Do 29.07.2010 10:30 bis 11:00 (alpha)
Fr 30.07.2010 11:30 bis 12:00 (3sat)
Sa 31.07.2010 06:30 bis 07:00 (hr)
Sa 31.07.2010 07:30 bis 08:00 (WDR)
Sa 31.07.2010 07:30 bis 08:00 (NDR)
Sa 31.07.2010 09:45 bis 10:15 (BR)
Sa 31.07.2010 10:45 bis 11:15 (RBB)
So 01.08.2010 07:00 bis 07:30 (SWR)
Di 03.08.2010 06:05 bis 06:35 (3sat)
Mi 04.08.2010 15:00 bis 15:30 (alpha)
Do 05.08.2010 10:30 bis 11:00 (alpha)
Magazin mit Gebärdensprache
Deutschland
Do 29.07.2010 13:45 bis 14:30 (SF1)
Mo 02.08.2010 21:00 bis 21:50 (SF1)
Di 03.08.2010 01:55 bis 02:50 (SF1)
Do 05.08.2010 13:45 bis 14:30 (SF1)
Mo 09.08.2010 21:00 bis 21:50 (SF1)
Di 10.08.2010 01:55 bis 02:40 (SF1)
Do 12.08.2010 13:45 bis 14:30 (SF1)
2010
Diesen Sommer realisiert das Schweizer Fernsehen in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Radio DRS ein außergewöhnliches Projekt: Sechs Menschen mit geistiger Behinderung verbringen den Sommer im Strandbad - sie helfen dem Bademeister, bewirten unter freiem Himmel Gäste und helfen beim Kioskbetrieb. Das Projekt integriert Menschen mit geistiger Behinderung in ein lebendiges Arbeitsfeld - verschiedene Welten treffen aufeinander.
Do 29.07.2010 17:30 bis 18:00 (Info)
Fr 30.07.2010 10:02 bis 10:30 (Info)
Sa 31.07.2010 09:30 bis 10:00 (Info)
Servicemagazin, Deutschland 2010
Moderation: Annabelle Mandeng
In den USA stehen Seniorensiedlungen wie "Sun City" in Arizona für ein neues Selbstverständnis einer Generation von Alten. Sind solche Siedlungen in Kleinstadtgröße auch in Deutschland denkbar? - "vivo" zeigt, wie durch Eigeninitiativen oder organisierte Projekte neue Wohnformen entstehen. In den USA stehen Seniorensiedlungen wie "Sun City" in Arizona für ein neues Selbstverständnis einer Generation von Alten. Sind solche Siedlungen in Kleinstadtgröße auch in Deutschland denkbar? Das Selbstbild älterer Menschen hat sich auch hierzulande gewandelt, der Wunsch nach einem selbstbestimmten Wohnen im Alter wird immer größer. Klassische Alten- und Pflegeheime entsprechen nicht mehr den individuellen Bedürfnissen dieser "neuen Alten" und sind bei weiter sinkenden Renten ohnehin bald unbezahlbar. Im Alter zu den Kindern zu ziehen, ist oft nicht möglich und selten erwünscht - weder von der jungen noch von der älteren Generation. Stattdessen suchen die aktiven Alten lieber nach alternativen Netzwerken, die Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung auch ohne familiäre oder professionelle Anbindung bieten. "vivo" fragt: Welche Möglichkeiten des Wohnens haben Menschen in Deutschland, die selbstbestimmt, aber nicht einsam, gut betreut, aber nicht bevormundet alt werden wollen?
Do 29.07.2010 18:05 bis 18:20 (WDR)
Reportage, Deutschland
"Welcher Wochentag ist heute?" Die Frage kann Rolf Sander nicht beantworten. Er passt auch bei der Jahreszeit. Trotzdem kann man sich mit ihm eine Weile unterhalten, ehe man was merkt. Rolf Sander aus Hille im Kreis Minden-Lübbecke war erst Anfang Fünfzig, als Alzheimer sein Leben durcheinander brachte. Bei seiner Frau gingen alle Alarmglocken an, als er sich auf dem Weg zur neuen Arbeitsstelle verirrte. Das war vor zwei Jahren. Heute ist Rolf Sander Frührentner und hat Zeit - genauso wie die anderen aus seiner Demenzgruppe. Diesen Sommer haben sie einen Workshop beim Bildhauer gemacht. Hier konnten die Männer ihre Krankheit ausblenden. Zu Hause aber dominiert die Demenz und der tägliche Verlust von Selbstverständlichkeiten. Für Eheleute wie die Schnepels aus Petershagen bedeutet das Stress. Wilfried Schnepel hat seiner Frau ein großes Herz aus dem Stein geschlagen und scherzt: "Das hänge ich ihr mit einer Schnur um den Hals, damit sie nicht wegläuft". Reporterin Bärbel Wegener hat beide Ehepaare in ihrem Alltag beobachtet.
Do 29.07.2010 19:15 bis 20:15 (Kabel1)
Reportage-Reihe, Deutschland 2010
Folge verpasst? Die jeweils aktuelle "Achtung Kontrolle! Einsatz für die Ordnungshüter"-Folge steht nach der Ausstrahlung im TV im Internet auf kabeleins.tv sieben Tage lang in voller Länge zum kostenlosen Abruf bereit.
Fr 30.07.2010 04:55 bis 05:40 (3sat)
Dokumentation, Österreich 2006
Film von Gerhard Teufel
Der Fotograf Gerhard Aba lädt seit gut 30 Jahren amputierte Frauen für Fotosessions in sein Studio ein. Zum Beispiel hat er Andrea Scherney, Europameisterin für Weitsprung 2005 und eine der Sportlerinnen des Jahres 2005 fotografiert. Außerdem steht Lisa Buffano, Performancekünstlerin aus Boston, mit einer eigens für diesen Film konzipierten Performance vor der Kamera. Die Dokumentation zeigt amputierte Frauen, die bereit sind, ihre Behinderungen zu zeigen und damit sogar in Pose zu gehen.
