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kobinet-nachrichten
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van Helsing schrieb am 25.04.2008, 20:43
Das "Dilemma" ist bekannt:
Sterbende bekommen keine richtige Schmerzmedikation, weil sie könnten ja süchtig werden.
Für Schmerzpatienten die sich nicht sofort oder richtig artikulieren können, meinen Nicht-Schmerzpatienten, wie Angehörige oder das Pflegepersonal reden zu müssen.
Babys, Kleinkinder- oder Jugendliche haben keine Schmerzen zu haben. Hier geistert noch das Fachwissen aus den Universitäten bis in den achtziger Jahren, in den Köpfen der "Behandler" herum.
Auch Komapatienten haben in deren Augen keine Schmerzen. Sind ja komatös.
Schmerztherapie ist kein Studienfach. Ein Anästhesist ist oft auch bei Chonischen Schmerzpatienten überfordert.
Es fehlen Hunderte von Fachärzten mit der Bezeichnung : Facharzt für Schmerztherapie.
Die wenigen Fachgesellschaften in der Manuellen oder Medikamentöse Schmerztherapie bekriegen sich wegen Kleinigkeiten.
Viele Reha- oder Physiotherapeuten machen bei Behandlungen von Schmerzpatienten ihr eigenes Ding.
Von "Nur bis zur Schmerzgrenze", oder Passiv vor Aktiv haben viele noch nichts gehört, bzw. in ihren Ausbildungen gelernt.
Die Politik, die Kostenträger und auch die ärztlichen Standesorganisationen verweigern den wenigen Schmerztherapeuten
eine anständige Bezahlung in der Behandlung von Chronischen-Schmerzpatienten.
Zum Schluss, die wenigsten Hausärzte haben BTM-Rezepte oder sind gewillt, diese auch bei Bedarf für ihre Patienten auszufüllen.
Frau Dr. med Marianne Koch, es gibt noch viel zu tun! Packen wir es gemeinsam an!
Für den Leser dieser Zeilen, helft uns dabei mit Briefen, Petionen etc. an die zuständigen Stellen, Kassenärztlichen Vereinigungen, Politikern, Heimatzeitungen usw.
oder
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