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Brücken zwischen Hörgeschädigten und Hörenden bauen

Treffen der Vereinsmitglieder
Bild: GFSK Sandra Niekrawietz

In Köthen / Anhalt wurde kürzlich der Verein „Gebärdensprachfreunde - Sport - Kultur Köthen“ (GFSK) gegründet. Die Mitglieder dieses Vereins suchen bei diesem Neustart jetzt den Gedanken- und Erfahrungstausch mit Vereinen und Institutionen in Deutschland, die sich ebenfalls der Aufgabe widmen, Brücken zwischen Hörgeschädigten und Hörenden zu bauen. 

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Deckel gegen Polio – 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung

Logo Deckel drauf - end Polio now
Bild: HAVAS PR Hamburg

Auf der Rotary International Convention 2013 in Lissabon stellte der Rotary Club of Sintra sein Projekt vor. Sie sammeln Deckel von Plastikflaschen, verkaufen diese an einen Verwerter und finanzieren damit Rollstühle für bedürftige Menschen in Portugal.
Von dieser Grundidee begeistert, entwickelten die Gründungsmitglieder des Vereins Deckel drauf e.V. ein Konzept zur Nachahmung in Deutschland.
Der Unterschied zum portugiesischen Vorbild: Die Erlöse aus dem Deckelverkauf fließen in das Rotary Projekt „End Polio Now“. Der Kampf, dass kein Kind mehr an Kinderlähmung (Poliomyelitis, kurz: Polio) erkranken soll oder anders ausgedrückt, die weltweite Ausrottung der Polio ist seit 1985 das humanitäre Hauptprojekt der Rotary Clubs in aller Welt.

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Sonderstrukturen abschaffen

Raul Krauthausen unterwegs am Laptop
Bild: Andi Weiland

Raul Krauthausen, Aktivist für Behinderten-Rechte, hat nach der RTL-Sendung „Team Wallraff" heute im Interview mit der Berliner Zeitung gefordert, Sonderstrukturen abzuschaffen und behinderte Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu holen. Diese Zustände müssten jetzt unbedingt an die Öffentlichkeit, so der 36-Jährige, der selbst fünf Tage lang undercover in einem Behindertenheim war. "Viele Betroffene erzählen ähnliche Dinge, seien es Bewohner oder Beschäftigte. Dabei geht es in unserer Kritik nicht um den Berufszweig der Pfleger oder um einzelne Mitarbeiter, sondern um Strukturen, die das zulassen und nicht publik werden", betont Krauthausen.

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WOMEN FOR PEACE - gemeinsam für Frieden, Versöhnung und Zukunft

Logo WOMEN FOR PEACE
Bild: Dorothee Menden

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März und als Reaktion auf die aktuelle weltpolitische Lage möchte eine Gruppe von Frauen unterschiedlicher Herkunft und Berufs-Richtungen in Berlin ein stilles, aber intensives Zeichen setzen für Frieden und Versöhnung zwischen den Kulturen, den Religionen und den Geschlechtern.
Sie rufen dazu auf, am Mittwoch, den 8. März 2017 um 19:05 Uhr zwischen Großem Stern und Alexanderplatz über das Brandenburger Tor eine Menschen-Lichter-Kette zu bilden.  

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Moratorium bei Berlins Toiletten

Rotes Rathaus in Berlin
Bild: kobinet/sch

Ein Moratorium in Sachen öffentliche Toiletten haben Betroffene in Berlin gefordert. Bevor der Rat der Bürgermeister morgen erneut das Problem der Berliner öffentlichen Toiletten diskutiert, richteten sie ein entsprechendes Schreiben an die Verantwortlichen. Der Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung, die Berliner Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung, der Landesbeirat für Menschen mit Behinderung, der Landesseniorenbeirat und die Landesseniorenvertretung haben sich mit ihrem Appell für ein Moratorium in der Frage der Zukunft der öffentlichen Toiletten an den Regierenden Bürgermeister und alle Senatorinnen und Senatoren gewandt.

