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25.10.2005 - 08:06

Umfassendes Antidiskriminierungsgesetz gefordert.

Berlin (kobinet) Beim Treffen der Antidiskriminierungsinitiativen wurde gestern in den Räumen des Deutschen Frauenrates in Berlin die Notwendigkeit für ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz bekräftigt.

Es gelte sich nun in die Koalitionsverhandlungen einzumischen und Druck dafür zu machen, dass es ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz gibt, in dem Angehörige von benachteiligten Bevölkerungsgruppen in den wesentlichen Bereichen des Lebens vor Diskriminierungen geschützt werden. Hierfür wollen die Initiativen noch diese Woche einen entsprechenden Brief an SPD und Union schreiben. Dies erklärte Ottmar Miles-Paul vom Netzwerk Artikel 3, der für die Behindertenverbände an diesem Treffen teilgenommen hat.

"Wir fordern die SPD auf, in den Koalitionsverhandlungen Stand zu halten und sicherzustellen, dass wir in Deutschland keine Diskriminierung erster und zweiter Klasse bekommen, indem einige Gruppen vor Diskriminierungen geschützt sind, andere aber nicht", so Miles-Paul. Im Januar 2005 hatten sich zum ersten Mal Initiativen aus verschiedenen Bereichen, wie älteren Menschen, MigrantInnen, Schwulen und Lesben und aus Frauen- und Menschenrechtsinitiativen getroffen, um gemeinsam für ein starkes Antidiskriminierungsgesetz zu streiten. elba
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