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19.11.2003 - 10:37

Millionen für Gutachten – zu wenig Geld für behindertengerechte Sanierung.

Berlin (kobinet) Allein in diesem Jahr sind knapp neun Millionen Euro für Beraterhonorare eingeplant, bestätigte das mit einer Milliarde verschuldete Verkehrsunternehmen, berichtet heute die Berliner Morgenpost. So wurde für ein Tarifkonzept und die Überprüfung des bisherigen Streckenangebots die Unternehmensberatung Roland Berger für mehr als eine Million Euro Honorar engagiert. Bei Verkehrspolitikern stoßen diese Summen auf Kritik. «Die BVG hat einen riesigen Personalüberhang und verfügt über genügend eigenes Know-how. Was sollen also solche üppigen Beraterverträge?», fragt Jutta Matuschek von der PDS. Vor allem sei der Nutzen mancher Gutachten bislang nicht nachgewiesen. Der Grünen-Verkehrsexperte Michael Cramer befürchtet, dass die BVG alte Fehler wiederholt. «Neues Personal wird engagiert, überzählige Mitarbeiter aber nicht rausgeschmissen. Bezahlen muss das wie üblich der Steuerzahler.» Cramer monierte, dass die BVG teure Gutachten einhole, aber bei der «U-Bahn-Linie 5 nicht genügend Geld für eine behindertengerechte Sanierung da ist.» sch  

 
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Leserbriefe zu diesem Artikel:.

H.-J. Nätebusch schrieb am 18.12.2003, 18:15

Ausgebaute Rampen an BVG-Bussen

Am 17.12.2003 wollte ich mit dem Bus der Linie 248 von der Haltestelle Kiautschoustr. Richtung U-Lepolsplatz fahren.
Leider musste ich erleben wie das Unternehmen "BVG" funtioniert, nämlich garnicht.
Ich stand in der Kälte erst 1 Bus, dann der 2. Bus der 3. Bus? Die Linie ist laut Plan rollstuhlgerecht Die Busse der Linie 248 sind alles andere als das. Den ersten Bus konnte ich nicht benutzen, nicht rollstuhlgerecht, bei dem 2. Bus waren die Rampen in Reperatur. Bei dem 3. Bus? Als E-Stuhlfahrer ist das kein gutes Omen für die BVG. Es war angesagt, bei der Kälte in die Hände klatschen und los rollen. Zurück das gleiche Spiel, rollen, rollen, und nochmal rollen.

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