Nachrichten

ACHSE jetzt mit gesundheitspolitischem Beirat

Mitglieder des gesundheitspolitischen Beirat
Bild: ACHSE e.V.

Um Politik und Selbstverwaltung noch stärker zu beeinflussen und so die Anliegen für Menschen mit Seltenen Erkrankungen besser vorantreiben zu können, hat die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen (ACHSE) e.V. einen Gesundheitspolitischen Beirat ins Leben gerufen. Konstituiert am 22. Juni 2017 in Berlin, soll dieser ACHSE ab sofort beraten und Strategien vorschlagen. Zu Mitgliedern berufen wurden Persönlichkeiten, die im Gesundheitswesen sehr viel bewegt und sich einen enormen Einblick in sowie Einfluss auf die Entscheidungsprozesse des Gesundheitswesens erarbeitet haben.

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Erste inklusive Jugendherberge in Bayern

Emoji Inklusion
Bild: Aktion Mensch e.V.

Eine Jugendherberge, in der ein junger Rollstuhlfahrer mit seinen Freunden gemeinsam übernachten kann – diesen barrierefreien Service bietet die Jugendherberge in Bayreuth an. In drei Tagungsräumen wurden zusätzliche Induktionsschleifen installiert. 40 Prozent der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollen Menschen mit Behinderungen sein.

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Sachsen gegen Diskriminierung

Christine Lüders
Bild: ADS

Sachsen ist der „Koalition gegen Diskriminierung“ beigetreten. Petra Köpping, Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS), Christine Lüders, unterzeichneten heute in Dresden die Absichtserklärung „Offensive für eine diskriminierungsfreie Gesellschaft“. Nach Berlin, Hamburg, Brandenburg, Bremen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Thüringen, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Hessen ist Sachsen damit das elfte Land, das der Koalition beigetreten ist. „Ich freue mich darüber, dass der Freistaat jetzt ein klares Zeichen gegen Diskriminierung aussendet“, sagte Christine Lüders.

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Aus Zitronen leckere Limo machen

Wolfgang Biermanski trifft Samuel Koch
Bild: Wolfgang Biermanski

Der Inklusionsbotschafter Wolfgang Biermanski aus Herne engagiert sich als taubblinder Mensch (blind und an Taubheit grenzende Schwerhörigkeit) auf den unterschiedlichsten Ebenen für eine bessere Gesellschaft. Vor kurzem traf er in Köln mit Samuel Koch zusammen. Von diesem für ihn sehr bewegenden Zusammentreffen von "zwei netten Kerlen, die aus ihren Zitronen des Lebens leckere Limo machen", berichtet Wolfgang Biermanski.

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An den Hochschulen barrierefrei bauen

Gebäude der Alice-Salomon-Hochschule Berlin
Bild: H. Smikac

Barrierefreies Bauen im Hochschulbereich ist das Thema der diesjährigen Fachtagung der Informations- und Beratungsstelle Studium und Behinderung (IBS) des Deutschen Studentenwerks (DSW) welche gegenwärtig in Berlin stattfindet. Rund 145 Expertinnen und Experten aus Hochschulen, Studentenwerken sowie aus Landesbaubetrieben, Ministerien und Architekturbüros tauschen sich auf der Tagung darüber aus, wie bauliche Barrieren im Bestand abgebaut und Barrierefreiheit beim Neubau gesichert und so auch die Inklusion vorangetrieben werden können.

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Gebärdensprachdolmetscher zahlt der Bund

Emoji Danke
Bild: Aktion Mensch e.V.

Am heutigen Donnerstag wird die unionsgeführte Koalition das Gesetz zur Erweiterung der Medienöffentlichkeit in Gerichtsverfahren und zur Verbesserung von Kommunikationshilfen für Menschen mit Sprach- und Hörbehinderungen (EMöGG) verabschieden.

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Hubbes Kalender 2018

Titelblatt von Hubbes Kalender 2018
Bild: Lappan Verlag

Mit besten Grüßen aus Magdeburg machte Phil Hubbe heute kobinet darauf aufmerksam, dass sein Kalender 2018 im Lappan Verlag erschienen ist. Das Titelblatt zeigt eine Begebenheit mit einem Fahrgast der Bahn, die sich auch im kommenden Jahr wieder so abspielen könnte: "Wie geht die Durchsage", fragt der Bahner mit erhobenem Zeigefinger. "...achten sie beim Ausstieg auf den Abstand zwischen Bahnsteig und Bahnsteigkante", ergänzt kundig der am Boden liegende Rollstuhlfahrer.  

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ForseA-Seminar 2017 in Behringen

ForseA - Logo
Bild: ForseA e.V.

