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kobinet-nachrichten
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Rosmarie Fischer schrieb am 30.07.2008, 13:13
Ich kann Frau Heinemann und Frau Rosenberger nur zustimmen.
Integration und Inklusion muß unabhängig von Art und Schwere der Behinderung stattfinden und egal, ob jemand arbeiten kann oder zu denen gehört, die keine "restverwertbare Arbeit" mehr leisten können.
Katja Heinemann schrieb am 30.07.2008, 09:42
Und doch wird hier wieder geteilt, eingeteilt, sortiert. Von Inklusion keine Spur. Das INTEGRATIONSZENTRUM (meint hier wohl eher: Segregationszentrum) bietet "ein vielseitiges Betreuungsangebot - von der integrativen Kinderkrippe über Förderschule, Tagesstätte und Wohnheim bis zur Ausbildung im Berufsbildungswerk - mit dem Ziel, ihnen bestmögliche Entwicklungschancen zu geben."
Wollen wir da wieder hin? Zur Inselgesellschaft? Wohnen, Arbeiten, Leben an einem Ort unter ihresgleichen??? Was für Entwicklungschancen, wenn ich ein selbstbestimmtes Leben in der Gemeinde/Stadtteil meiner Wahl nicht führen kann, im Berufsbildungswerk in künstlich geschaffenen "Labors" den wirklichen Arbeitsmarkt nicht kennen lernen kann, wenn ich schon in der Schule ausgesondert werde?...wenn solche "Zentren" neu gebaut werden, sind wir noch lange nicht so weit mit der UN-Konvention.....
Inge Rosenberger schrieb am 30.07.2008, 08:51
350 Kinder mit Behinderung erhalten in einem "Integrationszentrum" eine ganzheitliche Betreuung.
Wie soll Integration in diesen "geschützten Räumen" möglich sein?
Das Zitat von Frau Huml: "Eine wichtige Voraussetzung für die Teilhabe junger Menschen mit Behinderung am Leben in der Gemeinschaft und für mehr Chancengleichheit ist nach den Worten der Staatssekretärin ein gelungener beruflicher Einstieg." zeigt eindeutig die derzeitige Linie der Sozialhilfeträger auf: Menschen, die keine "restverwertbare Arbeitsleistung" erbringen können und als "nicht-werkstattfähig" definiert werden, bleiben bei der Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft unberücksichtigt.
Aber zum Glück gibt es ja auch Wohnpflegeheime, die "Versorgungszentren für die am schwersten Betroffenen" darstellen....
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