Fr 30.07.2010 08:00 bis 08:45 (arte)
Kulturmagazin, Frankreich, Deutschland 2010
Der spanische Film "ME TOO- Wer will schon normal sein?" Eine unmögliche Liebesgeschichte: Daniel, ein Mann mit Down Syndrom, und Laura, seine etwas verrückte, aber als "normal" geltende Kollegin verlieben sich. Überraschend für sie selbst und unvorstellbar für alle Anderen. Herzergreifend und heiter leicht erzählt der spanische Film "ME TOO - Wer will schon normal sein?" diese Liaison im Spiegel gesellschaftlicher Vorurteile und Ressentiments. Eine besondere Liebesgeschichte, die das Festivalpublikum bereits verzauberte. "Metropolis" porträtiert Pablo Pineda, den herausragenden Darsteller des Daniel. Auch er wurde stets unterschätzt - bis er seinen Hochschulabschluss in der Tasche hatte; als erster Europäer mit Down Syndrom! "Besonders begabt", das war bislang eine nett gemeinte Umschreibung für "behindert". Seit seiner Auszeichnung zum besten Schauspieler auf dem Filmfestival in San Sebastián stimmt das Etikett.
Kultur-Posse in Italien: Das neue Konzerthaus in Ravello Die Bergstadt Ravello liegt traumhaft schön an der Amalfiküste und ist seit Jahren berühmt für ihr Musikfestival. Zum 57. Mal wird auch in diesem Sommer in dem zauberhaften Garten mit Blick übers Meer ein Freiluft-Podest errichtet. Schon Richard Wagner war fasziniert von dem Ort und glaubte, in ihm Ravello Klingsors Zaubergarten aus dem Parsifal gefunden zu haben. Die Fondazione Ravello hat eigens für das Musikfestival ein Konzerthaus von keinem geringeren als Oscar Niemeyer erbauen lassen, das im Januar feierlich eröffnet wurde. Doch die italienische Stadtregierung hat in der Zwischenzeit gewechselt und sieht in dem avantgardistischen Auditorium einen Schandfleck. Zurzeit ist es durch Baugitter versperrt und das Festival soll, wie gewohnt, unter freiem Himmel stattfinden. Eine kulturpolitische Provinzposse, und deshalb hat sich "Metropolis" vor Ort umgesehen.
Sa 31.07.2010 09:25 bis 10:25 (VOX)
Dokumentation, England 2007
Folge 3 - Jung und wild: In der Pubertät ist unser Immunsystem widerstandsfähiger als je zuvor. Ein Körper, der sich noch im Wachstum befindet, hat enorme Selbstheilungskräfte. Doch mit der wachsenden Unabhängigkeit kommen auch neue Gefahren. Als Teenager hat man noch kein ausgeprägtes Gefahrenbewusstsein. In der Folge 'Jung und wild' wird gezeigt, was im Körper eines Mädchens während einer Alkoholvergiftung passiert und welche verheerenden Schäden der Alkohol anrichtet. Der 17-jährige Mohammed wird nach einer Messerattacke auf offener Straße mit zwei Stichwunden im Oberkörper eingeliefert. Das Ärzteteam muss bei einer solchen Verletzung sofort untersuchen, ob Organe oder Blutgefäße betroffen sind. Bei Mohammed stellt sich heraus, dass seine Lunge verletzt ist und dadurch Luft in seinen Brustkorb gelangt. Es besteht zusätzlich die Gefahr einer inneren Blutung. Wird der Körper des Teenagers stark genug sein? Im Rückenmark des 13-jährigen Zach wächst ein Tumor, der langsam seine Bewegungsfreiheit einschränkt. Die Familie des Jungen steht deshalb vor einer schweren Entscheidung. Bleibt der Tumor im Körper, wird Zach mit großer Sicherheit in absehbarer Zeit gelähmt sein. Doch eine Operation ist genauso riskant. Ein winziger Fehler des Chirurgen kann dazu führen, dass der Junge für immer an den Rollstuhl gefesselt sein wird. Wie wird der Körper des 13-Jährigen den schwierigen Eingriff verkraften?
Sa 31.07.2010 11:05 bis 11:34 (mdr)
Mo 02.08.2010 09:15 bis 09:45 (mdr)
Sa 07.08.2010 10:45 bis 11:15 (RBB)
So 08.08.2010 04:35 bis 05:05 (RBB)
Fr 13.08.2010 11:30 bis 12:00 (3sat)
Leben mit Behinderung
Selbstbestimmte Wege:
Yoga für Gehörlose
Erziehung mit Handicap
Gedanken steuern Maschinen
Magazin, Deutschland 2010
Moderation: Mathes Dues
Selbstbestimmte Wege Yoga für Gehörlose: Mit Sprache und Gebärden arbeitet Betty Schätzchen, führt hörende und hörgeschädigte Menschen gleichermaßen in die Kunst der indischen Entspannungstechnik ein, hauptberuflich und in der eigenen Praxis. Betty Schätzchen hat den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und geschafft, sie hat sich trotz oder wegen der eigenen Schwerhörigkeit spezialisieren können. Erziehung mit Handicap: Daniela Richter hat ihre Kinder nie im Kinderwagen ausgefahren. Sie lagen oder saßen auf dem Schoß der Mama, die auf den Rollstuhl angewiesen ist. Jeder Spielplatzbesuch, jedes Toben zu Hause, das gemeinsame Backen oder Basteln - alles ein Risiko. Wenn sich ein Kind verletzt, wie kann man reagieren, ist Hilfe in der Nähe? Dennoch ist Daniela Richter Mutter, das wollte sie immer sein und so geht sie ihren besonderen Weg. Gedanken steuern Maschinen: An der TU Berlin arbeitet eine Forschungsgruppe genau daran, dies praktisch umzusetzen. So könnten künftig vielleicht schwerstgelähmte Patienten einzig durch ihr Denken Computer bedienen, wieder kommunizieren und selbstbestimmter leben. Wie das genau funktioniert, welche Schaltstelle zwischen Hirn und Maschine muss - "Selbstbestimmt!" hat den Wissenschaftlern über die Schulter geschaut und erklärt das System BCI - Brain Computer Interface.