Wie der Bundesverband Forum selbstbestimmter Assistenz behinderter Menschen mitteilt, findet vom 8. bis 10. September 2017 in Behringen ein mittlerweile schon traditionelles Seminar für behinderte Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber statt. Auch für Menschen, die zum Arbeitgebermodell beraten (wollen), eignet sich das Seminar sehr gut, so ForseA.

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85.000 behinderte Menschen wählen weiterhin nicht

Symbol Ausrufezeichen
Bild: kobinet/ht

Wegen Union und SPD dürfen 85.000 behinderte Menschen weiterhin nicht wählen. Union und SPD haben heute im Innenausschuss die Debatte und Beschlussfassung über den gemeinsamen Gesetzentwurf der Opposition zur „Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Wahlrecht“ von der Tagesordnung abgesetzt. Dazu erklären Corinna Rüffer, Sprecherin für Behindertenpolitik der Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Katrin Werner, behindertenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag.

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Zehn Jahre europäisches Tourismus-Netzwerk für alle

Bild: www.accessibletourism.org

Das Europäische Netzwerk für Barrierefreien Tourismus (ENAT) feiert dieser Tage den zehnten Jahrestag seines Bestehens. Es war aus einem von der Europäischen Kommission geförderten Projekt hervorgegangen, das die Möglichkeiten entwickeln sollte, Informationen der barrierefreien touristischen Angebote an einer Stelle zu bündeln und allen zugänglich zu machen, die diese Informationen brauchen oder haben möchten. Nach Ablauf der Projektzeit entwickelte sich daraus das Europäische Netzwerk für barrierefreien Tourismus, welches von der Europäischen Kommission zwei weitere Jahre gefördert wurde und sich dann in Brüssel zu einer eingetragenen gemeinnützigen Organisation wandelte.

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Weniger barrierefreie Wohnungen ?

Logo des Sozialverbands Deutschland (SoVD)
Bild:

Der Landesverband Nordrhein-Westfalen des Sozialverband Deutschland (SoVD NRW) wendet sich scharf gegen die Pläne der zukünftigen Landesregierung, die im Dezember 2016 novellierte Landesbauordnung durch ein Moratorium aussetzen zu wollen. Der Sozialverband befürchtet, dass damit die Quote für rollstuhlgerechte Wohnungen in der Landesbauordnung gekippt werden soll. „Eine Streichung dieser Quote wäre eine rückwärtsgewandte Politik, da sie alle Bemühungen um eine zukunftsfähige Politik für Inklusion und Barrierefreiheit konterkarieren würde.

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Auf dem Weg zur inklusiven Hochschule

Logo der TU
Bild: TU Dresden

Als erste sächsische Hochschule hat die TU Dresden einen eigenen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention entwickelt und beschlossen. Damit bekennt sich die Universität zur Forderung der UN-Konvention nach einer gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen am gesellschaftlichen Leben. Als strategisches Grundlagendokument ist der Aktionsplan ein Wegweiser und Handlungsleitfaden für alle Mitglieder der TU Dresden. Er enthält 57 konkrete Maßnahmen, die die Teilhabe von Studierenden und Beschäftigten mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen am Universitätsleben verbessern sollen.

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CDU/CSU Konferenz zur Zukunft der Werkstätten

Uwe Schummer
Bild: Lebenshilfe-NRW

Die CDU/CSU-Fraktion hat am Montag eine Werkstatt-Konferenz veranstaltet. Rund 300 VertreterInnen von Werkstatträten, von Werkstattträgern sowie von Verbänden und Institutionen haben gemeinsam über die Zukunft der Arbeit in Werkstätten diskutiert.

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Petra Wontorra fordert mehr Teilhabeforschung und Inklusion in der Wissenschaft

Petra Wontorra
Bild: Tom Figiel

"Wenn Projekte für Menschen mit Behinderungen gemacht werden, müssen Forscherinnen und Forscher mit und ohne Behinderungen gemeinsam wissenschaftlich arbeiten." Dies fordert Petra Wontorra, die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen in Niedersachsen: "Dies ist im Sinne der Inklusion und der UN-Behindertenrechtskonvention." Petra Wontorra meldete sich anlässlich des Sommersymposiums "Teilhabeforschung – Aktuelle Entwicklungen in Deutschland" in Hannover zu Wort.

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And the winner is ...

Urkunde zur Preisverleihung
Bild: ACCESS

Der Award "Employment for all" wurde in Belfast an den mittelfränkischen Fachdienst ACCESS verliehen. "Wir freuen uns riesig über die Anerkennung und Wertschätzung unserer Arbeit und sehen den Preis als Lohn für die professionelle und engagierte Arbeit unseres gesamten Teams". Dies erklärten Andrea Seeger und Karl-Heinz Miederer, beide GeschäftsführerInnen der gemeinnützigen ACCESS Integrationsbegleitung GmbH, zur Preisverleihung, die anlässlich der 1. Weltkonferenz für Unterstützte Beschäftigung unter dem Titel "Supported Employment for all" in Belfast stattgefunden hat.