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Landesteilhabebeirat für Verbesserungen beim Landesblindengeld

Matthias Rösch mit Rollstuhl
Bild: MSAGD RLP

Der rheinland-pfälzische Landesbeirat zur Teilhabe behinderter Menschen begrüßte bei seineer letzten Sitzung die Entscheidung von Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler, die Anrechnung des Landesblindengeldes bei pflegebedürftigen blinden und sehbehinderten Menschen beim bisherigen Stand zu belassen. Der Beirat befasste sich zudem intensiv mit dem neuen Bundesteilhabegeseetz und setzte hierzu eine Arbeitsgruppe ein. 

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Stelle an Evangelischer Hochschule in Bochum

Infozeichen
Bild: domain public

Die Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe in Bochum hat mittlerweile eine Reihe von Projekten und Aktivitäten gestartet, die sich mit der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und dem Thema Inklusion beschäftigen. Das Team um Prof. Dr. Theresia Degener hat nun eine weitere Stelle ausgeschrieben, für die die Bewerbung noch bis zum 28. Februar möglich ist.

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Netzwerktreffen der Beauftragten zu Migration Behinderter

Verena Bentele
Bild: Irina Tischer

Die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, und die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, haben gestern Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Gesellschaft zu einer Netzwerkkonferenz "Migration und Behinderung" eingeladen. Ziel der Konferenz im Berliner Kleisthaus war es, mit herausragenden Akteur*innen, die an der Schnittstelle Migration und Behinderung arbeiten, aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und Impulse für politisches Handeln zu geben.

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Nacht-Café der Kellerkinder live im Netz

Logo Filmkamera
Bild: freepik.com

Am Freitag, den 24. Februar findet im Laden der Kellerkinder in der Ebertystr. 8, in 10249 Berlin-Friedrichshain um 19.00 Uhr ein Nacht-Café der Berliner Kellerkinder zum Thema "UN-Behindertenrechtskonvention und das neue Bundesteilhabegesetz, Was heißt das für uns..." statt. Die Veranstaltung wird unter folgendem Link https://www.youtube.com/watch?v=xA4xwgBp00Y live im Internet übertragen. Darauf hat Thomas Künneke hingewiesen, der sich auch als Inklusionsbotschafter engagiert.

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Alltag in vielen Einrichtungen

Stefan Göthling am Telefon
Bild: kobinet/omp

Die Missstände in Behindertenheimen und -werkstätten im Umgang mit behinderten Menschen, die vom Team Wallraff in der gestrigen RTL-Sendung aufgedeckt und dargestellt wurden, sind nach Ansicht des Geschäftsführers des Netzwerks von Menschen mit Lernschwierigkeiten Mensch zuerst keine Einzelfälle. Stefan Göthling hat früher selbst in einer Behindertenwerkstatt schlechte Erfahrungen gemacht und weiß von vielen Menschen mit Lernschwierigkeiten, dass diese in solchen aussondernden Einrichtungen kaum die Unterstützung bekommen, die sie brauchen.

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Menschenrechtsverletzungen aufdecken

Ottmar Miles-Paul
Bild: Irina Tischer

Gestern Abend hat das Team Wallraff von RTL einmal wieder bestätigt, was denjenigen so schwer im Magen liegt, die sich behindertenpolitisch engagieren und die vielen Geschichten der Herabwürdigung und der Menschenrechtsverletzungen von behinderten Menschen, die in Einrichtungen der sogenannten Behindertenhilfe leben oder in solchen Einrichtungen gelebt haben, kennen. Dies veranlasste kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul zu folgendem Kommentar:

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Mehr Schlagkraft entwickeln

Emoji  Sportlich
Bild: Aktion Mensch e.V.

