Do 21.08.2008 12:00-12:45 (Phoenix)
Doku-Reihe, Deutschland 2006
Dieser Teil beschäftigt sich mit der rasant wachsenden Zahl von Demenzerkrankungen. In den kommenden 30 Jahren wird sich die Zahl der an Alzheimer erkrankten Menschen von heute 15 Millionen weltweit verdoppeln, da die Lebenserwartung - besonders in den Industrienationen - steigt. Eine kaum lösbare Aufgabe für unser Gesundheitssystem. Derzeit entwickeln Wissenschaftler Medikamente und Impfstoffe, die das Potenzial haben, die heute noch unheilbare Krankheit zu therapieren.
Do 21.08.2008 22:30-23:10 (WDR)
Eines der Themen:
"Ohrenkuss" - Eine Zeitschrift von Menschen mit Down-Syndrom feiert 10-jähriges
Ins eine Ohr rein, aus dem anderen wieder raus? Ein Ohrenkuss ist genau das Gegenteil - etwas, das drinnen bleibt, etwas, das man nicht vergisst. Und genau das wünschen sie sich von ihren Texten - die zwölf Macher des Bonner Blatts. Zwar sind sie langsamer und sprachlich nicht so perfekt wie andere Journalisten, aber zu sagen haben sie trotzdem was! Und 3000 Abonnenten beweisen - ihr Konzept kommt an.
Fr 22.08.2008 11:30-12:00 (3sat)
Magazin mit Gebärdensprache
Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für Schwerhörige und Ertaubte verständlich gemacht.
Fr 22.08.2008 15:00-16:00 (WDR)
Fr 22.08.2008 15:00-16:00 (SWR)
Fr 22.08.2008 15:00-16:00 (alpha)
Fr 22.08.2008 21:45-22:45 (alpha)
Sa 23.08.2008 04:00-05:00 (SWR)
So 24.08.2008 11:00-12:00 (1plus)
Mo 25.08.2008 12:30-13:30 (BR)
Magazin
Wir kennen sie alle: Kleine Gewohnheiten, Macken und Ticks. Der eine kaut ständig auf den Fingernägeln herum. Der andere schaut lieber dreimal nach, ob die Kaffeemaschine auch wirklich ausgeschaltet ist. An viele Ticks kann man sich regelrecht gewöhnen. Aber es gibt auch Gewohnheiten, die zur Qual werden und zu krankhaften Zwangsstörungen führen. Ein Wasch- oder ein Kontrollzwang zum Beispiel. Für diese Betroffenen ist ein normales Leben ohne professionelle Hilfe undenkbar. Die Sendung zeigt, wie sich Ticks und Zwänge voneinander unterscheiden und klärt auf, ab wann eine medizinische Behandlung unbedingt notwendig ist.
Fr 22.08.2008 21:00-21:45 (Info)
Sa 23.08.2008 00:30-01:15 (Info)
Der querschnittsgelähmte Marcel Bergmann will sich und anderen beweisen, dass er noch Abenteuer erleben kann. Er bereitet seine Reise nach China akribisch vor, legt die Route fest und gewinnt Ham, seinen chinesischen Freund aus der Jugendzeit, als Reisegefährten. Doch China ist auf Behinderte überhaupt nicht eingestellt. Können die Freunde den Weg von Shanghai nach Peking meistern?
Sa 23.08.2008 02:00-03:30 (1festival)
TV-Familienfilm, Österreich, Deutschland 2008
Regie: Peter Weissflog
Musik: Robert Papst
Thomas Donnhofer und seine große Liebe, Dr. Bettina Kern, leben auf seinem malerischen Gut im Salzburger Land, das sich zum Therapiezentrum für Pferde gewandelt hat. Das Glück wird perfekt, als Bettina entdeckt, dass sie schwanger ist. Doch das Unglück lässt nicht lange auf sich warten: Sven Jacobs, Unterhändler einer großen Hotelkette, soll das Gut erwerben - mit allen Mitteln. Doch Thomas lehnt vehement ab. Kurze Zeit später bekommt er die Kündigung der Bürgschaft der Gemeinde für seine Kredite. Entweder er beschafft innerhalb drei Wochen einen neuen Bürgen oder drei Millionen Euro, um die Kredite direkt abzuzahlen. Bettina, die von den finanziellen Schwierigkeiten nichts weiß, erleidet eine Fehlgeburt. Sie ist verbittert und wird eifersüchtig auf Karla und Robby. Die Mutter und ihr Sohn, der an einer Form von Autismus leidet, gehen auf dem Gut ein und aus. Die Tiere sollen dem Jungen helfen und Thomas kümmert sich rührend um die beiden. Als Karla, Finanzexpertin einer Bank, auch noch Thomas beim neuen Finanzierungskonzept hilft, packt Bettina im Streit ihre Sachen. Sie zweifelt an Thomas' Liebe. Und schon naht die nächste Katastrophe: Eine tote Kuh liegt auf seiner Weide - Maul- und Klauenseuche. Für seine Tiere keine Gefahr, aber der Bankdirektor von Karlas Bank hat sich angemeldet. Wird ihn der Seuchenteppich abschrecken, die Finanzierung zu übernehmen? Und wie gewinnt er seine große Liebe Bettina zurück?
