delfine: Immer wieder zeigt sich der gute Einfluss von Tieren auf die Psyche von Kranken. Therapeuten nutzen zum Beispiel die vielfältigen Fähigkeiten speziell ausgebildeter Hunde, wenn es darum geht, Fortschritte bei Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen und Krankheiten zu erreichen. Die Delfin-Therapie hat bei Kindern mit schweren Behinderungen Erstaunliches bewirkt. "Stolperstein" zeigt Beispiele für erfolgreiche Therapieansätze mit Tieren.


Sendung aus Deutschland

Do 15.05.2008 21:00-21:45 (mdr)

Hauptsache gesund

Live
Thema: Besser sehen im Alter
Ratgeber

Jenseits der 50 nehmen Probleme mit den Augen rapide zu. Neben dem meist harmlosen altersbedingten Nachlassen der Sehkraft gibt es eine ganze Reihe Erkrankungen, die das Auge zum Teil unumkehrbar schädigen können. So kann zum Beispiel eine unerkannte oder schlecht behandelte Zuckerkrankheit die Netzhaut schwer angreifen und zur Erblindung führen. Ebenso schwerwiegend sind Veränderungen am "Gelben Fleck", die so genannte Makula-Degeneration. Hier geht die Sehschärfe in der Mitte des Sichtfeldes teilweise oder ganz verloren. Auch der Graue Star, die Eintrübung der Linse, betrifft im Alter viele Leute. Jedes Jahr müssen sich deshalb mehr als 600.000 Menschen am Auge operieren lassen. "Hauptsache gesund" berichtet, mit welchen Möglichkeiten Mediziner und Wissenschaftler derzeit den zunehmenden Sehverlust bei unterschiedlichsten Augenkrankheiten aufhalten können.


Sendung aus Deutschland

Fr 16.05.2008 03:00-03:30 (doku)

Ich habe überlebt

Er kam als Berufssoldat nach Murnau, zu den Gebirgsjägern. Das einschneidendste Ereignis im Leben von Tino K. findet sich auf seiner Website im Kleingedruckten: Im November 2005 wurde er bei einem Selbstmordanschlag in Kabul schwer verletzt. Und mit ihm sein Freund Stefan. Stefan D. und dessen Frau Vio sind Trauzeugen, als Tino wenige Monate später seine große Liebe Antje heiratet und den Hochzeitswalzer tanzt, mit Prothese. "Seit dem Attentat sind wir unzertrennlich und stärken uns gegenseitig, um dieses Ereignis zu verarbeiten", steht unter einem Foto, das Tino und Antje im Hochzeitsdress zeigt - und Stefan daneben. Im Rollstuhl. Beide Beine amputiert. Stefan war erst vier Wochen in Kabul stationiert, als zwei Meter vor ihm und seinen beiden Begleitern 12 Kilogramm Sprengstoff explodierten. Tino kann sich noch hinter einen Betonpfeiler werfen, Stefan wird vom Sprengsatz voll erwischt. Ein Oberstleutnant, der mit ihnen im Wagen saß, ist sofort tot. Tino wurde ein Unterschenkel abgenommen. Stefan ist ruhiger, ernster als sein Freund Tino. Er kann heute über Suizidgedanken während der ersten Zeit im Bundeswehrkrankenhaus reden. Seine Frau Vio erfuhr vom Anschlag aus den Nachrichten, ein paar Stunden später überbrachten ihr zwei Feldjäger die Nachricht, dass ihr Mann im Koma liegt. Die Söhne Robin (9) und Henry (12) haben erst nach und nach begriffen, dass das Familienleben nach Kabul anders aussieht als das davor: Umzug in eine neue, behindertengerechte Wohnung.


Sendung aus Deutschland

Fr 16.05.2008 11:30-12:00 (3sat)

Stolperstein
Die Utz-Brüder

Die drei Brüder Oswald, Roland und Stefan Utz aus Franken haben zusammen schon 100 Knochenbrüche überstanden. Sie leiden unter der Glasknochenkrankheit, einem genetischen Defekt, durch den die Knochen bereits brechen, wenn jemand beim Kartenspielen eine Karte auf den Wirtshaustisch donnert. Doch wer die Brüder kennt, der weiß, dass in ihrem Alltag von Leiden wenig zu spüren ist. Wenn sie mit ihren "E-Böcken", so nennen sie ihre elektrischen Rollstühle, im Sommer durch die Stadt düsen, kommt Freude auf. Zweimal die Woche trainieren sie Rollstuhl-Hockey. Der Sport ist ihre große Leidenschaft, und mit ihrem Team, den "Munich Animals", sind sie mehrfacher Deutscher Meister. Das große Ziel: In Rom wollen sie 2005 Europameister werden. Oswald kann leider nicht dabei sein, denn er hat sich beim Training den Lendenwirbel gebrochen. Doch der 40-Jährige hat sich einen anderen Traum erfüllt: Er wurde zum ersten Behindertenbeauftragten der Stadt München ernannt. Seit Jahren kämpft er dafür, dass Behinderte unabhängig leben können und nicht in Heime abgeschoben werden. Das beste Vorbild sind er und seine Brüder. Alle drei leben allein und organisieren die Pflege selbst. Der Film von Tom Fleckenstein stellt die Brüder und ihren Alltag vor.


Sendung aus Deutschland

Fr 16.05.2008 13:00-13:15 (doku)

Lieber gemeinsam statt einsam

Jetzt wohnt sie mit elf anderen Frauen - alle zwischen 60 und 70 Jahre alt - in einem Wohnprojekt "OLGA - Oldies leben gemeinsam aktiv" in Nürnberg. Jedoch hat das Zusammenleben so seine Tücken. Da vergisst die eine, die Blumen zu gießen, die andere findet den gemeinsamen Spieleabend blöd. Aber zum Pflegekurs wollen dann doch alle mitkommen. Falls eine von ihnen krank werden sollte, möchten ihre Mitbewohnerinnen sie so lange wie möglich zu Hause betreuen. "OLGA" - ein mögliches Konzept für eine Wohnform der Zukunft.


Sendung aus Deutschland

Fr 16.05.2008 13:15-14:00 (mdr)

Hauptsache gesund

Live
Thema: Besser sehen im Alter
Ratgeber

Jenseits der 50 nehmen Probleme mit den Augen rapide zu. Neben dem meist harmlosen altersbedingten Nachlassen der Sehkraft gibt es eine ganze Reihe Erkrankungen, die das Auge zum Teil unumkehrbar schädigen können. So kann zum Beispiel eine unerkannte oder schlecht behandelte Zuckerkrankheit die Netzhaut schwer angreifen und zur Erblindung führen. Ebenso schwerwiegend sind Veränderungen am "Gelben Fleck", die so genannte Makula-Degeneration. Hier geht die Sehschärfe in der Mitte des Sichtfeldes teilweise oder ganz verloren. Auch der Graue Star, die Eintrübung der Linse, betrifft im Alter viele Leute. Jedes Jahr müssen sich deshalb mehr als 600.000 Menschen am Auge operieren lassen. "Hauptsache gesund" berichtet, mit welchen Möglichkeiten Mediziner und Wissenschaftler derzeit den zunehmenden Sehverlust bei unterschiedlichsten Augenkrankheiten aufhalten können.


