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Christiane Hagen schrieb am 02.05.2008, 23:47
Hallo,
Ich rate jedem deutschen Sportler- egal, ob mit oder ohne Handicap- von der Teilnahme ab.
Denn: Die chinesische Freundlichkeit gegenüber den Gästen ist nur äusserlich sichtbar und gespielt!
Gruß
von Ihrer
Christiane Hagen
Max Mütze schrieb am 22.04.2008, 20:36
Die gleichgeschaltete chinesiche Presse feiert Jin Jing als Heldin ("Ich wollte den Separatisten die Botschaft übermitteln: Lieber sterbe ich, als dass ich die Fackel hergebe.") Im Hamburger Nachrichtenmagazin Spiegel war dann allerdings von einer Pressekonferenz in China die zurückhaltende Äußerung der Rollstuhlsportlerin zu lesen: "Ich kümmere mich nicht um Politik."
H.-W. Hoppe schrieb am 20.04.2008, 15:00
Herzlichen Dank!
Der Bericht gibt treffend die derzeitige verzwickte Situation wider.
Ohne 'Wenn und Aber' ist der tätliche Angriff auf die chinesische Rollstuhlfahrerin
zu verurteilen. Grundsätzlich sollte, gerade auch zu diesem Thema, gewaltfrei
demonstriert werden.
Wenn man jedoch in die Geschichte Chinas und insbesondere in die Tibets blickt, so
muß man sich schon wundern, daß es nicht bereits vor langer Zeit zu Aufständen gegen
die chinesische Herrschaft gekommen ist.
Mich erinnert die massive "Ein-Parteien-Politik" und die chinesischen Menschenrechts-
verletzungen -leider- an unser deutsches III. Reich.
Doch mit einem gewaltsamem Protest wird sich, gerade bei der chinesischen Politik,
nichts bewegen lassen.
Vielmehr sind leise Töne, hinter verschlossenen Türen, gemeinsam mit chinesischen
Politikern, notwendig. Nur dann wird sich, und auch erst nach längerer Zeit, die
Situation ändern.
Bereits anläßlich der China-Reise des Ex-Bundeskanzlers Schröder, im Dezember 2004,
hatte "Amnesty International" auf die Menschenrechtssituation aufmerksam gemacht
( www2.amnesty.de/__C1256A380047FD78.nsf/0/EFE3D3E1A86C232AC1256F62003B6278?Open&Highlight=2,China ).
Was die Spiele in Peking angeht:
Meiner Meinung nach hat das IOC bei der Vergabe einen Fehler gemacht - es wird jedoch, für die Zukunft, daraus gelernt haben.
Begrüßendwert ist es, daß kein hoher deutscher Politiker an der Eröffnungsfeier teilnimmt.
Die Sportler jedoch sollten an den Spielen teilnehmen und, meiner Meinung nach, Zivilcourage zeigen und sich unpolitisch(!) solidarisch zeigen - z.B. durch "Zwei Hände für ein freies Tibet"
( www.br-online.de/bavarian-open-radio/themen/protest-und-meinung-DID1207914211209/tibet-nine-fingers-for-tibet-olympia-protest-ID1207224377797.xml?_requestid=712764 ).
Ein "Maulkorb" durch das IOC oder der chinesischen Regierung sollte grundsätzlich eine Absage erteilt werden.
Die Durchsetzung einfachster Menschenrechte und ein friedlicher Protest hat nichts mit Politik zu tun.
H.-W. Hoppe
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