Handlungsbedarf bei phoenix

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Hubert Hüppe
Hubert Hüppe
Bild: kobinet/rba

Berlin (kobinet) Der Behindertenbeauftragte der Bundesregierung begrüßte heute, dass phoenix auf die Kritik sofort reagiert hat und nun das Gespräch mit den Verbänden suchen will. "Dies ist ein gutes Zeichen für gehörlose Menschen. Allerdings ist nicht akzeptabel, dass der Sender sich nicht klar dazu bekennt, das Angebot dauerhaft fortzuführen. Indem phoenix in der Pressemitteilung formuliert, Tagesschau und heute journal ‚zunächst‘ weiter in Gebärdensprache auszustrahlen, erweckt der Nachrichtensender den Eindruck, dass er sich noch ein Hintertürchen offen halten will“, so Hubert Hüppe. Es müsse jetzt genau verfolgt werden, wie der Sender weiter entscheidet.

Es sei darüber hinaus wichtig, die Belange gehörloser Menschen mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Dies sehe er auch weiterhin als Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, so der Beauftragte. Hierzu gehöre nach Auffassung von Hüppe auch, einen Gebärdensprachdolmetscher zukünftig direkt bei Tagesschau und heute journal im Hauptprogramm von ARD und ZDF zu zeigen.

Lesermeinungen zu “Handlungsbedarf bei phoenix” (1)

Von Karin Kestner

Ja, lieber Herr Hüppe, ich sehe es auch so!
Warum nicht einfach zurückrudern und sagen: Okay - wir machen weiter.

Gespräche führen ist immer gut, am Ende sollte aber dann mehr drin sein, als nur die Tagesschau und heute Journal - es gibt auch gehörlose Menschen, die an Geschichte und Kultur Interesse haben!
Es wäre einfach, Sendungen - z.b. von Guido Knopp - im Studio zu dolmetschen und dann später zu senden.

Vielen Dank für Ihren Einsatz
Karin Kestner

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