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kobinet-nachrichten 17.04.2004 - 19:37
URL:
http://www.kobinet-nachrichten.org

Medientipps

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Recherchiert und zusammengestellt von kobinet-Redakteur Gerhard Bartz. Gesucht wurde nach den Stichwörtern "Behinderung" und "Alter" einschließlich derer unterschiedlichen Ausprägungen. Die Liste der entsprechenden Sendungen sollte jedoch keinesfalls als Empfehlung verstanden werden.

Die Verantwortung für die Inhalte und deren textliche Vorankündigung liegt allein bei den jeweiligen Sendern. Ausnahmen hiervon sind als Fußnote gekennzeichnet.

Sollte der Hinweis auf eine Sendung fehlen, bitten wir um Nachricht an den zuständigen Redakteur.

Magazin-Archiv mit themenbezogenen Beiträgen seit April 2008 bei www.forsea.de.

Sendung aus Deutschland

So 12.02.2012 13:05 bis 13:35 (ZDF)

Peter Hahne

Talkshow, Deutschland

Rudi Assauers Alzheimer-Erkrankung lässt bei Vielen tief sitzende Ängste aufkommen. Kann es auch mich treffen? Woran erkenne ich die Krankheit und ist sie zu heilen? Ich möchte nicht hilflos und elend meine letzten Jahre verbringen! Andererseits denken Manche auch daran, was passiert, wenn es ihren Partner trifft. Über diese Fragen spricht Peter Hahne mit seinen Gästen.

Marianne Hartl und Andreas Kruse sprechen mit Peter Hahne über das Thema "Alzheimer". Die bekannte Volksmusikantin hat lange Zeit ihre demente Mutter gepflegt, und der Universitätsprofessor gehört zu den führenden Alters- und Demenzforschern in Deutschland.


Sendung aus der Schweiz

So 12.02.2012 19:20 bis 19:30 (SF1)

mitenand
Zentralverein für das Blindenwesen

Gesellschaftsmagazin, Schweiz 2012

Der SZB setzt sich nach eigenen Angaben seit 1903 Tag für Tag dafür ein, dass taubblinde, blinde und sehbehinderte Menschen ihr Leben selbst bestimmen und in eigener Verantwortung gestalten können.


Sendung aus Deutschland

So 12.02.2012 22:55 bis 23:50 (arte)

Full House mit Damen

Gesellschaftsreportage, Deutschland, Israel 2011
Autor: Ronen Abas

Auf den ersten Blick wirken die Treffen wie ein Senioren-Kaffeekränzchen. Eine Gruppe von Frauen sitzt gemütlich um den Tisch, isst Knabbereien und tratscht über den neuesten Klatsch des Tages. Einige Minuten später allerdings löst konzentriertes Schweigen die Gespräche ab. Jede der Frauen holt Schekel im Wert von mehreren Hundert Euro aus der Handtasche und legt sie vor sich auf den Tisch. Es beginnt ein hartes und schnelles Pokerspiel. Schon seit Jahrzehnten spielen die drei 80-Jährigen beinahe täglich. Sie sind harte Spielerinnen, verletzlich und empfindsam nur beim Gedanken an ihre lange zurückliegenden, glücklichen Ehen. Ihre 'Society', wie sie sie nennen, wurde vor mittlerweile rund 35 Jahren als Versuch gegründet, sich in der rauen Pokerszene Haifas als Frauenclub zu behaupten. Kein Mann durfte je beitreten. Lange Zeit waren sie während des Tages treu sorgende Ehefrauen und Mütter, in der Nacht Spielerinnen. In einer Pokerrunde nach der anderen entfaltet die Dokumentation die Lebensgeschichten der Spielerinnen und deckt ein komplexes und paradoxes Beziehungsgeflecht zwischen den alten Damen auf. Sie bewegen sich auf einem schmalen Grat zwischen Liebe und Hass, Freundschaft und Rivalität - diktiert von den durch Gewinn und Verlust ausgelösten Stimmungsschwankungen. Und das Verhalten der Frauen am Pokertisch ist noch genauso lebendig und vital wie vor 35 Jahren.


Sendung aus der Schweiz

So 12.02.2012 23:25 bis 00:30 (SF1)

Stars

Porträtreihe, USA 2010
Autor: Peter Rosen

Aus 270 Anmeldungen wurden die 29 Finalistinnen und Finalisten ausgewählt. Sie kommen aus aller Welt, werden von Familien betreut und mit texanischer Freundlichkeit aufgenommen. Doch es sind harte Wochen für die Pianistinnen und Pianisten. Die Anforderungen an sie sind hoch. Von Runde zu Runde steigen Spannung und Adrenalinspiegel. Denn der Preisgekrönte tritt über Nacht ins internationale Rampenlicht. Ihm winken nicht nur 20 000 US-Dollar Preisgeld, sondern auch eine CD-Aufnahme, eine Konzerttour sowie ein Management für die nächsten drei Jahre. Eine Hauptfigur der Dokumentation ist der blinde 20jährige Nobuyuki Tsujii. Der junge Japaner spielte bereits mit zwei Jahren 'Jingle Bells' auf dem Kinderpiano, nachdem er die Melodie gehört hatte. Beim Wettbewerb überzeugt er unter anderem mit Beethovens Hammerklaviersonate sowie Frédéric Chopins 'Concerto No. 1'.


Sendung aus Deutschland

Mo 13.02.2012 08:30 bis 09:00 (hr)
Do 16.02.2012 05:15 bis 05:45 (hr)

Horizonte
Lebensfroh bis 102 - Besuche bei einer alten Dame

Reportage, Deutschland 2012
Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard
Autor: Martin Buchholz

'Ach, Herr Buchholz, Sie quetschen mich aus wie eine Zitrone', sagt Edith Libbert lachend. 'Wann kommt übrigens der Film? Krieg ich den zu sehen, wenn ich tot bin?' Fünf Jahre lang hat Martin Buchholz Edith Libbert durch ihren späten Lebensabend begleitet und sie 22 Mal mit der Kamera im Seniorenheim besucht. 'Man kann sich schon wohl fühlen hier. Man wird ja auch im Alter bescheidener in seinen Erwartungen. Aber das lernen Sie noch! So weit sind Sie noch nicht!' Über ein Jahrhundert Leben, von der ersten Liebe bis zum letzten Abschied, über all das plaudert Edith Libbert so unbefangen mit dem Reporter, als habe sie die laufende Kamera längst vergessen: 'Für mich genügt's, wenn sie mich hier irgendwo verbuddeln. Aber ich möchte keine Feuerbestattung. Sind Sie dafür?' 'Äh, nein! Ich denke nicht. Aber da braucht man ja weniger Platz, nicht wahr?' Als die beiden sich kennenlernten, war Edith Libbert 97 Jahre alt - eine Lebens-künstlerin bis ins hohe Alter: 'Wenn irgendwas Nettes auf mich zukommt, dann kann ich mich immer noch begeistern!' Sie stirbt einige Wochen nach ihrem 102. Geburtstag. Dieser außergewöhnliche Film über eine späte Freundschaft ist eine bewegende Liebeserklärung an das Leben.


Sendung aus Deutschland

Mo 13.02.2012 11:30 bis 12:00 (WDR)

frauTV

Frauenmagazin, Deutschland 2012
Moderation: Lisa Ortgies

Eines der Themen: Plötzlich blind:
Sie hatte ganz normal gelebt - bis zu dem Tag, an dem sie erfuhr, dass sie vollständig erblinden wird. Eine junge Frau, die ihre Zukunft ganz neu denken musste, die Angst hatte, nicht mehr sie selbst sein zu können, ihre Fraulichkeit zu verlieren. Denn wie sollte sie blind noch attraktiv sein, wie mit den Reaktionen der Männer auf ihre Krankheit zurecht kommen? Dass ihre Weiblichkeit durch die Erblindung nicht leidet, das hat sie frauTV erzählt.


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 09:15 bis 09:45 (mdr)
Mi 15.02.2012 15:00 bis 15:30 (BRalpha)
Do 16.02.2012 10:30 bis 11:00 (BRalpha)
Fr 17.02.2012 11:30 bis 12:00 (3sat)
Sa 18.02.2012 06:05 bis 06:35 (hr)
Sa 18.02.2012 07:30 bis 08:00 (NDR)
Sa 18.02.2012 07:55 bis 08:25 (WDR)
Sa 18.02.2012 09:45 bis 10:15 (BR)
Sa 18.02.2012 10:00 bis 10:30 (RBB)
Sa 18.02.2012 11:55 bis 12:25 (mdr)
So 19.02.2012 07:00 bis 07:30 (SWR)
Mi 22.02.2012 15:00 bis 15:30 (BRalpha)
Do 23.02.2012 10:30 bis 11:00 (BRalpha)
Sa 25.02.2012 06:05 bis 06:35 (hr)
Sa 25.02.2012 07:30 bis 08:00 (WDR)
Sa 25.02.2012 07:30 bis 08:00 (NDR)
Sa 25.02.2012 09:45 bis 10:15 (BR)
Sa 25.02.2012 10:00 bis 10:30 (RBB)
So 26.02.2012 07:00 bis 07:30 (SWR)

Sehen statt Hören

Ein Wochenmagazin für Hörgeschädigte
Magazin, Deutschland 2012

Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für Schwerhörige und Ertaubte verständlich gemacht.