Sendung aus Deutschland

Fr 16.05.2008 14:15-15:00 (WDR)

Menschen hautnah: Ein Junge in Fesseln
Silas - das Kaspar-Hauser-Kind

Reportage

Heute ist Silas 14, ein ungewöhnlich hübscher Junge, der seit elf Jahren bei seinen Pflegeeltern lebt, einem Feuerwehrmann und seiner Frau. Der autoaggressive Junge muss Tag und Nacht fixiert werden, damit er sich nicht selbst verletzt. Silas braucht ganztägige Betreuung. Trotz seiner schweren Traumatisierung übt Silas auf die meisten Menschen eine ungewöhnliche Faszination aus. Seine Sensibilität, die Art, wie er Gefühle zeigt, gehen unter die Haut.


Sendung aus Deutschland

Fr 16.05.2008 21:00-21:15 (doku)

Lieber gemeinsam statt einsam

Jetzt wohnt sie mit elf anderen Frauen - alle zwischen 60 und 70 Jahre alt - in einem Wohnprojekt "OLGA - Oldies leben gemeinsam aktiv" in Nürnberg. Jedoch hat das Zusammenleben so seine Tücken. Da vergisst die eine, die Blumen zu gießen, die andere findet den gemeinsamen Spieleabend blöd. Aber zum Pflegekurs wollen dann doch alle mitkommen. Falls eine von ihnen krank werden sollte, möchten ihre Mitbewohnerinnen sie so lange wie möglich zu Hause betreuen. "OLGA" - ein mögliches Konzept für eine Wohnform der Zukunft.


Sendung aus Deutschland

Fr 16.05.2008 21:50-22:45 (Phoenix)

Der geniale Genschalter

Hinter den Kulissen biotechnologischer Forschung
Dokumentation, Deutschland 2007

Die Dokumentation zeigt, wie Forscher, die die Grundlagen der Einweißproduktion der Zellen untersuchen, durch Zufall eine Entdeckung machten, deren Tragweite erst heute deutlich wird. Renommierte Forscherteams aus der ganzen Welt versuchen, die zellulären Mechanismen, die dabei ins Spiel kommen, zu entschlüsseln. Sie sind auf der Suche nach einer Art "Genschalter", der es ermöglicht, die Wirkung von Genen außer Kraft zu setzen und so Einfluss auf den Entwicklungsprozess zu nehmen. Die entscheidende Entdeckung, die die Erfindung neuer Medikamente erst ermöglicht, machte ein junger und bis dahin völlig unbekannter Wissenschaftler aus Deutschland: Thomas Tuschl. Seitdem er seine Ergebnisse publizierte, hat ein Wettrennen um die wirtschaftliche Verwertung der neuen Erkenntnisse eingesetzt. Die pharmazeutische Industrie beginnt mit der Entwicklung zahlreicher neuer Medikamente gegen Krankheiten, deren Ursache in der zellulären Proteinproduktion zu suchen ist. Am weitesten fortgeschritten ist das Projekt zur Bekämpfung der altersbedingten Makula-Degeneration, einer Augenkrankheit, die in den Industrienationen die häufigste Ursache für eine schwere Sehbehinderung im Alter ist. Vor einiger Zeit hat die dritte und damit letzte klinische Testphase für ein Medikament begonnen, das den genialen Genschalter nutzen will. In diesem Film zu Wort kommen führende Wissenschaftler ebenso wie Patienten, die an Makula-Degeneration erkrankt sind.


Sendung aus Deutschland

Sa 17.05.2008 12:00-12:30 (DSF)

Normal
Grenzenlos: Adventure Tours

Reisemagazin von Herrmann Hoebel

Kommen Sie mit auf eine Abenteuerreise und entdecken Sie das Außergewöhnliche! Wenn Ihnen das als Urlauber mit Handicap unmöglich erscheint, sollten Sie die neue Grenzenlos-Folge nicht versäumen. Berichtet wird z.B. von einer Rollifahrerin auf Safari in Afrika, ebenfalls gezeigt werden Bilder einer Rundreise für behinderte Menschen in Israel. Ein weiterer Höhepunkt ist die Besteigung des Mosesberges auf dem Sinai.


Sendung aus Deutschland

So 18.05.2008 02:45-02:50 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Warten auf morgen

Kurzfilm-Reihe, 2008

Eine Frau mittleren Alters bittet den Leiter eines Altersheims um einen Aufschub, bis sie das Geld für die Pflege ihres Vaters aufbringen kann. Doch dieser bleibt stur, erklärt, dass der Personalaufwand für den alten Mann zunimmt, daher die Ausgaben anstiegen und verweist sie auf andere, kostengünstigere Einrichtungen.


Sendung aus Deutschland

So 18.05.2008 08:30-09:00 (Comedy)

Para-Comedy

Sketch-Show, Deutschland 2007

Auch kleinwüchsige Menschen haben manchmal einen Riesendurst. Manni bestellt sich heute ein gigantisches Bier im Stiefel und trinkt mit Hilfe eines Strohhalms. Der einarmige Martin versucht sich derweil als Kellner und serviert Weizenbiergläser am Armstumpf - bis es "plopp!" macht. Aber Martin hat noch ganz andere Tricks auf Lager: So holt er aus seinem Gipsarm plötzlich ein klingelndes Telefon hervor. Auch Tommy hat einen neuen Job. Er fährt jetzt Rolli-Rikscha. Die kleinwüchsige Sofia macht sich das Leben lieber schön und spaziert mit einem Fetischsklaven durch die Gegend. Dass Manni mehr drauf hat als Biertrinken, beweist er am Flughafen. Dort jobbt er als Sicherheitsbeamter. Um ein bisschen größer zu wirken, klettert er zum Sicherheitscheck auf eine Leiter. Der blinde Georg landet währenddessen auf dem falschen Flughafen: Er irrt durch Dortmund, obwohl er doch eigentlich nach Kiew wollte.


