Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL) hat den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Neuausrichtung der Pflegeversicherung in der heutigen Anhörung in Berlin als “vollkommen unzureichend” kritisiert. Es fehle eine grundsätzliche Neuorientierung von Pflege in Deutschland angesichts des demographischen Wandels, so ISL-Vorstandsmitglied Uwe Frevert.
zum Artikel Neuausrichtung der Pflege greift zu kurz
Tanja Frehse, der treuen Fangemeinschaft der ARD-Serie Lindenstraße besser bekannt als Maria Stadler, ist am 17. Februar von 23.30 - 0.00 Uhr Gast in der Fernsehsendung des Bayerischen Rundfunks "Unter 4 Augen". Die Mutter und Politesse der Lindenstraße ist derzeit nicht nur dort im Begriff sich zu emanzipieren, sondern setzt sich u.a. auch für die Selbstbestimmung behinderter Menschen ein. Letztes Jahr stiftete sie beispielsweise ihren Beitrag beim Promi-Dinner an die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL).zum Artikel Medientipp: Unter 4 Augen
Für Carina Kühne, Autorin mit Down-Syndrom, ist Bildung ein wesentliches Thema. Das bringt sie im Aktion Mensch Blog mit folgendem Satz auf den Punkt: "Lernen macht Spaß und unabhängig, man wird dadurch selbstständiger und erweitert seinen Horizont." zum Artikel Lebenslanges Lernen mit Behinderung
Dr. Anja Dellmann aus Neustadt an der Weinstraße setzt sich für die barrierefreie Gestaltung von Gottesdiensten ein und hat dabei auch schon einige gute Beispiele erlebt. Wichtig ist ihr, dass die barrierefreien Angebote auch in den Zeitungen bei der Ankündigung der Gottesdienst entsprechend gekennzeichnet werden. zum Artikel Gottesdienste barrierefrei gestalten und ankündigen
Dass Wahlkampf auf gleicher Augenhöhe nicht immer für alle Menschen gut ist, beschreibt Hans-Peter Terno in seinem Sonntagskommentar, den er für die Landeszeitung Rheinland-Pfalz regelmäßig schreibt. Sehbehinderte und blinde Menschen in Mainz beklagen nämlich, dass die in Kopfhöhe aufgehängten Plakate zuweilen für sie zu sehr auf Augenhöhe hängen. zum Artikel Wahlkampf auf Augenhöhe
Stephan Koehl aus Kassel hat sich längere Zeit in der Behindertenarbeit engagiert und als Schuldnerberater gearbeitet. In Kassel bietet er nun die Schuldenfeuerwehr an, die zu Menschen ins Haus kommt, die sich überschuldet haben.zum Artikel Schuldenfeuerwehr in Kassel
Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil, der neue Landesvorsitzende der SPD und Spitzenkandidat der Sozialdemokraten für die Landtagswahl im Januar 2013, war jetzt Überraschungsgast bei Selbst Aktiv in Hannover. Die Regionalgruppe des Netzwerks behinderter Menschen in der SPD will den Herausforderer des christdemokratischen Ministerpräsidenten aktiv unterstützen und zum Politik-Wechsel in Niedersachsen beitragen.
zum Artikel Inklusion als Wahlkampfthema in Niedersachsen
Von der Gründung des Hamburger Inklusionsbüros und mehr noch von der Person, die es leiten soll, wurden behinderte Menschen und ihre Verbände in der Stadt überrascht. Doch es hätte auch schlimmer kommen können, meint Gerlef Gleiss heute in seinem Blog. Mit Pia Wolters, der wegen nicht für möglich gehaltenen Skandale mit Pflegeeltern zurückgetretenen Jugendamtsleiterin, gibt es eine weitere Beamtin, für die ein neuer Job gesucht wird ... zum Artikel Hamburger Inklusionsbüro überrascht behinderte Menschen
Berlins fröhlichster Ball ist seit Wochen ausverkauft und verspricht Lebensfreude pur. Am Freitag in einer Woche findet der 22. Ball der Lebenshilfe Berlin statt. Auf dem einzigen Berliner Ball für Menschen mit und ohne Behinderung erwarten 700 Gäste, darunter mehr als 30 Rollstuhlfahrer, wieder eine unvergessliche Ballnacht.