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 10:48 bis 11:18 (mdr)

Endlich geradeaus!
Christian und die Augenoperation

Gesundheitsdokumentation, Deutschland 2006
Autor: Babette Ellen Kottkamp

Christian ist ein 1a Fußballspieler. Trotzdem wird er manchmal gehänselt, denn Christian schielt. Die blöden Sprüche ärgern ihn sehr. Damit ihn keiner mehr auslachen kann, hat derElfjährige beschlossen, sein schielendes Auge operieren zu lassen. In der Augenklinik Ulm soll der Eingriff unter Narkose gemacht werden. Aber bis es soweit ist, müssen noch ein paar Untersuchungen durchgeführt werden, von denen abhängig ist, ob Christian mit der Operation auch tatsächlich geholfen werden kann. In der Klinik erfährt er, wie die Operation durchgeführt werden soll. Die beiden Muskeln, die Christians Auge rechts und links halten und bewegen, müssen korrigiert werden. Das ist zwar kein großer Eingriff, aber das Auge ist ein sehr empfindliches Organ, das sich selbst von einem Staubkorn reizen lässt. Da ist es nicht verwunderlich, wenn Christian ein wenig mulmig zumute ist. Wird die Operation auch wirklich seine Erwartungen erfüllen? Wie wird es sein, wenn er danach das erste Mal in den Spiegel blickt? Und wird er dann endlich vor den ständigen Hänseleien seine Ruhe haben?


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 20:15 bis 21:00 (1plus)
Mi 15.02.2012 18:45 bis 19:30 (1plus)
Do 16.02.2012 12:30 bis 13:15 (1plus)

Das Leben!
Der Kampf um die Kleinsten: Zu früh geboren - Ein Arzt kämpft um die Kleinsten

Jedes zehnte Kind in Deutschland wird zu früh geboren - Tendenz: weiter steigend. Die Gründe für den Zuwachs liegen ausgerechnet im medizinischen Fortschritt. Fluch oder Segen - heute überleben 90 von 100 zu früh geborenen Säuglingen - jedes sechste bleibt allerdings behindert. Der Film 'Der Kampf um die Kleinsten' begleitet den Kinderarzt Dr. Holger Wiedemann und die Krankenschwester Jennifer Dettmann bei ihrer Arbeit auf der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation im AK Altona in Hamburg. Oft geht es um Leben und Tod, um Gesundheit oder lebenslange Behinderung. Eine große Belastung für die Eltern und eine schwere Verantwortung für den Arzt. Der Umgang mit Kindern, die in der 22. und 23. Woche geboren wurden, liegt in Deutschland in einem gesetzlichen Graubereich: Ihr Leben muss nicht um jeden Preis erhalten werden. In solchen Fällen spricht Dr. Wiedemann mit den Eltern, wie sie gegebenenfalls mit Behinderungen zurechtkommen würden. 'Wenn Eltern ein Kind unbedingt haben wollen, dann versucht man eben auch alles zu tun, was medizinisch möglich ist.' Aber er hat auch schon durchaus Fälle erlebt, wo die Eltern auf gar keinen Fall ein behindertes Kind wollten, und dann wird es oft sehr schwer, auf lebenserhaltende Maßnahmen zu verzichten. Eine Arbeit im täglichen Ausnahmezustand: Ab der 24. Schwangerschaftswoche müssen alle Mittel der Intensiv-Versorgung genutzt werden, um das Leben eines Kindes zu erhalten, egal zu welchem Preis für das Kind oder für die Eltern. Der Film begleitet Dr. Wiedemann nicht nur bei seiner aufreibenden Arbeit, sondern auch in seiner Familie: Er ist verheiratet mit einer Intensiv-Kinderkrankenschwester, die er vor einigen Jahren auf der Station kennen gelernt hat. Die beiden haben drei Kinder. Auf derselben Station wie Dr. Wiedemann arbeitet auch Schwester Jennifer Dettmann. Auch sie macht ihre Arbeit mit großer Leidenschaft.


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 21:00 bis 23:30 (zdf_neo)

Der Duft der Frauen

(Scent Of A Woman/Scent of a Woman)
Drama, USA 1992
Regie: Martin Brest
Autor: Bo Goldman, Cesare Zavattini, Ruggero Maccari, Dino Risi, Giovanni Arpino
Musik: Thomas Newman
Kamera: Donald E. Thorin

Um seine Urlaubskasse aufzubessern, hat der Schüler Charlie einen Job als Aufpasser des blinden, alternden Army-Colonels Frank Slade angenommen, während dessen Pflegefamilie einen Wochenendausflug unternimmt. Was nach einem entspannten Wochenende und leicht verdientem Geld klingt, wird für Charlie sehr schnell zu einem unvergesslichen Abenteuer, denn der agile Frank hat einen Plan. Er will das freie Wochenende in New York City verbringen, mit jeder Menge Whisky, schnellen Autos und schönen Frauen. Was Charlie nicht ahnt, nach diesem ausschweifenden Wochenende will Frank seinem Leben ein Ende setzen. Dank eines Stipendiums kann der talentierte Charlie Simms die renommierte Baird-School in Vermont besuchen. Zurzeit hat er aber ein großes Problem, denn nach dem Thanksgiving-Wochenende wartet ein großes Schultribunal auf ihn. Charlie hat einen bösen Schulstreich seiner wohlhabenden Klassenkameraden beobachtet und soll nun öffentlich die Namen der Übeltäter preisgeben. Andernfalls will der Direktor ihn der Schule verweisen. Als wäre das nicht genug Sorge, muss Charlie an dem Wochenende arbeiten. Karen Rossi sucht einen Aufpasser für ihren blinden Onkel, damit sie mit dem Rest ihrer Familie verreisen kann. Der blinde Ex-Colonel Frank Slade ist nicht gerade ein sympathischer, hilfsbedürftiger Rentner, sondern ein boshafter, cholerischer Zyniker, der keine Gelegenheit auslässt, seine Mitmenschen zu demütigen. Und er erkennt sehr schnell, dass er mit Charlie leichtes Spiel haben wird. Frank hat einen Plan, er will das Wochenende in New York City verbringen und noch einmal richtig auf die Pauke hauen. Ehe Charlie sich versieht, sitzt er mit Frank im Flugzeug nach New York. Dort angekommen, beginnt ein Wochenende mit schnellen Autos und schönen Frauen, furiosen Tango-Tänzen und wilden Wortgefechten. Und ganz nebenbei gibt Frank seinem verblüfften 'Schüler' immer wieder Lektionen in Sachen Menschenkenntnis, Frauen und Lebensführung. Am zweiten Tag läuft das ungleiche Duo unangemeldet zum Thanksgiving-Essen bei Franks Bruder ein.


Sendung aus Deutschland

Di 14.02.2012 22:40 bis 23:05 (Kultur)

Blind

Spielfilm, Tschechien 1996
Autor: Miroslav Janek

Wie Nicolas Philibert mit seinem Film 'Das Reich der Gehörlosen' über schwerhörige Menschen hat Miroslav Janek mit 'Blind' einen poetischen Film über die Welt der Blinden gedreht. In einer Prager Blindenschule gefilmt, zeigt die Reportage das intensive Leben sehbehinderter Kinder. Ständig werden wir dazu gebracht, unser Verhältnis zur Welt zu hinterfragen. Die Kinder machen uns mit ihren vielfältigen Erfahrungen vertraut: in Schreiben und Musizieren, im Kontakt mit der Natur und in Fotografie.


Sendung aus Deutschland

Mi 15.02.2012 13:30 bis 15:00 (SWR)

Vater werden ist nicht schwer...

TV-Familienkomödie, Deutschland 2005
Regie: René Heisig
Autor: Dorothee Schön
Musik: Philipp Kölmel
Kamera: Peter Nix

Gustav Tobel (Heinz Baumann) Frank Fauster (August Zirner) Elisabeth Fauster (Eva Kryll) Noah Fauster (Florian Stetter) Maria (Marion Mathoi) Ira Wallenberg (Franziska Schlattner) Hannelore (Heidy Forster) Lina (Anna Schuhmacher) Schwester Walburga (Luise Deschauer) Bestatter (Stefan Merki) Heimleiter (Bruno Reinecker) (Franziska Schlattner), liegt ihm derweil in den Ohren, dass er bei seiner Ehefrau endlich 'reinen Tisch' machen soll. Als wären das nicht genug Sorgen, erhält Frank mitten in den Vorbereitungen zu seinem 50. Geburtstag einen überraschenden Anruf von einem Altenstift: Sein Vater, den er nie kennengelernt hat, möchte ihn vor seinem Tod noch einmal sehen. In dem Seniorenheim findet der verdutzte Frank jedoch keinen sterbenskranken Greis vor, sondern einen ziemlich rüstigen älteren Herrn. Was er nicht ahnt: Gustav (Heinz Baumann) ist gar nicht sein Vater, sondern ein Landstreicher, der es sich im Bett des Verstorbenen bequem gemacht hat. Da Gustav den Irrtum nicht aufklärt, nimmt Frank ihn mit nach Hause. Elisabeth und Noah finden ihren vermeintlichen 'Schwiegervater' und 'Opa' auf Anhieb sympathisch. Mit seinen eigenwilligen Ratschlägen bringt der charmante Landstreicher das biedere Familienleben der Fausters gehörig ins Wanken. Es gibt für Gustav, der sich in seiner Rolle pudelwohl fühlt, nur ein Problem: zu Franks großer Geburtstagsfeier wird auch seine Mutter Hannelore (Heidy Forster) erwartet. Um nicht als Hochstapler entdeckt zu werden, erzählt Gustav seiner 'Ex-Frau', ein Schauspieler zu sein, der Frank für einen Abiturscherz Noahs verschaukeln soll. Zunächst spielt die alte Dame mit. Doch es ist natürlich nur eine Frage der Zeit, bis die Wahrheit im Rahmen der überaus turbulenten Geburtstagsfeier ans Licht kommt. Still und heimlich verlässt Gustav das chaotische Fest. Zunächst herrscht große Aufregung am Familientisch. Aber schließlich wird der ganzen Familie klar, dass sie es erst mit Hilfe des gewitzten Gustav geschafft haben, ihre familiären Probleme zu überwinden. Nur: wo ist Gustav jetzt?