Herbert Fux - Philipp Moog - Francis Fulton - Smith - Fritz von Friedl - Susanne Michel - Karina Thayenthal - Severin Sonntag - Irina Wanka - Reinhard Simonischek - Georges Kern
Sa 23.08.2008 03:35-04:05 (1extra)
Die Ferieninsel Phuket lockt deutsche Rentner an, denn hier ist das Leben billig, das Klima angenehm warm und die Frauen sind hübsch. In dieser Sendung der "Auslandsreporter" stellen drei Paare ihren Alltag als Ruheständler im "Paradies" vor. Willi aus Köln kam wegen der Frauen. Heute ist er 75 und lebt mit einer ehemaligen Bardame zusammen. Zurück in die alte Heimat will er auf gar keinen Fall. Erich und Christel haben sich auf Phuket ihren Lebenstraum erfüllt: ein Haus mit Garten am Meer, ein Boot und viel Freiheit. Sie wollen hier begraben werden. Auch Ernst aus Esslingen fand sein Glück auf Phuket. Der frühere Hilfsarbeiter wurde in Deutschland arbeitslos und ging. Heute lebt er mit Thai-Frau und Kind in einem hübschen Eigenheim. "In Deutschland wäre ich ein Sozialfall", sagt der 65-Jährige. Auswandern nach Thailand - eine Alternative für deutsche Rentner?
Sa 23.08.2008 11:45-12:15 (DSF)
Di 26.08.2008 09:00-09:30 (DSF)
Film von Peter Paul
Andrea Rothfuß ist die große Nachwuchshoffnung des deutschen paralympischen Alpinskiteams. Nach zahlreichen Erfolgen im Europa- und Weltcup dreht sich bei diesem Porträt der erst 16-jährigen Sportlerin alles um die Paralympics 2006 in Turin. Schon seit Jahren bereitet sich Andrea gezielt auf dieses sportliche Großereignis vor. Wird sie die Erwartungen erfüllen und sich gut platzieren, vielleicht sogar eine Medaille holen? Und wie gelingt es ihr, danach wieder in den Alltag zurückzukehren? Die Reportage beobachtet Andrea in verschiedenen Situationen: beim Training mit der Mannschaft, bei den Paralympics, zuhause mit der Familie und nicht zuletzt auch bei den Internationalen Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften, wo sie für einige Überraschungen sorgt.
Sa 23.08.2008 12:30-13:00 (1extra)
Reportage
Peter ist 66 Jahre alt. Seine Mutter 94. Seit 8 Jahren wohnen Sie wieder zusammen. Der jüngste Sohn von Peter war gerade ausgezogen, da erlitt seine Mutter einen Schlaganfall. Jetzt sitzt sie im Rollstuhl und kann nicht mehr sprechen. Der Film erzählt von den Anstrengungen eines jeden Tages, dem Aufwand bei der Pflege und der täglichen Routine. Und er erzählt die Geschichte von den beiden mit einer Leichtigkeit, die überrascht und die Last nicht verschweigt. Peter ist kein Müttersöhnchen, war vier mal verheiratet, ist Vater von sechs Kindern, geht gern ins Theater oder in seine Eckkneipe. Dafür bleibt jetzt wenig Zeit. Viele Freunde kommen zu Besuch. Dann sitzen alle in der Küche um den großen Tisch herum. Und die Mutter ist immer dabei.
Sa 23.08.2008 13:03-13:30 (1extra)
Sa 30.08.2008 00:30-01:00 (1extra)
Reportage
Um Verständnis wirbt dieser Film für all jene, die täglich Zuhause in der Pflege von Angehörigen schwere Arbeit leisten, physisch und psychisch. Warum aber eine soziale Aufgabe privatisiert wird, das versucht der Film nicht verständlich zu machen. Er nimmt es als selbstverständlich hin, anstatt den Vergleich mit den monatlichen Kosten einer Unterbringung in einem halbwegs akzeptablen Pflegeheim zu ziehen.
Sa 23.08.2008 17:10-17:50 (1extra)
Dokumentation, Deutschland 2007
Ausgerechnet hinter alten Klostermauern ist die moderne Wissenschaft fündig geworden. Schwester Bernadette war tot - Herzanfall. Und David Snowdon, Altersforscher von der Uni Lexington, machte sich an die Obduktion der Nonne. Snowdon erwartete nichts Ungewöhnliches. Schließlich hatte er die 85-Jährige erst kurz vor ihrem Tod untersucht. Bis ins hohe Alter verfügte sie über eine scharfe Intelligenz und ein vorzügliches Gedächtnis. Doch als der Forscher dann den Schädel von Schwester Bernadette eröffnete, traute er seinen Augen nicht: Ihr Gehirn war von Alzheimer-Plaques geradezu übersät. Nach der offiziellen Klassifizierung hatte ihr Gehirn den Demenzgrad 6 erreicht - das absolute Alzheimer-Endstadium. Die Forschungsergebnisse von Schwester Bernadette und vielen anderen Ordensschwestern widerlegen die gängigsten Theorien, wie der geistige Verfall entsteht. Die logische Schlussfolgerung aus den Untersuchungsergebnissen: diese Plaques allein können nicht - wie hundert Jahre lang geglaubt - Verursacher der Krankheit sein.
