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kobinet-nachrichten 25.10.2005 - 09:07
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Aufruf für Hubert Hüppe als Behindertenbeauftragten

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Kassel (kobinet) Hubert Hüppe soll Behindertenbeauftragter werden. Dies fordern fast einhundert in der Behindertenarbeit und -politik engagierte meist selbst behinderte Menschen in einem Aufruf an SPD und Union. Der freie Publizist Ottmar Miles-Paul hatte den Aufruf am Freitag an einige ihm bekannte Adressen versandt und um Unterstützung gebeten. Heute wurde der Aufruf in Kassel vorgestellt. Im folgenden dokumentieren die kobinet-nachrichten den Aufruf und die bisherigen UnterstützerInnen: elba Behinderte Menschen wollen Hubert Hüppe als Behindertenbeauftragten Nachdem der ehemalige Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Karl Hermann Haack, durch sein persönliches Engagement einen hohen Standard für die Ausübung dieses Amtes gesetzt hat, treten wir - behinderte Menschen aus ganz unterschiedlichen Verbänden - mit diesem Aufruf von Einzelpersonen dafür ein, dass diese Tradition konsequent fortgesetzt wird. Im Hinblick auf die derzeitigen politischen wie personellen Optionen fordern wir die neue Bundesregierung auf, den Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe zum neuen Behindertenbeauftragten zu ernennen. Hubert Hüppe verfügt nicht nur aufgrund der Tatsache, dass er selbst einen behinderten Sohn hat, über besondere praktische Erfahrungen und eine Nähe zu Behindertenfragen. In den letzten Jahren hat Hubert Hüppe vielmehr durch seine vielfältigen Aktivitäten partei- und verbandsübergreifend bewiesen, dass er den proklamierten Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik aktiv unterstützt und hierfür in vieler Hinsicht vorbildlich wirkt. Durch die Beschäftigung einer behinderten Mitarbeiterin mit hohem Assistenzbedarf weiß Hubert Hüppe, wo die Chancen und Herausforderungen in diesem Bereich liegen. Sein Engagement für das Lebensrecht behinderter Menschen und das Eintreten für ambulante statt stationäre Unterstützungsangebote symbolisieren den Paradigmenwechsel in der Behindertenpolitik. Dabei steht er auch für eine konsequente Beteiligung behinderter Menschen an Entscheidungsprozessen. Dies spricht für Hubert Hüppe als neuen Behindertenbeauftragten. Deshalb fordern wir die neue Bundesregierung auf, fernab aller partei- bzw. personalpolitischer Beweggründe und Befindlichkeiten Hubert Hüppe zum neuen Beauftragten der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen zu benennen. Bisherige UnterstützerInnen dieses Personenaufrufes: Uwe Adamczyk (Meerane), Rolf Barthel (Berlin), Elke Bartz (Mulfingen), Gerhard Bartz (Mulfingen), Elisabeth Bauer (Pfinztal-Söllingen), Hannelore Bauersfeld (Berlin), Wolfgang Baum (Bielefeld), Christian Bayerlein Peter Benzenhöfer (Mühlacker-Dürmenz), (Koblenz), Max Bleif (Bielefeld), Tilo Bösemann (Jena), Fidi Bogdahn (München), Anita Borrusch (Berlin), Daniela Buckel (Eckental), Roland Budach (Berlin-Buch), Ralph Büsing (Hannover), Waltraud David (Neunkirchen), Jürgen Doell (Wirges), Alexander Drewes (Kassel), Uwe Frevert (Kassel), Thorsten Garbe (Hannover), Michael Gerr (Würzburg), Petra Groß (Kassel), Andreas