Sendung aus Deutschland

So 18.05.2008 09:00-09:30 (Comedy)

Para-Comedy

Sketch-Show, Deutschland 2007

Der einarmige Martin gibt heute hilfreiche Handwerkertipps und verkauft selbstgebaute Feuerwerkskörper. Die kleinwüchsige Sofia und Rollifahrer Goran lassen sich im Reisebüro beraten, und George angelt im Trockenen - er kann ja nicht sehen. Derweil konkurrieren Steffi und Tommy um Helfer beim Rolli-Schieben. Schließlich kommt der kleinwüchsige Manni mit Hilfe eines Lenkdrachens ziemlich hoch hinaus.


Sendung aus Deutschland

So 18.05.2008 13:15-13:45 (ARD)

ARD-exclusiv
Schleichendes Vergessen - Demenz und ihre Opfer

Reportage

Wenn Klaus Teusch morgens aufsteht, braucht er die Hilfe seiner Frau. Sie rasiert ihn, drückt ihm die Zahnbürste in die Hand und sagt ihm, wie er sich waschen soll. Der 65-Jährige leidet unter vaskulärer Demenz. Durchblutungsstörungen zerstören nach und nach sein Hirngewebe. Während Klaus Teusch langsam in der Welt des Vergessens versinkt, wird er für seine Frau immer mehr zur Belastung.


Sendung aus Deutschland

So 18.05.2008 21:45-23:15 (3sat)

Wir sehen voneinander

Dokumentarfilm, Deutschland 2006

Die fünfjährige Selina aus Frankfurt am Main ist gehörlos. Konfrontiert mit der Frage, welche pädagogischen und medizinischen Maßnahmen für ihr Kind förderlich sind, haben sich Selinas Eltern für eine bilinguale Erziehung entschieden. Da sie Selina nicht in eine - nur den Standards der Hörenden entsprechenden - Richtung zwingen wollten, haben sie ihr die Möglichkeit gegeben, sowohl die auditive Lautsprache als auch die visuelle Gebärdensprache zu erlernen. Dazu mussten sich die Eltern selbst intensiv mit dem Erlernen der deutschen Gebärdensprache (DGS) beschäftigen. Am Beispiel von Selina untersucht die Filmemacherin Lilo Mangelsdorff das Erlernen und die Bedeutung von Sprache als Mittel zur interaktiven Welterfahrung und Identitätsbildung. Über zweieinhalb Jahre lang hat sie Selina und ihre Eltern begleitet und deren Entwicklung dokumentiert. Neben Gesprächen mit Selinas Eltern lässt Lilo Mangelsdorff auch Mitglieder der Gehörlosengemeinschaft PAX zu Wort kommen, bei der die Familie Unterstützung gefunden hat, sowie Teilnehmer des Frankfurter Gebärdenchores. Sprachwissenschaftler, die sich mit der Geschichte und Entwicklung der Deutschen Gebärdensprache auseinandersetzen, geben außerdem Einblick in die Welt, Sprache und Kultur der Gehörlosengemeinschaft, die Gehörlosigkeit nicht als Behinderung, sondern als eigenständige visuelle Kultur versteht. Lilo Mangelsdorffs behutsamer Dokumentarfilm leistet so einen engagierten Beitrag zum besseren Verständnis von Gebärdensprache, die ein unverzichtbares Mittel zur Ausdrucksfähigkeit und Integration Hörgeschädigter ist. Lilo Mangelsdorff studierte Pädagogik, Soziologie und Psychologie sowie Visuelle Kommunikation mit Schwerpunkt Film an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. 2002 erhielt ihr Kinodokumentarfilm "Damen und Herren ab 65" den Preis der deutschen Filmkritik.


Sendung aus Deutschland

Di 20.05.2008 02:15-04:15 (Bibel)

Joni

Drama, USA 1979

Schule, Freunde, Partys - die 17-jährige Joni steht mit beiden Beinen im Teenagerleben, als urplötzlich das Schicksal zuschlägt. Bei einem Tauchausflug wird sie so schwer verletzt, dass trotz aller ärztlicher Bemühungen, ein Leben im Rollstuhl nicht mehr abzuwenden ist. Joni stürzt in eine tiefe Krise. Hat Gott sie verlassen? "Joni" erzählt die wahre Lebensgeschichte von Joni Eareckson Tada, von ihren Schicksalsschlägen, Ängsten und Zweifeln. Aber auch von der Stärke des Glaubens.

Bert Remsen - Bert Remsen - Richard Lineback - Cooper Huckabee - John Milford - Katherine DeHetre


Sendung aus Deutschland

Di 20.05.2008 06:05-06:35 (3sat)

Stolperstein
Die Utz-Brüder

Die drei Brüder Oswald, Roland und Stefan Utz aus Franken haben zusammen schon 100 Knochenbrüche überstanden. Sie leiden unter der Glasknochenkrankheit, einem genetischen Defekt, durch den die Knochen bereits brechen, wenn jemand beim Kartenspielen eine Karte auf den Wirtshaustisch donnert. Doch wer die Brüder kennt, der weiß, dass in ihrem Alltag von Leiden wenig zu spüren ist. Wenn sie mit ihren "E-Böcken", so nennen sie ihre elektrischen Rollstühle, im Sommer durch die Stadt düsen, kommt Freude auf. Zweimal die Woche trainieren sie Rollstuhl-Hockey. Der Sport ist ihre große Leidenschaft, und mit ihrem Team, den "Munich Animals", sind sie mehrfacher Deutscher Meister. Das große Ziel: In Rom wollen sie 2005 Europameister werden. Oswald kann leider nicht dabei sein, denn er hat sich beim Training den Lendenwirbel gebrochen. Doch der 40-Jährige hat sich einen anderen Traum erfüllt: Er wurde zum ersten Behindertenbeauftragten der Stadt München ernannt. Seit Jahren kämpft er dafür, dass Behinderte unabhängig leben können und nicht in Heime abgeschoben werden. Das beste Vorbild sind er und seine Brüder. Alle drei leben allein und organisieren die Pflege selbst. Der Film von Tom Fleckenstein stellt die Brüder und ihren Alltag vor.


Sendung aus Deutschland

Di 20.05.2008 11:45-12:00 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Warten auf morgen

Kurzfilm-Reihe, 2008

Eine Frau mittleren Alters bittet den Leiter eines Altersheims um einen Aufschub, bis sie das Geld für die Pflege ihres Vaters aufbringen kann. Doch dieser bleibt stur, erklärt, dass der Personalaufwand für den alten Mann zunimmt, daher die Ausgaben anstiegen und verweist sie auf andere, kostengünstigere Einrichtungen.


