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kobinet-nachrichten
21.10.2005 - 07:30
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Mainz (kobinet) Mit dem Landespreis für beispielhafte Beschäftigung schwerbehinderter Menschen hat der Staatssekretär im Sozialministerium und Landesbeauftragte für die Belange behinderter Menschen, Dr. Richard Auernheimer, in Mainz fünf Betriebe ausgezeichnet. Die Preise gingen an das Hildegard-Forum in Bingen, das Casa Reha Seniorenpflegeheim in Mainz-Finthen, das Bildungs- und Pflegeheim St. Martin in Düngenheim (Landkreis Cochem-Zell), das Wasser- und Schifffahrtsamt Trier und die Weinküferei Bicking in Flörsheim-Dalsheim. Der Preis wurde in diesem Jahr zum achten Mal verliehen. Die Preisträger erhielten jeweils eine Urkunde und eine Plakette als Zeichen der Anerkennung. Der Preis wird in fünf Kategorien ausgeschrieben: in nicht beschäftigungspflichtige Betriebe, Betriebe unter 100 Beschäftigte, Betriebe über 100 Beschäftigte und Öffentlicher Dienst. Ein Sonderpreis geht an Betriebe, die mit besonderen Ideen zur Förderung der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsplatz herausragen. Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber mit mindestens 20 Beschäftigten seien zwar gesetzlich verpflichtet, mindestens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit behinderten Menschen zu besetzen. Dieser Verpflichtung kämen Betriebe und Verwaltungen aber in sehr unterschiedlicher Art und Weise nach, so der Staatssekretär. Der Landespreis solle diejenigen Arbeitgeber würdigen, die ihrer sozialen Verpflichtung in besonderer Weise nachkämen und damit anderen als nachahmenswertes Beispiel dienten. Sie ließen sich nicht von Vorurteilen leiten und profitierten von dem besonderen beruflichen Engagement behinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Landespreis trage zudem dazu bei, dass ermutigende Beispiele für die berufliche Integration von schwerbehinderten Menschen bekannt werden. Er sei Teil eines rheinlandpfälzischen Maßnahmepakets, das dazu beigetragen habe, die Zahl der arbeitslosen schwerbehinderten Menschen, die bundesweit seit 1999 nahezu unverändert ist, in Rheinland-Pfalz seit 1999 um über 20 Prozent zu senken, so Auernheimer. omp
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