Heinz Baumann ("Gustav Tobel") - August Zirner ("Frank Fauster") - Eva Kryll ("Elisabeth Fauster") - Florian Stetter ("Noah Fauster") - Marion Mathoi ("Maria") - Franziska Schlattner ("Ira Wallenberg") - Heidy Forster ("Hannelore")


Sendung aus Deutschland

Fr 17.02.2012 10:30 bis 11:15 (ZDF)

Die Rosenheim-Cops
Ein letzter Drink

Krimiserie, Deutschland 2008
Regie: Käthe Niemeyer
Autor: Paul Jan Milbers, Michael Pohl
Kamera: Bernhard Wagner

Der Pfleger der Seniorenresidenz Rosenstift, Gerd Ruge, ist vergiftet aufgefunden worden, und die beiden Rosenheim-Cops Korbinian Hofer und Christian Lind begeben sich auf Tätersuche. Bei den Ermittlungen kommen einige Ungereimt-heiten im Umfeld des Pflegers zu Tage. Gerd Ruge war offensichtlich ein roher, sowohl bei seinen Kollegen als auch bei den Patienten, unbeliebter Mann. Zudem stand Ruge im Verdacht, sich durchaus auch am Eigentum der Senioren zu bedienen. So finden Hofer und Lind im Schreibtisch des Toten Schmuck, der einer älteren Bewohnerin des Stifts, Marlene Maurer, gehört, die vor Jahrzehnten Hofers Lehrerin war. Bei einem Besuch in ihrem Zimmer treffen sie die ältere Frau gemeinsam mit ihrer Stiefschwester Vera von Streb, die ebenfalls wenig Gutes über den Toten zu berichten weiß. Rasch finden Hofer und Lind heraus, dass Ruge zu Lebzeiten seinen Chef Dr. Brahms mit fehlerhaften Abrechnungen erpresste, denn der hatte für verstorbene Bewohner weiterhin Gelder kassiert. Hat Brahms sich mit dem Mord einen Erpresser vom Hals geschafft? Zu den Verdächtigen gehört auch die attraktive Krankenschwester Carmen Hübner, die im Nebenjob als Tänzerin in einem zweifelhaften Nachtclub jobbt. Ruge war in jenem Nachtclub ein häufig gesehener Gast und wusste um das Doppelleben seiner Kollegin. Als er sie deswegen unter Druck setzte, kam es zum Streit mit Residenzarzt Dr. Weisser, der ebenfalls ein Auge auf die hübsche Carmen Hübner geworfen hatte und sie vor Ruge beschützen wollte. Oder war es gar Nachtclubbesitzer Rico Landuris, der die beliebte Tänzerin nicht verlieren wollte? Aber Hofer und Lind machen eine ganz nebensächlich scheinende Entdeckung, die den Fall plötzlich in einem anderen Licht erscheinen lässt.

Vorabend-Krimiserie über die Arbeit der beiden Kriminalhauptkommissare Ulrich Satori und Korbinian Hofer (Joseph Hannesschläger). Während Ulrich ein moderner, cooler Großstadtermittler ist, gibt Korbinian das bayrische Urviech. Er betreibt nebenbei mit seiner Schwester Marie, die sehr aktiv in der Kommunalpolitik mitarbeitet, einen Bauernhof.

Joseph Hannesschläger ("Korbinian Hofer") - Tom Mikulla ("Christian Lind") - Marisa Burger ("Miriam Stockl") - Max Müller ("Michael Mohr") - Alexander Duda ("Polizeidirektor Gert Achtziger") - Maren Schumacher ("Dr. Ursula Kern") - Josef Hannesschläger ("Kriminalhauptkommissar Korbinian Hofer")


Sendung aus Deutschland

Fr 17.02.2012 14:45 bis 15:30 (1festival)
Sa 18.02.2012 07:45 bis 08:30 (1festival)

Dem Jungbrunnen auf der Spur
Das Geheimnis der Gene

Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Jan Kerckhoff

Ein Film Jan Kerckhoff Wissenschaftler weltweit haben sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, eine der letzten großen Fragen der Menschheit zu beantworten: Wie können wir alt werden und dabei jung bleiben? Ein winziger unscheinbarer Wurm könnte ihnen dabei helfen. Sein Name: C. elegans. Forscher haben den Wurm genetisch manipuliert. Jetzt wird er sechs Mal so alt wie seine natürlichen Artgenossen und ist dabei fit wie ein Turnschuh. Übertragen auf den Menschen entspräche das einem Alter von 500 Jahren. Fliegen wiederum wurden aus roten Trauben gewonnene Substanzen verabreicht. Die Tiere wurden immerhin noch um ein Drittel älter. Ob Wurm, Fliege, Maus oder Mensch: Das Altern hat etwas mit dem Erbgut zu tun. Gene altern oder werden geschädigt. Können wir diese Prozesse beeinflussen oder gar aufhalten? Dies sind spannende Fragen der Forschung - und sie bieten Ansatzpunkte für Geschäftemacher. Eine grundlegende Erkenntnis der Forscher: Wir werden alle mit Genen unterschiedlicher Qualität geboren. Entscheidend ist jedoch, wie jeder seine Gene durch seinen Lebens- und Ernährungsstil pflegt und erhält. Noch gibt es die ultimative Pille gegen das Altern nicht, doch jeder Einzelne kann etwas tun, um sein genetisches Potenzial für ein langes und gesundes Leben auszuschöpfen.


Sendung aus Deutschland

Fr 17.02.2012 15:30 bis 16:15 (1festival)
Sa 18.02.2012 08:30 bis 09:15 (1festival)

Dem Jungbrunnen auf der Spur
Lichtblicke für das Gehirn

Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Christiane Streckfuß

Das menschliche Gehirn ist die vermutlich komplexeste Materie im Universum. Es sorgt für einen reibungslosen Ablauf aller wichtigen Körperfunktionen, und es ist Sitz unserer Gedanken und Gefühle, unserer Persönlichkeit. Nichts fürchten wir mehr als seinen Verfall, vor allem, wenn wir alt werden. Hirnforscher weltweit konzentrieren sich auf das alternde Gehirn. Zwar ist auch dieses Organ unseres Körpers einem natürlichen Alterungsprozess unterworfen, doch es besitzt auch die besondere Fähigkeit zur lebenslangen Veränderung und Anpassung. Die Wissenschaftler sind fasziniert von dieser sogenannten Plastizität. Im Laufe der Entwicklung des Gehirns bilden seine etwa 100 Milliarden Nervenzellen ein komplexes Netzwerk aus. In Experimenten untersuchten Forscher die Unterschiede zwischen jungen und alten Gehirnen. Ein Ergebnis: Was den Alten an Schnelligkeit verloren geht, können sie durch überlegtes Handeln oft ausgleichen. Vielleicht sind altersbedingte Verschlechterungen der Gehirnleistung nur auf eine Unterforderung des Gehirns zurückzuführen. Versuche mit Ratten scheinen darauf hinzuweisen. Erkrankungen des Gehirns können seine Leistungsfähigkeit vermindern, es sogar zerstören. Gefürchtet ist vor allem die Alzheimer-Demenz. Doch es gibt Hoffnung, denn Wissenschaftler arbeiten erfolgreich an einer Impfung gegen Alzheimer. Dadurch könnte der Verfall des Gehirns gestoppt werden. Das Altern unseres 'Königs-Organs' ist, wie das Altern des gesamten Organismus, abhängig von der individuellen genetischen Ausstattung. Eine aktive und gesunde Lebensführung kann helfen, das genetische Potenzial optimal zu nutzen.


Sendung aus Deutschland

Fr 17.02.2012 16:15 bis 17:00 (1festival)
Sa 18.02.2012 09:15 bis 10:00 (1festival)

Dem Jungbrunnen auf der Spur
Lust und Last der Hormone

Wissenschaftsdokumentation, Deutschland 2005
Autor: Julia Benkert

Hormone sind die Boten des Lebens und der Liebe. Testosteron und Östrogen machen uns zu Mann und Frau, stimulieren unsere Lust. Sie sorgen dafür, dass wir uns schön und begehrenswert fühlen. Doch mit zunehmendem Alter stellt der Körper die Produktion der Sexualhormone ein, die Quelle von Lust und Attraktivität versiegt. Kann die moderne Medizin das Fehlende nicht einfach ersetzen? Die Dokumentation begibt sich auf die Suche. Die Forschungsergebnisse sind irritierend. Die Schönmacher für Haut und Haare, die Östrogene, fördern zwar die Regenerierung der Zellen, aber Zellteilung kann auch böse Folgen haben - Krebs. Ein teures Anti-Aging-Institut bietet maßgeschneiderte Hormontherapien an. Testosteron als Gel soll Bäuche straffen und die Libido steigern. Bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften für Leichtathletik nennt man das anders: Testosteron ist nichts anderes als Doping! Gefährlich auch, weil es die Aggressivität steigert. Gibt es nicht doch ein Mittel, das keine Nebenwirkungen hat? Die Recherchen führen zu der Brasilianerin Dinah Rodrigues, Begründerin der Hormon-Yoga-Therapie. Spezielle Übungen sollen die körpereigene Hormonproduktion anregen. Und dann am Ende noch eine Entdeckung: 'Man ist, was man isst'. Fettzellen verwandeln männliche Hormone in weibliche, diese regen die Zellteilung an, noch mehr Fettzellen entstehen. In dem kleinen italienischen Ort Campodimele, dem 'Dorf der Hundertjährigen' recherchiert Julia Benkert, was sich dagegen tun lässt.


