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15.11.2003 - 09:30

Marburger Jusos werben für Antidiskriminierungsgesetz.

Bochum (kobinet) Der beim EQUAL Projekt OPEN DOORS beim Verein zur Förderung der Autonomie Behinderter - fab e.V. - in Kassel beschäftigte Pandelis Chatzievgeniou hat nicht nur erkannt, wie wichtig die Aufnahme Behinderter in das zivilrechtliche Antidiskriminierungsgesetz ist, sondern auch einiges in Bewegung gesetzt, um dieses Ziel zu erreichen. Die Marburger Jungsozialisten in der SPD werden zum Beispiel beim Bundesparteitag der SPD, der vom 17.-19. November in Bochum stattfindet für dieses Anliegen offensiv werben. «Wenn wir wirklich wollen, dass behinderten Menschen immer mehr Türen geöffnet werden, was wir mit unserem EQUAL-Projekt ja voran treiben, ist es von zentraler Bedeutung, dass Diskriminierungen gegenüber behinderten Menschen konsequent abgebaut werden. Dafür brauchen wir einen klaren gesetzlichen Rahmen, wie er zum Beispiel in den USA schon seit 1990 gegeben ist,» erklärte Pandelis Chatzievgeniou vor dem Beginn des Bundesparteitages der SPD. Deshalb hat der blinde Rollstuhlfahrer, der in Marburg Stadtverordneter für die SPD ist, nicht nur dafür gesorgt, dass sein Ortsverband und die Marburger Stadtverordnetenversammlung das Anliegen nach der Aufnahme Behinderter in das zu schaffende zivilrechtliche Antidiskriminierungsgesetz unterstützt. Er hat auch bei den Marburger Jusos Unterstützung für dieses Anliegen gefunden, so dass diese auf dem SPD-Bundesparteitag offensiv für das Anliegen werben werden. Diese Werbung wird auch nötig sein, denn auf dem Bundesparteitag gibt es verschiedene Anträge zum zivilrechtlichen Antidiskriminierungsgesetz und die der SPD angehörende Bundesjustizministerin Brigitte Zypries sträubt sich nach wie vor gegen die Aufnahme behinderter Menschen in das Gesetz. omp 

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