Hamburg (kobinet) In einem Hightech-Altersheim in Japan übernehmen Maschinen und Sensoren die Seniorenpflege, berichtet der Spiegel in seiner morgen erscheinenden Ausgabe - ein Vorbild auch für das vergreisende Volk der Deutschen? Das Nachrichten-Magazin (1.12.03) informiert über «Ko-chan» (Kindchen), den weltweit ersten Plüschroboter, «der einsamen Senioren Nächstenliebe schenkt - und zugleich deren Befinden überwacht». Er wurde für ein Altersheim entwickelt, das der japanische Elektronikkonzern Matsushita, bekannt durch Marken wie JVC und Panasonic, in der Nähe Osakas betreibt. Hier werden Apparate und Automaten für das Altersheim der Zukunft erprobt: Maschinen übernehmen zunehmend die Pflege von Senioren. Der Robo-Teddy Ko-chan ist mit einem Kontrollzentrum verbunden, das überwacht, ob die Alten fit genug sind, sich mit der Maschine zu unterhalten. «Deren Sprachkenntnis beschränkt sich derzeit allerdings noch auf die Erkennung von nur 300 Wörtern. Wenn er wieder einmal nicht weiterweiß, plappert Ko-chan einprogrammierte Sätze oder stimmt ein Liedchen an», so der Spiegel-Bericht. «Ko-chan kann sogar mit einem Anrufbeantworter versehen werden. Die Verwandten können ihre Botschaften dann vom Roboter ausrichten lassen - und sich lästige Telefonate ganz ersparen.» sch