Luis Alberto Fernández Vidaud schrieb am 05.07.2008, 08:14
Lieber Herr Abgeordneter,
lieber Herr Bornstein,
am 22.08.08 wird um 12.00 Uhr im Raum 118 ein Termin beim Arbeitsgericht Berlin anberaumt, wo ich gegen die Behindertenwerkstatt BWB klage. Dort geht es um die Anwendbarkeit des AGG, die Verletzung des Arbeitsvertrages [hier: der Fürsorgepflicht des Unternehmers] und die Verletzung des Datenschutzrechts.
Wer dort kommen möchte, der soll kommen. Meine Anwältin in diesem Verfahren heißt Frau RAin Katrin Albers, die ihre Kanzlei in Friedrichshain hat.
Ich bitte um Aufmerksamkeit.
Ihr
Luis
Dr. Carsten Rensinghoff schrieb am 04.07.2008, 16:24
Auch vor der Arbeit macht die Diskriminierung keinen Halt. Seit Februar diesen Jahres bin ich ALG-I-Empfänger und bemühe mich redlich um wieder Arbeit zu bekommen. Ich rufe täglich bei meiner Rehabilitationsberatung der Agentur für Arbeit Hagen an und frage, ob sie Arbeit haben. Das Ergebnis dieser Telefonate ist niederschmetternd. Heute hatte ich einen Termin bei einer Berufsberaterin, die mir auf Nachfrage erklärte das ich halt ein schwieriger Fall sei: promovierter Sonderpädagoge und dann noch behindert. Da gibt es nicht viel. Eine wissenschaftliche Karriere in der oberen Suite kann ich mir wohl abschminken, da sich die nichtbehinderten Wissenschafler ja um die Behinderten kümmern wollen. Behinderte Wissenschaftler können sich ihrer Meinung nach, aufgrund der fehlenden professionellen Distanz zur Behinderung, nicht um andere Behinderte kümmern (das wäre ja noch schöner).Auch war diese Berufsberatung nicht gerade seriös. Die Vermittlerin für Rehabilitanden und Schwerbehinderte hat die ganze Beratungszeit die Zimmertür aufgelassen. JedEr die/der wollte konnte recht intime Dinge von mir erfahren. Es fehlte zudem an der nötigen Sensibilität, da während meiner Beratung zwei Telefonate und ein Mitarbeiter der Agentur das Gespräch störten. Sehr bedenklich alles!
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