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28.11.2003 - 12:20

Antidiskriminierungsgesetz statt Bethel-Besuch.

Neunkirchen (kobinet) Statt eines Besuches in Bethel sähe Waltraud David vom Netzwerk People First es viel lieber, wenn der Kanzler seine Justizministerin ins Gebet nehmen und die Aufnahme Behinderter ins zivilrechtliche Antidiskriminierungsgesetz sicher stellen würde. Dies wäre wesentlich werbewirksamer als ein Besuch in einer Großeinrichtung. «Wenn der Kanzler uns ein schönes Weihnachtsgeschenk machen will, soll er seine Zeit lieber dafür nutzen, um seine Justizministerin ins Gebet nehmen, damit behinderte Menschen ins zivilrechtliche Antidiskriminierungsgesetz mit aufgenommen werden. Dies kostet die Regierung nichts und bedeutet viel für behinderte Menschen und ihre Angehörigen,» erklärte Waltraud David vom Vorstand des Netzwerk People First Deutschland. «Auch wenn Bethel sich um Reformen bemüht, ist diese Einrichtung noch weit von dem entfernt, wie die meisten behinderten Menschen leben wollen. Wir wollen dort leben und unterstützt werden, wo auch die anderen nichtbehinderten Menschen leben - in unseren normalen Nachbarschaften - und nicht ständig Gefahr laufen müssen, dass uns die Unterstützung genommen wird, und wir in Großeinrichtungen ziehen müssen,» so Waltraud David. omp  

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