zum Artikel Berlins fröhlichster Ball am 17. Februar
Seit gut einem Jahr ist die "Landkarte der inklusiven Beispiele" der Koordinierungsstelle zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention des Behindertenbeauftragten der Bundesregierung im Internet freigeschaltet. Der sächsische Landesbehindertenbeauftragte Stephan Pöhler wirbt nun dafür, dass sich mehr Projekte aus Sachsen für die Aufnahme in die Landkarte bewerben. zum Artikel Mehr Projekte für Landkarte der inklusiven Beispiele
Der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen hat sein jährlich neu erscheinendes Steuermerkblatt für Familien mit behinderten Kindern aktualisiert. Das Merkblatt folgt Punkt für Punkt dem Aufbau der Formulare für die Steuererklärung 2011. So kann diese schrittweise und schnell bearbeitet werden.zum Artikel Steuererklärung leicht gemacht
In barrierefreien Reiseangeboten steckt für die Tourismusbranche viel unerschlossenes Wachstumspotenzial. Davon zeigten sich bei einer öffentlichen Anhörung des Tourismusausschusses gestern etliche Experten überzeugt, berichtet der parlamentarische Informationsdienst "Heute im Bundestag". zum Artikel Barrierefreier Tourismus: Wachstumspotenziale nicht ausgeschöpft
Dr. Birgit Weihrauch, Vorstandsvorsitzende des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) zeigt sich bestürzt über die Meldung, wonach in den Niederlanden zukünftig Teams aus Ärzten und Pflegenden Menschen zuhause aufsuchen werden, um Sterbehilfe zu leisten. Statt Sterbehilfe sei eine hospizliche und palliative Betreuung nötig.zum Artikel Hospizliche und palliative Betreuung statt Sterbehilfe
Radio R4H (Radio 4 Health) - das Radio für barrierefreie Köpfe geht am 5. März mit dem neuen Sendeformat R4H-Sportshow "on air". Damit baut der Radiosender für und von Menschen mit und ohne Handicaps sein Programm weiter aus.zum Artikel R4H baut sein Radioprogramm weiter aus
Zum Europäischen Protesttag von Menschen mit Behinderungen hat der Südwestrundfunk Rheinland-Pfalz (SWR) einen Bericht über Melanie Spähn aus Ludwigshafen gesendet und gezeigt, wie die mehrfachbehinderte 25jährige Frau mit Assistenz am Leben in der Gemeinde teilhaben kann. Dieser Film ist mittlerweile auch in YouTube eingestellt und zeigt ganz praktisch, wie ein Leben mit Assistenz auch für Menschen mit sehr hohem Unterstützungsbedarf funktionieren kann. zum Artikel Film über Leben mit Assistenz im Internet
In Kassel gibt es das Museum für den Geiger Louis Spohr. Jetzt gibt es dort auch Führungen in Leichter Sprache. Die Führungen machen Menschen mit Lernschwierigkeiten. Am Samstag, den 11. Februar stellt das Museum und Mensch zuerst das neue Projekt vor. Dabei gibt es auch eine erste Führung in Leichter Sprache. zum Artikel Erste Führung in Leichter Sprache im Spohr-Museum
"Was brauchen wir und was können wir tun, damit die Menschen in Rheinland-Pfalz auch im Alter gut und gerne in unserem Land leben?" Diese Frage will Sozialministerin Malu Dreyer mit den Menschen in Rheinland-Pfalz gemeinsam diskutieren und möglichst viele bei diesem wichtigen Thema einbeziehen. Zum Auftakt dieses landesweiten Beteiligungsprozesses unter dem Titel "Gut leben im Alter - den demografischen Wandel gemeinsam gestalten" fand gestern in Mainz das erste von insgesamt sieben Regionalforen statt.zum Artikel Gemeinsam ein gutes Leben im Alter gestalten
Der mehrfach preisgekrönte Film "Renn, wenn du kannst" wird heute um 20:15 auf Arte erstmals im Fernsehen ausgestrahlt. Regisseur Dietrich Brüggemann hat mit dieser tragikomischen Dreiecksgeschichte 2010 die Filmreihe "Perspektive Deutsches Kino" auf der Berlinale eröffnet. zum Artikel TV-Premiere: Renn, wenn du kannst
Bei den morgen beginnenden 62. Internationalen Filmfestspielen Berlin werden vier Filme mit zusätzlichen Bildbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Kinobesucher gezeigt.