Gründel (Morschen), Hermann Grüsser (Puchheim), Otto Hauck (Marburg), Uwe Heineker (Mülheim an der Ruhr), Harald Heyn (Marburg), Harry Hieb (Ulm), Mag. Arnd Hellinger (Bochum), Wiebke Hendeß (Oldenburg), Martin Herrlich (Schwäbisch Hall), Rainer Ibert (Schwerte), Christian Judith (Hamburg), Karin Kestner (Cuxhagen), Trudi Kindl (Kassel), Mandy Koban (Jena), Stephan Koehl (Kassel), Andreas Krämer (Obermoschel), Gaby Kramer (Köln), Hans Kreiter (Stuttgart), Renate Krüger (Düsseldorf), Ursula Lehmann (Berlin-Spandau), Elke Lehning-Fricke (Berlin), Elvira Leikam (Bamberg), Friedhelm Lewalter (Wächtersbach), Andrea Maiuolu (Berlin), Hans-Dieter Marquardt (Berlin), Ursula Marquardt (Berlin), Renate Mayer (Neuss), Johannes Messerschmidt (München), Bärbel Mickler (Hamburg), Karl-Heinz Miederer (Erlangen), Ottmar Miles-Paul (Kassel), Guido Niebur (Solingen), Martin Oesker (Bielefeld), Ralf Oesterreich (Erfurt), Cornelia von Pappenheim (München), Prof. Dr. med. Kai Paschen (Kaiserslautern), Liane Petry (Bietigheim-Bissingen), Daniel Pfeil (Halle/Saale), Petra Pfender, Ulrike Pohl (Berlin), Bozo Polancec (Künzelsau), Birgit Poll (Hannover), Heinz Preis (Erlensee), Josef Pretnar (Wiesbaden), Dr. Peter Radtke (München), Elke Ragunathan (Mühlheim an der Ruhr), Klaus Reichenbach (Kassel), Ingrid Reiß (Wiesbaden), Edeltraud Rolfes (Verden), Rudi Sack (Stuttgart), Ursula v. Schönfeld (Neuss), Brigitte Seiferheld (Freiberg am Neckar), Esther Schmidt (Dortmund), Rita Schroll (Marburg), Daniela Schwindt, Martin Seidler (Berlin), Heinz Seitz (Karlsruhe), Michael Spörke (Kassel), Barbara Stötzer-Manderscheid (Jena), Jutta Sturm-Heidler (Bamberg), Hans-Peter Terno (Mainz), Kirsten Theilen (Butzbach), Renke Theilen (Butzbach), Elke Thimsen (Kassel), Hubertus Thomasius (Berlin), Dr. Oliver Tolmein (Hamburg), Matthias Vernaldi (Berlin), Barbara Vieweg (Jena), Reiner Vogel (Stuttgart), Sabine Weigelt (Jena), Gabi Weigt (Essen), Dr. Corina Zolle (Heidesheim) Stand 25.10.2005 - 10.00 Uhr Diejenigen, die diesen Aufruf ebenfalls unterstützen wollen, können dies Ottmar Miles-Paul mit Angabe des Vor- und Nachnamens und der Angabe des Wohnortes per E-Mail unter ottmar.miles-paul@bifos.de mitteilen. 

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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

Peter Hilpmann schrieb am 29.10.2005, 12:11

Bleibt nur zu hoffen

Das Hubertus Hüppe etwas bewirken kann. Denn die Diskrimminierung sobald in der Personalabteilung festgestellt wird das ein Bewerber eine Behinderung gleich aussortiert wird ist sehr schlimm. Bei mir ist es z.b. feststellbar weil ich in einem Rehabilitationszentrum für Körperbehinderte eine Berufsausbildung gemacht habe. Denn auf den Zeugnissen steht dieser Vermerk.
Mit freundlichem Gruß
Peter

Max Mütze schrieb am 25.10.2005, 13:19

Guter Rückenwind

Bleibt zu hoffen, dass sich Hubert Hüppe mit diesem guten Rückenwind rückbesinnt auf früheres Engagement für ein umfassendes Antidiskriminierungsgesetz. Jetzt kann er unmissverständlich und konsequent für dieses Gesetz eintreten, um das sich Selbsthilfeinitiativen und Verbände weiter bemühen wollen. Das Talent für offensive Pressearbeit hat Hüppe ja hinlänglich bewiesen.

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