Sa 31.07.2010 15:30 bis 16:00 (1extra)
Magazin, Deutschland 2010
Moderation: Karin Kekulé
Eines der Themen: Geldanlage: Wie Senioren bei Banken hinters Licht geführt werden
Geldanlage: Wie Senioren bei Banken hinters Licht geführt werden|Autoreparatur: Wie in den Werkstätten gespart werden kann|Biergartentest: Wo man in Bayern günstig isst und trinkt|Tradition platt gemacht? Wie Bauprojekte "Weiß-blauen" Flair verdrängen|Geistesblitze: Der Mittelstand als Innovationsmaschine
Dauer ~30 min,
Sa 31.07.2010 17:00 bis 17:30 (3sat)
So 01.08.2010 13:02 bis 13:30 (Info)
Sa 07.08.2010 09:30 bis 10:00 (Info)
Servicemagazin, Deutschland 2010
Moderation: Annabelle Mandeng
Die Zahl der auf pflegerische Hilfe angewiesenen Rentner steigt. Eine gute Versorgung ist aber schon jetzt nicht mehr gewährleistet: Pflegeskandale und eine geringe staatliche Unterstützung für die Pflege zu Hause geben Anlass zu Besorgnis. - Das 3sat-Magazin "vivo" zeigt mögliche Auswege aus dem Pflegenotstand auf. Die häufig auf pflegerische Hilfe angewiesene Gruppe der über 80-Jährigen wird 2050 fast dreimal so groß sein wie zurzeit - eine gute Versorgung ist aber schon jetzt nicht mehr gewährleistet: Pflegeskandale und nur geringe staatliche Unterstützung für die Pflege zu Hause geben Anlass zu Besorgnis. Mehr Transparenz in den "Pflegedschungel" sollen die Qualitätsprüfungen von Pflegeheimen bringen, doch Verbraucherschützer warnen und bewerten die vergebenen Heimnoten als irreführend. Das 3sat-Magazin "vivo" zeigt mögliche Auswege aus dem Pflegenotstand auf.
So 01.08.2010 10:30 bis 11:00 (SWR)
Renate und Olaf haben "Schmetterlinge im Bauch". Sie haben sich erst vor zwei Jahren über eine Annonce in der Zeitung kennen gelernt. Und es hat sofort gefunkt ... Renate ist 69, Olaf 72 Jahre alt. Oft stoßen ältere Menschen auf verzerrte Sexualklischees und Vorbehalte, wenn sie sich noch einmal verlieben. Es gilt als unschicklich und moralisch zweifelhaft - oft sogar in der eigenen Familie. Doch das Bedürfnis nach Zärtlichkeit und Erotik bleibt. "Die Liebe ist wie der Wein", meint die 83-jährige Frau Reichelt. "Je älter, desto reifer und besser schmeckt sie." Das Verlangen hört nicht auf. Und nicht wenige allein lebende Menschen, deren körperliche Sehnsucht unerfüllt bleibt, lassen sich von erotischen Träumen beflügeln. Ein Film über die Wandlungen der Liebe. Älter werdende und alte Menschen verraten ihre intimen Wünsche und Gedanken, erzählen von der Scham und der verschwiegenen Lust. Die Kamera begleitet sie zu Hause, in Seniorenheimen und Ballsälen.
So 01.08.2010 13:15 bis 13:45 (KI.KA)
Kindersendung, Deutschland 2010
Moderation: Lukas Koch
Kevin ist 12 Jahre alt, besucht die sechste Klasse. Vor seinem Klassenzimmer hängen zehn weiße Stöcke. Ein Stock für jedes Kind. Auch Kevin besitzt einen, denn nur mit dem Stock findet er sich außerhalb seiner Internatsschule zurecht. Kevin ist blind. Seit seiner Geburt kann er nichts sehen. Deshalb besucht er ein Internat für Blinde und Sehbehinderte. Weil er in der Schule gute Noten hat, könnte Kevin auf ein Gymnasium für Blinde wechseln. Doch dazu müsste er seine Freunde verlassen und in eine neue Stadt, in eine ungewohnte Umgebung ziehen.
Mo 02.08.2010 08:15 bis 08:30 (SWR)
Dokumentation, Deutschland
Anna Martin ist eine erfolgreiche Marmeladenproduzentin. Die Reihe begleitet sie auf den Stationen ihres Lebens, von der Kinderstube bis zur Unternehmerin. In verschiedenen Altersstufen - Start des Lebens, Lebensmitte und die späten Jahre - beschäftigen sich die Folgen mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den Themen Lernen, Bewegen und Essen. Hochwertige Spielszenen, in denen die Rahmenhandlung erzählt wird, wechseln dabei mit dokumentarischen Sequenzen ab, in denen internationale Wissenschaftler zu Wort und aufwändige 3D-Animationen zum Einsatz kommen. An ihrem 75. Geburtstag eröffnete Anna, dass sie ihre Firma an die Angestellten und nicht an ihre Kinder weitergeben werde. Das traf die Familie völlig unvorbereitet und sie hatte plötzlich den Verdacht, Anna könne an Altersdemenz erkrankt sein. Der Film erklärt die Architektur des Gehirns, den Sitz des Gedächtnisses und den unfassbar großen Speicherplatz, den der Mensch niemals vollständig nutzen kann. Geht Wissen im Alter womöglich einfach so verloren, wie es einmal erlernt wurde? Einige Forscher bejahen das und nennen Stress und Krisen als Ursachen. Anna musste im Leben viele Krisen bewältigen: In den 80er Jahren stand sie zum Beispiel mit ihrer Konfitürenfabrik kurz vor dem Aus. Zur selben Zeit verließ sie ihr Mann und sie war mit beiden Kindern allein.
Mo 02.08.2010 22:20 bis 23:15 (SF1)
Di 03.08.2010 04:45 bis 05:35 (SF1)
Mo 09.08.2010 10:55 bis 11:50 (SF1)
Deutschland, Schweiz 2009
Film von Pino Aschwanden
Drei Menschen berichten von einer fast lebenslangen Beschäftigung mit ihrer leiblichen Hülle: Verena, eine 20-jährige Schönheit, die sich Stationen ihrer bewegenden Biografie bildgewaltig auf den Körper stechen ließ. Da ist Lorenzo, 42, ein Winzer und Künstler im Rollstuhl, den die Frauen trotz seiner Querschnittlähmung stets ins Herz geschlossen haben. Und da ist Ivan, 35, ein Sportsmann, der sich unter Auslotung seiner Schmerzgrenzen auf die Meisterschaft als Mister Universe vorbereitet.