Sendung aus Deutschland

Sa 18.02.2012 08:30 bis 09:00 (NDR)

Rentnerparadies Türkei - Überwintern unter Palmen

(Die Reportage)
Autor: Michael Höft

Schon früh ist Urlauber Jürgen Hartwig auf den Beinen, der Kampf um die besten Sonnenliegen treibt den Rentner morgens aus den Federn. Der 71-jährige Ex-Polizist gehört mit seiner Frau Christel zur ständig größer werdenden Gruppe von Senioren, die regelmäßig der kalten Jahreszeit in ihrer Heimat entfliehen. Etwa 50.000 Rentner verbringen inzwischen die Wintermonate im warmen Süden. Besonders günstig sind solche Langzeitferien in der Türkei. Oft ist ein Mittelklassehotel mit Vollpension nicht viel teurer als die Selbstversorgung zu Hause. Jürgen Hartwig und seine Frau zahlen in ihrer Ferienanlage in Side ungefähr 25 Euro am Tag für Unterkunft, Vollpension und Getränke - alles inklusive. Die meisten Überwinterer sind über 70 Jahre alt. Darauf hat sich die Touristikbranche im Ferienort eingestellt. Ein Arzt kümmert sich täglich um die deutschen Gäste: Kreislaufkollaps, Schlaganfall und Herzinfarkt sind an der Tagesordnung. Fast täglich müssen Touristen ins örtliche Krankenhaus überwiesen werden. In jeder Wintersaison sterben in Side zwischen zehn und 20 Langzeiturlauber. Doch viele Touristen hält das gute Wetter und das häufige Schwimmen im Meer noch recht fit. Winterinfekte seien hier so gut wie ausgeschlossen, meint Jürgen Hartwig. Sich sonnen, wenn andere frieren und dann noch gut versorgt werden - das sei schon immer sein Traum gewesen. Autor Michael Höft hat deutsche Rentner in ihrer Hotelanlage an der türkischen Riviera besucht.


Sendung aus Deutschland

Sa 18.02.2012 11:30 bis 12:00 (BRalpha)

Grenzlinien des Alterns - Grenzen der Selbstbestimmung im Alter

(alpha-Campus Vorlesung)
Prof. Dr. Frieder R. Lang
Bildungsprogramm, Deutschland

Das Hochschulmagazin aus Bayern beleuchtet, was in Forschung und Lehre an den Universitäten und Fachhochschulen des Freistaats gerade interessant ist. Die Sendung bietet ausserdem Tipps und Informationen zum Studienalltag und Hintergrundanalysen zu Hochschul- und Weiterbildungsthemen.


Sendung aus Deutschland

Sa 18.02.2012 16:30 bis 17:00 (hr)
Mo 20.02.2012 08:30 bis 09:00 (hr)
Do 23.02.2012 05:15 bis 05:45 (hr)
So 26.02.2012 06:55 bis 07:25 (hr)
So 26.02.2012 10:30 bis 11:00 (SWR)
Mo 27.02.2012 07:00 bis 07:30 (SWR)
Mo 27.02.2012 08:30 bis 09:00 (hr)

Was darf William kosten? Der Kampf eines Rollstuhlfahrers

(Horizonte)
Gesellschaftsreportage, Deutschland 2011
Moderation: Meinhard Schmidt-Degenhard
Autor: Benedikt Fischer

William Geier hat verloren. Der 37-Jährige hatte vor Gericht geklagt. Er möchte endlich raus aus dem Heim und zum ersten Mal in seinem Leben in eine eigene Wohnung ziehen. Dafür benötigt er persönliche Assistenz - eine 24-Stunden-Betreuung, denn als spastisch gelähmter Mensch ist er körperlich so stark behindert, dass er weder selbstständig essen und trinken, noch auf die Toilette gehen kann. Sein ganzes Leben hat er in Heimen verbracht - nicht in schlechten. Doch zu seiner Behinderung, die ihn abhängig von anderen Menschen macht, kommt die Abhängigkeit von den Abläufen im Heim: Er kann nicht trinken, wenn er Durst hat, kann nicht essen, wenn er Hunger hat, sondern wenn es Zeit dafür ist oder jemand vom Pflegepersonal Zeit für ihn hat. In einer eigenen Wohnung mit 'persönlicher Assistenz' wäre das anders. Dass dies die Steuerzahler ein paar Tausend Euro mehr im Monat kosten soll, macht ihm schwer zu schaffen. Luxus oder Menschenrecht? 'Ich weiß doch nicht, wie lange ich leben werde, aber ich möchte wenigstens mal damit anfangen', erklärt William Geier, der geistig topfit ist und sich besser ausdrücken kann als so mancher Nichtbehinderte. Er geht vor Gericht in Berufung und wird weiterkämpfen, solange die Kraft reicht, wie er sagt. Der Film zeigt den Kampf von William Geier um ein besseres Leben und um mehr Menschenwürde. Dabei drängen sich grundsätzliche Fragen auf: Wie viel darf ein Behinderter kosten? Und was ist das Recht auf selbstbestimmtes Leben wert, wenn behinderte Menschen sich das - wenn überhaupt - nur mühsam und demütigend erkämpfen müssen vor Gericht? Oder kann sich die Gesellschaft, angesichts leerer Kassen und Harzt IV, dieses mühsam erkämpfte Recht einfach nicht mehr leisten?


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 11:45 bis 13:20 (Pro7)
Mo 20.02.2012 09:20 bis 10:55 (Pro7)

Crazy

Jugendfilm, Deutschland 1999
Regie: Hans Christian Schmid
Autor: Michael Gutmann, Benjamin Lebert
Musik: Christoph Kaiser, Kai Fischer
Kamera: Sonja Rom

Der 16-jährige Benjamin ist halbseitig gelähmt und sitzt im Rollstuhl. Das Internat ist seine letzte Chance, das Abitur doch noch zu bekommen. Er teilt das Zimmer mit Janosch, der sein bester Freund wird und ihn ganz normal behandelt. Doch dann verknallen sich beide in die süße Malen und werden zu Konkurrenten.


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 15:30 bis 17:00 (Bibel)

Die Blindgänger

(The Blind Flyers)
Familienfilm, Deutschland 2004
Autor: Helmut Dziuba
Musik: Christian Steyer
Kamera: Peter Ziesche
Dieter Montag ("Onkel Leo") - Dominique Horwitz ("Herr Karl")

Marie und Inga sind lange schon beste Freundinnen und eigentlich wie alle Mädchen ihres Alters. Nur in einer Beziehung unterscheiden sich die 13-Jährigen von den anderen: Beide sind blind und leben im Internat einer Schule für Sehbehinderte. Beide lieben sie Musik und bewerben sich für eine Schülerband in der Stadt, die Verstärkung für einen TV-Wettbewerb sucht. Von ihrem Talent zwar beeindruckt, finden die Jungs blinde Mädchen leider nicht medientauglich. Marie lässt sich jedoch von der Abfuhr der ›Guckis‹ nicht deprimieren. Ihr bislang klar geregeltes Leben verändert sich erst, als sie einen jungen Russlanddeutschen in der Schulsternwarte vor der Polizei versteckt. Herbert will - ohne Erlaubnis des Vaters - zurück in seine Heimat Kasachstan. Marie möchte ihm gern helfen, aber 500 Euro für die Heimreise sind eine Menge Geld. Verdienen möchten sie es mit Straßenmusik. Sie haben Erfolg, doch ihre Einnahmen werden von Herberts Clique geklaut. Schließlich wagen die drei einen neuen Anlauf: Heimlich wollen sie ein Musik-Video produzieren und sich als »Die Blindgänger« am TV-Wettbewerb beteiligen. Aber erneut macht ihnen Herberts kriminelle Vergangenheit einen Strich durch die Rechnung. In der fast ausweglosen Situation bekommt Marie unerwartet Hilfe von Herrn Karl, dem Internatsbetreuer. Mit seiner Unterstützung ist das Band bis zum Einsendeschluss vielleicht doch noch zu schaffen. Ein einfühlsames Plädoyer für den Mut, den eigenen Weg zu gehen.


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 17:30 bis 18:00 (ARD)
Mi 22.02.2012 07:45 bis 08:15 (1extra)

Pflege für Anfänger
Damit Papa nicht ins Heim muss

Gesellschaftsreportage, Deutschland
Autor: Jule Sommer, Udo Kilimann, Jule Sommer

Eine Familie im Schock: Der 72-jährige Vater ist nach einem schweren Schlaganfall bettlägerig. Im Krankenhaus hat er sich soweit erholt, dass er ansprechbar ist, aber sich alleine versorgen, waschen, zur Toilette gehen kann er nicht, und es ist nicht klar, ob er seinen Alltag jemals wieder selbständig wird verrichten können. Schon in zwei Wochen soll er aus dem Krankenhaus entlassen werden, womit die Familie plötzlich in eine Extremsituation rutscht: Die Kinder und die Ehefrau wollen die tägliche Pflege des Vaters selbst schaffen, auch wenn sie bisher noch keine Erfahrungen damit haben. Das Krankenhaus lässt die Familie nicht alleine. In der Großklinik Bergmannsheil in Bochum haben sie Unterstützung durch einen sogenannten Pflegecoach bekommen. Christiane Olthoff-Struck fängt bereits auf der Station an, der Familie Anleitungen im Umgang mit dem bettlägerigen Vater zu geben: Wie kann der korpulente Mann aus dem Bett in den Rollstuhl gehoben werden? Welche Ernährung und Medikamente sind wichtig? Wie funktionieren Waschen und Hygiene? Nach der Entlassung besucht Schwester Christiane die Familie auch zu Hause, berät beim behindertengerechten Umbau und vermittelt eine Selbsthilfegruppe. Trotz der Pflegetrainerin kommt es immer wieder zu Tränen, Frust, Ärger, Verzweiflung. 24 Stunden Pflege zu Hause ist ein Knochenjob. Aber es gibt auch schöne Momente, wenn Papa sich nach dem Rasieren und Zähneputzen wohl fühlt und dankbar lächelt. Die gemeinsame Aufgabe stärkt den Familienzusammenhalt. Letztendlich ist sich die Familie sicher: Papa soll auf keinen Fall ins Heim. So lange es irgend geht, möchten seine Angehörigen die Pflege zu Hause schaffen.