Sa 23.08.2008 23:15-01:30 (NDR)
(Born on the Fourth of July)
Kriegsdrama, USA 1989
Regie: Oliver Stone
Autor: Nach der Biografie von Ron Kovic
Buch: Ron Kovic und Oliver Stone
Musik: John Williams
Amerika, Anfang der 1960er Jahre. Ron Kovic, geboren am 4. Juli 1946, wächst in einer katholischen Arbeiterfamilie in Long Island, New York auf. Ohne jede Kritik glaubt Ron an die amerikanischen Ideale von Familie, Glaube und Erfolg und betrachtet den Kommunismus als gefährlichste Bedrohung für die "freie Welt". So kommt es, dass sich der Musterschüler Mitte der 1960er Jahre von den US-Marines zum Einsatz in Vietnam rekrutieren lässt. Am Abend seines Marschbefehls verabschiedet er sich in einer dramatischen Geste von seiner großen Jugendliebe Donna, nachdem er es zuvor versäumt hatte, sie zum traditionellen Schulabschlussball zu führen. In Vietnam angekommen, werden Rons Ideale schon bald durch die grausamen Realitäten des Krieges zerstört. Bei einem Einsatz muss er mit ansehen, wie seine Einheit unschuldige Dorfbewohner abschlachtet. Während des unkoordinierten Rückzuges tötet Ron versehentlich einen Kameraden. Doch als er den Vorfall melden will, fordert man ihn auf, Stillschweigen über die Sache zu bewahren. Wenige Wochen später wird Ron bei einem Einsatz schwer verwundet. Er überlebt - querschnittsgelähmt und an den Rollstuhl gefesselt. Zutiefst traumatisiert kehrt er nach Hause zurück. In Amerika hat sich inzwischen eine starke Antikriegsbewegung formiert. Auch Rons jüngerer Bruder Tommy und seine alte Liebe Donna haben sich den Kriegsgegnern angeschlossen. Ron selbst versucht, seine Würde als Veteran zu bewahren, fühlt sich von der Regierung und der Gesellschaft jedoch im Stich gelassen. So gerät sein Leben immer mehr aus dem Gleichgewicht. Er verbittert, verfällt dem Alkohol und entfremdet sich zusehends von Freunden und Familie. Erst als er die Eltern und die Witwe des von ihm getöteten Kameraden besucht und ihnen die Warhheit über dessen Tod beichtet, beginnt Ron, inneren Frieden zu finden. Schließlich tritt er der Vereinigung "Vietnam-Veteranen gegen den Krieg" bei. 1974 schreibt er ein Buch über seine Erlebnisse und wird zu einer Ikone der Antikriegsbewegung.
Tom Cruise - Willem Dafoe - Lili Taylor - Tony Frank - Caroline Kava - Raymond J. Barry - Kyra Sedgwick - Bryan Larkin - Josh Evans - Jayne Haynes
So 24.08.2008 02:30-03:00 (1plus)
Mo 25.08.2008 02:30-03:00 (1plus)
Do 28.08.2008 14:30-15:00 (1plus)
Eines der Themen
Wie funktioniert die Angehörigenpflege?
So 24.08.2008 21:45-23:00 (3sat)
Dokumentarfilm, Deutschland 2005
Jeden Freitag wippen die Bewohnerinnen des Altenpflegeheims Justina von Cronstetten Stift im Frankfurter Westend im Takt der Evergreens, die Marcus Kneisel auf seinem Akkordeon spielt. Mittwochs ist immer Gedächtnistraining, donnerstags Kaffeehausmusik und Tiertherapie mit Hund Clara, und samstags wird gemeinsam gekocht. Das Alter hat den Bewegungsradius auf ein Minimum verkleinert, doch die Alltage im Stift sind mehr als ein Warten, das sich vom Frühstück zum Mittagessen und dann zum Abendbrot hangelt. Ein Jahr lang hat Simone Jung das Leben im Altenstift begleitet. Sie hat erfahren, was es bedeutet, wenn die Vergangenheit allmählich entschwindet und die Zukunft sich nur noch in Wochen und Tagen bemisst. Und sie hat erlebt, wie mühsam, aber auch wie schön die Gegenwart dennoch sein kann, wenn es wie dort junge Menschen gibt, die wissen, dass die Alten einfach nur ein paar Schritte vorausgegangen sind auf ihrem Weg.
Mo 25.08.2008 05:00-06:00 (arte)
Sa 30.08.2008 05:00-06:00 (arte)
Dokumentation, Deutschland 2008
Der 21-jährige Pistorius ist ein absoluter Ausnahmeathlet, einer der Grenzen überschreitet und Kontroversen provoziert. Über 20 Weltrekorde hat er im Behindertensport bereits gebrochen - meist seine eigenen. Bei den Paralympics gibt es keine Konkurrenten mehr für ihn. Sein Kampf für Olympia spaltet die Sportwelt. Pistorius wird vorgeworfen, dass seine Prothesen ihm einen unfairen Vorteil verschafften, weil sie länger seien als seine natürlichen Beine. Letztes Jahr verbannte ihn der Internationale Leichtathletik-Verband aus allen Läufen gegen Nicht-Behinderte. Oscar Pistorius, der sich selbst gar nicht als behindert sieht, legte Widerspruch beim Internationalen Sportgerichtshof in Lausanne ein. Im Mai dieses Jahres dann die sensationelle Entscheidung: Wenn Oscar Pistorius die Qualifikationszeit schaffe, dürfe er an den Olympischen Spielen in Peking teilnehmen - als erster beinamputierter Läufer der Welt. Seit dem 17. 07. 2008 steht nun fest, dass er in Peking nicht starten wird. ARTE hat Oscar Pistorius über ein Jahr lang mit der Kamera begleitet und zeigt seine Triumphe, aber auch seine Niederlagen, den Medienrummel um seine Person und die privaten Momente mit seiner Familie in Südafrika. Der Film dokumentiert, wie dieser ungewöhnliche Athlet dazu beiträgt, die Grenzen zwischen Sport für Behinderte und Nichtbehinderte zu verschieben.