Sendung aus Deutschland

Di 20.05.2008 14:00-15:00 (VOX)

Wildes Kinderzimmer
Dog Water Therapie

Tier-Doku
Dog Water Therapie

Elke Otto ist Psychologin und ausgebildete Krankenschwester, doch damit nicht genug: Sie hat ein eigenes Konzept zur tiergestützten Therapie für behinderte Kinder entwickelt. Mit Hilfe ihrer Hunde "Bootsmann" und "Popeye" übt sie zu Lande und vor allem auch im Wasser mit den kleinen Sorgenkindern. Jetzt wird der Neuzugang im Team, die drei Monate alte Bernhardinerhündin "Heidi", bei Elke Otto zum Therapiehund ausgebildet. Der sechsjährige Nachbarsjunge Christian, der eigentlich Angst vor Hunden hat und an sich sehr still und in sich gekehrt ist, kommt zu Besuch, um mit den Hunden zu spielen. Aber heute ist ein großer Tag, denn die kleine "Heidi" macht ihr Seepferdchen und Christian darf mit an den See fahren. Aber wird er auch ins Wasser gehen?


Sendung aus Deutschland

Di 20.05.2008 16:35-16:45 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Warten auf morgen

Kurzfilm-Reihe, 2008

Eine Frau mittleren Alters bittet den Leiter eines Altersheims um einen Aufschub, bis sie das Geld für die Pflege ihres Vaters aufbringen kann. Doch dieser bleibt stur, erklärt, dass der Personalaufwand für den alten Mann zunimmt, daher die Ausgaben anstiegen und verweist sie auf andere, kostengünstigere Einrichtungen.


Sendung aus Deutschland

Di 20.05.2008 21:00-21:45 (Phoenix)

Soll Opa noch Auto fahren?
Senioren am Steuer

Reportage

Thea ist 104 Jahre alt, den Führerschein machte sie 1929. Er ist noch immer gültig. Eine Freude will sich die Autonärrin noch erfüllen: in einem Cabrio fahren, wie damals, zur Kaiserzeit. Thea betritt einen exklusiven Schauraum. Mit ihrer 81-jährigen Tochter macht sie eine Sitzprobe und sechs Zylinder beginnen zu flüstern. Die Autoren beginnen eine Spurensuche nach alten Menschen hinterm Steuer, nach späten Routiniers der Straße, beherzten Sonntagsfahrern und Senioren in einem tragischen Kampf gegen das letzte "Schlüsselerlebnis". Wann lassen Deutsche von ihrem Auto los? Wann sind sie bereit zur Trennung von einem letzten Stück Freiheit und Selbstbestimmung? Durch eigene Einsicht, das Veto von Kindern oder erst nach einem Unfall? Autor Mathias Welp geht in seinem sehr persönlichen und emotionalen Film der Frage nach, wo die heikle Grenze zwischen Selbstbestimmung und Unfallverhütung zu ziehen ist.


Sendung aus Deutschland

Di 20.05.2008 22:50-00:35 (RBB)

Sprich mit ihr

(Hable con ella)
Melodram, Spanien 2002
Buch und Regie: Pedro Almodóvar
Musik: Alberto Iglesias

Der sensible Reiseschriftsteller Marco ist tief bestürzt, als seine Freundin, die Stierkämpferin Lydia, bei einer Corrida schwer verletzt wird und ins Koma fällt. Bei seinen regelmäßigen Besuchen im Hospital macht Marco die Bekanntschaft des liebenswürdigen Krankenpflegers Benigno, worauf es zwischen den beiden Männern zu einer überaus freundschaftlichen Annäherung kommt. Mit wachsender Irritation nimmt Marco jedoch wahr, welch merkwürdige Beziehung der Freund zu der Ballett-Tänzerin Alicia hat, die seit vier Jahren ebenfalls im Koma liegt und von Benigno seither mit übersteigerter Hingabe gepflegt wird. Als Marco von einer Auslandsreise zurückkehrt, erfährt er, dass Benigno im Gefängnis sitzt: Er hat Alicia missbraucht - die daraufhin aus dem Koma erwacht und ein totes Kind zur Welt bringt. Nach Benignos Selbstmord zieht Marco auf Wunsch des toten Freundes in dessen frei gewordene Wohnung ein. Im Ballettstudio gegenüber sieht er die aus dem Koma erwachte Alicia - die er bald darauf bei einer Ballett-Aufführung von Pina Bausch an der Seite ihrer Lehrerin Katerina wiedertrifft.

Geraldine Chaplin - Marisa Paredes - Fele Martínez - Mariola Fuentes - Darío Grandinetti - Javier Cámara - Leonor Watling - Paz Vega - Caetano Veloso - Pina Bausch - Rosario Flores


Sendung aus Deutschland

Mi 21.05.2008 11:30-12:00 (hr)

Wie die Liebe weiterlebt
Partnerschaft nach dem Schlaganfall

So hatten sie sich ihr Leben und ihre Partnerschaft nicht vorgestellt. Ina und Sabine, beide 35 Jahre alt, hat der gleiche Schicksalsschlag getroffen: Ihre Partner haben durch einen Schlaganfall einen schweren Hirnschaden erlitten. Heiko ist körperlich beinahe wieder hergestellt, hat aber seine Sprache verloren und sich in seinem Wesen stark verändert. Georg ist sich in vieler Hinsicht treu geblieben, aber sein Körper ist fast vollständig gelähmt. Beide sind massiv auf die Hilfe ihrer Partnerin angewiesen. Was wird aus der Liebe unter diesen Bedingungen? Wie verändert sich eine Beziehung, wenn einer auf den anderen völlig angewiesen ist? Was macht man mit den gemeinsamen Lebensplänen und den eigenen Träumen? Ina und Sabine haben keine endgültigen Antworten auf diese Fragen. Sie kämpfen sich durch den Alltag, halten dem Partner die Treue und hoffen auf medizinische Fortschritte. Sie erleben Momente der Verzweiflung, aber auch komische Augenblicke, denken an Flucht und wachsen über sich hinaus. Der Film beschreibt, was passiert, wenn das Leben die Liebe auf die Probe stellt.


Sendung aus Deutschland

Mi 21.05.2008 12:00-12:30 (DSF)

Normal
Grenzenlos: Adventure Tours

Reisemagazin von Herrmann Hoebel

Kommen Sie mit auf eine Abenteuerreise und entdecken Sie das Außergewöhnliche! Wenn Ihnen das als Urlauber mit Handicap unmöglich erscheint, sollten Sie die neue Grenzenlos-Folge nicht versäumen. Berichtet wird z.B. von einer Rollifahrerin auf Safari in Afrika, ebenfalls gezeigt werden Bilder einer Rundreise für behinderte Menschen in Israel. Ein weiterer Höhepunkt ist die Besteigung des Mosesberges auf dem Sinai.