Mo 02.08.2010 23:35 bis 01:20 (SFzwei)
Mi 04.08.2010 00:15 bis 02:00 (SFzwei)
(The Savages)
Drama, USA 2006
Regie: Tamara Jenkins
Buch: Tamara Jenkins und Tamara Johnson
Musik: Stephen Trask
Der Vater des Philosophiedozenten Jon Savage und dessen Schwester Wendy lebt mit seiner Lebensgefährtin Doris in Sun City. Als Doris stirbt, müssen die Geschwister eine Lösung für ihren schwer dementen Vater finden. Jon sieht das pragmatisch: Der Vater soll in Buffalo in ein Pflegeheim. Wendy dagegen findet das schrecklich und fühlt sich schuldig, dass sie ihren Vater so einfach abschieben.
Laura Linney - David Zayas - Tijuana Ricks - Tonye Patano - Debra Monk - Margo Martindale - Salem Ludwig - Zoe Kazan - Guy Boyd - Philip Seymour Hoffman - Philip Bosco - Peter Friedman - Gbenga Akinnagbe - Cara Seymour - Erica Berg
Di 03.08.2010 08:30 bis 08:45 (SWR)
Do 05.08.2010 10:00 bis 10:15 (hr)
Dokumentation, Deutschland 2006
Bei einem Sturz zog sich Anna einen schweren Bruch zu und war daraufhin bettlägerig und pflegebedürftig. Viele Experten vermuten: Senioren stürzen, weil sie immer schlechter sehen. Im niederländischen Groningen werden die Körperbewegungen des Menschen mit noch nie da gewesener Präzision gemessen. Dass Anna noch in betagtem Alter mit ihrem neuen Mann Karl nach Spanien gehen und Flamenco lernen wollte, können die Forscher nur gutheißen. Spezielle Trainingsprogramme für Ältere zeigen, dass sie bewusst an ihre Grenzen gehen und mit Koordinationsübungen nicht nur dem Körper, sondern auch dem Gehirn ein ganzes Stück mehr abverlangen können.
Di 03.08.2010 16:00 bis 16:30 (Bibel)
Lebenshilfe, Deutschland 2010
Sven & Karoline leben in Flensburg. Sven leidet unter MS. Entstehende Schwierigkeiten und praktische Glaubenserfahrungen schweißen das Paar weiter zusammen.
Di 03.08.2010 20:15 bis 21:00 (NDR)
Mi 04.08.2010 20:15 bis 21:00 (1plus)
Do 05.08.2010 01:20 bis 02:05 (NDR)
Do 05.08.2010 18:45 bis 19:30 (1plus)
Fr 06.08.2010 06:00 bis 06:45 (NDR)
Fr 06.08.2010 12:30 bis 13:15 (1plus)
Das Gesundheitsmagazin, Schweiz 2010
Moderation: Susanne Kluge-Paustian
Nervendämpfungsmittel, die Neuroleptika, können das Leben verkürzen, haben oft starke Nebenwirkungen und werden immer häufiger verschrieben: Jeder dritte Demenzkranke bekommt mindestens ein Neuroleptikum verabreicht. Bisher galten diese Mittel in weiten Kreisen als relativ unbedenklich, über die großen Risiken bei der unkontrollierten Dauereinnahme war wenig bekannt. Wie gefährlich sind diese Neuroleptika, welche Alternativen gibt es und wie kann eine professionelle Betreuung ohne Ruhigstellung aussehen? Antworten dazu im "Visite" Spezial.
Di 03.08.2010 20:45 bis 21:00 (1extra)
So 08.08.2010 03:45 bis 04:00 (1extra)
Reportage, Deutschland 2010
Film von Katja Hütte und Arno Klohten
Wohnen im Alter ist ein großes Thema in Deutschland. Die meisten Bürger möchten ihren Lebensabend allein oder zu zweit verbringen, das ergab eine Studie des Zentrums für Altersfragen. Das erste Seniorendorf der Republik in Meppen im Emsland könnte eine Antwort darauf sein. Acht barrierefreie Bungalows stehen schon, 30 sollen noch folgen. Christa Springfeld ist hier die Kümmerin vom Dienst. Die 57-Jährige ausgebildete Altenpflegerin erledigt alles, was den Senioren schwerfällt - egal ob Gartenarbeit, Einkauf oder Behördengang. Rund um die Uhr steht das gut gelaunte Energiebündel auf Abruf bereit. Das Ehepaar Hensel ist eigens aus Oer-Erkenschwick angereist, um einen Bungalow zu besichtigen und ist begeistert von dem Pilotprojekt nach amerikanischem Vorbild. Marliese und Johannes Tenbusch leben bereits seit zehn Monaten hier. Sie genießen die grüne Lage und fühlen sich rundum wohl. Die Reporter Katja Hütte und Arno Klothen haben das Treiben im Seniorendorf begleitet und festgestellt, wie sonnig das Alter sein kann.