Mo 25.08.2008 09:20-09:50 (mdr)
Reportage
Zwei befreundete Männer gehen auf Reisen - von Sachsen über den Kaukasus, durch Aserbaidschan bis ans Kaspische Meer. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Doch einer der beiden Männer ist spastisch gelähmt. Aber alles geht, wenn man nur will, unter diesen Umständen selbst das Reisen und Campen in einem alten Auto. Kein barrierefreies Hotel, kein Elektrorolli, keine speziellen Pflege- und Sanitäreinrichtungen! Kein normaler Film! Keine normale Freundschaft! Jens Müller ist so stark behindert, dass er rund um die Uhr Hilfe benötigt. Theodor Döhler kennt er aus seiner Kirchengemeinde. Und Theo nahm Jens vor elf Jahren in seine Familie auf, ersparte ihm somit das Heim. Seither lebt Jens mit Theo, seiner Frau und den vier Kindern als ganz normales Familienmitglied. Theo hat vollzeitmäßig die Pflege für Jens übernommen. Und einmal im Jahr heißt es: Männerurlaub.
Di 26.08.2008 06:05-06:35 (3sat)
Das Magazin bereitet Informationen aus allen gesellschaftlichen Bereichen, von Arbeitswelt, über Kultur bis hin zu politischen und behindertenspezifischen Themen für Hörbehinderte auf. Die Beiträge des Magazins werden durch Gebärdensprache und Untertitel für Schwerhörige und Ertaubte verständlich gemacht.
Di 26.08.2008 23:00-23:30 (SWR)
So 31.08.2008 07:30-08:00 (SWR)
Reportage
Als Sophies Mutter vor zehn Jahren im Kreissaal mit der Diagnose Down-Syndrom konfrontiert war, waren sie und ihr Mann zunächst entsetzt. "Ist das eine Strafe Gottes?", fragte Sylvia Kowalik ihre Ärztin damals. Heute sagt sie: "Sophie war ein göttliches Geschenk!" Die fröhliche und herzliche Tochter hat den Blick der Mutter aufs Leben verändert und bei vielen Menschen in ihrer Umgebung Vorurteile gegenüber Behinderten abgebaut. Sophie steht mitten im Leben: Die Zehnjährige besucht eine ganz normale dritte Klasse in einer Freien Evangelischen Schule, geht ins Ballett, tobt auf dem Abenteuerspielplatz und feiert Geburtstag mit ihren Klassenkameraden.
Mi 27.08.2008 03:45-04:15 (Bibel)
Dokumentation
Wie gestalten behinderte Paare ihre Beziehung? Was bedeutet Liebe für sie? Worüber streiten sie sich? Jenseits aller Klischees berichten in "Liebe ist das schönste Leben" behinderte Paare von ihrem Beziehungsalltag und allem was dazu gehört.
Mi 27.08.2008 13:00-13:45 (SWR)
Reportage
Wenn das Schicksal zuschlägt: Uwe Meister verunglückte schwer, weil ein PKW ihm die Vorfahrt nahm. Seit fast drei Jahren ist der Architekt ans Bett gefesselt. Ein Pflegefall. Sein Büro ist verkauft, die Mitarbeiter musste er entlassen. "Betrifft" hat darüber berichtet, wie Meister mit der Haftpflichtversicherung des Unfallgegners ringt. Sie müsste für alle Schäden aufkommen, doch bisher war ihr das verpfuschte Leben von Uwe Meister nur 200.000 Euro wert. Eine Summe, die längst aufgebraucht ist. Eine Flut von Zuschauerpost kam in die Redaktion: Mitleidsbekundungen, Hilfsangebote, aber auch Berichte über ähnliche Fälle. Ein Ansporn für den Autor Mathias Welp, Uwe Meisters einsamen Kampf weiter zu begleiten und andere Versicherungsfälle zu recherchieren. "Es wird verzögert, verschleppt und verweigert", kommentiert ein Fachanwalt für Versicherungsrecht.
Mi 27.08.2008 18:20-18:50 (WDR)
Eines der Themen:
Der ungebändigte Tic - Leben mit Tourette
Moderation: Christoph Tiegel
Früher waren es nur Tics, die den sechsjährigen Marcel gequält haben. "Das wächst sich aus", sagten die Ärzte. Doch es wurde schlimmer: die Tics veränderten sich und der heute 13jährige Marcel lebt mit dem Tourette- Syndrom. Wie geht der Junge mit seiner Krankheit um, wie verkraftet er Hänseleien und blöde Bemerkungen und welche Perspektive hat er? Vor 4 Jahren hat die Servicezeit:Familie Marcel vorgestellt, jetzt haben wir ihn wieder eine zeitlang begleitet.
Mi 27.08.2008 22:30-23:00 (SWR)
Die Ferieninsel Phuket lockt deutsche Rentner an, denn hier ist das Leben billig, das Klima angenehm warm und die Frauen sind hübsch. In dieser Sendung der "Auslandsreporter" stellen drei Paare ihren Alltag als Ruheständler im "Paradies" vor. Willi aus Köln kam wegen der Frauen. Heute ist er 75 und lebt mit einer ehemaligen Bardame zusammen. Zurück in die alte Heimat will er auf gar keinen Fall. Erich und Christel haben sich auf Phuket ihren Lebenstraum erfüllt: ein Haus mit Garten am Meer, ein Boot und viel Freiheit. Sie wollen hier begraben werden. Auch Ernst aus Esslingen fand sein Glück auf Phuket. Der frühere Hilfsarbeiter wurde in Deutschland arbeitslos und ging. Heute lebt er mit Thai-Frau und Kind in einem hübschen Eigenheim. "In Deutschland wäre ich ein Sozialfall", sagt der 65-Jährige. Auswandern nach Thailand - eine Alternative für deutsche Rentner?
