Manfred Keitel schrieb am 29.10.2005, 14:23
Für mich ist wieder deutlich, daß Leute mit Handicap davon bedroht werden, unter den Bedingungen der Obdachlosigkeit zu leben.
In der Anstalt entrechtet, in Mehrbettzimmern ohne Privatraum - mit einem Barbetrag, der nicht wirklich ausreicht, Versicherung, Getränke, Kleidung und mehr zu finanzieren, wie es aber gedacht ist.
Im Gegensatz zu obdachlosen Leuten kommen etliche "Bewohner" nicht einmal vor die Tür, weil sie durch die fehlende Assistenz dort an das Haus gefesselt werden. An der Stelle "hinkt" mein Vergleich also etwas.
Ausserdem verlieren als Assistenz arbeitende Menschen ihren Job, und das zu Zeiten der Erwerbslosigkeit.
Sollten diese Drohungen umgesetzt werden, werden in der Politik und der gesamten Bevölkerung noch mehr falsche Signale gesetzt.
Nach den Werkstätten "für" Behinderte - 8 Stunden pro Tag für ein Taschengeld - kam Hartz IV. Welche Auswirkungen kann da erst ein Wohnungsraub haben?
Nichtbehinderte, wehrt Euch mit uns gegen dieses Vorgehen!
Wer einmal hinter den Mauern einer Behinderteneinrichtung verschwindet, kommt nur sehr schwer wieder heraus. Für viele bedeutet das lebenslänglich.