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Demo für Kinderrechte

Demo für gesetzliche Regelung des Rechts von Kindern in Pflegefamilien
Bild: Irina Tischer

Pflegeeltern haben heute am Brandenburger Tor in Berlin gesetzlich geregelte Rahmenbedingungen für die Unterbringung behinderter Kinder in Pflegefamilien gefordert. Sie ind nicht bereit, die seit Langem bestehenden Missstände noch länger hinzunehmen. Seit mehr als drei Jahrzehnten setzen sich der Bundesverband behinderter Pflegekinder e.V., zahlreiche Selbsthilfeorganisationen sowie freie und öffentliche Jugendhilfeträger für die gesetzliche Verankerung dringend notwendiger Verbesserungen der Rechte von Kindern mit Behinderungen in Pflegefamilien ein. Bislang vergeblich. Für kobinet war Bildreporterin Irina Tischer dabei.

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Mit App berufliche Teilhabe fördern

REHADAT Förderfinder

Das Informationssystems zur beruflichen Rehabilitation REHADAT hat die erste App zur Suche nach Fördermöglichkeiten für die berufliche Teilhabe von (schwer)behinderten Menschen in Deutschland veröffentlicht. Arbeitgeber, Berater und Betroffene können nach bundesweiter Regelförderung oder nach Sonderförderprogrammen der Länder suchen – bis jetzt sind über 50 verschiedene Fördermöglichkeiten vorhanden.

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VdK fordert nachhaltige Lösungen für Pflege, Armut und Inklusion in NRW

Logo des VdK Nordrhein-Westfalen
Bild: VdK NRW

Jene NRW-Bürger, die ohnehin schon nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen, müssen damit rechnen, dass ihnen in Zukunft ein noch rauerer Wind entgegenweht. Das befürchtet der Sozialverband VdK Nordrhein-Westfalen angesichts des Koalitionsvertrags, über den CDU und FDP bis zum Wochenende abstimmen wollen. "Es ist kein gutes Zeichen, wenn die Sozialpolitik weder in einem eigenen Kapitel erläutert, noch als Kabinettsaufgabe genannt wird", so der VdK-Landesvorsitzende Horst Vöge. "Insgesamt haben sich die Regierungspartner eher auf unverbindliche Formulierungen geeinigt, anstatt konkrete Lösungen zu präsentieren - beispielsweise für die wirksame Bekämpfung von Armut."

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Inklusionsturnier in Köln war voller Erfolg

Wolfgang Weber und das Team von Borussia Kalk
Bild: Sven Winterschladen

Am Ende war es genauso, wie es sein sollte - alle waren glücklich, alle waren zufrieden, alle waren stolz auf ihre Leistung. Die Sieger genauso wie die Verlierer. Der Inklusionscup, der in diesem Jahr erstmals in dieser Form stattfand, basiert auf einer Kooperation der Sepp-Herberger-, der Allianz- sowie der Bundesliga-Stiftungen. Das Regionalturnier West wurde auf dem Klubgelände des 1. FC Köln am Geißbockheim ausgetragen und war nicht nur aufgrund des Besuchs von Vizeweltmeister Wolfgang Weber ein voller Erfolg.

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Arche Nebra feiert zehnten Jahrestag

Arche Nebra - Besucherzentrum Wangen
Bild: H. Smikac

Vor 18 Jahren wurde auf dem Mittelberg bei Nebra eine rund 4.000 Jahre alte Scheibe mit einer Himmelsdarstellung gefunden, welche sich als älteste bewegliche Himmelsdarstellung der frühen Bronzezeit erwies.   Am 20. Juni 2007 wurde in der Nähe des Fundortes ein modernes Besucherzentrum, die Arche Nebra, eröffnet. Es feiert also in diesen Tagen ihr zehntes Jubiläum. Rund 700.000 Besucher haben seitdem den Weg zum Fundort der Himmelsscheibe von Nebra gefunden.

 

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Initiativen zur Quartiersentwicklung

Wappen von Baden-Württemberg
Bild: Public Domain

Der baden-württembergische Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha will den sozialen Lebensraum in den Nachbarschaften, Stadtvierteln, Dörfern und Gemeinden in Baden-Württemberg stärken. Insbesondere ältere Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf sollen so lange und selbständig wie möglich in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können – in Ballungsgebieten genauso wie im ländlichen Raum. Um dieses Ziel zu erreichen, haben der Minister und Staatssekretärin Bärbl Mielich jetzt den Startschuss für die landesweite Strategie "Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten" gegeben.