Sendung aus Deutschland

Mi 21.05.2008 14:00-14:45 (Phoenix)

Soll Opa noch Auto fahren?
Senioren am Steuer

Reportage

Thea ist 104 Jahre alt, den Führerschein machte sie 1929. Er ist noch immer gültig. Eine Freude will sich die Autonärrin noch erfüllen: in einem Cabrio fahren, wie damals, zur Kaiserzeit. Thea betritt einen exklusiven Schauraum. Mit ihrer 81-jährigen Tochter macht sie eine Sitzprobe und sechs Zylinder beginnen zu flüstern. Die Autoren beginnen eine Spurensuche nach alten Menschen hinterm Steuer, nach späten Routiniers der Straße, beherzten Sonntagsfahrern und Senioren in einem tragischen Kampf gegen das letzte "Schlüsselerlebnis". Wann lassen Deutsche von ihrem Auto los? Wann sind sie bereit zur Trennung von einem letzten Stück Freiheit und Selbstbestimmung? Durch eigene Einsicht, das Veto von Kindern oder erst nach einem Unfall? Autor Mathias Welp geht in seinem sehr persönlichen und emotionalen Film der Frage nach, wo die heikle Grenze zwischen Selbstbestimmung und Unfallverhütung zu ziehen ist.


Sendung aus Deutschland

Mi 21.05.2008 16:40-16:50 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Warten auf morgen

Kurzfilm-Reihe, 2008

Eine Frau mittleren Alters bittet den Leiter eines Altersheims um einen Aufschub, bis sie das Geld für die Pflege ihres Vaters aufbringen kann. Doch dieser bleibt stur, erklärt, dass der Personalaufwand für den alten Mann zunimmt, daher die Ausgaben anstiegen und verweist sie auf andere, kostengünstigere Einrichtungen.


Sendung aus Deutschland

Do 22.05.2008 00:30-01:00 (Bibel)

Liebe ist das schönste Leben

Dokumentation

Wie gestalten behinderte Paare ihre Beziehung? Was bedeutet Liebe für sie? Worüber streiten sie sich? Jenseits aller Klischees berichten in "Liebe ist das schönste Leben" behinderte Paare von ihrem Beziehungsalltag und allem was dazu gehört.


Sendung aus Deutschland

Do 22.05.2008 15:30-16:00 (BR)

Stolperstein
Solo für Stefan

Deutschland 2006

Stefan hat es geschafft. Auf einem Open-Air-Festival in Krailling kündigt der Bandleader der Alpenrockgruppe Haindling den Auftritt des einarmigen Saxofonspielers Stefan Tiefenbacher an. Einmal vor großem Publikum zu spielen, ist Stefans Lebenstraum. Bei einem schweren - unverschuldeten - Motorradunfall wurde der Musiker zum Krüppel: Schädelhirntrauma, Gedächtnisverlust, Koma. Das linke Bein musste versteift und der linke Arm amputiert werden. Dank intensiver Rehamaßnahmen, lernt Stefan Tiefenbacher ein relativ normales und eigenständiges Leben zu führen. Wie vielen anderen Menschen mit einer solchen Behinderung droht Stefan Tiefenbacher die "Werkstatt" und ein Leben in einer Behinderteneinrichtung. Er lernt sprechen, lesen, essen und mit einer Hand Saxofonspielen. Seine Mutter ließ das Instrument umbauen, damit Stefan es mit einer Hand bedienen kann und brachte ihn mit Musiktherapeuten zusammen, die sein Talent nach dem Unfall intensiv förderten. Der einarmige Stefan Tiefenbacher gilt als talentierter Musiker. Es gelingt ihm, mit einer Hand Stücke zu spielen, an denen nicht behinderte Saxofonspieler mit zehn Fingern scheitern würden. Schon als Schüler spielte er in einer Band. Bis zu seinem Unfall hatte er 12 Jahre Musikunterricht. "In der Musik habe ich wieder Sinn für mein Leben gefunden. Es gab viele Skeptiker, die es nicht für möglich gehalten haben, dass man als Behinderter gute Musik machen kann", sagt er heute.


Sendung aus Deutschland

Do 22.05.2008 17:10-17:15 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Warten auf morgen

Kurzfilm-Reihe, 2008

Eine Frau mittleren Alters bittet den Leiter eines Altersheims um einen Aufschub, bis sie das Geld für die Pflege ihres Vaters aufbringen kann. Doch dieser bleibt stur, erklärt, dass der Personalaufwand für den alten Mann zunimmt, daher die Ausgaben anstiegen und verweist sie auf andere, kostengünstigere Einrichtungen.


Sendung aus Deutschland

Do 22.05.2008 17:30-18:00 (SWR)

Guildo und seine Gäste - Hausbesuch

Reihe

Ein neuer Job erwartet unseren Herrn Horn. Nachdem Guildo das Hamburger Hotelgewerbe nun kennen gelernt hat, geht es heute wieder zurück ins Ländle. In Herxheim sucht die Band "UH 97" dringend einen Gastmusiker. Und Herr Horn macht sich wieder auf den Weg ... Von der Arbeitserlaubnis bis zum grandiosen Finale auf den Brettern, die die Welt bedeuten, zeigt Guildo schonungslos das wilde Leben der Musiker von "UH 97". "UH 97" ist eine integrative Band in der auch Menschen mit geistiger Behinderung dem Musikerleben frönen. Es sind einzigartige Musiker, die ihren Gaststar nicht nur an ihrer Musik, sondern auch an ihrem Leben teilhaben lassen.


Sendung aus Deutschland

Fr 23.05.2008 11:50-12:00 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Warten auf morgen

Kurzfilm-Reihe, 2008

Eine Frau mittleren Alters bittet den Leiter eines Altersheims um einen Aufschub, bis sie das Geld für die Pflege ihres Vaters aufbringen kann. Doch dieser bleibt stur, erklärt, dass der Personalaufwand für den alten Mann zunimmt, daher die Ausgaben anstiegen und verweist sie auf andere, kostengünstigere Einrichtungen.


Sendung aus Deutschland

Fr 23.05.2008 12:30-13:00 (3sat)

Julien macht mich stark
Leben mit einem todkranken Kind

Reportage

Julien ist ein Jahr alt. Wie lange er noch leben wird, weiß keiner. Neben anderen Erkrankungen hat er einen seltenen Gen-Defekt, das Walker-Warburg-Syndrom. Nur in Ausnahmefällen werden Patienten älter als ein Jahr. Julien ist der Mittelpunkt seiner Familie geworden. Vater Andi, 29, Mutter Sabrina, 27, Schwester Alina, 8, und Bruder Kevin, 6, leben mit ihm in Duisburg-Neuenkamp in sehr einfachen Verhältnissen. Wie gehen sie in ihrem Alltag mit seinem bevorstehenden Tod um? Welche Ängste und Hoffnungen haben sie, woraus ziehen sie ihre Kraft? Auf beeindruckende Weise sprechen sie in dem Film von Martin Pfahl und Patrick Waldmann über ihre Gedanken und Gefühle. Einer der bewegenden Momente ist der erste und wahrscheinlich einzige Geburtstag von Julien im Kreis der Familie.


