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17.10.2005 - 11:24

Berliner Einschnitte bei ambulanter Pflege nicht hinnehmen.

Hollenbach (kobinet) Elke Bartz und Isolde Hauschild vom Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen (ForseA) reagierten empört auf geplante Kürzungen bei ambulanter Pflege in Berlin. Die drastischen Einschnitte, über die heute die Berliner Morgenpost berichtete, dürften nicht hingenommen werden. Die Kampagne "Marsch aus den Institutionen - Reißt die Mauern nieder" habe bundesweit vielfach Unterstützung gefunden, betonte Elke Bartz. "Die in Berlin angedrohten Einschnitte in der ambulanten Pflege wären ein fatales Signal in die falsche Richtung. Ein solcher Angriff auf das selbstbestimmte Leben behinderter und pflegebedürftiger Menschen darf nicht hingenommen werden." "Wenn solche Sparpläne verwirklicht werden, würden Kosten nur umverteilt und nicht wirklich eingespart", sagte Isolde Hauschild. In anderen Bundesländern sei schon der Nachweis angetreten worden, "dass Pflege nach dem Prinzip ambulant vor stationär sogar günstiger in den Kosten sein kann". Während die Forderungen nach Abriss der Mauern zunehmen, dürfte Berlin nicht damit beginnen, behinderte Menschen "wieder hinter Mauern verschwinden zu lassen". sch  

 
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