Petition an Ministerin von der Leyen

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Ursula von der Leyen
Ursula von der Leyen
Bild: Rolf Barthel

Berlin (kobinet) Die an Arbeits- und Sozialministerin Ursula von der Leyen gerichtete Online-Petition "Recht auf Sparen und gleiches Einkommen auch für Menschen mit Behinderungen #2600" hat heute die Marke von 25 000 Unterschriften überschritten. Constantin Grosch aus Hameln will für seine Petition 50 000 Unterstützer mobilisieren.

In einem kobinet-Interview "Persönliche Freiheit erheblich eingeschränkt" hatte der Jura-Student am 11. Mai die Beweggründe für seine Initiative erläutert. In ihrer 0 Uhr 30-Kolumne in der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung hat Abini Zöllner heute geschrieben, warum sie die Petition unterstützt. Die Berliner Journalistin empört sich, dass der Student als Sozialfall arm gehalten wird.

"Somit darf er nie mehr als 2 600 Euro auf dem Konto haben. Alles darüber wird abkassiert. Auf ehrliche Weise ein behindertengerechtes Auto anschaffen? Fehlanzeige. Rücklagen für Notfälle bilden? Unmöglich. Eine Erbschaft annehmen? Wozu? Die große Liebe heiraten? Besser nicht. Ihm würde das Vermögen abgezogen", stellt die Kolumnistin fest. "Das ist die Kluft zwischen Ethik und Monetik. Das regt mich auf."    

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