Di 03.08.2010 22:35 bis 23:20 (NDR)
Di 10.08.2010 05:30 bis 06:15 (1extra)
Doku-Reihe, Deutschland
Buch: Marko Rösseler
Die Zukunft ist grau, sagen die Demografen: Deutschland vergreist. In Bad Sassendorf, Kreis Soest, steht die Alterspyramide heute schon auf dem Kopf. Von den 11.500 Einwohnern ist jeder dritte bereits über 65, jeder zehnte gar über 80 Jahre alt. Damit ist Bad Sassendorf die Gemeinde Nordrhein-Westfalens mit dem höchsten Durchschnittsalter und der Entwicklung in Deutschland rund drei Jahrzehnte voraus. Willkommen in der Zukunft, willkommen in Bad Sassendorf! Kurkliniken, Kurpark, Soletherme bieten für viele Menschen Anreiz genug, hierher zu ziehen. Rollatoren und Rollstühle all überall, und sie haben freie Bahn - Bürgersteige und Stolperfallen hat die Gemeinde aufwendig entfernen lassen. Wer Geschäfte machen will, der muss sich den Bedürfnissen der Generation 60plus anpassen: Tanztee, Häkeldeckchen und der Seniorenteller als Standardgericht. Während junge Familien am Gemeinderand siedeln sollen, gehört das Zentrum den Alten: Fünf Seniorenzentren gibt es - in der Luxusvariante auch mit Springbrunnen und Flügel im Entree. "Ich bekomme 3.300 Euro Rente im Monat - das hat nicht gereicht", erzählt ein Bewohner. Um die Pflege für seine Frau zu bezahlen, musste er auch sein Eigenheim verkaufen. "45 Min" blickt in die Zukunft: Wie viele junge Menschen werden sich in einigen Jahren das Alter leisten können? Wie werden sie leben? Wohin führt unsere "Reise nach Methusalem": ins Altenparadies oder in die Sackgasse der Altersarmut?
Fr 06.08.2010 11:30 bis 12:00 (3sat)
Di 10.08.2010 06:05 bis 06:35 (3sat)
Dokumentation, Deutschland 2008
Film von Thomas Koerner
Film von Anita Read
Über 2.000 Menschen mit geistiger Behinderung, Angehörige und Experten aus 70 Ländern treffen sich vom 16. bis zum 19. Juni in Berlin zum Kongress des Weltverbandes "Inclusion international". - "Aus anderer Sicht" begleitet Menschen mit geistiger Behinderung auf ihrer Reise in die Bundeshauptstadt. Über 2.000 Menschen mit geistiger Behinderung, Angehörige und Experten aus 70 Ländern treffen sich vom 16. bis zum 19. Juni in Berlin zum Kongress des Weltverbandes "Inclusion international". Unter dem Motto "Rechte werden Wirklichkeit" informieren und diskutieren sie, wie Selbstbestimmung und Inklusion von Menschen, die anders sind, in unserer Gesellschaft gelingen kann. Im Mittelpunkt steht die UN-Konvention, die seit März 2009 auch in Deutschland in Kraft ist und Menschen mit Behinderung mehr Rechte sichert. "Aus anderer Sicht" begleitet Menschen mit geistiger Behinderung oder Lernschwierigkeiten, wie eine andere Bezeichnung lautet, auf ihrer nicht alltäglichen Reise in die Bundeshauptstadt - auf dem Weg zur Selbstbestimmung.
Sa 07.08.2010 10:15 bis 10:45 (Kabel1)
Do 12.08.2010 03:35 bis 04:05 (Kabel1)
Magazin, Deutschland 2009
Ohne sie läuft nichts, für viele soziale Einrichtungen sind sie unersetzlich. Egal ob sie Essen ausfahren, in Krankenhäusern Patienten pflegen oder schwerstbehinderten Menschen im Alltag zur Seite stehen: Die Arbeit der Zivildienstleistenden wird überall in allen sozialen Bereichen geschätzt und dringend benötigt. Die Herausforderung, plötzlich mit ganz "anderen" Menschen hautnah umgehen zu müssen, ist für die meisten eine neue Erfahrung.
Sa 07.08.2010 11:05 bis 11:34 (mdr)
Deutschland
Bereits während seines Sozialen Jahres hatte Guildo Horn Kontakt zu Menschen mit Handicap. Später studierte er Sonderpädagogik, auch geprägt durch die Mutter, die bei der Lebenshilfe arbeitet. Heute ist Guildo Horn Künstler, Musiker und Entertainer. Viele seiner damaligen "Betreuten" sind mittlerweile Freunde, musizieren oder spielen Theater mit ihm. Es sind vor allem Menschen mit geistiger Behinderung. Irgendwann wurde Gildo Horn einmal gefragt, ob "diese Menschen" überhaupt glücklich sein könnten? Diese Frage will er, will der Film beantworten. Die Betroffenen selbst werden in ihr Leben schauen lassen, werden berichten. Aber auch Glücksexperten, die Wissenschaftler, kommen zu Wort.
Sa 07.08.2010 17:00 bis 17:30 (3sat)
So 08.08.2010 06:15 bis 06:45 (3sat)
Servicemagazin, Deutschland 2010
Moderation: Annabelle Mandeng
Liebe und Sexualität werden in der modernen Gesellschaft fast immer mit Jugendlichkeit in Verbindung gebracht. Das Thema "Sex im Alter" gilt weitgehend als Tabu. - Das 3sat-Magazin "vivo" beschäftigt sich mit Menschen, die auch mit fortgeschrittenen Jahren noch sehr aktiv sind in Sachen Liebe und Lust. Liebe und Sexualität werden in der modernen Gesellschaft fast immer mit Jugendlichkeit in Verbindung gebracht. Das Thema "Sex im Alter" gilt weitgehend als Tabu: Alte Menschen, die einander lustvoll lieben, passen nicht in eine Medienwelt, die vom Jugendwahn dominiert wird. Der 69-jährige Rainer Langhans, vielen bekannt als Mitbegründer der Kommune 1 und ehemaliger Liebhaber von Uschi Obermaier, lebt heute gleich mit fünf Frauen zusammen. Jede der Frauen hat eine eigene Wohnung, geht einem Beruf nach und hat weitere Liebesaffären. Ihre große Liebe ist jedoch Rainer Langhans, darin sind sie sich einig. Prominente Frauen wie Lisa Fitz und Elke Heidenreich leben einen neuen Trend vor: Fitz ist 22 Jahre, Heidenreich sogar 28 Jahre älter als der Mann an ihrer Seite. Allerdings gilt diese Kombination noch lange nicht als "normal". Fernab von Klischees zeigt "vivo" anhand der persönlichen Geschichten von Paaren mit großem Altersunterschied, welche Rolle das Alter in der Liebe spielt. Zu Wort kommt die Sexualmedizinerin Katharina Rohmert, die mit zahlreichen Vorträgen und Informationsabenden versucht, die Gesellschaft für die sexuellen Bedürfnisse älterer Menschen zu sensibilisieren. Katharina Rohmert verrät, wie man mit den biologischen Veränderungen umgehen sollte und wie ein erfülltes Liebesleben erhalten bleiben kann. Außerdem begleiten "vivo"-Reporter Gregor Steinbrenner und die Partnervermittlerin Maria Klein Senioren zu einem Speed-Dating: Ähnlich wie beim Spiel "Bäumchen wechsle dich" müssen die Teilnehmer in kürzester Zeit von Platz zu Platz eilen, um sich einander kennenzulernen.