Um Teilhabe und Vielfalt zu ermöglichen, muss die Partizipation noch stärker in den Blick genommen werden: Das machte Geschäftsführer Dr. Volker Anneken vom Kölner Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) beim Netzwerktreffen "Inklusion im Sport" deutlich, zu dem der Landessportbund Rheinland-Pfalz unter dem Motto "Netzwerkarbeit – Schlüssel zur Inklusion im Sport" vor kurzem in die Aula des Schloss-Gymnasiums in Mainz geladen hatte.

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Team Wallraff undercover in Behindertenreinrichtungen

Logo von RTL
Bild: RTL

Das Team um Günter Wallraff, das in der RTL Sendung "Team Wallraff" undercover und mit versteckter Kamera verschiedene gesellschaftliche Bereiche unter die Lupe nimmt und Missstände aufdeckt, löste gestern Abend angesichts der Berichterstattung über die Zustände in zwei Werkstätten und einem Wohnheim für behinderte Menschen Bestürzung bei vielen Menschen in Deutschland aus. Der Blick hinter die Kulissen u.a. auch der Lebenshilfe zeigt eindeutige Menschenrechtsverletzungen hinter dem altbekannten Wohltätigkeitsgedusel der dargestellten Einrichtungen auf.

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Thementag „f.re.e ohne Grenzen“ auf Münchner Reisemesse f.re.e

Am Mittwoch, den 22. Februar 2017 öffnet die jährlich stattfindende Freizeit- und Reisemesse f.re.e in München ihre Tore. Bis zum Sonntag, den 26. Februar 2017 können interessierte MessebesucherInnen sich dort auch über barrierefreie Angebote informieren. Zum ersten Mal widmet sich diese Messe in diesem Jahr mit dem Thementag „f.re.e ohne Grenzen“ dem Thema barrierefreies Reisen.

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Gespräche im BStamAS zur Umsetzung des BTHG in Bayern

Bayrisches Staatswappen
Bild: Logo Bayern

Am gestrigen Montag, den 20. Februar fand im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Soziales die erste Beteiligungsrunde zur landesrechtlichen Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes statt. Das Ministerium lud Verbände und Vereine, sowie Spitzenvertreter der Kommunen und Landkreise und Bezirke zu einer großen Runde, um Eckpunkte für die zu erarbeitenden Landesgesetze und Landesverordnungen zu setzen.

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Führerschein-Check ab 75?

Adolf Bauer
Bild: SoVD

Führerschein-Checks ab 75? Der Sozialverband Deutschland (SoVD) findet das diskriminierend. Adolf Bauer, Vorsitzender des Sozialverbands in Niedersachsen, kritisierte heute Vorschläge des Vorsitzenden des Seniorenbeirats der Region Hannover zur Einführung eines verpflichtenden Führerschein-Checks für Ältere. „Es gibt keinen Grund für gesetzliche Regelungen. Man kann doch nicht alle Senioren über einen Kamm scheren", ist Bauer irritiert.

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ForseA-Lohnempfehlung für Arbeitgebermodell

ForseA - Logo
Bild: ForseA e.V.

Die bisherige Mindest-Lohnempfehlung für Assistentinnen und Assistenten in Arbeitgebermodellen lautete auf die Tarifgruppe TVöD-K EG 4 Stufe 2. Sie fußte auf dem bis 2007 gültigen BAT KR1, dem niedrigsten Tariflohn für ungelernte Pflegekräfte im Krankenhaus

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Team Wallraff besuchte undercover Förderschulen

Symbol Ausrufezeichen
Bild: kobinet/ht

Der TV-Sender RTL nimmt heute Förderschulen unter die Lupe. Gedreht hat das Team Wallraff - undercover. Im Vorfeld der heutigen Ausstrahlung gab es bereits viel Aufregung, da der Sender die Inhalte geheim hält. Verschiedene Zeitungen berichteten vom Rätselraten vor Ort.

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Behinderte Menschen in Entwicklungsländern nicht ausgrenzen

Emoji Rollinutzer mit Laptop
Bild: Aktion Mensch e.V.

