behindert und verrückt am 13. Juli in Berlin feiern

Veröffentlicht am von Ottmar Miles-Paul

Rebecca Maskos
Rebecca Maskos
Bild: ISL

Berlin (kobinet) "Trau dich zu fordern, was du brauchst! Zeige deine Sehnsüchte, deine Ansprüche, dein Begehren! Zeig dich! Geh auf die Straße und feier mit uns auf der Mad & Disability Pride Parade, am 13. Juli in Berlin." So heißt es im Aufruf für die Parade des Stolzes behinderter Menschen unter dem Motto "behindert und verrückt feiern", den Rebecca Maskos den kobinet-nachrichten zugeschickt hat.

"Freaks und Krüppel, Verrückte und Lahme, Eigensinnige und Blinde, Kranke und Normalgestörte kommt mit uns raus auf die Straße und feiert die Disability & Mad Pride Parade 2013. Tanzt Barrieren weg! Hüpft aus den Schubladen! Scheißt auf Diagnosen! Wir wollen eine Gesellschaft, die bereit ist, Barrieren abzubauen, statt Menschen als 'krank', 'gestört' und 'nicht normal' auszusortieren! Wir verwahren uns dagegen, Experimentierfeld für problemorientierte Menschenverbesserungen zu sein. So, wie wir sind, sind wir richtig! Also: Küsst den Wahnsinn wach, liebt Krummbeine und Spasmus, begehrt Krücken und Katheter! Malt Eurer Scham Pink und Glitzer auf die Wange und lasst sie laufen! Rollt, humpelt, tastet Euch vor – zum Hermannplatz am 13. Juli um 15.00 Uhr", heißt es im Aufruf.

Link zur Internetseite für die Parade

 

 

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