Sa 07.08.2010 20:15 bis 22:15 (Bibel)
Film, USA 1980
Regie: James F. Collier
Buch: James F. Collier und Joni Eareckson
Musik: Ralph Carmichael
Schule, Freunde, Partys - die 17-jährige Joni steht mit beiden Beinen im Teenagerleben, als urplötzlich das Schicksal zuschlägt. Bei einem Tauchausflug wird sie so schwer verletzt, dass trotz aller ärztlicher Bemühungen, ein Leben im Rollstuhl nicht mehr abzuwenden ist. Joni stürzt in eine tiefe Krise. Hat Gott sie verlassen? 'Joni' erzählt die wahre Lebensgeschichte von Joni Eareckson Tada, von ihren Schicksalsschlägen, Ängsten und Zweifeln. Aber auch von der Stärke des Glaubens.
Jay W. MacIntosh - Cooper Huckabee - Louise Hoven - Richard Lineback - John Milford - Michael Mancini - Katherine De Hetre - Bert Remsen - Joni Eareckson
So 08.08.2010 15:15 bis 16:00 (NDR)
Mo 09.08.2010 02:30 bis 03:15 (NDR)
Reportage-Reihe, Deutschland 2008
Film von Ulrike Michels und Jutta Brinkmann
Kinderarzt Dr. Engl hat etwa 3.000 kleine Patienten. Eine gut gehende Praxis könnte man meinen, aber die Praxis liegt in Düsseldorf-Oberbilk, einem sozialen Brennpunkt. Seine Patienten sind fast alle gesetzlich versichert. Ärzte verdienen in der Regel aber an den Privatpatienten, die die so genannten "Kassenpatienten" mitfinanzieren. Folge für Dr. Engl: Er kann die Kinder im Viertel nicht mehr so versorgen, wie es medizinisch dringend notwendig wäre. Die meisten seiner Kollegen sind deshalb in reichere Stadtviertel abgewandert, wo der Anteil der Privatpatienten hoch ist. Dort können Ärzte noch viel verdienen. Dr. Engl bleibt, weil er sein Viertel liebt. Er ist der "letzte Mohikaner" in Oberbilk. In ein paar Jahren geht er in Rente. Seine Patienten müssen schon jetzt mit einer schlechteren Versorgung leben. Landarzt Dr. Horst ist schon einen Schritt weiter. Er überlegt, seine Praxis im Sauerland aufzugeben. In Giershagen betreibt er die letzte Arztpraxis des Ortes, die nächste Kleinstadt Marsberg ist zehn Kilometer entfernt. Weil es weit und breit keinen anderen Arzt gibt, ist er für seine Patienten auch Kinderarzt, Augenarzt, Orthopäde und vieles mehr. Trotzdem will Dr. Horst seinen Patienten den Rücken kehren und vielleicht auswandern oder sich eine Anstellung suchen. Der Grund: Er macht viele Hausbesuche, die sich nicht rechnen. Zudem sind auch seine Patienten überwiegend Kassenpatienten. Oft muss er viel mehr verschreiben, als ihm die Krankenkasse erstattet. Sein Budget ist mit 14.000 Euro im Minus, er weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll. Dr. Horst fühlt sich vom deutschen Gesundheitssystem bestraft: "Weil ich meinen Patienten das gebe, was medizinisch erforderlich ist, stehe ich vor dem Aus.
So 08.08.2010 21:50 bis 23:15 (3sat)
(Elle s'appelle Sabine)
Dokufilm, Frankreich 2007
Film von Sandrine Bonnaire
Die Schauspielerin Sandrine Bonnaire, ein Star des französischen Kinos, gibt in ihrem Regiedebüt Einblicke in das Leben ihrer Schwester Sabine, deren Autismus jahrelang in einer psychiatrischen Anstalt falsch behandelt wurde. Der Film zeigt, wie sie in einem anderen Heim langsam wieder neue Lebensenergie gewinnt. Ein halbes Jahr begleitete Sandrine Bonnaire ihre inzwischen 38-jährige Schwester in dem neuen Heim mit der Kamera. Den Alltagsaufnahmen stellt sie Videoaufzeichnungen aus verschiedenen Phasen von Sabines Leben gegenüber.
Mo 09.08.2010 01:40 bis 03:20 (ARD)
(Johnny Belinda)
Melodram, USA 1948
Regie: Jean Negulesco
Autor: Elmer Harris
Buch: Allen Vincent und Irmgard von Cube
Musik: Max Steiner
Die taubstumme Belinda wird von ihrem Vater wie auch von den Bewohnern ihres kanadischen Heimatortes als dumm und geistig behindert eingestuft. Ein feinfühliger junger Arzt, der mit Taubstummen bereits Erfahrung machte, weckt das Mädchen aus seinem Dornröschenschlaf. Kurz darauf wird Belinda von einem Einheimischen vergewaltigt. Als sie danach schwanger wird, gerät der Arzt unter Verdacht.
Jane Wyman - Stephen McNally - Ray Montgomery - Dan Seymour - Monte Blue - Agnes Moorehead - Douglas Kennedy - Charles Bickford - Jan Sterling - Lew Ayres
Di 10.08.2010 22:45 bis 00:10 (ARD)
Deutschland
Film von Niko von Glasow
"NoBody's Perfect" dokumentiert Niko von Glasows Suche nach elf Menschen, die - wie er selbst - im Mutterleib durch das Medikament Contergan geschädigt wurden und bereit sind, sich für einen Bildband fotografieren zu lassen. Und das nackt - damit die, die verstohlene Blicke auf die "Contis" oder andere Körperbehinderte werfen, mal 'ganz in Ruhe hinschauen' können. Die Ergebnisse der anfangs angstbesetzten Fotoshootings erlauben den Porträtierten einen ganz neuen Blick auf sich selbst.