Sendung aus Deutschland

Fr 23.05.2008 20:15-21:15 (NDR)

Familiengeschichten
Die Lindenstraße von Schwerin

Die Petersens bringen es sogar auf 50 Jahre Ehe. Sie haben sechs Kinder groß gezogen, das jüngste kam behindert zur Welt. Der Junge würde niemals laufen können, prophezeiten die Ärzte. Im Alter von fünf Jahren stand der Knirps plötzlich auf und lief. Der größte Glücksmoment im Leben - sagen die Petersens.


Sendung aus Deutschland

Sa 24.05.2008 03:30-04:15 (Bibel)

Reflections of His Love

Melodram, 1980

Nach einem Tauchunfall ist die 17-jährige Joni Eareckson querschnittsgelähmt. Ein Schicksal an dem mancher Mensch verzweifelt. Doch sie schöpfte Kraft aus ihrem Glauben. Als einige Jahre später mit 'Joni' ihre Lebensgeschichte mit ihr in der Hauptrolle verfilmt wurde, durchlitt die junge Frau noch einmal ihren schwersten Kampf - sich mit der Krankheit abzufinden, ohne an Gott zu verzweifeln. In Interviews und Filmausschnitten erwacht diese für Joni Eareckson schwierige Zeit noch einmal zum Leben. 'Reflections of his Love' ist somit zweierlei: amüsantes Making Of und berührendes Zeugnis.


Sendung aus Deutschland

Sa 24.05.2008 11:30-12:00 (DSF)

Normal
Circus Fantasia - Der Sprung in eine andere Welt

Bericht von Stefanie Köhne und Nicole Janke

Immer wieder gerät Mecklenburg-Vorpommern in die Schlagzeilen wegen Übergriffen jugendlicher Rechtsradikaler. Dabei gibt es auch vorbildliche positive Beispiele konstruktiver Jugendarbeit. Unter Anleitung qualifizierter Fachkräfte gestaltet eine Gruppe behinderter und nicht behinderter Heranwachsender zur eigenen Freude und der ihrer Umgebung sinnvoll ihre Freizeit. Unter anderem entfaltet sie Zirkusaktivitäten, mit denen sie sich auf der Straße einem überraschten Publikum präsentiert.


Sendung aus Deutschland

Sa 24.05.2008 13:55-14:25 (RBB)

ARD-Ratgeber: Bauen + Wohnen

Themen:
Die Wohnungsbaugenossenschaft "Freie Scholle" hat sich schon vor 20 Jahren dem Thema Demografie gestellt
Vor den Toren Bielefelds - Alt werden auf dem Lande in Werther
Migration - Bielefeld wird bunter
Neues aus der Architekturforschung - "Moderne" Bauten für Demenzkranke schlechter geeignet

Moderation: Christoph Tiegel


Sendung aus Deutschland

Sa 24.05.2008 15:02-16:00 (Info)

Komm lass uns fliegen
Behinderte Menschen mit großen Begabungen

Reportage


Sendung aus Deutschland

So 25.05.2008 07:55-08:00 (mdr)

Glaubwürdig
Theodor Döhler

Ein Leben ohne Reisen kann sich Theodor Döhler aus Nerchau bei Grimma nicht vorstellen und ein bisschen abenteuerlich darf es dabei auch zugehen. Seine letzte Reise hat den 41-Jährigen bis in den Kaukasus, nach Georgien geführt. Und er war nicht allein unterwegs, denn Jens Müller war mit einem alten Benz ebenfalls mit dabei. Die beiden Männer kennen sich aus der Kirchgemeinde und sind befreundet. Aber nicht nur das. Für Jens Müller hat Theo vor gut zehn Jahren seinen Job als Krankenpfleger aufgegeben und sein Leben geändert. Jens ist spastisch gelähmt und rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen. Als die Oma, die sich um ihn kümmerte, vor zehn Jahren starb, entschied Theo mit seiner Familie, dass Jens auf keinen Fall in ein Heim kommt. Er zog bei den Döhlers mit ein und lebt seitdem dort - als ganz normales Familienmitglied. Einmal im Jahr verreisen die beiden ungleichen Männer miteinander. Und so ungewöhnlich wie die Reiseziele sind auch die Umstände der Reisen. Und wenn es auch so aussieht: Theo fühlt sich keineswegs nur als der Gebende, der sich um Jens kümmert und ihn pflegerisch betreut. Er bekommt viel von Jens zurück und hat viel über sich selbst gelernt. Man kann viel über Glauben reden, aber am Ende ist es die Tat, die zählt. Für Theodor Döhler aus Nerchau bei Grimma ist das die Lebensmaxime.


Sendung aus Deutschland

So 25.05.2008 08:30-09:00 (Comedy)

Para-Comedy

Sketch-Show, Deutschland 2007

Der einarmige Martin verbreitet heute in einem Baumarkt Angst und Schrecken. Seine Methode ist einfach: Er warnt vor einem Gartenhäcksler, indem er eine unglaubliche Geschichte erzählt. Außerdem verkauft er Feuerwerkskörper - selbstverständlich selbst gebastelt. Rollstuhlfahrer Goran und die contergangeschädigte Sofia wollen in einem Reisebüro Urlaub buchen. Ihr Reiseziel: Handicap Island. Manni ist dagegen schon längst da, wo andere Leute Urlaub machen. Dabei schlüpft er in die Rolle eines kleinwüchsigen Strandwächters, der streng darauf achtet hat, dass die Regeln am "U 1,40 Meter"-Strand eingehalten werden. Und der blinde George wirft mal wieder fernab vom Wasser die Angel aus.


Sendung aus Deutschland

So 25.05.2008 09:00-09:30 (Comedy)

Para-Comedy

Sketch-Show, Deutschland 2007

Kleiner Mann auf großer Fahrt: Manni schlüpft in die Rolle eines Flugkapitäns. Dabei ist er äußerst charmant und richtig nett zu den Stewardessen - aber seine geringe Körpergröße sorgt bei den Passagieren dann doch für Irritationen. Auch Mannis blinder Kollege George gibt heute den Piloten. Zuvorkommend wie er ist, lädt er die Passagiere zu einer Besichtigung des Cockpits ein. Der einarmige Martin versucht sich derweil als Drogenkurier, und Tommy fährt mit seinem Rollstuhl durch die Autowaschanlage. Schließlich gehen George und Ramon in den Zoo. Doch die beiden kommen nicht hierher, um sich Tiere anzuschauen - sie sind nämlich blind. Stattdessen wollen sie sich selbst bestaunen lassen. Aber Vorsicht: Blinde füttern verboten!


