Markus Zimmermann schrieb am 08.07.2008, 08:32
Ich bin seit 2003 Arbeit suchend und werde in jährlichem Wechsel von einem so genannten Hochschulteam oder von der Reha-Abteilung bei der Bundesagentur "betreut". Unter anderem muss ich als Blinder selbst meine Daten im Internet verwalten, was auch für Sehende mit soliden Computer-Kenntnissen nahezu unmöglich ist. Erst recht zusammengebrochen ist die Beratung, seit die ZAV von Frank Weises Gnaden und gegen alle Beteuerungen im vorigen Jahr dicht gemacht wurde. Man denke an seinen Ausspruch, dass zuerst den Gesunden geholfen werden muss....
Dr. Carsten Rensinghoff schrieb am 07.07.2008, 18:15
Seit dem 14.02.2008 bin ich nun mit 39 Jahren - mit Zustand nach schwerem Schädel-Hirntrauma - arbeitslos. Anfangs habe ich gedacht das es gut sei mit einer hohen Qualifizierung aufzutreten, deshalb auch die Promotion. Für die Vermittlerinnen und Vermittler für Rehabilitanden und Schwerbehinderte bei der Agentur für Arbeit Hagen gestaltet sich aber gerade diese Qualifizierung als Nachteil. So muss ich wohl oder übel bis zum St. Nimmerleinstag auf Arbeit warten.
Mittlerweile rufe ich jeden Tag bei der Arbeitsagentur an. Bis auf schnippische Bemerkungen von der Telefonzentrale erfahre ich da aber nichts.
Ein persönliches Beratungsgespräch bei der Arbeitsagentur Hagen - Nebenstelle Witten - fand öffentlich statt und wurde von einem Mitarbeiter der Agentur gestört, der NUR mal eben eine Frage hatte. Mich hat das, genauso wie das zweimalige Telefonläuten, aus dem Redefluss gebracht. Außerdem stand die Tür auf. Von Intimsphäre keine Spur ...