Do 12.08.2010 22:35 bis 23:03 (mdr)
So 15.08.2010 08:00 bis 08:30 (mdr)
Dokumentation
Buch: Jule und Udo Kilimann
Eine Rentnerin schlägt sich durch Film von Jule und Udo Kiliman Helga Kelm aus Essen muss mit einer Mini-Rente auskommen: 250 Euro hat sie im Monat zum Leben. Damit kommt sie eher schlecht als recht über die Runden. Jetzt ist sie auch noch schwer krank: Gehirntumor! Drei Operationen hat sie hinter sich, kann kaum noch sehen und schafft es mit ihrer schweren Arthrose nur selten alleine vor die Tür. "Das wird nicht mehr besser", weiß die 77-Jährige. Dennoch kämpft Helga Kelm um ihre Selbständigkeit: Sie will in ihrer Wohnung bleiben, an ihrem Küchentisch sitzen, im eigenen Bett schlafen. Ganz alleine schafft die Seniorin das nicht, sie braucht Hilfe. Aber im Ruhrgebiet hat sie keine Verwandten, ihre Töchter leben im Osten. Das Sozialamt hat ihr eine tägliche Unterstützung von zehn Minuten durch einen häuslichen Pflegedienst zugesprochen. Einmal wöchentlich wird sie geduscht, dafür gibt es noch einmal 15 Minuten. Mehr ist nicht drin. Dreimal hat Helga Kelm schon beantragt, in die Pflegestufe eins zu kommen, dreimal wurde dies abgelehnt. Jetzt hofft sie auf die nächste Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen. Wird endlich anerkannt, dass sie mehr Unterstützung, mehr Pflege braucht? Auf welche Pflegestufe darf sie hoffen? Jule und Udo Kiliman begleiteteten Helga Kelm bei ihrem Kampf durch das Behörden- und Paragrafen-Dickicht, das kaum durchschaubar ist.
Fr 13.08.2010 04:55 bis 05:20 (RTL II)
Die Teilchenbeschleuniger
Tiergifte
Autismus
Größten Erfindungen aller Zeiten: Der Aufzug
Dokureihe, Deutschland 2001
Alle Sinnesorgane eines Autisten sind intakt. Es fällt ihm aber schwer, die Eindrücke richtig zu verarbeiten: Der Autist kann sich kein genaues Bild von seiner Umwelt machen. Alle Geräusche hören sich laut und störend an, Gesichter kann er nur schwer erkennen und zu viele Eindrücke bewirken dann ein Chaos im Kopf. Um sich zu schützen, schottet sich der Autist von seiner Außenwelt total ab. Professor Biklen untersucht, wie man Autisten helfen kann, zum Beispiel mit der "gestützten Kommunikation". Noch kann man Autismus nicht heilen, Symptome wie Angst, Unruhe oder Aggressivität können mit Medikamenten nur gemildert werden.
Fr 13.08.2010 21:00 bis 21:30 (Info)
Sa 14.08.2010 00:30 bis 01:00 (Info)
Deutschland 2010
Buch: Alessandro Nasini und Julia Horn
Heike Kabbat (36) träumt davon, eines Tages mit ihrem Sohn André (7) ganz allein zu leben. Dann bestimmt sie, wann André aufräumt und wann gegessen wird. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit für jede Mutter. Doch für Heike und ihren Sohn ist ein Betreuer zuständig. Heike Kabbert ist geistig behindert. Seit zwei Jahren lebt sie mit André in dem betreuten Wohnprojekt "Die Kate e.V." in Bonn. Auch Michaela Schröder (37) darf ihre Tochter nicht allein versorgen. Seit Melanie (11) auf der Welt ist, lebt auch sie in der "Kate". Vier ihrer Kinder sind Michaela Schröder bereits entzogen worden. Bei ihrer Meli will sie es richtig machen, es allen beweisen. Inga Martin (18) kann nachfühlen, wie Meli in solchen Momenten zumute ist. "Natürlich habe ich mir oft gewünscht, eine normale Mutter zu haben", erzählt sie. "Ein bisschen Scham war schon dabei." Auch ihre Mutter, Britta Martin, ist geistig behindert. Kaum war Inga geboren, wurde das Jugendamt vorstellig. Doch ein Eingreifen war nicht nötig: Ingas Oma sorgte liebevoll für ihre geistig behinderte Tochter und ihre gesunde Enkelin. "37º" zeigt drei Frauen, die alles tun, um mit ihren Kindern zusammen leben zu dürfen. Und doch manchmal an die Grenzen dessen stoßen, was mit dem Wohl ihrer Kinder zu vereinbaren ist.
Sa 14.08.2010 05:55 bis 06:20 (ARD)
Kinderserie, Deutschland 2003-2007
Moderation: Karen Markwarth
Karen Markwardt trifft auf zwei Sportler, die zu den besten Sportlern Deutschlands gehören. Sie treten allerdings nicht direkt bei den Olympischen Spielen an, sondern bei den Paralympics. Die Paralympischen Spiele sind die Olympischen Spiele für Sportler mit körperlicher Behinderung. Der 28-jährige Wojtek Czyz ist vierfacher Goldmedaillengewinner in den Disziplinen Sprint und Weitsprung. Bei den Paralympics 2008 in Peking gewann er Gold im Weitsprung, mit der Weltrekordweite von 6,50 Metern. Wojtek war bereits auf dem Weg, Profifußballer zu werden, als er aufgrund eines Unfalls seinen Unterschenkel verloren hat. Doch Wojtek ließ sich nicht unterkriegen. Mit Hilfe einer speziell für ihn angepassten Sportprothese kann er wieder Leistungssport machen. Karen besucht Wojtek an der Sporthochschule Köln, schaut ihm beim Leichtathletik-Training zu und tritt sogar bei einem kleinen Wettrennen gegen ihn an, was sie haushoch verliert. Wojteks Prothesen sind keine Alltagsprothesen, sie sind regelrechte Sportgeräte. Den Unterschied zwischen einer Alltagsprothese und einer Sportprothese lässt sich Karen in Augsburg in der Werkstatt von Wojteks Orthopädiemeister Herbert Ganter erklären. Eine der erfolgreichsten Rollstuhl-Basketballerinnen ist Nora Schratz, Teammitglied der Deutschen Rollstuhl-Basketball Nationalmannschaft. Karen holt Nora von der Arbeit ab und begleitet sie zu ihrem Training. Nora erzählt von ihrem Alltag, mit welchen Schwierigkeiten sie zu kämpfen hat, vor welchen Problemen sie oft steht und was die Behinderung "Spina Bifida" bedeutet. Bevor es dann beim RSC Frankfurt zum gemeinsamen Training geht, muss Karen erst noch einen Crash-Kurs im Rollstuhl fahren bestehen. Für diese Folge von "Karen in Action!" hat Karen Markwardt die "Lobende Erwähnung" beim Robert-Geisendörfer-Preis 2009 bekommen.