Sendung aus Deutschland

So 25.05.2008 13:15-13:45 (ARD)

ARD-exclusiv
Notfall Pflege - Kontrolleure im Altenheim

Reportage

Die Berichte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung dokumentieren regelmäßig erhebliche Missstände in der Altenpflege. Ein Grund ist die unzureichende Transparenz in dieser Branche. Heimaufsicht und Prüfer der Pflegekassen kontrollieren zwar anlassbezogen und stichprobenweise, die Ergebnisse werden jedoch - wenn überhaupt - anonymisiert veröffentlicht. Das Betriebsgeheimnis der Betreiber wiegt nach deutschem Recht schwerer als das Wohl und die Sicherheit von Pflegepatienten. Ein für die Kunden kaum nachvollziehbares System an Zertifizierungen gaukelt bisweilen Sicherheit vor, die jedoch in der Realität so nicht geleistet wird. Per Gesetz soll ab 2008 die Kontrolle in der Pflege und die Transparenz in der Branche verbessert werden. Wie notwendig ist staatliche oder halbstaatliche Kontrolle für die Qualität der Pflege? Wie effektiv ist sie? Muss sie nochmals intensiviert werden? Braucht es schärfere Instrumente gegen "schwarze Schafe" in der Pflegebranche? Die Reportage begleitet Prüfer der Berliner Heimaufsicht und des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Berlin-Brandenburg dabei, wie sie sich vor Ort über den Gesundheitszustand von Patienten informieren und Pflegeheime und Betreiber unter die Lupe nehmen.


Sendung aus Deutschland

So 25.05.2008 23:15-00:05 (VOX)

Süddeutsche Zeitung TV
Eine starke Familie - Eltern kämpfen um ihre kranken Töchter

Dokumentation

Die Schwestern Alena und Katharina haben eine unheilbare Stoffwechselstörung. Ihre Eltern kämpfen um jeden schönen Augenblick. Speziell ausgebildete Hunde helfen dabei, denn die Mädchen blühen mit ihnen immer wieder auf. Bei der 13-jährigen Alena wurde die Krankheit Leukodystrophie festgestellt als sie vier Jahre alt war. Seitdem schwindet alles, was sie bis dahin gelernt hat: Die seltene Stoffwechselstörung baut Gehirnmasse ab und führt unabänderlich zum Tod. Das einst aktive Mädchen kann jetzt nicht mehr laufen, kaum noch sprechen und ist gerade noch in der Lage, allein zu essen. Ihre siebenjährige Schwester Katharina hat dieselbe Krankheit von Geburt an. Das Mädchen wächst zwar, doch ihre geistigen und körperlichen Fähigkeiten bleiben auf dem Niveau eines Säuglings. Ihre Eltern, Claudia und Thomas, lassen nichts unversucht, um ihren Töchtern ein erträgliches Leben zu bereiten. Vor zwei Jahren ermöglichten Spenden eine Delfintherapie. Doch die Wirkung ließ bald wieder nach. Weil die Kinder aber auf Tiere besonders positiv reagieren, knüpfte die Familie Kontakt zu einem Therapiebegleithundeführer. Gerd ist mit seinen drei Hunden ein regelmäßiger Besucher. Seine Einsatzgebiete sind Autismus, ADHS, Wachkoma und seltene Erbkrankheiten. Wunderdinge vollbringt er mit seinen Hunden dabei nicht, denn Therapiebegleitung mit Tieren bedeutet nicht Heilung, doch mit seiner Arbeit kann Gerd positive Reaktionen bei den Kindern auslösen. Wenn Alena und Katharina vor Freude lachen, ist es ein Erfolg, der die Eltern zu Tränen rührt. Einmal im Jahr müssen Alena und Katharina zu einer ausführlichen ärztlichen Untersuchung in die Uniklinik Mainz. Die Ärzte kennen die beiden schon von klein an. Weil die Krankheit noch wenig erforscht ist, verfolgen die Ärzte ihre Entwicklung sehr genau. Nach jeder Untersuchung stellen sie eine neue Prognose und die Eltern erfahren, wie weit die Krankheit fortgeschritten ist, welche Maßnahmen notwendig sind und welche keinen Sinn mehr haben. Süddeutsche Zeitung TV über das Schicksal zweier Mädchen und die Berufung eines ungewöhnlichen Tiertrainers.


Sendung aus Deutschland

Mo 26.05.2008 11:50-12:00 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Sorry

Kurzfilm-Reihe, 2008

Elodie lässt sich nichts gefallen: Als drei Jugendliche sie im Schwimmbecken beschimpfen, gibt sie kontra. Nach dem Schwimmen fallen die Halbstarken aus allen Wolken: Elodie ist körperbehindert.


Sendung aus Deutschland

Mo 26.05.2008 16:35-16:45 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Sorry

Kurzfilm-Reihe, 2008

Elodie lässt sich nichts gefallen: Als drei Jugendliche sie im Schwimmbecken beschimpfen, gibt sie kontra. Nach dem Schwimmen fallen die Halbstarken aus allen Wolken: Elodie ist körperbehindert.


Sendung aus Deutschland

Di 27.05.2008 11:50-12:00 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Sorry

Kurzfilm-Reihe, 2008

Elodie lässt sich nichts gefallen: Als drei Jugendliche sie im Schwimmbecken beschimpfen, gibt sie kontra. Nach dem Schwimmen fallen die Halbstarken aus allen Wolken: Elodie ist körperbehindert.


Sendung aus Deutschland

Di 27.05.2008 20:45-22:15 (Bibel)

Die Blindgänger

Tragikomödie, Deutschland 2003
Musik: Christian Steyer

Die zwei 13-jährigen Mädchen Marie und Inga sind seit langem beste Freundinnen. Beide haben wie alle Mädchen ihres Alters ihre Probleme mit Jungs, Lehrern und ihrer Figur. Nur mit dem Unterschied, dass sie blind sind. Beide haben eine große Leidenschaft: Musik machen. Als eine Schülerband in ihrer Stadt Verstärkung sucht, sehen sie ihre große Chance. Aber der Traum platzt, denn für die Jungs sind die blinden Mädchen nicht medientauglich. Doch so leicht wollen Marie und Inga sich nicht geschlagen geben. Sie produzieren ein Musik-Video und reichen es bei einem Talentwettbewerb ein.Regisseur Bernd Sahling ist mit 'Die Blindgänger' ein äußerst feinfühliger Film gelungen, ohne jedoch sentimental zu werden. Für diese lebendige Darstellung, bar von Klischees, wurde 'Die Blindgänger' unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis 2004 für den besten Kinder- und Jugendfilm und dem Bundesfilmpreis 2005 ausgezeichnet.