Do 28.08.2008 10:30-12:00 (ARD)
TV-Tragikomödie, Deutschland 2005
Regie: Miguel Alexandre
Buch: Martin Rauhaus
Musik: Dominic Roth
Jessie Fischer (Katja Riemann) ist eine alleinerziehende Mutter, die sich mehr schlecht als recht durchwurschtelt. Dank ihrer großen Klappe und einem eigenwilligen Gerechtigkeitssinn bleibt sie nie lange in einem Job. Als sie wieder einmal gefeuert wird, weil sie ein Glas Krabben für ihren Sohn Toby (Mischa Knobloch) mitgehen ließ, demoliert sie dem Filialleiter (Jörg Pose) das Auto - und wird zu 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt. Doch Jessie ist ein Stehaufmännchen: Sie nimmt einen Halbtagsjob in einem Coffeeshop an und arbeitet die andere Hälfte des Tages ihre Strafe als Aushilfsbetreuerin in einem Seniorenheim ab. Obwohl die Doppelbelastung ihr zu schaffen macht, kann sie die Augen nicht davor verschließen, dass die einsamen Alten im Heim Liebe und Zuwendung brauchen. Besonders Walter Voss (Jürgen Hentsch) alias "der General", ein renitenter, verbitterter Griesgram, erweckt Jessies Interesse. Die beiden Sturköpfe ähneln sich, weswegen es zwischen ihnen erst einmal kracht. Doch allmählich findet Jessie heraus, dass hinter der Fassade des verwirrten Sonderlings ein bewegendes Schicksal steckt: Nach dem Tod seiner geliebten Frau durchlitt der General eine Phase geistiger Verwirrung. Sein Sohn Claus (Peter Kremer) und seine Tochter Vanessa (Edda Leesch) ließen ihn entmündigen und nahmen ihm Haus und Vermögen weg. Jessie entschließt sich, für ihn zu kämpfen. Der patente Lehrer Thomas (Heio von Stetten), von Jessies Liebreiz hin- und ihrem Elan mitgerissen, will ihr helfen. Doch als die kostbare Taschenuhr des Generals plötzlich verschwindet, gerät Jessie in Verdacht: Einmal Diebin, immer Diebin ...
Katja Riemann - Heio von Stetten - Jürgen Hentsch - Edda Leesch - Peter Kremer - Mischa Knobloch - Ralph Misske - Herma Koehn - Ina Holst - Johannes Allmayer - Charlotte Asendorf - Jörg Pose
Do 28.08.2008 14:15-15:45 (RBB)
TV-Familienfilm, Deutschland 2006
Regie: Klaus Wirbitzky
Buch: Michael Holzinger und Katja Kittendorf
Musik: Peter W. Schmitt
"Schon wieder ein Umzug!", stöhnt die zwölfjährige Milla. Dieses Mal geht es von Düsseldorf auf die ostfriesische Insel Sanderoog, wo Milla und ihre Mutter Maren Christiansen geboren wurden. Maren hat dort den renommierten Job der Kurdirektorin bekommen und liebt ihre Heimat über alles. Milla hingegen kann sich schwer an den Gedanken gewöhnen - allein die Robben haben es ihr angetan. Zunächst wohnen Mutter und Tochter im Haus von Millas Großmutter Hanne, die seit dem Tod ihres Mannes dessen kleine Krabbenfischerei übernommen hat und so ihre mageren Einkünfte als Inselmalerin aufbessert. Milla findet in ihrer Oma, die sie schon lange nicht gesehen hat, eine Vertraute, die ihr in der neuen Heimat Halt gibt. Mit ihr versteht sie sich viel besser als mit ihrer gestressten Mutter. In der Schule gerät "die Neue" gleich am ersten Tag mit Henry aneinander, dem Anführer der Klasse. Er ist der Sohn des mächtigen Hajo Ehlers, der mit seinen Krabbenbuden ganz Deutschland überschwemmt und Hanne und andere Fischer arbeitslos macht. Mit Henry legt man sich nicht ungestraft an: Milla landet prompt bei Außenseiterin Silke, die zweimal sitzen geblieben ist, und bei Jan, der wegen seiner Querschnittslähmung im Rollstuhl sitzt und ständig über Filme redet. Maren muss sich unterdessen weiter in ihrem Job behaupten. Von ihr wird erwartet, dass sie Touristen auf die Insel bringt, Arbeitsplätze schafft und, wenn es sein muss, sogar den Naturschutz ignoriert, der Investitionen auf der Insel schwierig macht. In ihrer Existenz gefährdet ist auch die Seehundstation unter der Leitung von Dr. Justus Reinders, in der verlassene Heuler großgezogen werden. Hajo Ehlers ist scharf auf das Gelände - er will dort einen Wellness- und Casinokomplex bauen. Als Milla mit ihren Freunden Silke und Jan eines Tages am Strand Seehunde beobachten will, können sie einen Jäger gerade noch daran hindern, einen Heuler zu töten. Das Neugeborene hat seine Mutter verloren und ist zum Hungertod verdammt. Milla verliebt sich in den Kleinen und tauft ihn "Knopfauge". Die Kinder bringen den Heuler in die Seehundstation und bitten Justus Reinders, ihm eine Chance zu geben. Der kann den traurigen Kinderaugen nicht widerstehen und nimmt Knopfauge auf. Aber nur unter einer Bedingung: Milla muss sich rund um die Uhr um den Heuler kümmern. Doch Knopfauge ist kein einfaches Pflegekind, es sieht so aus, als würde er sterben. Das besorgte Mädchen muss drastische Maßnahmen ergreifen und es muss immer bei ihm sein! So schleicht sich Milla in der Not auch nachts zu ihrem kleinen Liebling in die Station. Kein Wunder, dass sich ihre Mutter darüber aufregt. Werden Milla und ihre Freunde Knopfauge und die Seehundstation vor dem profitgierigen Hajo Ehlers retten können? Ausgerechnet Ehlers Sohn Henry erweist sich in dieser schwierigen Situation als große Hilfe.