Sa 14.08.2010 17:03 bis 17:30 (ARD)
Eines der Themen:
Rollatoren - Mobilität bewahren im Alter
Ratgeber, Deutschland 2010
Moderation: Steffen Hallaschka
Inzwischen gehören sie ganz selbstverständlich zum Stadtbild: Rollatoren. Manchmal auch die "Krücke auf vier Rädern" genannt. Sie erleichtern vielen Senioren das Leben.
So 15.08.2010 10:15 bis 11:10 (VOX)
Dokumentation, England 2008
Folge 1: Ein Schloss in einer englischen Grafschaft. Es ist Montagmorgen. Hier treffen die zehn Menschen ein, die ihre Familien und Freunde zurückgelassen haben, um sich auf eine spannende Reise zu machen: Eine Reise in die Grauzone zwischen 'verrückt' und 'normal'. Sie alle hatten Zweifel, ob sie sich auf das Wagnis einlassen sollen. Doch sie haben die Eignungstests mit Bravour bestanden und die Herausforderung angenommen. Seit den Anfängen der Psychologie ist die Unterscheidung zwischen einer 'gesunden' und einer 'kranken' Psyche und dem dazugehörigen Verhalten eine der zentralen Aufgaben der Psychiatrie. Unter den zehn Freiwilligen, die sich in Kent einfinden, ist eine Person, die unter Anorexie leidet und deshalb schon dreimal ins Krankenhaus musste. Eine andere Person leidet unter einer bipolaren Störung, die durch manische und depressive Phasen gekennzeichnet ist, und hat sich in manischen Anfällen schon schwere Brandverletzungen zugefügt. Ein dritter Teilnehmer hat in einem Zustand der Unzurechnungsfähigkeit sogar versucht, sich umzubringen. Doch welche der Teilnehmer sind diese Menschen mit psychischen Störungen, und wie unterscheiden sie sich von den anderen? Insgesamt sind fünf Menschen mit weit verbreiteten seelischen Erkrankungen im Schloss vertreten: Depression, Sozialphobie, Schizophrenie, Zwangsstörung und Magersucht. Weder die Teilnehmer untereinander noch die Psychologen wissen, wer hier an welchem Krankheitsbild leidet. Das bedeutet vor allem für die Fachleute, die fundierte Diagnosen abgeben sollen, eine extrem schwierige Situation. Am Ende der ersten Folge müssen sich die ersten zwei Probanten dem Urteil der Psychologen stellen. Liegen die Experten mit ihrer Einschätzung richtig oder steht ihr guter Ruf auf dem Spiel? Die Ergebnisse sind verblüffend und machen den zweiten Teil des Experiments zu einem Muss!
So 15.08.2010 11:15 bis 11:45 (BR)
Dokumentation, Deutschland 2010
Ein schwer behindertes Kind - das erscheint vielen Eltern als die "größte anzunehmende Katastrophe", die eine Familie treffen kann. Und fraglos: Nichts ist dann mehr, wie es war. Viele Eltern sind schnell überfordert, Beziehungen zerbrechen oder das Kind landet in einem Pflegeheim. Doch es geht auch anders. Wie, das zeigen der neunjährige Ben und seine Eltern. Ben leidet an einer seltenen Stoffwechselkrankheit. Die Folge: Er kann nicht laufen, sprechen oder selbstständig essen, seine körperliche und geistige Entwicklung ist stark verzögert. Immer wieder hat er schwere Krampfanfälle, braucht Sauerstoff und Medikamente. Sein komplexes Krankheitsbild erfordert kontinuierliche Betreuung - rund um die Uhr. Auf der anderen Seite sprüht Ben vor Charme und Lebensfreude, verbreitet Versöhnlichkeit und Harmonie unter denen, die in seiner Nähe sind. Ben ist anstrengend, braucht viel Fürsorge und Förderung, aber Ben gibt auch viel - vor allem seinen Eltern, die äußerst dankbar sind für vieles, was er ihnen geschenkt oder sie gelehrt hat. "Ein Leben für Ben" stellt eine Familie vor, die sich mit dieser schwierigen Situation in außergewöhnlicher Weise arrangiert hat - und sie inzwischen nicht mehr nur als Belastung, sondern auch als Chance für alle Familienmitglieder betrachtet.
So 15.08.2010 23:30 bis 01:15 (ARD)
(The Diving Bell and the Butterfly)
Frankreich, USA 2007
Regie: Julian Schnabel
Autor: Ronald Harwood und Jean-Dominique Bauby
Musik: Paul Cantelon
Jean-Dominique Bauby, Chefredakteur von "Elle", ist nach wochenlangem Koma mit der Diagnose "Locked-In-Syndrom" erwacht, was bedeutet, dass er fast vollständig gelähmt ist. Da er nur noch das linke Augenlid bewegen kann, bringt seine Logopädin ihm eine Methode bei, sich durch Blinzeln zu verständigen: Mühsam diktiert er auf diese Weise ein ganzes Buch, in dem er die Bilanz seines Lebens zieht.
Emmanuelle Seigner - Olatz Lopez Garmendia - Niels Arestrup - Mathieu Amalric - Marie Josée Croze - Patrick Chesnais - Anne Consigny