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20.10.2005 - 16:30

Keine Abstriche beim Antidiskriminierungsgesetz.

Berlin (kobinet) Zum heutigen Start der Koalitionsverhandlungen über die Innen- und Rechtspolitik verlangt eine große Koalition der Lesben- und Schwulenverbände, dass keine Abstriche beim Antidiskriminierungsgesetz gemacht werden. "Lesben und Schwule fordern eine Fortsetzung des gesellschaftspolitischen Reformkurses. Deutschland braucht ein wirksames Antidiskriminierungsgesetz. Lesben und Schwule dürfen nicht aus dem Diskriminierungsschutz ausgegrenzt werden. Wir fordern CDU/CSU und SPD auf, ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz, die Gleichstellung Eingetragener Lebenspartnerschaften und die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Familien im Koalitionsvertrag zu verankern. Es darf keinen Stillstand in der Lesben- und Schwulenpolitik geben", erklärte Manfred Bruns, Sprecher des Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD). Dem vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) initiierten Bündnis gehören u.a. der Arbeitskreis Homosexueller Angehöriger der Bundeswehr (AHsAB), die Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule und Lesbische Paare (SLP), der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen (Befah), die Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK), der Verband lesbischer und schwuler Polizeibediensteter Deutschland (VelsPol) und der Bundesverband schwuler Führungskräfte (Völklinger Kreis e.V.) an. omp 

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