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 20:15 bis 21:45 (1festival)
Di 21.02.2012 01:35 bis 03:05 (1festival)
Sa 25.02.2012 02:20 bis 03:50 (1festival)

Mankells Wallander
Das Gespenst

TV-Krimi, Schweden, Deutschland, England 2010
Regie: Mikael Marcimain
Autor: Lars Lundström
Kamera: Jallo Faber

Ein Liebespaar zieht sich in eine lauschige Strandhütte zurück. Kurz darauf zerreißt eine Detonation das Holzhaus. Die Polizei entdeckt zwei verkohlte Leichen, die kaum zu identifizieren sind. Im Handschuhfach eines in der Nähe geparkten Sportwagens findet sich der Führerschein des Autobesitzers. Peter Adler, ein wohlhabender Geschäftsmann aus Ystad, identifiziert die Tote aus dem Strandhaus als seine Frau Nina. Die Identität der männlichen Leiche bleibt zunächst ungeklärt. Erst nach einer zahntechnischen Untersuchung steht fest, dass es sich bei dem Toten um Martin Rittner handelt - Adlers Nachbar und Geschäftspartner. Wallander bleibt nicht verborgen, dass Adler eine Affäre mit Rittners attraktiver Lebenspartnerin Kim Kristensen hat. Ein Stapel Akten aus dem Wirtschaftsdezernat belegt zudem, dass Adler und Rittner in illegale Geschäfte verwickelt waren, die ihnen aber nie nachgewiesen werden konnten. Wallander ist überzeugt, dass Adler seinen Teilhaber ermordete, doch dieser Verdacht bestätigt sich nicht. In den Fokus der Ermittlungen gerät stattdessen der obdachlose Alkoholiker Oscar, der am Tatort gesehen wurde. Als dieser ermordet aufgefunden wird, steht der Kommissar vor dem Nichts. Es ist, als jage er ein Gespenst - nur durch puren Zufall ergibt sich eine neue Spur: Jörgen, der autistische Sohn einer Nachbarin des Strandhauses, hat eine besondere Marotte: Penibel notiert er alle Kennzeichen vorbeifahrender Autos. Ein Indiz auf der endlosen Liste des scheuen Jungen gibt dem Fall die entscheidende Wende. - Kurt Wallander muss in diesem stimmungsvollen Krimi ein Gespinst aus Eifersucht, Habgier und Intrigen entwirren. Die Ermittlungen führen den nordischen Kult-Kommissar in die mondäne Upper-Class von Ystad. Neben dem schwedischen Schauspieler Krister Henriksson, der dieser gebrochenen Figur seinen Stempel aufgedrückt hat, spielt Lena Endre, bekannt durch den Arthouse-Erfolg 'Musik für Hochzeiten und Begräbnisse'.

Krister Henriksson ("Kurt Wallander") - Lena Endre ("Katarina Ahlsell") - Stina Ekblad ("Karin Linder") - Mats Bergman ("Nyberg") - Douglas Johansson ("Martinsson") - Nina Zanjani ("Isabell") - Sverrir Gudnason ("Pontus")


Sendung aus Deutschland

So 19.02.2012 23:45 bis 24:00 (RTL)

Faszination Leben
Thailand statt Pflegenotstand - deutsche Rentner flüchten ins Urlaubsparadies

Reportagemagazin, Deutschland 2012

In dieser Reihe wird jede Woche eine menschliche Geschichte in den Mittelpunkt gestellt, die besonders faszinierend und spannend ist. Dabei handelt es sich um alle Bereiche unseres Lebens - ob Gesundheit oder Wissenschaft, Kultur oder Technik. Jedes Thema wird auch übergeordnet betrachtet.


Sendung aus Deutschland

Mo 20.02.2012 07:15 bis 08:35 (mdr)

Der Millionär

TV-Komödie, Deutschland 1996
Autor: Klaus Brandt
Musik: Sebastian Krummbiegel

Der Rentner Hermann Grothe hat das große Los gezogen. Zusammen mit zwei Freunden hat er den Jackpot geknackt. Jetzt wollen sie unter südlicher Sonne das Leben genießen. Vorher möchte Hermann seine Lieben an dem unerwarteten Reichtum teilhaben lassen, jedoch nur, wenn sie einen Test bestehen. Deshalb steht er plötzlich mit Sack und Pack im Wohnzimmer von Hermine und Moritz und verkündet, dass er von nun an bei ihnen wohnen wird. Aber Hermine und Moritz haben ganz andere Sorgen, als sich über Hermanns Besuch zu freuen. Tochter Janine bereitet ihnen viel Ärger, der auch noch viel Geld kostet. Das Gästezimmer musste längst getrennten Schlafzimmern weichen. Wo soll Hermann also bleiben? Moritz hat die Lösung schon vor Augen: ein Altersheim. Als Janine ein millionenschweres Sparbuch bei Hermann entdeckt, wird auf einmal alles anders. Hermann soll nun das schönste Zimmer bekommen und Hermine und Moritz freuen sich plötzlich über seinen Besuch. Doch lange hält die Freudenstimmung nicht an, denn Hermann durchschaut seine Kinder schnell. Das Sparbuch stammt zum Entsetzen von Hermine und Moritz aus der Inflationszeit, die Millionen darauf sind wertlos. Hermann soll jetzt wieder ins Altersheim. Nun erst erzählt Hermann seinen überraschten Kindern, dass er tatsächlich Millionär ist. Obwohl Hermine und Moritz den Test nicht ganz überstanden haben, sorgt Hermann für die Lösung ihrer finanziellen Probleme, um sich dann auf den Weg nach Mallorca zu machen. Lustspiel mit Herbert Köfer, Helga Piur und Günter Schubert über einen Lottogewinn, ein altes Sofa und ein Bild mit einem röhrenden Hirsch und davon, wie Opa Hermann seine Kinder auf die Probe stellt.

Herbert Köfer ("Hermann Grothe") - Helga Piur ("Hermine Seidelmann") - Günter Schubert ("Moritz Seidelmann") - Ingeborg Krabbe ("Polizeiobermeisterin Wildstein") - Erhard Köster ("Franz") - Bruno Carstens ("Christian") - Ernst Georg Schwill ("Eberhard Spengler")


Sendung aus Deutschland

Mo 20.02.2012 20:15 bis 21:45 (RBB)

Die Spätzünder

TV-Komödie, Österreich, Deutschland 2009
Regie: Wolfgang Murnberger
Autor: Gabriel Castaneda, Uli Brée

Rochus Siwak, genannt Rocco, ist ein ziemlich erfolgloser Rockmusiker und Lebenskünstler. In einem Seniorenheim soll er eine Haftstrafe als sozialen Dienst ableisten. Schon bald gerät er mit der Heimleitung und dem Pflegepersonal heftig aneinander. Insbesondere die resolute, aber durchaus attraktive Schwester Marina ist nicht bereit, sich von dem Schlitzohr Rocco auf der Nase herumtanzen zu lassen. Dieser erkennt aber allmählich, dass es sich durchaus lohnen kann, die alten Menschen ernst zu nehmen. Ein Erkenntnisprozess, der schließlich in der Gründung einer Rockband mit den alten Leuten mündet. Das wiederum bringt bei der Heimleitung das Fass zum Überlaufen. Rocco muss gehen. Nun drohen Festnahme und Haft. Vorher jedoch will er unbedingt noch an dem wichtigen Band-Contest, einer Talentshow für 'Nachwuchsbands', teilnehmen. Schützenhilfe erhält er dabei von Schwester Marina, die inzwischen ihr Herz für Rocco entdeckt hat und ihn bei sich zu Hause versteckt. Mit der Cover-Version des berühmten Songs 'Live is Life' schlägt die Rentnerband alle Rekorde. Eine berührende Komödie über alte und junge Menschen, die ihre echten und ihre seelischen Krücken wegschmeißen und ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen.
Jan Josef Liefers ("Rocco Siwak") - Joachim Fuchsberger ("Degenhard Schagowetz") - Ursula Strauss ("Schwester Marina") - Bibiana Zeller ("Sissi Hopf") - Hans-Michael Rehberg ("Herr Klüger") - Michael Schönborn ("Viktor Hopf") - Libgart Schwarz ("Josefine Stolz") - Petra Morzé ("Frau Glück")


Sendung aus Deutschland

Mo 20.02.2012 23:30 bis 24:00 (1extra)

7 Tage... im Altenheim

Gesellschaftsreportage, Deutschland
Autor: Domenica Berger, Willem Konrad

Wie ist das Leben in einem Seniorenheim, wie fühlt es sich an, wenn das Leben plötzlich von anderen geregelt wird? Liegt eine bleierne Decke der Langeweile über allen Betten? Sieben Tage lang sind die Autoren Domenica Berger und Willem Konrad in eine für sie völlig unbekannte Welt eingetaucht, haben ein Zimmer im Altenheim bezogen und sieben Tage zwischen Gymnastikstunden, Rätselnachmittagen und Kaffee und Kuchen verbracht. Sie haben Freundschaft geschlossen, mit Elfriede Rocksien, 94 Jahre alt, Zimmer 105. Frau Rocksien ist für eine Woche die Zimmernachbarin von Domenica Berger. Mit der Seniorin gingen die Autoren zusammen zum Essen - morgens, mittags und abends. Immer pünktlich. Oder sie lieferten sich mit ihr und anderen Bewohnern einen Wettstreit beim Bowling an einer Spielekonsole. Sieben Tage im Altenheim werden für die Autoren zu einem Abenteuer: Sie tauchen in eine Welt ein, in der die Tage mal quälend lang sind und mal wie im Fluge vergehen. Ein Ort, an dem Liebe und Freundschaft genauso einen Platz haben wie das Sterben. Nach sieben Tagen war den beiden Autoren klar: Auch im Altenheim gibt es ein Leben.