Dieter Mann - Dieter Montag - Dominique Horwitz - Petra Kelling - Gennadi Vengerov - Pauline Knof - Lutz Teschner - Benno Frevert - Maximilian Köster


Sendung aus Deutschland

Mi 28.05.2008 11:50-12:00 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Sorry

Kurzfilm-Reihe, 2008

Elodie lässt sich nichts gefallen: Als drei Jugendliche sie im Schwimmbecken beschimpfen, gibt sie kontra. Nach dem Schwimmen fallen die Halbstarken aus allen Wolken: Elodie ist körperbehindert.


Sendung aus Deutschland

Mi 28.05.2008 12:00-12:30 (DSF)

Normal
Circus Fantasia - Der Sprung in eine andere Welt

Bericht von Stefanie Köhne und Nicole Janke

Immer wieder gerät Mecklenburg-Vorpommern in die Schlagzeilen wegen Übergriffen jugendlicher Rechtsradikaler. Dabei gibt es auch vorbildliche positive Beispiele konstruktiver Jugendarbeit. Unter Anleitung qualifizierter Fachkräfte gestaltet eine Gruppe behinderter und nicht behinderter Heranwachsender zur eigenen Freude und der ihrer Umgebung sinnvoll ihre Freizeit. Unter anderem entfaltet sie Zirkusaktivitäten, mit denen sie sich auf der Straße einem überraschten Publikum präsentiert.


Sendung aus der Schweiz

Mi 28.05.2008 13:45-15:50 (SF1)

Das Fenster zum Hof

(Rear Window)
Thriller, USA 1954
Regie: Alfred Hitchcock
Autor: Cornell Woolrich
Buch: John Michael Hayes
Musik: Franz Waxman

Nach Hitchcocks eigener Auskunft war ihm dies sein liebster Film. Und man muß ihm beipflichten. "Das Fenster zum Hof" ist ein cinematographisches Meisterwerk, zugleich aber auch ein vieldeutiges Stück Kunst über Einsamkeit, Liebe und die Lust am Schauen. Ein Fotoreporter, gespielt von James Stewart, sitzt nach einem Unfall mit gebrochenem Bein im Rollstuhl, der Blick auf die Nachbarn im Haus gegenüber wird ihm zum geliebten Zeitvertreib. Genüßlich verfolgt er die Schicksale der Menschen - eine Art kleines Theater im Hinterhof. Bis er einen Mord entdeckt zu haben glaubt. All das sieht der Zuschauer mit den Augen des heimlichen Fensterguckers - und wird so selbst zum Voyeur. Die Rolle von Stewarts Freundin spielt Grace Kelly, die in drei Hitchcock-Filmen mitwirkte. Der Meister war hoffnungslos verliebt in die dreißig Jahre jüngere Schönheit, inszenierte sie so kühl und sexy wie kein anderer. Doch Grace Kelly heiratete Rainier von Monaco, was Hitchcock ihr nie verzieh

James Stewart - Wendell Corey - Grace Kelly - Raymond Burr - Thelma Ritter - Fred Graham - Judith Evelyn - Frank Cady - Jesslyn Fax - Harry Landers - Len Hendry - Alan Lee - Ross Bagdasarian


Sendung aus Deutschland

Mi 28.05.2008 16:35-16:50 (arte)

Szenarien gegen Diskriminierung: Sorry

Kurzfilm-Reihe, 2008

Elodie lässt sich nichts gefallen: Als drei Jugendliche sie im Schwimmbecken beschimpfen, gibt sie kontra. Nach dem Schwimmen fallen die Halbstarken aus allen Wolken: Elodie ist körperbehindert.


Sendung aus Deutschland

Mi 28.05.2008 20:15-20:45 (3sat)

Hoffnung auf ein neues Leben
Künstliche Hände lernen fühlen

Dokumentation

Künstliche Arme - gesteuert nur durch die Kraft der Gedanken: Was bisher unvorstellbar schien, haben österreichische Wissenschaftler möglich gemacht. Einer der ersten Patienten, die mit der neuartigen Prothese versorgt wurden, ist der junge Steirer Christian Kandlbauer, der bei einem Unfall beide Arme verloren hat. Forscher haben einen Weg gefunden, Nervensignale im Brustmuskel auf einen Mini-Computer zu übertragen. Dank künstlicher Intelligenz kann Christian Kandlbauer nun wieder greifen, selbstständig essen und in Zukunft sogar wieder arbeiten. Die Dokumentation begleitet den 20-Jährigen in seinem neuen Alltag und stellt die Funktionen der Prothese vor.


Sendung aus Deutschland

Mi 28.05.2008 22:00-23:00 (Info)

Komm lass uns fliegen
Behinderte Menschen mit großen Begabungen

Reportage


Sendung aus Deutschland

Mi 28.05.2008 22:05-22:35 (RBB)

ARD-exclusiv
Notfall Pflege - Kontrolleure im Altenheim

Reportage

Die Berichte des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung dokumentieren regelmäßig erhebliche Missstände in der Altenpflege. Ein Grund ist die unzureichende Transparenz in dieser Branche. Heimaufsicht und Prüfer der Pflegekassen kontrollieren zwar anlassbezogen und stichprobenweise, die Ergebnisse werden jedoch - wenn überhaupt - anonymisiert veröffentlicht. Das Betriebsgeheimnis der Betreiber wiegt nach deutschem Recht schwerer als das Wohl und die Sicherheit von Pflegepatienten. Ein für die Kunden kaum nachvollziehbares System an Zertifizierungen gaukelt bisweilen Sicherheit vor, die jedoch in der Realität so nicht geleistet wird. Per Gesetz soll ab 2008 die Kontrolle in der Pflege und die Transparenz in der Branche verbessert werden. Wie notwendig ist staatliche oder halbstaatliche Kontrolle für die Qualität der Pflege? Wie effektiv ist sie? Muss sie nochmals intensiviert werden? Braucht es schärfere Instrumente gegen "schwarze Schafe" in der Pflegebranche? Die Reportage begleitet Prüfer der Berliner Heimaufsicht und des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung Berlin-Brandenburg dabei, wie sie sich vor Ort über den Gesundheitszustand von Patienten informieren und Pflegeheime und Betreiber unter die Lupe nehmen.


Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2008 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.