Petition hat 50.000er Marke geknackt

Veröffentlicht am von Christian Mayer

Constantin Grosch
Constantin Grosch
Bild: bartjez portrait photography

Hameln (kobinet) Die bei change.org eingestellte Petition von Constantin Grosch "für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen auch für Menschen mit Behinderungen" hat nach der Berichterstattung über dessen Situation in SPIEGEL ONLINE und in der taz in den letzten Tagen viele weitere UnterstützerInnen gefunden und die 50.000er Marke geknackt.

"Am Montagnachmittag waren es über 52.000 Menschen, die die Online-Petition von Constantin Grosch unterstützt haben. Das ist eine beachtliche Zahl, die hoffentlich dazu führt, dass Constantin Grosch das angestrebte Gespräch mit Bundessozialministerin Ursula von der Leyen bekommt und endlich die Anrechnung des Einkommens und Vermögens bei Leistungen für behinderte Menschen abgeschafft wird", erklärte Ottmar Miles-Paul, Koordinator der Kampagne für gesetzliche Regelungen zur sozialen Teilhabe. Zuletzt wurde bei einer Aktion der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland zusammen mit change.org während der Berliner Pride Parade für die Unterstützung der Petition geworben. "Neben der Tatsache, dass die Petition solche Unterstützung findet, sind auch die zunehmenden Medienberichte über die Benachteiligungen behinderter Menschen und die damit verbundene Notwendigkeit für die Schaffung eines Bundesleistungsgesetzes, das diesen Namen auch verdient, ein Indiz dafür, dass die Kampagne für gesetzliche Regelungen zur sozialen Teilhabe Wirkung zeigt", so Ottmar Miles-Paul. Nun gelte es, das Thema im Wahlkampf entsprechend zu platzieren und die Kandidatinnen und Kandidaten mit den Forderungen der Behindertenverbände zu konfrontieren. Die vor kurzem erfolgte Verdoppelung des Blindengeldes für taubblinde Menschen in Bayern macht deutlich, dass in Wahlkampfzeiten die Weichen für längst überfällige Veränderungen erfolgreich gestellt werden können.

Link zur Petition von Constantin Grosch

Link zur Kampagnenhomepage

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