Sendung aus Deutschland

Di 21.02.2012 20:15 bis 22:20 (Sat.1)

Im Alleingang - Die Stunde der Krähen

TV-Drama, Deutschland 2012
Regie: Thomas Nennstiel
Autor: Hardi Sturm
Kamera: Reiner Lauter

Rechtsanwältin Maria hat ein Verhältnis mit ihrem Boss Dr. Actis. Doch als sie eine echte Beziehung zu ihm will, blockt er ab. Kurz darauf hat Maria einen Unfall und bleibt querschnittsgelähmt. Actis hat keine Interesse mehr, sie in seiner Kanzlei zu behalten. Jetzt holt die ehrgeizige junge Frau zum Gegenschlag aus und zerrt ihn vor Gericht.

Stefanie Stappenbeck ("Maria Schwadorf") - Ronald Zehrfeld ("Matthias") - Hannes Jaenicke ("Dr. Georg Actis") - Christian Maria Goebel ("Dr. Frank") - Godehard Giese ("Bruno Schramm") - Leslie Malton ("Nina Schröder") - Roy Peter Link ("Arndt")


Sendung aus Deutschland

Mi 22.02.2012 00:30 bis 02:10 (BR)

Der Geschmack von Schnee - Snow Cake

Drama, Kanada, England, USA 2006
Regie: Marc Evans
Autor: Angela Pell
Musik: Broken Social Scene
Kamera: Steve Cosens

Auf einer Fahrt durch das verschneite Ontario nimmt der wortkarge Alex eine junge Anhalterin mit, die kurz darauf bei einem Unfall stirbt. Als Alex ihrer Mutter Linda die Todesnachricht überbringt, wird er mit einer Frau konfrontiert, die den Tod ihrer Tochter scheinbar völlig gleichgültig zur Kenntnis nimmt. Er realisiert, dass Linda eine Autistin ist und entschließt sich, bis zur Beerdigung zu bleiben. Der Engländer Alex saß wegen Totschlags im Gefängnis und reist nach seiner Entlassung auf den Spuren seiner Vergangenheit durch Kanada. Einzig die redselige und lebensfrohe Tramperin Vivienne schafft es, dem griesgrämigen Mann einige Sätze zu entlocken. Doch dann kommt es zu einem fatalen Unfall mit einem Lkw, bei dem Vivienne getötet wird. Alex, an dem Unfall unschuldig und nahezu unverletzt, sucht die Mutter der jungen Frau auf, um ihr die Nachricht zu überbringen. Er trifft auf eine überdreht wirkende Frau, die der Tod ihrer Tochter nicht zu berühren scheint. Viel wichtiger ist es Linda, dass ihr Gast den Müll vor die Tür trägt und die zahlreichen skurrilen Regeln einhält, nach denen sie ihr Leben genau geordnet hat. Allmählich versteht Alex, dass Linda eine Autistin ist. Er entschließt sich, bis zur Beerdigung Viviennes zu bleiben und lernt ihre Mutter in den folgenden Tagen kennen und respektieren. Und zunehmend beginnt der reservierte Brite, sein Leben wieder zu genießen. Mit einfühlsamen Bildern schildert Independent-Regisseur Marc Evans die Begegnung zweier gegensätzlicher Menschen und bietet einen Einblick in die Lebenswelt einer Autistin. Es ist dabei vor allem dem klugen Drehbuch der Debütantin Angela Pell und den ausgezeichneten Schauspielern zu verdanken, dass 'Der Geschmack von Schnee' Klischees in der Schilderung der bislang kaum erforschten Empathiestörung umgeht. In den Hauptrollen brillieren Alan Rickman mit minimalistischem Spiel, die 'Matrix'-Darstellerin Carrie-Anne Moss und Sigourney Weaver, die hier erfolgreich gegen ihr Image aus der 'Alien'-Serie anspielt.

Alan Rickman ("Alex Hughes") - Sigourney Weaver ("Linda Freeman") - David Fox ("Dirk Freeman") - Jayne Eastwood ("Ellen Freeman") - Callum Keith Rennie ("John Neil") - Carrie Anne Moss ("Maggie") - Julie Stewart ("Florence") - Selina Cadell ("Diane Wooton") - Emily Hampshire ("Vivienne Freeman") - James Allodi ("Clyde")


Sendung aus Deutschland

Mi 22.02.2012 20:15 bis 21:00 (SWR)
Mo 27.02.2012 21:00 bis 21:45 (RBB)
Mo 27.02.2012 22:00 bis 22:45 (WDR)
Di 28.02.2012 21:00 bis 21:45 (1plus)

betrifft: Oma will nach Thailand

Reportage, Deutschland
Autor: Wolfgang Luck

Das Geld knapp, die Kinder weg, die Pflege schlecht. Viele Rentner können sich mit ihren Mini-Bezügen kein vernünftiges Altenheim in Deutschland leisten. Einige treffen eine radikale Entscheidung: Auf nach Thailand! Das Land lockt mit Luxusheimen zu Schnäppchen-Preisen. Lebensabend unter Palmen - klingt traumhaft. Aber ist es das auch? Für 'betrifft' begleitet Autor Wolfgang Luck eine Rentnerin aus Buxtehude beim Umzug nach Thailand und erlebt mit, wie sie statt in einer Seniorenresidenz auf einer schlammigen Baustelle ankommt. Luck besucht auch eine Luxuseinrichtung, in der es sich deutsche Rentner richtig gut gehen lassen. Auch für alzheimerkranke Patienten aus Deutschland gibt es jetzt 'Betreutes Wohnen' in Thailand. * Das Geld knapp, die Kinder weg, die Pflege schlecht. Viele Rentner können sich mit ihren Mini-Bezügen kein vernünftiges Altenheim in Deutschland leisten. Einige treffen eine radikale Entscheidung: Auf nach Thailand! Das Land lockt mit Luxusheimen zu Schnäppchen-Preisen. Lebensabend unter Palmen - klingt traumhaft. Aber ist es das auch? Für 'betrifft' begleitet Autor Wolfgang Luck eine Rentnerin aus Buxtehude beim Umzug nach Thailand. Er erlebt, wie sie statt in einer Seniorenresidenz auf einer schlammigen Baustelle ankommt und welche Schwierigkeiten es mit der medizinischen Versorgung vor Ort gibt. Er besucht aber auch eine Luxuseinrichtung, in der es sich deutsche Rentner gut gehen lassen. Freundliches Thai-Personal sei reichlich vorhanden und alte Menschen würden hier noch geehrt, verspricht der Betreiber der Anlage. Selbst für alzheimerkranke Patienten aus Deutschland gibt es jetzt 'Betreutes Wohnen' in Thailand. Der Chef der Einrichtung muss sich immer wieder gegen den Verdacht wehren, zu ihm würden alte Menschen abgeschoben, die in Deutschland keiner haben will. 'Bei uns profitieren alle: die Patienten, weil sie sehr gut versorgt werden und die Angehörigen, weil die Pflege viel billiger ist als in Deutschland. Und Thailand profitiert, weil hier Arbeitsplätze geschaffen werden'.


Sendung aus Deutschland

Mi 22.02.2012 23:15 bis 00:30 (arte)

Wie das Leben spielt

(Dans la vie)
Drama, Frankreich 2007
Autor: Amel Amani, William Karel, Sarah Saasa
Musik: Verschiedene Gruppen
Kamera: Laurent Fénart

Esther ist von der Taille an querschnittsgelähmt und auf ständige Hilfe angewiesen. Die Haushaltshilfen, die ihr vielbeschäftigter Sohn Elie für sie aussucht, vergrault sie jedoch regelmäßig mit ihren Launen. Die alte Frau ist unglücklich und fühlt sich einsam, da ihr Mann schon gestorben ist. Am liebsten würde sie ihm ins Grab folgen, anstatt im Rollstuhl zu sitzen und von anderen abhängig zu sein. Als erneut eine Krankenschwester kündigt, stellt Elie die junge Sélima ein. Von nun an kümmert sie sich morgens und abends um Esthers Wohl und gewinnt das Vertrauen der alten Frau. Die Tagespflegerin Yvette dagegen mag Esther nicht leiden und es kommt bald zu einem heftigen Streit. Daraufhin kündigt Yvette und Sohn Elie weiß sich nicht mehr zu helfen. Da hat Sélima die rettende Idee: Ihre Mutter Halima, gläubige Muslimin und Hausfrau, hat tagsüber Zeit und könnte Esther zur Hand gehen. Elie stimmt zu und Sélima bringt ihre Mutter mit zu Esther. Für die alte Muslimin kommt die Arbeit gerade recht, will sie doch mit ihrem Mann Ali bald eine Pilgerfahrt nach Mekka machen, wofür sie Geld benötigt. Die Arbeit bei Esther stellt Halima jedoch vor ungeahnte Herausforderungen: Wie kocht man koscher? Essen Juden auch halal? Wie sich herausstellt, haben die zwei unterschiedlichen Frauen mehr gemeinsam als vermutet und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen ihnen. Doch Halima und ihr Mann sind mehr und mehr den Anfeindungen ihrer Gemeinde ausgesetzt, die die Freundschaft zu einer Jüdin mit Skepsis betrachten. Als Elie einen vorübergehenden Posten in einem Krankenhaus in einer anderen Stadt erhält, nimmt Halima Esther für einen Monat bei sich in der Wohnung auf. Die Freundschaft der Frauen wird auf eine harte Probe gestellt.

