Kopf-Werbung und Navigation überspringen
Kopf-Werbung überspringen

Werbung
Werbebanner zu Bundesinitiative daheim statt heim
Werbebanner zu Beratungstelefon Persönliches Budget
Werbebanner zu Urlaub in Sachsen ohne Barrieren
Werbebanner zu runa-reisen neuer Reisekatalog verfügbar
Link zur Startseite Link zur Inhaltsübersicht Link zu Informationen Link zur Kontaktseite
Druckversion

Leserbriefe.

Zu "Behinderte nicht weiter von privaten Versicherungen ausschließen", 11.05.2008 - 09:50 (zum Artikel).

Wasilios Katsioulis schrieb am 11.05.2008, 17:46

Versicherungen und das BVG

ergänzend wollte ich noch mitteilen, dass ca. 30 Versicherungen Ende März 2008 zum Bundesverfassungsgericht gezogen sind um u.a. zu verhindern, dass Menschen mit Behinderungen sich privat versichern können, wie es beispielsweise die Gesundheitsreform der Bundesregierung vorsieht.

Auch die EU Kommission plant Diskriminierungsschutz im Versicherungswesen und hat letztes Jahr eine Konferenz abgehalten, bei der ich folgenden Vortrag gehalten habe:

ec.europa.eu/employment_social/events/2007/eddp/katsioulis_de.doc
ec.europa.eu/employment_social/events/2007/eddp/katsioulis_en.pdf


Wasilios Katsioulis schrieb am 11.05.2008, 09:45

nähere Informationen

zu diesem Thema auf meiner Internetseite:

www.disabilityshop.org

Es ist erfreulich, dass sich nun, nach 3 jähriger politischer Arbeit auch die grossen Behindertenverbände endlich mit dem Thema des privaten Versicherungsschutzes für Behinderte auseinandersetzen.

Ziel muss es allerdings sein keine spezielle Lösungen für Behinderte zu erreichen, sondern den generellen Zugang zu allen Versicherungen zu erreichen ("Stichwort: "designed for all")

Meine Privatklage hierzu befindet sich derzeit auf der Ebene des Bundesgerichtshofes. Ich sehe die Ablehnung behinderter Menschen nur wegen ihrer Diagnose (Stichwort: "Ablehnungsdiagnoselisten") auch nach alter Rechtslage als Verstoss gegen den Art. 3 III 2 GG an, denn die erforderliche Einzelfallprüfung ist so nicht erfolgt und die Menschen mit Behinderungen tragen keine Schuld daran, dass sie mit diesen Diagnosen leben. Folglich sehe ich hier willkürliches Handeln, und dies umso mehr wenn berücksichtigt wird, dass staatliche Statistiken für die Berechnung einer Risikoprämie auch bei Privatversicherungen oftmals zur Verfügung steht, wie z.B. bei der privaten BU.

Beste Grüsse
Wasilios Katsioulis

Leserbrief zum Thema schreiben
zum Artikel

Druckversion
Seitenanfang
Startseite

an den Anfang springen
Impressum

Validiert nach
Valid HTML 4.01
Mediadaten

© 2002-2008 kobinet-nachrichten

Dieser Internetauftritt wurde mit dem Content Management System @it
der dimedis GmbH, Köln erstellt.