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Leichte Sprache als Geschenk und Anregung

Josef Ströbl und Dr. Andreas Jürgens bei der Übergabe des Antrags in Leichter Sprache
Bild: kobinet/omp

Als Josef Ströbl letztes Jahr sein Persönliches Budget vom Landeswohlfahrtsverband Hessen (LWV) bewilligt bekam, hat sich der Streiter für eine Leichte Sprache vorgenommen, den Bewilligungsbescheid und die damit verbundene Zielvereinbarung in Leichte Sprache zu übersetzen und dem LWV zu übergeben. Heute war es soweit, der Inklusionsbotschafter Josef Ströbl von Mensch zuerst übergab dem Ersten Beigeordneten des LWV Hessen, Dr. Andreas Jürgens, die Übersetzungen für sein Persönliches Geld als Geschenk, verbunden mit der Anregung, dass dies zukünftig Schule macht.

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Inklusion vor und hinter der Kamera

Logo Goldener Spatz

Eine Woche lang lief in Erfurt und Gera das Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“. Das Festival zeichnete Beiträge für Kinder und Jugendliche im Bereich Film, Fernsehen und Online aus. Zugleich hatten Fachgespräch zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen beim Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“ stattgefunden. Im Rahmen des Festivals lud die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Verena Bentele, am 16.Juni in Kooperation mit dem Grimme-Institut und „die medienanstalten“ zu dem Fachgespräch „Alle(s) anders?“ ein. Es widmete sich dem Thema der Inklusion in Medienangeboten für Kinder und Jugendliche.

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Sven Drebes zur Pride Parade

Pride Parade am 13. Juli 2013 in Berlin
Bild: kobinet/sch

Vorschläge für die Glitzerkrücke der Pride Parade sind noch möglich. Das erfuhr kobinet heute von Sven Drebes, Mitglied im Organisationsbündnis der "Behindert und verrückt feiern - Pride Parade Berlin". Der promovierte Volkswirt (auf dem Foto links) äußerte sich im Interview mit dem Berliner kobinet-Korrespondenten über Beweggründe dieser Aktion, die erstmals im Juli 2013 auf Straßen von Neukölln und Kreuzberg stattfand.

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Literatur mit Laufmaschen

Jennifer Sonntag: SonntagsFragen
Bild: malsehn! media

Inklusion geschieht manchmal genau dort, wo sie sich nicht so nennt und wo man sie nicht vermutet. Dabei lebt sie immer auch von den Gesichtern und Geschichten von Menschen mit und ohne Behinderungen, die unkonventionelle Wege gingen, um ungewohnte Denkmuster aufzulockern. Vielfalt entsteht nur durch Vielfalt und Erkenntnis oft erst durch Reibung und Auseinandersetzung. Dies schreibt die Inklusionsbotschafterin Jennifer Sonntag, die auf zwei Bücher hinweist, in denen deutlich wird, dass inklusive Begegnungen im Lieben und im wahren Leben stattfinden.

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Gedanken zum Autistic Pride Day in Berlin

Katze mit Aufschrift: Ein behinderter Hund? Nein, das ist eine Katze!
Bild: Stephanie Fuhrmann

Gestern fand wieder der "Autistic Pride Day" statt. Die Bedeutung dieses Tages geht weit über ein Wörterbuch hinaus, "stolz". Auf Autisten ist heutzutage fast niemand mehr stolz – Trauerphasen ab Diagnosestellung sind viel eher die Regel. Eltern, die hadern und zweifeln, weil ihr Kind nicht "normal" ist, wie sie es wieder "normal" bekommen könnten, wie sie es sich gewünscht hätten, schreibt Stephanie Fuhrmann in einem Kommentar für die kobinet-nachrichten über den gestrigen Autistic Pride Day, der auch in Berlin begangen wurde.

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Hotline für Anträge zur unabhängigen Beratung

Infozeichen
Bild: domain public

Die Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH (gsub) ist für die Antragsprüfung, Bewilligung, Auszahlung und Abrechnung der Zuwendung sowie für die Prüfung des Nachweises der Verwendung der Mittel im Rahmen der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung zuständig. Hierfür hat die gsub eine Beratungshotline, insbesondere für die Antragsberatung, unter der Telefonnummer 030/28409–300 sowie per E-Mail unter EUTB@gsub.de eingerichtet. Diese ist Mo., Di., Mi., Fr. von 09:00 - 12:00 Uhr und Do. von 14:00 - 17:00 Uhr erreichbar.

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Mit Rollstuhl nach Polen

Drei der Zwerge von Wrocław - Breslau
Bild: H. Smikac

In den vergangenen Wochen hatten verschiedene Zeitungen über Hartmut Smikac vom Projekt "Barrierefreier Tourismus Info" und seine Erfahrungen als Rollstuhlnutzer bei seinen Reisen in das Nachbarland Polen berichtet. Wir von der kobinet-Redaktion nahmen das zum Anlass, einmal mit ihm über Polen als Reiseziel für Reisende mit Rollstuhl zu reden.

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