Behinderte Menschen in Entwicklungsländern werden ausgegrenzt. Sie haben keinen Zugang zu Bildung und damit auch keine Aussicht auf eine Erwerbstätigkeit - auf diesen Missstand weist die Christoffel-Blindenmission (CBM) aus Anlass des Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar hin.

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Gebärdensprache in der Schule

Grafik zeigt Logo für Deutsche Gebärdensprache (DGS)
Bild:

Gebärdensprache in der Schule für alle ? Nach einem Bericht der "Frankfurter Rundschau" könnte das in Hessen bald Wirklichkeit werden. Nach dem Behindertengeichstellungsgesetz ist die Gebärdensprache ja bereits seit dem Jahr 2002  als Sprache anerkannt. Jeder weiß, dass im Alltag da jedoch noch großer Nachholebedarf besteht. In Hessen gibt es jetzt die Überlegung, ein Wahlfach "Gebärdensprache" einzuführen.

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Vielfalt ist ein Menschenrecht

Symbol Ausrufezeichen
Bild: kobinet/ht

Vielfalt ist ein Menschenrecht und Diskriminierung ein Angriff aufs Grundgesetz", so bringt es die rheinland-pfälzische Familienministerin auf den Punkt. "Für Kinder und Jugendliche ist Vielfalt kein Thema, sondern selbstverständlich. Dabei können sie sich auf den Schutz durch die Gesellschaft und unseren Staat verlassen. Denn unser Grundgesetz verspricht, dass alle Menschen im Rahmen des Rechts so sein können, wie sie sind. Diese Zusage wird derzeit angegriffen – rechtsextremes Gedankengut und menschenverachtende Standpunkte werden unverhohlen geäußert, der Wind ist rauer geworden. Dazu sagen wir: Nein, so nicht", erklärte die rheinland-pfälzische Familienministerin Anne Spiegel zur Eröffnung des 3. Ländertreffens der Antidiskriminierungs- und Vielfaltsstellen in Mainz.

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Werkstätten sollen sich an Gesetz halten

Symbol Paragraf
Bild: kobinet/ht

Vom 13. bis 16. Februar trafen sich in Langenselbold (Hessen) die Delegierten der Landesarbeitsgemeinschaften der Werkstatträte aus 14 Bundesländern. Diese Landesarbeitsgemeinschaften vertreten bundesweit etwa 300.000 Menschen mit Behinderung in etwa 750 Werkstätten. Bei diesem Treffen wurde die Finanzierung der Arbeit der Werkstatträte besonders im Lichte des neuen Bundesteilhabegesetzes besprochen. Für Kristina Schulz vom Vorstand der Werkstatträte Deutschland war es daher "traurig, dass nicht alle Bundesländer vertreten sein konnten, weil ihnen das Geld fehlt“.

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Eindrücke von der diesjährigen Berlinale

Anke Glasmacher
Bild: Anke Glasmacher

Es gibt kaum ein Jahr, in dem Anke Glasmacher nicht als Korrespondentin für die kobinet-nachrichten auf der Berlinale umschaut. Dieses Jahr war sie zwar von Fieber geschüttelt, hat aber doch eine Menge Eindrücke, von der, wie sie es sieht, immer noch politischen Berlinale mitgenommen. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit der Autorin über ihre Eindrücke bei der diesjährigen Berlinale, die gestern zu Ende ging.

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Berlinale inklusiv

Berlinale-Bär
Bild: kobinet/ag

Mit dem traditionellen Publikumstag ging heute die Berlinale zu Ende. Den Goldenen Bären der 67. Internationalen Filmfestspiele gewann der ungarische Liebesfilm „Körper und Seele" („Teströl és lélekröl") von Ildikó Enyedi.  Aki Kaurismäki erhielt für sein als Bären-Favorit gehandeltes Flüchtlingsdrama "Die andere Seite der Hoffnung" aus Finnland den Preis für die beste Regie. Vom Ticketschalter „Berlinale Inklusion" bekam kobinet-Korrespondentin Anke Glasmacher Antworten über den barrierefreien Zugang zur Berlinale.

