Zur Pariser Luftfahrtschau

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Kay Macquarrie
Kay Macquarrie
Bild: Alle inklusive

Kiel (kobinet) Auf dem Flughafen Le Bourget beginnt heute die weltgrößte Schau rund ums Fliegen. Das ist Anlass für ein Gespräch mit dem IT-Manager und Vielflieger Kay Macquarrie. Er kämpft seit vielen Jahren für das Recht auf Klo auch für Passagiere im Rollstuhl.

kobinet: Le Bourget zeigt nun zum 50. Internationalen Luftfahrtsalon das Neueste im Flugwesen. Könnte dabei nicht eine technische Lösung für dein unermüdliches Bemühen ums Recht auf Klo dabei sein?

Kay Macquarrie: Gut möglich. Allerdings ist es ja mehr eine Frage des Wollens denn eine technische Herausforderung. Ich bin ja bereits mit einer (uralten) Air France Maschine geflogen, in der zwei einander gegenüberliegende Toiletten zu einer größeren verbunden werden konnten (siehe Eintrag auf rechtaufklo).

kobinet: Der Kabinenausrüster Diel aus dem schwäbischen Laupheim soll an einem innovativen Sanitärkonzept arbeiten. Schon davon gehört?

Kay Macquarrie: Interessant - die habe ich gerade erneut angeschrieben. Ende 2012 hatten sie allerdings noch nichts.

kobinet: Neben dem Klosett platzieren die Diel-Ingenieure noch zwei Urinale, hab ich in meiner Berliner Zeitung gelesen: "Die konventionelle Toilette bliebe dann eher den weiblichen Fluggästen vorbeihalten. Die Schlangen im Gang ließen sich so halbieren." Das wär' doch was oder?

Kay Macquarrie: Hm, ich habs wohl nicht ganz verstanden in welche Richtung das geht. Das hieße, dass die konventionelle Toilette dann entsprechend größer gebaut werden könnte?

kobinet: Okay - wechseln wir mal das Thema. Hast du ein barrierefreies Wahllokal oder musst du auf Briefwahl ausweichen, wenn es um die Abstimmung am 22. September über den neuen Bundestag geht?

Kay Macquarrie: Gute Frage, ich bin gerade umgezogen in einen anderen Stadtteil und war hier noch nicht wählen, aber selbst wenn es ein paar Stufen gäbe, würde ich mich dann reintragen lasse. Ich konzentriere meine Kräfte darauf, das Fliegen barrierefreier zu machen.

(Das Gespräch führte Franz Schmahl)

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