Hannes Hellmann - Gustav Peter Wöhler - Oliver Korittke - Catrin Striebeck - Barbara Nüsse
Do 28.08.2008 20:05-21:00 (SF1)
Dokumentation, Schweiz 2008
Die Krankheiten, unter denen Dave, Geneviève und Cindy leiden, sind sehr unterschiedlich. Mit grossem Mut packen sie jeden Tag an, auch wenn ihnen das Schicksal manchmal mehr auferlegt, als sie ertragen können. Der Dave kam mit einer Spinalen Muskelathropie - fortschreitendem Muskelschwund - zur Welt. Doch seine Krankheit hindert den aufgeweckten Knaben nicht daran, aktiv am Leben teilzunehmen: "Ich konnte gar nie laufen, nicht mal eine Sekunde; ich bin schon seit immer im Rollstuhl." Obwohl seine Kräfte spürbar abnehmen, geht der Elfjährige mit Freude in die Schule, und er ist - sofern ihm die Krankheit durch plötzliche Knochenbrüche keinen Strich durch seine Pläne macht - mit Feuereifer dabei, wenn es um die grösste Freude seines Lebens geht: Elektrohockey spielen und mit seiner Mannschaft den Pokal gewinnen. Vor Kurzem wurde er zum Captain seines Teams gewählt, und er trägt diese Aufgabe mit Stolz. Genevieve leidet unter Glutarazidurie Typ I, eine Stoffwechselkrankheit, bei der gewisse Proteine nicht abgebaut werden können, und von der weltweit nur rund 200 Fälle bekannt sind. Nie konnte die Neunjährige sitzen, stehen, laufen, irgendeinen Handgriff oder eine Bewegung selbst ausüben. Das Kind ist voller Energie, die ihren Zweck aber nicht erfüllt, die Muskeln zu "Steinen" macht und schwere Krämpfe auslöst. Oft sind die kleinen Finger fest ineinander verknotet, ist der Kopf derart stark verrenkt, dass das Mädchen nur noch röchelnd Luft bekommt. Und immer wieder kämpft Genevieve gegen schwere Fieberschübe, von denen die Ärzte nicht wissen, woher sie kommen. Trotzdem erkämpft sich Genevieve Tag für Tag ihren Platz in der Schule und steht vor einem entscheidenden Schritt: Mit einem speziell für sie angefertigten Korsett soll sie laufen lernen - ihr grösster Wunsch - und die Welt aus einer neuen Perspektive kennen lernen. Cindy gaben die Ärzte bei ihrer Geburt keine Chance, jemals sprechen, laufen oder eine normale Schule besuchen zu können. Aufgrund einer Infektion ihrer Mutter im dritten Monat der Schwangerschaft, die weite Teile des Gehirns des Ungeborenen beeinträchtigte, lautete die Perspektive: aussichtsloser Pflegefall. Doch weder Cindy noch ihre Familie gaben den Kampf um das Leben des Mädchens auf. Mit Erfolg: Demnächst beendet die 16-Jährige die Sekundarklasse der Gemeindeschule in ihrem Wohnort und singt zusammen mit zwei Freundinnen in einer kleinen Gruppe. Und sie hofft, eine Lehrstelle zu finden.
Do 28.08.2008 22:15-22:45 (hr)
Fr 29.08.2008 01:45-02:15 (hr)
Fr 29.08.2008 11:30-12:00 (hr)
Sa 30.08.2008 12:30-13:00 (3sat)
Reportage
"Musik machen ist das schönste Hobby für alte Menschen. Wenn man gemeinsam musiziert, hat man keine anderen Wehwehchen", sagt Annemarie Lautschlager. Wenn man sieht, wie sie Akkordeon spielt, glaubt man ihr sofort. Annemarie Lautschlager ist achtzig Jahre alt, und manchmal wird ihr das große Akkordeon schon ein bisschen schwer. Aber das macht nichts. Dirigent Rail Grodzenski holt sie jeden Montag zur Probe mit dem Auto ab. Ein Leben ohne Musik kann sich die Orchestersprecherin nicht vorstellen - genauso wenig wie die anderen 35 Mitglieder des Frankfurter Seniorenorchesters, allesamt Hobbymusiker. Dabei gehört Annemarie Lautschlager längst nicht zu den Ältesten. 78 Jahre ist das Durchschnittsalter im Orchester. Kurt Jaene, der Erste Geiger, ist sogar schon 88 und gibt noch immer den Ton an. Eigentlich ist er ausgebildeter Opernsänger. Als er in den Nachkriegsjahren kein festes Engagement bekam, arbeitete er als Versicherungsvertreter. Zum Ausgleich griff er zur Geige. Ob zum Konzert beim Stadtteilfest oder im Altenheim - die Frankfurter Senioren haben ein treues Publikum. Der Dirigent ist Profimusiker und hat hohe Ansprüche. Schließlich hat das Orchester über zwanzig öffentliche Auftritte im Jahr, und da muss alles stimmen. Ein Höhepunkt im Jahr ist ihr Konzert im Frankfurter Palmengarten.
