![]()
Druckversion
kobinet-nachrichten
08.12.2003 - 14:35
URL: http://www.kobinet-nachrichten.org

Erfurt (kobinet) Das Land Thüringen hat zwar noch keinen Behindertenbeauftragten, dafür melden sich aber die kommunalen Behindertenbeauftragten des Landes umso mehr zu Wort. Zuletzt haben diese einhellig die Bundesregierung aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass auch behinderte Menschen in das zivilrechtliche Antidiskriminierungsgesetz mit aufgenommen werden. «Da wir in Thüringen bisher weder ein Landesgleichstellungsgesetz für Behinderte noch einen Behindertenbeauftragten haben, sind wir kommunalen Behindertenbeauftragten selbst aktiv geworden und haben uns zu einem regelmäßigen Austausch zusammen geschlossen. Während der letzten Sitzung haben wir dabei einstimmig für die Aufnahme Behinderter in das zivilrechtliche Antidiskriminierungsgesetz und die Unterstützung der Bremer Erklärung plädiert», so Jürgen Prüfer, der sich als kommunaler Behindertenbeauftragter darum bemüht, Diskriminierungen abzubauen. Besonders von kommunaler Seite wächst der Druck auf die Bundesregierung zusehends die Voraussetzungen zu schaffen, dass Diskriminierungen gegen Behinderte im Zivilrecht zukünftig konsequent geahndet werden können. omp
© Kooperation Behinderter im Internet e.V.
Alle Rechte vorbehalten