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Soziale Gerechtigkeit Wahlkampfthema

Bündnislogo
Bild: Reichtum umverteilen

Das Bündnis „Reichtum umverteilen – ein gerechtes Land für alle!" will soziale Gerechtigkeit zum Wahlkampfthema machen. Eine steuerpolitische Kehrtwende zur Finanzierung von mehr sozialer Sicherheit und notwendigen Investitionen in das Gemeinwesen fordert das Bündnis anlässlich des Welttags der Sozialen Gerechtigkeit am kommenden Montag.

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SOBB jetzt mit eigenem Internetauftritt

Behindertensportler im Contentbild des Wettbewerbs
Bild: Kobinet

Die Special Olympics Deutschland in Berlin/Brandenburg SOBB, die Sportorganisation für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin und Brandenburg, startete kürzlich einen eigenen Internetauftritt. Damit schafft sich die SOBB eine aktuelle Informationsplattform für Athleten, Mitglieder und alle Interessierten.

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Freiburger Verein unterstützt Barrierefreiheit

Leiterin der Tourist-Info Ihringen im Alterssimulationsanzug beim Besteigen eines Niederflurbusses
Bild: G. Hartmann

Der in Freiburg im Breisgau ansässige Verein "Lebensraum für Alle" unterstützt die Arbeit für mehr Barrierefreiheit in dieser Region. Der gemeinnützige Verein ist aus der Initiative „Freiburg für Alle“ hervorgegangen und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit barrierefreien und generationenfreundlichem Produkten und Dienstleistungen. Nun unterstützt er auch den Erwerb des Gütesiegels "Reisen für Alle" in Baden-Württemberg.

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Friedensfilmpreis bei der Berlinale

Berlinale-Bär
Bild: kobinet/ag

Den Friedensfilmpreis bei der morgen zu Ende gehenden Berlinale bekommt El Pacto de Adriana (Adrianas Pact)
von Lissette Orozco, Chile 2017. Lissette Orozco spürt mit dem Dokumentarfilm auf packende Weise der Rolle ihrer Tante Adriana in der Diktatur unter Pinochet nach und bricht damit den „Pakt des Schweigens". Ihr Film hat eine klare Haltung, behauptet aber nicht, die Wahrheit zu kennen. Seine Spannung gewinnt der Film aus den wachsenden Zweifeln an der geliebten Tante. Die Regisseurin geht der Wahrheit auf den Grund und erliegt dennoch nicht der Versuchung, vorschnell zu urteilen. Sie überlässt es den Zuschauern, eigene Schlüsse zu ziehen.

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Mehr Barrierefreiheit in LVR Museen

Logo des LVR
Bild: LVR

Die Museen des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) arbeiten nach Informationen im Newsletter des Verbandes stetig daran, ihre Kultur- und Naturerlebnisse im Rheinland für alle Menschen zugänglich zu machen. Viele Einrichtungen bieten Führungen für seh- und hörgeschädigte Menschen sowie Audio-Guides in Einfacher Sprache an.

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Nationale Special Olympics 2018 in Kiel

Emoji  Sportlich
Bild: Aktion Mensch e.V.

Die größte Sportveranstaltung für Menschen mit geistiger Behinderung, die von Special Olympics Deutschland (SOD) veranstalteten Nationalen Sommerspiele, finden im Jahr 2018 in Kiel statt. Auf den einstimmig von der Ratsversammlung angenommenen entsprechenden Antrag der Stadt  vergibt das SOD-Präsidium die Nationalen Sommerspiele 2018 nach Kiel.