Fr 29.08.2008 01:00-01:45 (hr)
Dokumentation
Ist es möglich, dass Patienten in Träumen den Weg zur ihrer Genesung finden? Kann Hypnose körperliche Erkrankungen heilen? Ist es denkbar, dass Menschen gesund werden, weil ihnen ein Arzt die Hände auflegt? Wie groß ist die Macht von Geist und Seele in der Medizin? Die Dokumentation von Joachim Faulstich zeigt eindrucksvolle Patientengeschichten: Menschen, denen die Schulmedizin nicht helfen kann, werden plötzlich gesund - auf ungewöhnlichen Wegen. Der neunjährige Gabriel Stobbe etwa litt nach einer Hirnoperation jahrelang unter Kopfschmerzen und Schwindelanfällen - bis ihn eine Ärztin mit einer Jahrtausende alten Methode heilte. Thomas Mienert war nach einem Schlaganfall gelähmt und nahm die Hälfte der Welt nicht mehr wahr - bis ihn eine Therapeutin auf eine innere Reise schickte. Armin Schütz hatte Hautkrebs, und überall in seinem Körper wucherten Metastasen. Nach mehreren Operationen machten ihm die Mediziner keine Hoffnung mehr. Doch Armin Schütz fand seinen persönlichen Schlüssel zur Heilung - und überlebte. Der Film ist medizinischen Wundern auf der Spur, in Kliniken und in den Praxen von Ärzten, Hypnotherapeuten und Heilern und im Gespräch mit Patienten. Für manche der erstaunlichen Heilungsgeschichten gibt es heute schon eine wissenschaftliche Erklärung. Aber noch immer bleibt ein Geheimnis, das Forscher an den Grenzen der Medizin zu ergründen versuchen. In ihren Experimenten zeigt sich, dass der Geist, die Seele, das Bewusstsein bei Heilungen offenbar eine größere Rolle spielen, als die meisten Ärzte im Alltag glauben. "Rätselhafte Heilung" ist ein Film über Wunder und über die geheimnisvollen Wege der Seele, die diese Wunder möglich machen.
Fr 29.08.2008 21:45-23:15 (ARD)
TV-Krimi, Deutschland 2006
Regie: Arend Agthe
Buch: Felix Huby
Musik: Matthias Raue
Frühmorgens findet ein Wachmann beim Rundgang in der Stuttgarter Markthalle einen der Händler erstochen in seinem Stand liegen; neben ihm kniend, sein 19-jähriger, geistig behinderter Sohn Geza mit der Tatwaffe in der Hand. Bienzle muss sich mit dem Geflecht der Marktleute auseinandersetzen und kommt dahinter, dass das Opfer nicht nur Obst und Gemüse sondern auch gestohlene Juwelen "umgesetzt" hat. Gleichzeitig kümmert sich Bienzle um den Jungen, der nun Waise ist - die Mutter hat ihn schon lange zuvor verlassen - und nimmt ihn zu sich nach Hause. Da gerät Geza heftig mit Hannelore aneinander, die von dem Besuch keinesfalls erbaut ist.
Dietz - Werner Steck - Rita Russek - Arndt Schwering - Sohnrey - Bettina Kupfer - Rüdiger Wandel - Christoph Hofrichter - Jürgen Haug - Arved Birnbaum
So 31.08.2008 15:30-17:00 (Bibel)
Mo 01.09.2008 02:15-03:45 (Bibel)
Tragikomödie, Deutschland 2003
Musik: Christian Steyer
Die zwei 13-jährigen Mädchen Marie und Inga sind seit langem beste Freundinnen. Beide haben wie alle Mädchen ihres Alters ihre Probleme mit Jungs, Lehrern und ihrer Figur. Nur mit dem Unterschied, dass sie blind sind. Beide haben eine große Leidenschaft: Musik machen. Als eine Schülerband in ihrer Stadt Verstärkung sucht, sehen sie ihre große Chance. Aber der Traum platzt, denn für die Jungs sind die blinden Mädchen nicht medientauglich. Doch so leicht wollen Marie und Inga sich nicht geschlagen geben. Sie produzieren ein Musik-Video und reichen es bei einem Talentwettbewerb ein.Regisseur Bernd Sahling ist mit 'Die Blindgänger' ein äußerst feinfühliger Film gelungen, ohne jedoch sentimental zu werden. Für diese lebendige Darstellung, bar von Klischees, wurde 'Die Blindgänger' unter anderem mit dem Deutschen Filmpreis 2004 für den besten Kinder- und Jugendfilm und dem Bundesfilmpreis 2005 ausgezeichnet.
Dieter Mann - Dieter Montag - Dominique Horwitz - Petra Kelling - Gennadi Vengerov - Pauline Knof - Lutz Teschner - Benno Frevert - Maximilian Köster
So 31.08.2008 15:30-16:10 (SF1)
Mo 01.09.2008 05:00-05:40 (SF1)
Wiederholung der Doku-Reihe, USA, Australien, Deutschland 2005
Sie lernen über Nacht Klavier spielen und komponieren im Alter von sechs Jahren Jazzpartituren. Sie zeichnen aus dem Kopf exakte Luftansichten ganzer Städte oder sie rechnen schneller als ein Taschencomputer. Kurz: Es gibt Menschen, die Dinge können, für die es bis heute keine Erklärung gibt. Wissenschaftler nennen diese rätselhaften Ausnahmetalente Savants - die Wissenden. Rund 100 solcher Wissende gibt es weltweit. Allen gemeinsam ist, dass in ihrem Gehirn etwas anders verläuft als beim Durchschnitt. Mehr als die Hälfte dieser Savants sind Autisten. Neurologen rund um den Globus stehen vor demselben Rätsel: Gibt es Geheimfächer in den Köpfen der Menschen, zu denen nur die Wissenden Zugang haben?