zum Artikel Berlinale: Vier Filme für blinde Kinofans
Die Bundesvereinigung Lebenshilfe begrüßt einen Verordnungsentwurf für einen kleineren Behindertenausweis. Nach Informationen der Lebenshilfe hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales einen Verordnungsentwurf für einen kleinen Behindertenausweis erarbeitet und setze damit eine alte und oft gestellte Forderung der Bundesvereinigung Lebenshilfe um. Wiederholt hätten sich Menschen mit Behinderung in der Lebenshilfe und darüber hinaus dafür eingesetzt, dass der etwa postkartengroße Schwerbehindertenausweis samt Beiblatt und Wertmarke kleiner und einfacher wird.zum Artikel Verordnungsentwurf für kleineren Behindertenausweis
Mit einer Fragestunde an den Bundesbehindertenbeauftragten Hubert Hüppe geht heute im Haus Rheinsberg - Hotel am See der Kongress unter dem Motto "Einmischen, Mitmischen, Selbstmachen - Aktiv und mittendrin!" des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe (BeB) von und für Menschen mit Behinderung zu Ende. In den rund 30 Workshops ging es um die Rechte behinderter Menschen, um Selbstbestimmung und um das Leben in der Gemeinde.zum Artikel Fragestunde an den Bundesbehindertenbeauftragten
Das Netzwerk Gleichstellung und Selbstbestimmung in Rheinland-Pfalz und das Netzwerk für NutzerInnen des Persönlichen Budgets (RPObudget) laden für den 14. März zu der Veranstaltung "Persönliches Budget - Unterstützung nach Maß?" von 10.00 bis 16.00 Uhr Nutzerinnen und Nutzer Persönlicher Budgets in den Erbacher Hof, Grebenstraße 24-26, nach Mainz ein. Die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer wird zu Beginn der Tagung ein Grußwort sprechen. zum Artikel Veranstaltung: Persönliches Budget - Unterstützung nach Maß?
Wie eine contergangeschädigte Frau in Werne lebt und in Selm seit 17 Jahren als Lehrerin arbeitet, hat der Reporter Nico Drimecker in einer Audio-Slideshow festgehalten. Einen Tag lang hat er sie begleitet. Der Beitrag wurde nun in youTube eingestellt. zum Artikel Eindrücke vom Alltag einer contergangeschädigten Frau
kobinet-Leser Markus Lemcke, Inhaber von Marlem-Software, hat sich in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Accessibility bei Smartphones beschäftigt. Für Menschen mit Behinderung ist ein Smartphone nicht nur ein Mobiltelefon, sondern ein wichtiges Hilfsmittel.
zum Artikel Accessibility auch bei Smartphones wichtiges Thema
Die Durchführung der Präimplantationsdiagnostik (PID) ist zum jetzigen Zeitpunkt in Deutschland ausdrücklich verboten. Das hat die Bundesregierung heute auf schriftliche Fragen der Bundestagsabgeordneten Kathrin Vogler (Die Linke) erklärt. zum Artikel Präimplantationsdiagnostik in Deutschland verboten
Auf dem Rheinsberger Kongress des Bundesverbandes evangelische Behindertenhilfe diskutieren Menschen mit Behinderungen noch bis morgen über ihre Rechte, über Selbstbestimmung und das gleichberechtigte Leben in der Gemeinde.
zum Artikel Behindertenrechtskonvention - Was tun?
Altbundespräsident Walter Scheel und Inge Jens, die Ehefrau von Walter Jens, üben nach einem Bericht in der heutigen Heilbronner Stimme massive Kritik an Systemfehlern in der Pflege alter Menschen. Inge Jens versteht nicht, warum sie sich die Demenz ihres Mannes vierteljährlich erneut bestätigen lassen muss. zum Artikel Heftige Kritik an Fehlern in der Altenpflege
Der Berliner Begleitservice für behinderte und ältere Menschen in Bus und Bahn wird seit Monatsbeginn eingeschränkt. "Weder der Verkehrsverbund noch der Senator fühlen sich verantwortlich", berichtet heute die tageszeitung (taz).zum Artikel Behinderte werden behindert
inklusiv! - das Magazin "von uns, mit uns, für uns" ist heute erschienen. Das Titelfoto des Filmemachers Niko von Glasow weist auf das Interview, das Herausgeberin Margit Glasow mit dem Mann geführt hat, der mit "Nobody's perfect" gerade den Siegerfilm für den erstmals von der arbeitsgemeinschaft behinderung & medien vergebenen Preis für Inklusion im Fernsehen geliefert hat.zum Artikel Inklusiv-Magazin erschienen
Am Wochenende wurde in verschiedenen Medien darüber berichtet, dass der langjährig in der Behindertenbewegung aktive hessische Landtagsabgeordnete der Grünen, Dr. Andreas Jürgens, als nächster Beigeordneter des Landeswohlfahrtsverbandes gehandelt wird. Gegenüber den kobinet-nachrichten bestätigte Andreas Jürgens, dass ihn die Fraktion der Grünen in der Verbandsversammlung für diesen Posten vorgeschlagen hat. zum Artikel Landeswohlfahrtsverband Hessen zum Motor der Inlusion machen
Das neu eingerichtete Hamburger Inklusionsbüro soll für mehr
Miteinander in unserer Gesellschaft sorgen. "Hamburg setzt ein deutliches Zeichen zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen", mit diesen Worten kündigte Ingrid Körner, die Senatskoordinatorin für die Gleichstellung behinderter Menschen, die Einrichtung des Unklusionsbüros an.zum Artikel Hamburg schafft Inklusionsbüro