Foto: Susanne Göbel
Mainz (kobinet)
Was passiert mit Menschen, die psychiatrische Unterstützung brauchen, wenn gleichzeitig in der Versorgung gespart wird und über Sicherheit, sogenannte Gefährder und die Erfassung psychisch auffälliger Menschen diskutiert wird? Depression, ADHS, Schizophrenie oder eine psychische Krise können jeden Menschen treffen. Der Unterstützungsbedarf ist gestiegen. Gleichzeitig erleben Betroffene, dass Hilfen schwerer zugänglich werden, Angebote unter Druck geraten und psychische Erkrankungen zunehmend auch unter dem Gesichtspunkt von Sicherheit und Gefahrenabwehr diskutiert werden. Mit diesen Fragen beschäftigt sich die bundesweite Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) vom 5. bis 7. November 2026 im Kurfürstlichen Schloss in Mainz. Unter dem Titel „Mangel verwalten? Beziehung gestalten. Haltung entfalten“ werden rund 300 Fachleute, Engagierte und Psychiatrie-Erfahrene erwartet.




