Sachsen-Anhalt auf dem falschen Weg

Veröffentlicht am von Franz Schmahl

Irmgard Badura
Irmgard Badura
Bild: FOTOSTUDIO LAUER

Magdeburg (kobinet) Sachsen-Anhalt geht nach Ansicht von Bayerns Behindertenbeauftragten den falschen Weg beim Blindengeld. Irmgard Badura nahm heute an der Protestkundgebung auf dem Magdeburger Domplatz teil. „Das Land Sachsen-Anhalt will das dortige Blindengeld kürzen. Das ist der falsche Weg. Einsparungen schaffen keine Teilhabe. Ganz im Gegenteil. Die Ausgrenzung wird nur größer", kritisierte die Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung in einer Pressemitteilung.

„Bayern geht den umgekehrten Weg", so Badura. Das Blindengeld beträgt in Bayern monatlich 535 Euro. Rückwirkend zum 1.1.2013 wurde das Bayerische Blindengeldgesetz um eine Leistung für taubblinde Menschen erweitert. Das volle Taubblindengeld beträgt ab 1.1.2013 1068 Euro und ab 1.7.2013 1070 Euro. "Der Weg Bayerns ist hier zielführend. Nur so erhalten blinde und taubblinde Menschen eine echte Möglichkeit für mehr Selbstbestimmung", meint die Beauftragte.

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