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Barrierefreier Tourismus während der ITB

Funkturm und Messegelände Berlin
Bild: H. Smikac

Vom 8. bis zum 11. März findet in Berlin die nächste Internationale Tourismusbörse statt. Wie in den vergangenen Jahren so wird auch die ITB 2017 für alle Messebesucher und mobilitätseingeschränkte Reisende sowie darüber hinaus am Thema "Barrierefreier Tourismus" Interessierte spezielle Informationen anbieten.

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SPD: Wahlrecht für alle Menschen mit Behinderungen

Kerstin Tack
Bild: Irina Tischer

Mehr als 84.000 Menschen mit Behinderungen dürfen in Deutschland nicht wählen, weil das Wahlgesetz sie aufgrund ihrer Lebenslage automatisch vom Wahlrecht ausschließt. Die SPD-Bundestagsfraktion will diese Diskriminierung noch in dieser Wahlperiode abschaffen und fordert ihren Koalitionspartner dazu auf, sich an der Initiative zu beteiligen.

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Blindenverband begrüßt Entscheidung zum Marrakesch Vertrag

Daumen hoch
Bild: kobinet/omp

Am 14. Februar hat der Europäische Gerichtshof ein Gutachten vorgelegt, das den Weg freimacht für eine zeitnahe Ratifizierung des Marrakesch-Vertrages durch die Europäische Union (EU). Durch die Bestätigung ihrer Alleinkompetenz ist die EU ermächtigt, den Marrakesch-Vertrag im Namen ihrer Mitgliedsstaaten zu ratifizieren, so dass seine Regelungen automatisch in allen EU-Staaten Anwendung finden müssen. Damit geht ein jahrelanger Streit um die Ratifizierungskompetenz zu Ende, freut sich der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV).

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Wichtigste Regelungen des Heilmittelgesetzes

Infozeichen
Bild: domain public

Der Deutsche Bundestag hat gestern das Gesetz zur Stärkung der Heil- und Hilfsmittelversorgung (Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz – HHVG) in 2./3. Lesung beraten und beschlossen. Die Regelungen des HHVG sollen ganz überwiegend im März 2017 in Kraft treten. Das Gesetz bedarf aber noch der Zustimmung durch den Bundesrat. Im folgenden skizzieren wir die wichtigsten Änderungen, wie sie das Bundesministerium für Gesundheit in einer Presseinformation darstellt.

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Koalition lehnt menschenrechtskonforme Gesundheitsversorgung ab

Corinna Rüffer
Bild: Irina Tischer

Zur Ablehnung des Antrags "Die gesundheitliche Versorgung von Menschen mit Behinderung menschenrechtskonform gestalten" durch die Koalitionsfraktionen im Deutschen Bundestag betonte die behindertenpolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, Corinna Rüffer, dass sich die Koalitionsfraktionen gestern erneut gegen die konsequente Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland ausgesprochen haben.

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Neue Mitglieder im Landesbehindertenbeirat

Petra Wontorra mit den neuen Mitgliedern des Beirats
Bild: LBB Niedersachsen

Gleich drei neue Mitglieder konnte gestern die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, für ein Amt im Landesbehindertenbeirates berufen. Marius Koh vom DRK Landesverband Niedersachsen, Kerstin Gördes von den Unternehmerverbänden Niedersachsen und Hans-Werner Eisfeld vom Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter (BSK) Landesverand Niedersachsen waren von ihren Verbänden für dieses Ehrenamt vorgeschlagen worden.

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Vier Unternehmen mit Inklusionspreis der Wirtschaft prämiert

Verleihung des Inklusionspreises der Wirtschaft
Bild: UnternehmensForum

Unternehmen aller Größenordnungen haben sich 2016 für den Inklusionspreis der Wirtschaft "Potenziale von Menschen mit Behinderungen“ beworben – jetzt stehen die Gewinner fest: Der Automobilkonzern AUDI, das SRH Waldklinikum in Gera sowie die beiden Kleinbetriebe BOHRMA Maschinenbau und die Tischlerei Stilfabrik wurden gestern in Berlin ausgezeichnet. Verliehen wird der Preis vom UnternehmensForum, der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, der Bundesagentur für Arbeit und der Charta der Vielfalt.