Sabrina Ben Abdallah ("Sélima") - Ariane Jacquot ("Esther") - Zohra Mouffok ("Halima") - Hocine Nini ("Ali") - Philippe Faucon ("Elie") - Houria Belhadji ("Danseuse") - Oumria Mouffok ("Sélimas Schwester") - Mohamed Chabane-Chaouche ("Frère de Sélima") - Roselyne Luccisano ("Yvette")


Sendung aus Deutschland

Do 23.02.2012 07:30 bis 08:00 (SWR)
Do 23.02.2012 07:30 bis 08:00 (SWR)

Tatort Mensch
Mikroben und ihre Killer

Die Sendung behandelt grundlegende Funktionen des Immunsystems, mit denen sich der Körper gegen Infektionserreger wehrt. Zur Aufklärung der Abwehrmechanismen haben die Forscher Ilja Metschnikoff, Paul Ehrlich und Emil von Behring entscheidend beigetragen. Historische Rekonstruktionen verdeutlichen, wie sie zu ihren bahnbrechenden Erkenntnissen kamen. Trickfilme zeigen, was unter unspezifischer und spezifischer Abwehr zu verstehen ist. Außerdem wird der Unterschied zwischen passiver und aktiver Immunisierung erläutert. Mit seinen Versuchen hat Edward Jenner den Weg für die moderne Schutzimpfung gewiesen. Eine historische Rekonstruktion zeigt, wie er die erste Pockenschutzimpfung durchgeführt hat. Es handelt sich dabei um eine aktive Immunisierung, bei welcher der Körper die nötigen Abwehrzellen und -stoffe selbst bildet, die ihn dann vor neuerlichen Infektionen schützen. Auf der aktiven Immunisierung beruht auch die Wirksamkeit moderner Impfstoffe. Beispiel: Die Impfung gegen Polioviren, die Kinderlähmung verursachen. Wer auf Schutzimpfungen verzichtet, geht vermeidbare gesundheitliche Risiken ein. Das belegt das Fallbeispiel eines Mannes, der seit einer Polioinfektion an Kinderlähmung leidet und auf den Rollstuhl angewiesen ist.


Sendung aus Deutschland

Do 23.02.2012 09:30 bis 10:00 (hr)
Do 23.02.2012 09:30 bis 10:00 (hr)

Größe zeigen mit 1,40 Meter
Vom neuen Selbstbewusstsein der Kleinwüchsigen

Dokumentation, Deutschland 2010

Vom neuen Selbstbewusstsein der Kleinwüchsigen Noch vor wenigen Jahrzehnten befand sich nahezu der einzige Arbeitsplatz für Kleinwüchsige im Zirkus. Als 'Liliputaner' belächelt purzelten sie durch die Manege, während sie in der Welt der Normalwüchsigen keine Chance hatten. Diese Situation hat sich scheinbar unbemerkt von der Mehrheitsgesellschaft deutlich verändert: Die junge Generation der Kleinwüchsigen geht zunehmend unbeschwert mit der Welt und ihrer Behinderung um.


Sendung aus Deutschland

Do 23.02.2012 18:00 bis 19:00 (ZDF)

SOKO Stuttgart
Herbstzeitlose

Krimiserie, Deutschland 2012
Regie: Gero Weinreuter
Autor: Claudia Römer
Musik: Peter Gromer
Kamera: Thomas Ch. Weber

Die 77-jährige Gisela Stein wird ohnmächtig in ihrem Haus aufgefunden. Neben ihr liegt der tote Altenpfleger Sven Franke. Als sich Martina Seiffert und Anna Badosi am Tatort einfinden, treffen sie auf Ingrid Majowski, die Nachbarin und Freundin von Gisela Stein. Sie hat die Polizei verständigt, als Gisela nicht zum täglichen Kartenspiel aufgetaucht ist. Bei der ersten Befragung von Gisela Stein im Krankenhaus bemerkt Jo Stoll eine Brandwunde an deren Unterarm. Die alte Dame wirkt verstört, als er sie darauf anspricht, und will nicht so recht mit der Sprache herausrücken. Der Verdacht kommt auf, dass die Vergiftung allein Gisela Stein treffen sollte - der Pfleger nur zufällig zum Opfer wurde. Prof. Lisa Wolter präsentiert den toxikologischen Befund: Sven Franke starb durch das Pflanzengift Colchicin, das in der Herbstzeitlosen vorkommt. Gisela Stein und ihr Altenpfleger hatten am Morgen ein Bärlauch-Omelette gegessen, und Bärlauch sieht der Herbstzeitlosen zum Verwechseln ähnlich. War das Ganze ein Unfall, oder hat jemand den beiden die giftige Pflanze absichtlich untergeschoben? Der Enkel von Gisela Stein, Ansgar Stein, ist mittlerweile zur Befragung auf dem Präsidium eingetroffen. Er sagt aus, er habe den Bärlauch im Wald gepflückt und seiner Oma mitgebracht. Er gibt auch zu, dass er die beiden Pflanzen vertauscht haben könnte. Kann die SOKO Stuttgart glauben, dass es sich nur um ein Versehen gehandelt hat? Denn Ansgar Stein hat hohe Schulden und wäre der Alleinerbe von Gisela Steins Vermögen. Der KTU-Leiter Jan Arnaud findet heraus, dass die Herbstzeitlosen aus dem Garten von Frau Stein stammen. Jemand muss sie dort abgeschnitten und unter den Bärlauch gemischt haben. Weitere Recherchen der Kommissare bringen eine neue Verdächtige zu Tage: Ulrike Sänger, die ehemalige Krankenpflegerin von Gisela Stein. Sie wurde damals entlassen, weil sie die alte Dame angeblich misshandelt hat und ihr unter anderem die Brandwunde zugefügt haben soll. Doch die Pflegerin bestreitet diese Vorwürfe und beteuert ihre Unschuld.

Auch in Stuttgart kümmert sich eine SOKO um die Aufklärung von Verbrechen. Das Team in der Schwabenmetropole besteht aus der Ersten Kriminalhauptkommissarin Martina Seiffert, Kriminalhauptkommissar 'Jo' Stoll, der Kriminalkommissarin Anna Badosi, dem IT-Spezialisten Rico Sander und dem Kriminaldirektor Michael Kaiser.

Astrid M. Fünderich ("Martina Seiffert") - Peter Ketnath ("Joachim Stoll") - Nina Gnädig ("Anna Badosi") - Benjamin Strecker ("Rico Sander") - Karl Kranzkowski ("Michael Kaiser") - Mike Zaka Sommerfeldt ("Jan Arnaud") - Eva Maria Bayerwaltes ("Prof. Lisa Wolter")


Sendung aus Deutschland

Fr 24.02.2012 11:30 bis 12:00 (3sat)

Stolperstein

Dokumentation, Deutschland 2012
Autor: Beatrice Sonhüter

Am 7. Juli 2011 mussten die Abgeordneten des Bundestages eine Gewissensentscheidung treffen: Sollte es Eltern in Zukunft gesetzlich erlaubt sein, ihre im Labor gezeugten Embryonen auf Erbkrankheiten testen zu lassen? Selten wurde im Deutschen Bundestag so engagiert, differenziert und über alle Parteigrenzen hinweg diskutiert wie im Fall der Präimplantationsdiagnostik (PID). Man einigte sich auf eine überparteilichen Gesetzesvorlage: PID ist seither gesetzlich erlaubt, wenn aufgrund der genetischen Veranlagung der Eltern eine schwerwiegende Krankheit oder eine Tot- oder Fehlgeburt wahrscheinlich ist. Angestoßen wurde die Diskussion durch den Fall von Maxima: Sie ist das erste Kind in Deutschland, das mithilfe der Präimplantationsdiagnostik zur Welt kam. Der Beitrag der Reihe 'Stolperstein' greift das brisante Thema auf. Im Mittelpunkt stehen fünf Familien, die wegen Genschäden im Erbgut Kinder mit Behinderungen geboren haben. Wie stehen die Betroffenen selbst zur PID?


Sendung aus Deutschland

Sa 25.02.2012 09:30 bis 10:00 (WDR)

Die Oma-WG am Deich

Dokumentation, Deutschland
Autor: Saskia Langhans, Heidi Mühlenberg

Acht alte Damen wollen auf keinen Fall ins Altenheim, aber auch nicht alleine leben. Sie entscheiden sich für eine Wohngemeinschaft. Fast alle sind über 80 Jahre alt. In einem Bauernhaus am Elbdeich in Schleswig-Holstein leben sie gemeinsam mit Kühen und Ziegen, Gänsen und Hund. Eine Altenpflegerin hatte die Idee für die Senioren-WG. In familiärer Struktur sollen ältere Menschen ein selbst bestimmtes Leben führen können, das ist ihr Angebot. Die Mieter können sich nützlich machen beim Abwaschen oder Essen kochen - so wie sie es gewöhnt sind von früher. Doch im Frühjahr herrscht Aufregung in der Oma-WG. Ein Witwer aus Hamburg kommt zum Probewohnen nach Borsfleth.


Sendung aus Deutschland

Sa 25.02.2012 11:00 bis 11:30 (BRalpha)

alpha-Campus DOKU
Gesellschaft in Not - Retten Freiwillige das Sozialsystem?

Bildungsprogramm, Deutschland

Das Hochschulmagazin aus Bayern beleuchtet, was in Forschung und Lehre an den Universitäten und Fachhochschulen des Freistaats gerade interessant ist. Die Sendung bietet ausserdem Tipps und Informationen zum Studienalltag und Hintergrundanalysen zu Hochschul- und Weiterbildungsthemen.


