Grosch-Petition schlägt mediale Wellen

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Plakat für die Petition von Constantin Grosch
Plakat für die Petition von Constantin Grosch
Bild: change.org

München (kobinet) Die Petition von Constantin Grosch schlägt weiter mediale Wellen. Das berichtet heute kobinet-Korrespondent Andreas Vega aus München. Er weist auf einen ausführlichen Beitrag von Deutschlandradio hin, der sich gestern mit Groschs Petition für ein Recht auf Sparen und gleiches Einkommen für Menschen mit Behinderung befasst hat. In dem Beitrag von 11:38 Minuten ist auch ein Interview mit Rechtsanwalt Carl Wilhelm Rössler enthalten.

Der schwerbehinderte Jurist hat sich der Frage des Senders „Warum Arbeit sich auch für Menschen mit Behinderung lohnen muss“ gestellt. Als Mitglied des Forums behinderter Juristinnen und Juristen hat er entscheidend an dem Gesetzesvorschlag zur sozialen Teilhabe mitgewirkt. Dieser Gesetzesvorschlag dient als Diskussionsgrundlage, um zu zeigen, wie gleichberechtigte Teilhabe von behinderten Menschen im Sinne der Petition von Constantin Grosch realisiert werden könnte.

Rössler, der selber auf umfangreiche Assistenz angewiesen ist, erläutert, warum die jetzige Gesetzeslage eine willkürliche soziale Diskriminierung für Menschen mit Behinderung darstellt und gleichzeitig die von der Bundesrepublik unterschriebene UN-Behindertenrechtskonvention konterkariert.

„Ich glaube schon, dass sich die Wahrnehmung der Belange von Menschen mit Behinderung deutlich verändert hat. Deshalb sind wir auch sehr froh, dass es die Konvention gibt, weil sie uns eine Grundlage gibt stärker als bisher Leistungen und Veränderungen einzufordern -  einfach weil sie einen Menschenrechtsdokument ist, das kann man gar nicht oft genug wiederholen, aufgrund dessen eine Verpflichtung zur Umsetzung besteht! Das stärkt unsere Position in der Diskussion ganz nachhaltig“, so Rössler.

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