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EU Gerichtshof zum Vertrag von Marrakesch

Wappen der EU
Bild: Public Domain

Der Vertrag von Marrakesch über den Zugang zu veröffentlichten Werken für blinde und sehbehinderte Menschen kann von der Union allein abgeschlossen werden. Der Vertrag könnte nämlich gemeinsame Regeln der Europäischen Union zum Schutz des Urheberrechts beeinträchtigen. Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union diese Woche entschieden.

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Blindenverband zum Heilmittelgesetz

Logo des DBSV
Bild: DBSV

Bei mehr als 6 Dioptrien wird die Brille zukünftig von der Kasse gezahlt. Das begrüßte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) zum Gesetz zur Stärkung der Heil-und Hilfsmittelversorgung, das heute der Bundestag verabschiedet hat. Damit sei einer Forderung des Verbandes entsprochen und eine gravierende Lücke bei der Sehhilfenversorgung gesetzlich Krankenversicherter geschlossen worden. Bei Kurz- und Weitsichtigkeit werden zukünftig Sehhilfen mit mehr als 6 Dioptrien von der Kasse gezahlt, bei Hornhautverkrümmung reichen mehr als 4 Dioptrien.

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Bundestag berät über HHVG

Bundestag
Bild: Bundestag

Unter dem Tagesordnungspunkt 6 findet heute im Deutschen Bundestag die "abschließende Beratung" zum "Heil- und Hilfsmittelversorgungsgesetz" (HHVG) statt.

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Angleichung der Ost-Renten nicht auf 2025 verschieben

Logo der Volkssolidarität
Bild:

Die Volkssolidarität fordert die Bundesregierung auf, ihre Entscheidung zur Verschiebung der Ostrenten-Angleichung auf das Jahr 2025 zu korrigieren. Das erklärte Verbandspräsident Dr. Wolfram Friedersdorff zum Beschluss des Bundeskabinetts für ein Rentenüberleitungs-Abschlussgesetz, das eine Angleichung aller Rechengrößen der gesetzlichen Rentenversicherung bis 2025 vorsieht.

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Publikumswahl zum Hörfilmpreis eröffnet

Logo des Hörfilmpreises
Bild: DBSV

Die Publikumswahl 2017 ist eröffnet - bereits zum achten Mal sind blinde, sehbehinderte und natürlich auch sehende Filmfans aufgerufen, ihren persönlichen Favoriten aus zwölf Hörfilmversionen auszuwählen. Dies teilte der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) mit.

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Esther Schmidt wirbt für inklusives Freiburg

Logo: Unabhängiges Netzwerk Inklusion Freiburg
Bild: Unabhängiges Netzwerk Inklusion Freiburg

Esther Schmidt engagiert sich zusammen mit ihrer Kollegin Charlotte Feninger als Team "Charlie und Luise" in Freiburg als Inklusionsbotschafterin im Rahmen eines von der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland (ISL) durchgeführten und von der Aktion Mensch geförderten Projektes. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit Esther Schmidt über die derzeit in Freiburg laufende Woche der Inklusion und ihre Wünsche für Freiburg.

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Bahn informiert über Hilfen

Logo: Die Bahn
Bild: Die Bahn

Eine Broschüre bietet einen Überblick über die Hilfen der Deutschen Bahn an. Die Broschüre "Reisen für alle – Bahn fahren ohne Barrieren!" bietet unter anderem Infos zu Ein- und Umstiegshilfen, zur Mitnahme von Hilfsmitteln oder zu Vergünstigungen beim Bahnfahren. Die Infos sind auf Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen zugeschnitten: So gibt es spezielle Hinweise für Reisende mit Seh-, Hör- oder Lernbehinderung. Darauf weist der Familienratgeber der Aktion Mensch hin

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