Sendung aus Deutschland

Sa 25.02.2012 11:55 bis 12:25 (mdr)
Di 28.02.2012 09:15 bis 09:45 (mdr)

Selbstbestimmt!
Leben mit Behinderung

Magazin, Deutschland 2012
Moderation: Martin Fromme

Neue Perspektiven... Claudia Kittler packt es an Sie vermittelt Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung auf den ersten Arbeitsmarkt. 'Wenn sie lächelnd stolz von der Arbeit kommen, dann ist es alle Mühe wert', sagt die Mitarbeiterin der Diakonie Leipzig. Marco Uhlmann ist so jemand, der stolz von der Arbeit kommt. Konkret: vom Servicebereich eines Hotels. Der Mann mit Down-Syndrom dekoriert Frühstücksplatten, deckt die Tische ein und serviert den Gästen Kaffee. Nun entscheidet sich, ob aus dem Praktikum eine feste Arbeit wird. Was motiviert und was bremst mögliche Arbeitgeber, Menschen mit Handicap zu beschäftigen? Welche Bilanz zieht Claudia Kittler? Christian Rathmann hat eine Vision Er entwickelt mit seinem Forscherteam ein elektronisches, vielleicht sogar interaktives Gebärdenwörterbuch. In ganz Deutschland zeichnet ein mobiles Studio mit 3D-Kameras Gebärden auf, um das Nachschlagewerk zu bestücken. Welche Gebärden sind hierzulande allgemeingültig? Welche schaffen es schließlich ins Wörterbuch? Groß sind die Unterschiede zwischen Bayern und Sachsen, zwischen Jung und Alt. Michaele Schlett startete noch mal durch Sie war schwanger, als es hieß, Diagnose Querschnittlähmung. Tochter Noa kommt gesund und auf natürlichem Weg zur Welt. Drei Jahre ist das her. Mittlerweile ist die 33-jährige Leipzigerin zurück im Leben, zurück im Alltag. Eigene Wohnung, PKW, Arbeit. Und dann ist da noch die Sache mit dem Sport. Hockey hat Michaela Schlett gespielt. Es reichte bis zur Bundesliga. Der alten Mannschaft in Braunschweig bleibt sie treu, als Fan. Ihrem Sportgeist reicht das allerdings nicht, aber auch da fand sie trotz Rollstuhl neue Wege. Dies und mehr präsentiert Martin Fromme im Februar.


Sendung aus Deutschland

So 26.02.2012 16:25 bis 16:55 (3sat)

Mädchengeschichten: Blumen vom Mars

Dokumentarfilm, Deutschland 2008
Autor: Andrea Asch,

Alexandra Nicolaescu lebt mit ihren Eltern in einer Einzimmerwohnung in einer Plattenbausiedlung in Bukarest. Sie ist seit ihrer Geburt spastisch gelähmt, auf ihren Rollstuhl und ständige Hilfe angewiesen. Wegen der Hänseleien ihrer Klassenkameraden haben die Eltern Alexandra aus der Schule genommen und lassen das Mädchen von einer Privatlehrerin zu Hause unterrichten. Die Kosten für den Unterricht und die notwendige Krankengymnastik verschlingen den Großteil des Einkommens der Familie. Manchmal träumt Alexandra von einer Karriere als Anwältin, Psychologin und Heilerin. Denn Alexandra hat eine besondere Gabe: Sie kann Engel sehen und mit ihnen sprechen. Manchmal sitzt Alexandra stundenlang auf ihrem Balkon und beobachtet den Himmel durch ihr Teleskop. Tagsüber winken ihr dann Engel zu, und nachts sieht sie die Blumen auf dem Planeten Mars. Für ihren Dokumentarfilm 'Blumen vom Mars' hat Andrea Asch, 1977 in Bukarest, Rumänien, geboren, Alexandras Alltag mit der Kamera begleitet. 'Blumen vom Mars' ist ein Beitrag der 3sat-Dokumentarfilmreihe 'Mädchengeschichten'. Die Filme porträtieren 17-jährige Mädchen aus verschiedenen Ländern der Welt.


Sendung aus Deutschland

Mo 27.02.2012 01:15 bis 02:15 (hr)

Der Schatten von Robert Enke

Reportage, Deutschland
Autor: Michael Heuer

Depression ist in Deutschland die häufigste Ursache für eine Frühberentung, für eine hohe Anzahl an krankheitsbedingten Fehltagen in der Arbeitswelt und für die weitaus meisten Suizide. Vier Millionen Menschen in Deutschland haben eine Depression. Doch erst durch den Selbstmord von Robert Enke im November 2009 wurde der Öffentlichkeit die Dimension der 'dunklen Krankheit' wirklich bewusst. Enke, Torwart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, litt jahrelang unter Depressionen und hatte sich dennoch dafür entschieden, zu schweigen. Unzählige Menschen bewunderten seine Ehefrau Teresa dafür, dass sie die Depression ihres Mannes offen aussprach. Doch was hat Enkes Tod bewirkt? Gibt es heute tatsächlich mehr Verständnis, Sensibilität und Hilfe für die Betroffenen? In seiner Spurensuche trifft Filmautor Michael Heuer auf junge Menschen, für die Robert Enke ein Vorbild war und die durch seinen Selbstmord in eine tiefe Lebenskrise gerieten. Aber da sind auch Ältere, für die Enkes verzweifeltes Ende der Auslöser war, für sich selbst um Hilfe zu rufen. Auf seiner Spurensuche trifft Filmautor Michael Heuer auch auf Margot Käßmann, die in Hannover am Tag nach Enkes Selbstmord den Trauergottesdienst hielt. Sie fordert Toleranz und Respekt gegenüber Menschen mit einer Depression: 'Nicht: Reiß dich zusammen. Sondern: Das ist tatsächlich etwas, wo du eine Therapie brauchst! Und du brauchst dich dafür nicht zu schämen!' Aber Margot Käßmann fürchtet auch: 'Ganz viele leben jetzt wieder mit dieser Fassade: nach außen ganz stark, ganz klar, ganz erfolgreich, und innen zerbricht die Seele. Und so kann ein Mensch nicht leben!' Der Film zeigt auch, wie unzureichend in Deutschland die medizinische Versorgung für psychisch Kranke ist. Lange Wartezeiten auf eine Therapie, kaum Psychiater außerhalb der Ballungszentren, Nachwuchsmangel, überforderte Hausärzte und ein unüberschaubares Sozialversicherungssystem - und mittendrin die Betroffenen: auf dem Abstellgleis in der Arbeitswelt, zunehmend fremd in ihrem eigenen Leben.


Sendung aus Deutschland

Di 28.02.2012 06:30 bis 06:45 (BR)
Di 28.02.2012 13:45 bis 14:00 (BRalpha)

60 x Deutschland - Die Jahresschau
Das Jahr 1961

Deutsche Geschichte, Deutschland 2009
Moderation: Sandra Maischberger
Autor: Christoph Hölscher

1961 - das war das Jahr, in dem Juri Gagarin ins All flog und Adolf Eichmann in Jerusalem vor Gericht gestellt wurde. Im August wurde in Berlin die Mauer gebaut. Die Schülerin Elke Rosin erzählt, wie ihr und ihrer Familie im letzten Moment die Flucht in den Westen gelang. Karin Berg aus Baden-Württemberg schildert die Geburt ihres Kindes, das mit verstümmelten Armen zur Welt kam - eine Missbildung, hervorgerufen durch das Schlafmittel 'Contergan' .


Sendung aus Deutschland

Di 28.02.2012 20:15 bis 21:00 (1plus)

Das Leben!
Ganz besonders normal - Glücklich mit 'Down-Kindern'

Reportagereihe, Deutschland
Autor: Petra Dorrmann

24 Jahre führt Maren ein ganz normales Leben: Schule, sie macht eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin, Führerschein, sie hat Freunde. Schon immer hat sie sich Kinder gewünscht. 2002 dann kommt Sophia auf die Welt, ein Mädchen mit Down-Syndrom. Die Traurigkeit währt bei Maren nur kurz: Sie hat endlich ein Kind! Auch Jens ist glücklich.2004 wird Tim geboren, ein gesunder Junge. Kurz danach ist Maren wieder schwanger und erleidet erneut eine Fehlgeburt. Die Diagnose: Trisomie 21, also Down-Syndrom. Das sind zu viele Zufälle, finden die Ärzte und untersuchen Maren. Sie hat die sehr seltene Form der Mosaik-Trisomie 21. Damit ist klar: Maren kann das Down-Syndrom vererben. Sie ist 24 Jahre alt, als sie von ihrer Veranlagung erfährt. Dennoch wünscht sie sich noch mehr Kinder. Kurz danach wird Julian geboren. Er hat ebenfalls Down-Syndrom. Und einen schweren Herzfehler. Die Erlebnisse schweißen Maren und Jens zusammen, ihrer Liebe können die Schicksalsschläge nichts anhaben. Ein Fernsehteam begleitet Maren und ihre Familie in ihrem turbulenten Alltag und erlebt eine Frau, die selbst in anstrengenden, chaotischen Situationen das herzliche Zentrum ihrer Familie bleibt. Und dabei steigen die Herausforderungen fast täglich: die Sorge um die Kinder, die viel Hilfe benötigen und so oft krank sind - wie können sie optimal gefördert werden? Welcher Kindergarten, welche Schule ist gut für sie? Und schließlich vergrößert sich die Familie unerwartet: Zwei weitere Kinder aus Jens früherer Ehe kommen neu in den Haushalt. Kinder, die schwere Zeiten hinter sich haben und ebenfalls sehr viel Aufmerksamkeit benötigen. Sieben Kinder leben nun in der Familie. Einfach ist das nicht. Trotzdem strahlt Maren immer die Gewissheit aus, dass sie es schaffen werden. Der Film erzählt von ihrem Glück. Denn was ist schon normal? Wer ist behindert? Und: Was wäre gewesen, wenn Maren viel früher von ihrer genetischen Veranlagung gewusst hätte?


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