Mo 01.09.2008 03:00-04:30 (doku)
Dokumentarfilm, Deutschland 2006
Da sie Selina nicht in eine - nur den Standards der Hörenden entsprechenden - Richtung zwingen wollten, haben sie ihr die Möglichkeit gegeben, sowohl die auditive Lautsprache als auch die visuelle Gebärdensprache zu erlernen. Dazu mussten sich die Eltern selbst intensiv mit dem Erlernen der deutschen Gebärdensprache (DGS) beschäftigen. Am Beispiel von Selina untersucht die Filmemacherin das Erlernen und die Bedeutung von Sprache als Mittel zur interaktiven Welterfahrung und Identitätsbildung. Über zweieinhalb Jahre lang hat sie Selina und ihre Eltern begleitet und deren Entwicklung dokumentiert. Neben Gesprächen mit Selinas Eltern lässt der Film auch Mitglieder der Gehörlosengemeinschaft PAX zu Wort kommen, bei der die Familie Unterstützung gefunden hat, sowie Teilnehmer des Frankfurter Gebärdenchores. Sprachwissenschaftler, die sich mit der Geschichte und Entwicklung der Deutschen Gebärdensprache auseinandersetzen, geben außerdem Einblick in die Welt, Sprache und Kultur der Gehörlosengemeinschaft, die Gehörlosigkeit nicht als Behinderung, sondern als eigenständige visuelle Kultur versteht.Der behutsame Dokumentarfilm leistet so einen engagierten Beitrag zum besseren Verständnis von Gebärdensprache, die ein unverzichtbares Mittel zur Ausdrucksfähigkeit und Integration Hörgeschädigter ist.
Mo 01.09.2008 12:30-14:00 (mdr)
TV-Komödie, Deutschland 2007
Regie: Matthias Tiefenbacher
Buch: Claudia Matschulla
Musik: Andreas Schilling
Die Finanzbeamtin Katharina Kamp (Suzanne von Borsody) sieht bei ihrer Arbeit stets die Menschen hinter den Aktenzeichen. Doch Carl von Balkhausen (Peter Sattmann), Besitzer des traditionsreichen Gestüts Sonnenhof, macht es ihr nicht leicht. Bei einem Ortstermin will der verschrobene Gutsherr trotz seiner 140.000 Euro Steuerschulden nicht einmal mit ihr reden. Doch der Zufall will es, dass sich ihre Wege erneut kreuzen: Katharinas Nichte Lara hat bei einem Unfall ihre Eltern verloren, wurde dabei selbst verletzt und sitzt seither im Rollstuhl. Und ausgerechnet Carl und seine Pferde bewirken bei ihr und Katharina wahre Wunder. Kann die Finanzbeamtin sein Gestüt noch retten? - Suzanne von Borsody ("Wie buchstabiert man Liebe", "Donna Leon - Sanft entschlafen") feiert gerade ihren 50. Geburtstag. In dieser Komödie brilliert sie als eine Finanzbeamtin mit dem Herz am rechten Fleck, deren Karriere durch ihre kranke Nichte eine unerwartete Wendung nimmt.
Peter Sattmann - Paul Faßnacht - Michael Hanemann - Brigitte Janner - Teresa Harder - Suzanne von Borsody - Joe Bausch - Mirko Lang - Hans - Jochen Wagner - Rolf Dennemann - Nicholas Bodeux - Natali Seelig - Herbert Meurer - Miriam Kühlwetter - Mats Hansen - Lara Schneider
Mo 01.09.2008 19:00-19:30 (1plus)
Zwei der Themen:
Fehlerhafte Rentenbescheide - Wie Sie nachprüfen können, ob Ihre Rente stimmt
Kleider-Mobil für Senioren - Wenn die Ware zum Kunden kommt
Mo 01.09.2008 20:15-21:45 (SWR)
TV-Biografie, Deutschland 2005
Regie: Xaver Schwarzenberger
Buch: Susanne Beck & Thomas Eifler
Musik: Hans-Jürgen Buchner und Haindling
Alle Welt liebt ihn, den Plüschteddy. Unter welch harten Bedingungen er vor über 100 Jahren das Licht der Spielzeugwelt erblickte, wissen wenige. Xaver Schwarzenberger setzt mit seinem bewegenden Film der Erfinderin Margarete Steiff ein Denkmal. Die gelähmte junge Frau, Kind armer Leute, erkämpft sich ein selbstbestimmtes Leben - zu einer Zeit, in der Frauen in die Küche gehörten. Heike Makatsch spielt die schwäbische Firmengründerin rührend und glaubwürdig. Dafür erhielt sie den Bayer. Fernsehpreis und eine Emmy- Nominierung. Der begehrte TV-Oscar wurde am 20.11. in New York vergeben.
Heike Makatsch - Herbert Knaup - Bernadette Heerwagen - Felix Eitner - Heinrich Schmieder - Suzanne von Borsody - Harald Krassnitzer - Bernd Tauber - Lilia Lehner - Karl Knaup - Eva Löbau - Christian Koerner - Hary Prinz - Corinna Beilharz