04.11.2005
- 10:06
Schweigen im Walde.
Berlin (kobinet) Während allseits über Personalien diskutiert wird, herrscht in Sachen Besetzung des Postens des Behindertenbeauftragten immer noch tiefes Schweigen im Walde.
War es im Wahlkampf schon fast beängstigend ruhig um die Frage, wer nach der Wahl das Amt des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung ausüben soll, hat sich dies nach der Wahl nicht sonderlich geändert. Eine kurze Zeit geisterte die Kunde durch die Lande, dass die SPD-Abgeordnete Karin Roth neue Behindertenbeauftragte werden könnte. Daraufhin folgte ein Aufruf für die Ernennung von Hubert Hüppe zum Behindertenbeauftragten, der mittlerweile von über 200 engagierten Einzelpersonen aus der Behindertenarbeit und -politik getragen wird. Auf das Anschreiben der VerhandlungsführerInnen für die Koalitionsvereinbarung von letzter Woche mit dieser Aufforderung gibt es jedoch noch keinerlei Antwort oder Signale. Es darf also weiter spekuliert werden und man darf darauf gespannt sein, welchen Wert die neue Regierung darauf legt, die Besetzung der Position des Behindertenbeauftragten in möglichst großem Einvernehmen mit den Behindertenverbänden vorzunehmen. omp
Link zum Aufruf für Hubert Hüppe
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